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solaralex
Stammmitglied

Info: Betreiber
Angemeldet: 14.05.2007
Beiträge: 38
Wohnort: Dresden / Belgrad
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Verfasst am:
14.05.2007, 22:14 |
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hallo ich bin neu hier und finde das forum klasse,
nun habe ich meine erste frage
- was ist wenn die 20 jahre rum sind und die preisbindung mit dem jeweiligen stromversorger endet ?
hatt jemand schon erfahrungen oder ein richtwert welche vergütung dann ca als mittelwert genommen wird ?
vorab vielen dank |
_________________ alles was denkbar ist, ist auch machbar |
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Google-Werbung
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Verfasst am:
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Kollektor
Moderator

Info: Betreiber
Angemeldet: 31.08.2005
Beiträge: 1898
Wohnort: Südliche Weinstraße
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Verfasst am:
14.05.2007, 22:21 |
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| solaralex hat Folgendes geschrieben: |
| hatt jemand schon erfahrungen oder ein richtwert welche vergütung dann ca als mittelwert genommen wird ? |
Erstmal willkommen im Forum !
Erfahrungen hat wohl niemand hier was nach 20 Jahren so ist...
Eventuell darf man die Anlage hinter den Verbrauchszähler klemmen und kann das Netz als Speicher nutzen, also den Strom selbst verbrauchen.
Oder E-Auto, Warmwasser elektrisch oder sowas ähnliches.
Aber wohl kaum eine erhöhte Einspeisevergütung. |
_________________ Sonnige Grüße
Kollektor |
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strawberry
Vielschreiber

Angemeldet: 21.08.2005
Beiträge: 161
Wohnort: Luxemburg
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Verfasst am:
14.05.2007, 23:41 |
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Hallo,
Ich antworte mal für Luxemburg.
Der Netzbetreiber zahlt im Moment 0,10615 Euro pro kWh für Sonnenstrom und 0,10613 für Windstrom.
Je nachdem in welchem Jahr die Anlage in Betrieb ging gibt es zusätzlich zwischen 0,40 und 0,55 Euro/kwh, aber nur für PV-Strom. Nach spätestens 20 Jahren ist diese Vergütung nicht mehr geschuldet.
Spätestens dann werde ich meinen Zähler umklemmen und nur den Überschuss einspeisen.
mfG
Strawberry |
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JSES
Gast
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Verfasst am:
15.05.2007, 05:56 |
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| solaralex hat Folgendes geschrieben: |
hallo ich bin neu hier und finde das forum klasse,
nun habe ich meine erste frage
- was ist wenn die 20 jahre rum sind und die preisbindung mit dem jeweiligen stromversorger endet ?
hatt jemand schon erfahrungen oder ein richtwert welche vergütung dann ca als mittelwert genommen wird ?
vorab vielen dank |
Naja, genau Wissen tut das keiner. Wahrscheinlich ist wohl, dass man den Strom wohl einspeisen darf, aber zu einem sehr geringem Entgelt.
Kann natürlich auch sein, dass man dann die utopische Einspeisevergütung erhält, die man in den Wirtschaftlichkeitsberechnungen vorgegaukelt bekommt. |
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solaralex
Stammmitglied

Info: Betreiber
Angemeldet: 14.05.2007
Beiträge: 38
Wohnort: Dresden / Belgrad
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Verfasst am:
15.05.2007, 09:01 |
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vielen dank für die schnellen antworten,
ich habe schon im netzt nach prognosen oder studien gesucht , leider bin ich nicht fündig geworden.
nun stellt sich ja die frage wenn man mit dem gedanken spielt sich eine pv anlage zuzulegen ob diese nicht nach 20 jahren so gut wie unwirtschaftlich ist.
oder könnte man vielleicht davon aussgehen das bei steigendem energiebedarf und dem ausstieg von atom strom und co die netztbetreiber ein noch größeres interesse am sauberen strom hätten, und die vergütung annähernd gleich bliebe.....
wie seht ihr das ? |
_________________ alles was denkbar ist, ist auch machbar |
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trzebi
Forumsinventar


Info: Berater
Angemeldet: 11.05.2007
Beiträge: 1140
Wohnort: Rheinland Pfalz
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Verfasst am:
15.05.2007, 10:13 |
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Wie die anderen vorher schon sagten - dies steht alles noch offen- vielleicht kommt auch in ein paar Jahren dies mal ins Gespräch bei den Stromanbietern und bei der Politik.
Zumindestens hat man seinen Strom daheim dann umsonst- das ist doch schon was.
wenn es nach den 20 Jahren noch eine Einspeisevergütung geben würde, wäre natürlich auch schön.
Also sozusagen neue Verhandlungen mit dem EVU.
Ich denke dass Strom in Zukunft nicht günstiger wird.
Aussage:
nun stellt sich ja die frage wenn man mit dem gedanken spielt sich eine pv anlage zuzulegen ob diese nicht nach 20 jahren so gut wie unwirtschaftlich ist.
Frage: wieso?
Gruß Micha |
_________________ der mit der Sonne tanzt............................. |
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stätzlinger
Fleißiges Mitglied

