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Walter
Forumsinventar


Info: Berater
Angemeldet: 20.01.2005
Beiträge: 2134
Wohnort: Regen
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Verfasst am:
05.11.2005, 17:43 |
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Google-Werbung
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Verfasst am:
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blabla
Forumsinventar


Angemeldet: 08.06.2005
Beiträge: 661
Wohnort: 86551 Aichach
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Verfasst am:
05.11.2005, 18:36 |
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Wie alt ist der Artikel denn schon? Finde ihn etwas überholt |
_________________ 2x Sunways NT 6000, 52x Sanyo HIP 190 BE3, 9,88kWp
WR1: 3 Strings a` 8 Module, 1 Temperatur- und Einstrahlungssensor, Neigung 30°, Azimut 180°
WR2: 1 String a` 10 Module, 2 Strings a` 9 Module, Neigung 40°, Azimut 180° |
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Doris
Fleißiges Mitglied


Angemeldet: 17.05.2005
Beiträge: 454
Wohnort: im Südosten von Brandenburg
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Verfasst am:
05.11.2005, 18:55 |
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Stimmt blabla,
diese Liste ist von 2002. Und die sollte dringend fortgeschrieben werden!
Der Markt ist größer geworden, die Herde der schwarzen Schafe ebenfalls. Die Methoden sind jetzt feiner und deshalb so unendlich schwer zu durchschauen. Die ehrlichen Geschäftsleute sind von den Geschäftemachern nicht ohne weiteres zu selektieren. Alles ist legal und der Nachweis unlauterer Absichten sehr, sehr schwer.
Wenn dieses Forum hier den einen oder anderen von seiner PV-Euphorie wieder ein Stück Näher zur Erde zurückbringt, haben wir schon eine Menge erreicht.
Ich persönlich würde nur noch von dem kaufen, der entsprechende Referenzanlagen auch körperlich VORFÜHREN kann. Bilder machen kann schließlich jeder.
Es ist schlimm. Leider.
Tschüss
Doris |
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Walter
Forumsinventar


Info: Berater
Angemeldet: 20.01.2005
Beiträge: 2134
Wohnort: Regen
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Verfasst am:
05.11.2005, 19:21 |
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Eine Solarstromanlage die sich selbst finanziert ohne einen Cent Eigenkapital. Solarstromanlage mit Komplettmontage und fertig an das Stromnetz angeschlossen. Seit 01.01.2004 gibt es 57,4 Cent/KWh für 20 Jahre garantiert+ Installationsjahr . Diese Anlage beinhaltet Solar-Module und Wechselrichter von deutschen Markenherstellern in der Größe von 160, 200, und 280 Watt also ca. 9 Quadratmeter / 1 KWp. Leistungsgarantie beträgt auf 10 Jahre 90 %, und 25 Jahre 80 % . Der Preis von 5600,00 €, gilt pro KWp fertig auf dem Dach (Ziegeldach Ein- oder Zweifamilienhaus-Aufdachmontage) installiert in ganz Deutschland = netto + MwSt. Die Mehrwertsteuer bekommt
jeder spätestens am 1. des nächsten Quartals vom Finanzamt zurück, deshalb ist sie hier nicht enthalten . Solarstromanlage ab 3 KWp. vom Energieversorger und Montageaufwand gewünscht (weniger auf Anfrage). Eine 3 KWp. Anlage bringt je nach Region im Bundesdurchschnitt 1000 Sonnenstunden d.h.
1692,00 € /Jahr x 20 Jahre = 33.840,00 €. Rendite ca. 12 % Die Anlage ist beliebig erweiterbar und grundsätzlich kann jeder für jedes Dach eine Solaranlage bekommen (Ziegeldach, Blechdach oder Flachdach sogar mit unterliegender Dachbegrünung wenn gewünscht oder einfach frei im Garten aufgestellt). Am besten eignet sich die Anlage wenn man noch mindestens 20 Jahre Lohnsteuer zahlt und die Anlage über einen KfW Kredit oder andere Banken finanziert wird . Der Neuwert kann von der Lohnsteuer über 20 Jahre voll abgeschrieben werden und die Zinsen sind Kosten die man vom Ertrag abrechnen kann und somit darauf keine Lohnsteuer zahlt. Unsere Leistungen : Kreditantrag nach´ Zusendung der Unterlagen (wenn gewünscht), Projekt und Angebotsunterbreitung, Komplettmontage - Deutschlandweit Einspeisevertrag mit Stromnetzbetreiber (gesetzlich abgesichert)
Gerade im Netz gefunden. So ein Schwachsinn. Man zahlt dann keine Lohnsteuer mehr. einfach Einfach |
_________________ Gruss Walter ( Lothar Beer )
Versuche nie andere, sondern dich selbst zu übertreffen.
Der Solarlog Shop auf www.solarlog.sonnenertrag.de
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GAST
Stammmitglied

