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 Stromtransport über Kundenkabel? Nächstes Thema anzeigen
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Autor
sielemke
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Angemeldet: 13.12.2007
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 19.06.2008, 08:28 Nach oben

Ich habe mal wieder ein Problem mit den Stadtwerken Hannover, aber vielleicht liegt es ja auch an der vorhandenen Installation:
Ein Reihenhaus wird über einen externen Zählerschrank (an der Grundstücksgrenze) versorgt. In den einzelnen Häusern gibt es nur einen Verteilungsschrank. 2 Hausbesitzer möchten je eine PV-Anlage mit jeweils ca. 3 kWp errichten.
Da wir den Einspeisepunkt vor dem vorhanden Zähler brauchen, kamen wir auf die Idee, den Bezugszähler in die Häuser zu verlegen. ( durch eine Brücke an dem vorhandenen externen Zählerplatz). Ein neuer Zählerschrank in jedem Haus könnte dann Bezugs- und Abgabezähler aufnehmen.
Ein telefonische Anfrage beim Netzbetreiber ergab, dass ginge nicht, weil es sich ab externen Zähler um eine Kundenleitung handelt.
Er schlug stattdessen folgende Lösung vor:
Extra-(Erd-)Kabel vom jeweiligen Wechselrichter zu einem neuen Zählerschrank (außen, neben dem vorhanden) von dort eine Verbindung zum vorhandenen Schrank.
Ich denke wegen der erforderlichen Kabelverbindung ist die teuerste Lösung. Damit dürfte das PV-Projekt gestorben sein!
Hat jemand Tipps bzw. sogar einen Lösungsvorschlag?
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Verfasst am: Nach oben

sielemke
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Angemeldet: 13.12.2007
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 19.06.2008, 08:36 Nach oben

Keine Antwort aber Ergänzung:
Im Nachhinein habe ich noch einem Forumsbeitrag gefunden, der meinem Problem ähnelt: http://www.photovoltaikforum.com/ftopic14855.html
Bei mir ist es nur ein größerer Kasten, mit mehren Zählern.
lehmann28
Forumsinventar
Forumsinventar


Info: Solarteur
Angemeldet: 22.06.2006
Beiträge: 5042
Wohnort: Westfalen

BeitragVerfasst am: 19.06.2008, 09:09 Nach oben

Also so ganz kann ich die Argumentation des EVU-Mitarbeiters nicht nachvollziehen. Wenn ich einen Hausanschluß im Keller habe und im Kellerflur oder öffentlich zugänglichen Treppenhaus der Zählerschrank für alle Hausbewohner montiert wird, dann muß diese Zuleitung ebenfalls vom Hausbesitzer verlegt und bezahlt werden. Hier kommen dann auch schonmal 20m Leitungsweg zusammen und da sagt vom EVU auch niemand etwas dagegen.

Also ich würde mich da nochmal mit dem EVU zusammensetzen und versuchen die Zähler in den jeweiligen Häusern zu montieren.

Der Tom Cool

_________________
Es gibt 10 verschiedene Arten von Menschen, diejenigen die binär zählen können und diejenigen, die es nicht können
fn-at
Vielschreiber
Vielschreiber



Angemeldet: 23.03.2008
Beiträge: 207
Wohnort: Österreich

BeitragVerfasst am: 19.06.2008, 16:30 Nach oben

Melde dich mal beim User "Atommafia" und frage diesen Wink

Der wird dir vorschlagen entweder eine größere Säule zu ordern und das Kabel dorthin zu verlegen oder ob und wie es mit einer Lösung im Haus-Unterverteiler aussieht..

ps: Sehe es (als Ausländer) auch so wie Lehmann28 (Tom)..

.
Atommafia
Forumsinventar
Forumsinventar



Angemeldet: 28.08.2005
Beiträge: 636

BeitragVerfasst am: 19.06.2008, 19:54 Nach oben

Tach
lehmann28 hat Folgendes geschrieben:
Wenn ich einen Hausanschluß im Keller habe und im Kellerflur oder öffentlich zugänglichen Treppenhaus der Zählerschrank für alle Hausbewohner montiert wird, dann muß diese Zuleitung ebenfalls vom Hausbesitzer verlegt und bezahlt werden. Hier kommen dann auch schonmal 20m Leitungsweg zusammen und da sagt vom EVU auch niemand etwas dagegen.

Also ich würde mich da nochmal mit dem EVU zusammensetzen und versuchen die Zähler in den jeweiligen Häusern zu montieren.

Der Tom Cool


Die alte Methode Hausanschluß und Zähler im Haus hat eine Menge Nachteile, Vorfälle wie zB Zähler ablesen, auswechseln, Hausanschluß Überprüfung usw ist viel aufwendiger im Vergleich zur Zähleranschlußsäule. Dazu kommt das Architekten, Handwerker und Bauheren usw bei Neubauten nicht wirklich Platz einplanen für die Haustechnik.

MfG
Swemers
Vielschreiber
Vielschreiber


Info: Solarteur
Angemeldet: 29.06.2006
Beiträge: 216

BeitragVerfasst am: 20.06.2008, 06:55 Nach oben

Hi,
trotzdem sollte es möglich sein die Zähler ins Haus zu verlegen, wenn:
1. Das Kabel zum Haus für 63A Ausgelegt ist, und einen Maximalen Spannungsfall von 0,5% (im Maximalstrom) besitzt.
2. Das Kabel durchgehend ist, das bedeutet keine Abzweigdosen besitzt.
3. Alle weiteren Bedingungen für eine Leitung im Hauptstrombereich besitzt (Leitungstyp, keine Verlegung auf Holz etc.)

Den alten Zählerplatz kann man dann aber nicht einfach "Brücken", der müsste aller wahrscheinlichkeit neu verdrahtet werden.
Das gilt nur wenn es sich wirklich um getrennte Häuser handelt, bei Wohnungen kann der VNB eine Zentrale Anordnung der Zähler verlangen.
Und natürlich muss es im Haus möglich sein eine den Vorschriften entsprechende Zähleranlage zu montieren.

Am besten mit dem Installateur durchsprechen.

_________________
Mfg
Stefan Swemers
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