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Berni
Neu hier

Angemeldet: 27.03.2007
Beiträge: 4
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Verfasst am:
31.05.2007, 07:38 |
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Hallo zusammen,
habe kürzlich meine PV mit 6,7 kwp Nennleistung in Betrieb nehmen lassen. Am selben Tag stellt ich fest, dass die Haustürklingel nicht mehr funktioniert. Daraufhin wurde nach einigen Tagen vom Errichter der PV dies überprüft. Er stellte keinen Stromfluss fest und meinte, dass evtl. der "Transformator" (ich weiss nicht mehr die genaue Bezeichnung dieses elektr. Teiles) defekt ist. Am selben Tag abends ging plötzlich die Klingel wieder (ohen weiteres Zutun).
Und jetzt die eigentlich gespenstische Feststellung: Der Radiowecker in meinem Schlafzimmer ging plötzlich 10 Minuten vor (mehrmals nach neuerlichem Einstellen). Habe dann den Wecker ausgetauscht, aber der Neue zeigte selbiges. Im Erdgeschoss jedoch blieb bei diesem Wecker alles beim alten. Was mir aufgefallen ist, ich jedoch nicht weiss ob ein Zusammenhang besteht, ist, dass an Tagen mit sehr schlechtem Ertrag kaum eine Zeitveränderung festzustellen war, aber an Tagen mit hohem Ertrag schon.
Hat jemand bereits Erfahrungen dieser Art gemacht? Ich mache mir nämlich jetzt Sorgen, dass die elektrische Strahlung der PV doch wesentlich höher ist, als vom Errichter behauptet (dieser sagte nämlich, dass keine höhere Belastung verursacht wird, als bei einer normalen Steckdose). Die PV lieggt nämlich direkt über den beiden Kinderzimmern.
Danke für ernsthaft gemeinte Antworten
Berni |
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Verfasst am:
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trzebi
Forumsinventar


Info: Berater
Angemeldet: 11.05.2007
Beiträge: 1249
Wohnort: Rheinland Pfalz
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Verfasst am:
31.05.2007, 07:44 |
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Hallo,
mal eine nicht so ganz ernste-
Schon mal an Ghostbusters gedacht?
Schönen Tag und Gruß |
_________________ der mit der Sonne tanzt............................. |
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trzebi
Forumsinventar


Info: Berater
Angemeldet: 11.05.2007
Beiträge: 1249
Wohnort: Rheinland Pfalz
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Verfasst am:
31.05.2007, 07:46 |
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ergänzend noch:
Sind Solarstromanlagen gesundheitsschädlich? Stichwort „Elektrosmog“
PV-Anlagen werden häufig in der Nähe des Wohnbereiches installiert und gelten als unbedenklich,
da sie mit Gleichstrom arbeiten.
Baubiologische Richtwerte lassen sich leicht einhalten.
Jede spannungsführende Leitung erzeugt ein elektromagnetisches Feld. Der von einer PV-Anlage
erzeugte Gleichstrom bewirkt jedoch keine wechselnde Magnetfelder, sondern Gleichfelder, wie z.B.
der natürliche Erdmagnetismus oder die „aufgeladenen“ Atmosphäre bei Gewitter. Damit
unterscheidet sich die von PV-Anlagen erzeugten Felder wesentlich von denen unter
Hochspannungstrassen oder in der Nähe von elektrischen Geräten, durch die Wechselstrom fließt.
Die Stärke der durch die Solarstromanlage erzeugten künstlichen Felder bleibt bei Anlagen bis etwa
5 kwp in der Größenordnung natürlicher Felder und gilt als unbedenklich. Um im Wohnungsumfeld
möglichst lange Gleichstrom-und möglichst kurze Wechselstromleitungen zu haben, kann ein
Wechselrichter in unmittelbarer Nähe des Netzeinspeisepunktes (Hausanschlusskasten) montiert
werden. |
_________________ der mit der Sonne tanzt............................. |
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Elektron
Administrator

Info: Betreiber
Angemeldet: 10.01.2005
Beiträge: 2665
Wohnort: 88457 Kirchdorf
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Verfasst am:
31.05.2007, 07:57 |
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dabo
Stammmitglied


Info: Betreiber
Angemeldet: 10.03.2007
Beiträge: 100
Wohnort: Heidenheim an der Brenz (Schwäbisch Sibirien)
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Verfasst am:
31.05.2007, 08:16 |
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Ist weitgehend richtig, aber nicht vollständig.
Gilt nur für galvanisch vom Stromnetz getrennte PV-Generatoren unter Einsatz eines (HF-) Transformators.
Für die beliebten, weil prinzipiell höherer Wirkungsgrad, direkt über die Wechselrichter ohne Trennung ans Stromnetz gekoppelten Module hat es eine der Gleichspannung überlagerte Wechselspannung von 50Hz, worauf nochmals eine Überlagerung mit der Schaltfrequenz des Sinusmodulators, ca. 16..30kHz aufmoduliert ist. Spannungshub der Wechselspannungen ca. 200..700Volt.
Die gleichspannungsbedingten Felder stören wohl nicht, weil gibt es überall, die induzieren nichts und strahlen auch nichts ab.
Anders bei den Wechselspannungen, hier wirkt die große Fläche der Module als Antenne, und die ist in ihrer Abstrahlwirkung um so besser, je höher die Frequenz der Wechselspannung. Allerdings ist die abgestrahlte Energie insgesamt sehr klein (aber vorhanden!). Eine DCF-Funkuhr lässt sich im Nahfeld der Module durchaus beeindrucken und hat eventuell nur noch gestörten Empfang.
Ob diese "niederfrequenten" Felder Auswirkungen haben, darüber streiten sich die Gelehrten.
MfG
Manfred |
_________________ 51 x Sanyo HIP-215NHE5, handverlesen
3 x KACO 3501xi, galvanisch getrennt
11kWp Ertragsdaten
Disclaimer: Ich distanziere mich auf das Schärfste und behaupte auf der Stelle das Gegenteil! |
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HResa
Vielschreiber


Angemeldet: 22.05.2007
Beiträge: 214
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Verfasst am:
31.05.2007, 12:55 |
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Hallo,
eine Sache sollte man auch Bedenken:
Ein mit Gleichstrom überlagerter Wechselstrom kann für Geräte, die 'ungünstig' konstruiert sind, eine wirksame Frequenz von 100 Hz ergeben.
Weiterhin kann, wenn der Gleichspannungsanteil zu groß ist, ein Transformator magnetisch aus der Kennlinie geraten, wodurch die Ausgangsleistung nicht mehr im normalen Bereich liegen kann.
Solches könnte Auswirkungen auf die Hausinstallation haben. |
_________________ Hanjörg Resa
SunnyBoy GCI 2400
2*12 BP-Solar 585
http://www.solarlog-home.de/resa
http://www.sonnenertrag.eu/detail.php?pk=3166 |
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Wendelin
Vielschreiber

Angemeldet: 08.08.2005
Beiträge: 197
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Verfasst am:
31.05.2007, 16:05 |
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also haben Wechselrichter mit Trafo auch Vorteile ! Vielleicht ist der Punkt Elektrosmog mehr "Wert "als ein paar Prozent schlechterer Wirkungsgrad ?
Gruß Wendelin |
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