Angemeldet: 05.09.2005
Beiträge: 93
Wohnort: Niederrhein
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Verfasst am:
05.11.2005, 23:51 |
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| Zitat: |
| Rendite ca. 12 % Die Anlage ist beliebig erweiterbar und grundsätzlich kann jeder für jedes Dach eine Solaranlage bekommen (Ziegeldach, Blechdach oder Flachdach sogar mit unterliegender Dachbegrünung wenn gewünscht oder einfach frei im Garten aufgestellt). Am besten eignet sich die Anlage wenn man noch mindestens 20 Jahre Lohnsteuer zahlt und die Anlage über einen KfW Kredit oder andere Banken finanziert wird . Der Neuwert kann von der Lohnsteuer über 20 Jahre voll abgeschrieben werden und die Zinsen sind Kosten die man vom Ertrag abrechnen kann und somit darauf keine Lohnsteuer zahlt. Unsere Leistungen : Kreditantrag nach´ Zusendung der Unterlagen (wenn gewünscht), Projekt und Angebotsunterbreitung, Komplettmontage - Deutschlandweit Einspeisevertrag mit Stromnetzbetreiber (gesetzlich abgesichert) |
Hallo
also ich selber habe von 2 aus der nahen Umgebung gehört die fast 18% Rendite mit ihrer Anlage schaffen... Die Anlagen sind wohl ANfang 2004 ans Netz gegangen und über 20KW/p groß....Allerdings war damals die Vergütung höher.
Zu
| Zitat: |
| Gerade im Netz gefunden. So ein Schwachsinn. Man zahlt dann keine Lohnsteuer mehr. einfach Einfach |
Ich denke wenn man den Text richtig liesst und dann noch ein wenig Ahnung von seiner Einkommenssteuererklärung und deren Berechnung hat, dann versteht man den Text auch.
Denn das was ich lese bedeutet das ich für meinen Verlust ( Das ist die Summe aus Abschreibung, Zinsen, Reparaturen, Wartung, Versicherung und sonstigen Kosten gegen den Gewinn (Ertrag) der Anlage, das ist die Einspeisevergütung aufrechnet. Wenn jetzt die Ausgaben höher sind als die Einnahmen, dann hast du einen Verlust.
Verluste kannst du von der Einkommenssteuer abschreiben, das heisst dann das du auf diesen Teil ( Summe der Einkommen aus der Anlage minus Summe der Verluste = Summe um die dein Einkommen gemindert wird ) auf diesen man dann keine Steuern bezahlen muss, das heißt man bekommt den auf diesen Anteil gezahlte Lohnstuer wieder erstattet!!! Also ist die Aussage im Text doch nicht falsch, sondern nur schwer zu verstehen.
So jetzt hoffe das ich das verständlich und vor allem sachlich richtig erklärt habe, denn das ist für Steuerangelegenheiten so gut wie unmöglich!!!! Daher kann ich dafür auch keine "Richtigkeitsgarantie" auf meine Erklärung geben.
sonnige Grüße
Jörg |
_________________ Wer glaubt das ein Baueiter den Bau leitet, der glaubt auch das ein Zitronenfalter Zitronen faltet |
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Doris
Fleißiges Mitglied