Angemeldet: 14.04.2007
Beiträge: 386
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Verfasst am:
15.05.2007, 10:17 |
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Hallo allerseits,
die Einspeisevergütung wird sicherlich deutlich niedriger sein als der KW-Preis für Endkunden. Deshalb werden kleinere Anlagen wohl den Eigenverbrauch decken.
Grössere Anlagen werden weiter einspeisen. Die Produktionskosten von Strom werden wie alle Energiekosten sprunghaft steigen. Für bestehende, abgeschriebene Anlagen wird sich die Einspeisung weiterhin lohnen.
2007 Produktionskosten pro KWh ca. 3 Cent. Steuern und Transport ca. 16 Cent.
Ich wage mal eine Schätzung 2027: Produktionskosten 10 Cent. Steuern und Transport 20 Cent. Alles ohne Inflation.
Der Eigenerzeuger spart sich 30 Cent pro KW, der Einspeiser bekommt 10 Cent pro KW.
Jetzt kommen bestimmt wieder die destruktiven Glaskugel-Kommentare.
Stätzlinger,  |
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JSES
Gast
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Verfasst am:
15.05.2007, 10:25 |
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Ja,
so ähnlich würde auch meine Prognose aussehen. Kann mir nicht vorstellen, dass es weit über 10Cent geht.
Eventuell werden die EVU´s verpflichtet den Strom abzunehmen. Aber eine subventionierte Einspeisevergütung wird es dann mit Sicherheit nicht mehr geben. |
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solaralex
Stammmitglied

Info: Betreiber
Angemeldet: 14.05.2007
Beiträge: 38
Wohnort: Dresden / Belgrad
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Verfasst am:
15.05.2007, 10:28 |
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dies ist relativ einfach zu beantworten....
wenn man eine pv anlage auf einem fremddach erichtet alsoauch pacht zahlen muß dann angenommen sich die einspeisevergütung drittelt man das ganze schon differenzierter betrachten könnte oder gar müsste. |
_________________ alles was denkbar ist, ist auch machbar |
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stätzlinger
Fleißiges Mitglied

Angemeldet: 14.04.2007
Beiträge: 386
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Verfasst am:
15.05.2007, 10:37 |
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Hallo Solaralex,
bei 30 KWp und einem Ertrag von 800 KW/KWp sind das 24000 KWh mal 10 Cent sind 2400 Euro. Da kannst du doch locker 20 Euro pro KWp Miete zahlen, also 600 Euro.
Stätzlinger,  |
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solaralex
Stammmitglied

Info: Betreiber
Angemeldet: 14.05.2007
Beiträge: 38
Wohnort: Dresden / Belgrad
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Verfasst am:
15.05.2007, 10:46 |
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ja aber bleibt es dabei ?
was ist mit kosten für wartung
versicherung usw.... was bleibt dann noch ?
den einzigen anreiz würde ich bei einer viertelung des preises sehen, indem die umwelt nach wie vor geschont wird. |
_________________ alles was denkbar ist, ist auch machbar |
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Wolkenvertreiber
Forumsinventar


Info: Betreiber
Angemeldet: 19.09.2006
Beiträge: 1768
Wohnort: Landkreis Schaumburg
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Verfasst am:
15.05.2007, 10:51 |
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....Es ist noch nicht klar was in 20 Jahren ist...
....Wir können ja alle viel vermuten und glauben....
....aber wissen tut es keiner... |
_________________ 7,0 kwp 40 x Solara S875TI/M
1 Sunnyboy 2100 TL/ESS
1 Sunnyboy 4200 TL HC/ESS
http://www.wolkenvertreiber.xail.net |
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bert_k
Stammmitglied

Info: Betreiber
Angemeldet: 17.12.2006
Beiträge: 80
Wohnort: Ba Wü
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Verfasst am:
15.05.2007, 12:43 |
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Interessanter finde ich persönlich die Frage, was ich mit meiner Anlage mache, wenn sie mal nicht mehr läuft....so in vielleicht 30 Jahren??? |
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mppPeak
Gast
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Verfasst am:
15.05.2007, 13:03 |
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| JSES hat Folgendes geschrieben: |
Ja,
so ähnlich würde auch meine Prognose aussehen. Kann mir nicht vorstellen, dass es weit über 10Cent geht.
Eventuell werden die EVU´s verpflichtet den Strom abzunehmen. Aber eine subventionierte Einspeisevergütung wird es dann mit Sicherheit nicht mehr geben. |
... Oder man braucht sich überhaupt keine Gedanken mehr machen, weil es beim nächstgelegenen AKW zum Super GAU kam...
Ich denke bevor man sich über den "Tag danach" Gedanken macht, sollte man seine Einstellung zur regenerativen Energie prüfen. Will ich Geld verdienen, oder "sauberen" Strom erzeugen ?
Wie immer meine Meinung
mppeak war´s |
Zuletzt bearbeitet von mppPeak am 15.05.2007, 13:06, insgesamt einmal bearbeitet |
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paybacktoday
Fleißiges Mitglied

Info: Solarteur
Angemeldet: 26.04.2007
Beiträge: 456
Wohnort: Lauda-Königshofen
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Verfasst am:
15.05.2007, 13:04 |
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Hallo zusammen,
also irgendwas wird man nach 20 Jahren für seinen Strom bekommen, entweder man nutzt ihn selber, oder man mindert seine eigenen Stromkosten um diesen Ertrag.
Man hat trozdem noch was davon, wenn auch nur wenig.
@ bert_k
Wo liegt da das Problem. Die Entsorgung ist doch denkbar einfach Alu, Glas, Silizum und ein wenig Kupfer sind alles Rohstoffe die man wiederverwerten kann. Sollte kein Problem darstellen.
Gruß Payback |
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