Angemeldet: 17.05.2005
Beiträge: 454
Wohnort: im Südosten von Brandenburg
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Verfasst am:
06.11.2005, 16:42 |
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Hallo Jörg,
wie das funktioniert, hast du schon richtig erläutert. Und die Methode ist natürlich mathematisch exakt und rechtlich zur Zeit nicht angreifbar.
Vielleicht noch eine einfache Überlegung:
Du machst eine einfache Buchführung mit Einnahme-/Überschussrechnung. Angenommen es gelingt dir über 10 Jahre immer nur Verluste gegenüber dem Fiskus geltend zu machen und du bekommst jährlich regelmäßig eine hübsche Steuererstattung. Du solltest aber wissen, das alle Einkommensteuerbescheide auf absehbare Zeit nur vorläufig ergehen und unter dem Vorbehalt der Nachprüfung.
Je nach dem, wie groß deine Umsätze sind, kannst du aber spätestens nach dem Jahre 10 mit einer Betriebsprüfung rechnen, aber mindestens mit der Frage, auf welche Weise und bis wann du nun gedenkst mal ein paar Gewinne zu versteuern. O. K. sagst du, nach deiner Gewinnplanung sollte das soll im übernächsten Jahr passieren. Der Betriebsprüfer oder der Finanzbeamte wird seine die Brille auf seine faltige Stirn schieben und dich irgendwie komisch angucken, aber sagen, na gut, er würde das beobachten. Dummerweise kriegt nun dein Wechselrichter völlig unvorbereitet einen Koller und wird zum Raucher, obwohl er das nicht verträgt. Er gibt seinen Geist auf und beschert dir einen neuen Verlust. Der Fiskus sagt nun: Neuer Verlust hin oder her. Jetzt langt es. Ein zu versteuernder Gewinn ist eher nicht mehr zu erwarten, weil die Anlage immer älter und anfälliger wird. Wir wollen sämtliche erstattete Steuern zurück, weil wir für das Hobby vom Jörg nicht zuständig sind.
Schneller als du denkst, hast du neue Bescheide und einen Termin für die Rückzahlung.
Drohungen, Proteste, Klagen haben keine aufschiebende Wirkung – du zahlst erstmal.
Um auf das von Lothar gepostete Beispiel zurückzukommen, ich weiß nicht mit welchen Annahmen da gerechnet wurde, was da auf und ab gerundet oder was einbezogen oder weggelassen wurde. Aus den vorhanden Zahlen jedenfalls ist das Ergebnis nicht verifizierbar!
Nur das Versprechen 12 % Rendite ist für sich selber sehr hübsch und assoziiert für denjenigen, der vielleicht ein paar Erfahrungen mit Sparbuch, Fonds oder Anleihen hat, rosige Gewinnaussichten und, man bedenke(!), das Ganze ohne einen Cent Eigenkapital!
Aber ein Geschäft, das ohne Eigenkapital hohe Renditen verspricht und gleichzeitig mit einem Steuerausgleich der Verluste zu einem Positivergebnis kommt, bleibt genau deshalb ein Verlustgeschäft! In meinen Augen eben aus diesem Grund nicht seriös.
Die Frage muss erlaubt sein: WARUM MACHEN DIE INITIATOREN DIESES SUPERGESCHÄFT NICHT SELBER????
Die Antwort ist ja wohl klar - die brauchen einen Dummen für das (angeblich nicht vorhandene) Risiko
Ich erinnere an die Immobiliengeschäfte eine sehr bekannten bayrischen Bank zusammen mit einer noch bekannteren Bausparkasse. Die hatte seinerzeit Eigentumswohnungen mit 100% Finanzierung verkauft, deren Miete über 25 Jahre zur Deckung der Kosten und Ablösung der Darlehen genutzt werden sollte. Steuern konnten wirklich gespart werden. Ein Supergeschäft!!! Na – für wen wohl? Und für wen blieben die (Total)-Verluste und die Sanierungskosten und die Leerstandskosten?
Weißt du, ich traue mir nicht mal zu, meine relativ einfach zu übersehende steuerliche Entwicklung für 2006 abzuschätzen, viel weniger noch die steuerrechtliche Situation im nächsten Jahr nach dem Gezerre zur Zeit in Berlin.
Die Sache mit dem Vertrauensschutz und dem Rückwirkungsverbot nach dem GG gilt für den Fiskus nämlich nicht! Und es gibt nicht so sehr viele Menschen hierzulande, die von sich behaupten können, auf Sicht 20 Jahre privat oder geschäftlich insolvenzresistent zu sein.
Der SOLON-Mover von dem Eingangsposting hier http://www.photovoltaikforum.com/viewtopic.php?t=485 ist bei 100 % Eigenkapital mit einer prognostizierten Gesamtrendite über die Laufzeit von 20 Jahren und vor Steuern mit 7,5 % kalkuliert, die gleiche Anlage kreditfinanziert und 33 % Eigenkapital über die gleiche Laufzeit mit 6 % vor Steuern. Die Gewinn- und Verlustrechnung und die Liquiditätsplanung kann jedermann anfordern einsehen und prüfen. Und dann entscheiden.
Nach der gleiche Methode habe ich die Anlage auf meinem Dach nachkalkuliert. Die Anlage ist von 2004 und ich komme auf keine höhere Rendite als 8,2 % vor Steuern. Den ersten Überschuss erwarte ich frühestens im Jahre 10. Bei guten Erträgen ein oder zwei Jahre früher.
Ein vergleichbares Ergebnis habe ich mit diesem Rechner erhalten (Alfred Körblein):
http://www.energienetz.de/index.php?pre_cat_open=43&id=109&subid=399&subsubid=588&content_news_detail=2990&back_cont_id=588
Tschüss
Doris |
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Walter
Forumsinventar


Info: Berater
Angemeldet: 20.01.2005
Beiträge: 2134
Wohnort: Regen
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Verfasst am:
06.11.2005, 18:06 |
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Liebe Doris, wiso weisst du immer was ich denke, und auf was ich im Grunde raus will, aber dass nicht immer in passende Worte kleiden kann.
Viele PV - Firmen sugerieren dem Kunden hohe Renditen, Gewinne, Altersvorsorge ohne Eigenkapital, optimale Geldanlage, usw.
Ich will das alles gar nicht abstreiten. Es werden disbezüglich nach ca 15 Jahren bestimmte Synergieeffekte abfallen. Ob das allerdings in der versprochenen Höhe, und auch Art sein wird, bleibt abzuwarten.
Ich denke Mal 50% der PV - Besitzer wird der Schnabel sauber bleiben. Aber Egal, das wichtigste war und ist die Einleitung der Energiewende. Ein neuer Weg wurde in die richtige Richtung beschritten. Weitere müssen und werden folgen.
Ob nun alle PV - Besitzer ökonomisch erfolgreich sein werden, bleibt für mich fraglich. Ökologisch erfolgreich sind Sie vom ersten Tag an. Wir alle sind die Gewinner.
Meiner Meinung werden in 10 Jahren PV - Anlagen auch ohne Subventionen rentabel werden, und dann gehts erst Richtig los |
_________________ Gruss Walter ( Lothar Beer )
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kato
Moderator

Info: Betreiber
Angemeldet: 30.07.2005
Beiträge: 2092
Wohnort: Südbrandenburg
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Verfasst am:
06.11.2005, 22:15 |
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Hallo,
Rendite hin oder her, ob 12 % oder 5% oder7%, fakt ist doch, dass die Anlage sich von selbst bezahlt, gute Anlagen vielleicht nach 10-12 und schlechte vielleicht erst nach 20 Jahren. Nach 25 Jahren hat man auf jeden Fall mehr in der Tasche, als hätte man es nicht gemacht, zumindest wenn man 100% fremdfinanziert. Von den Immobiliengeschäften mit Mietgarantie unterscheidet uns, das hier die Einnahmen vom Staat per Gesetz garantiert werden und das für 20 Jahre.
Sicher kann das Gesetz geändert werden, aber ob das für bestehende Anlagen so einfach ist? Vertrauen kann man nicht darauf und es sollte auch nicht die Existenz ruinieren, wenn es mal so sein sollte.
Trotzdem ist es wichtig, dass man nicht an ein schwarzes Schaf von Installatuer kommt, der dann plötzlich weg ist, wenn die Anlage nicht läuft. Die Rechnungen setzen alle voraus, das die Anlage über die Jahre optimal funktioniert und 20 Jahre sind ein langer Zeitraum....
Kato |
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Doris
Fleißiges Mitglied


Angemeldet: 17.05.2005
Beiträge: 454
Wohnort: im Südosten von Brandenburg
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Verfasst am:
07.11.2005, 00:06 |
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| Zitat: |
| ... fakt ist doch, dass die Anlage sich von selbst bezahlt, gute Anlagen vielleicht nach 10-12 und schlechte vielleicht erst nach 20 Jahren. Nach 25 Jahren hat man auf jeden Fall mehr in der Tasche, als hätte man es nicht gemacht, zumindest wenn man 100% fremdfinanziert. Von den Immobiliengeschäften mit Mietgarantie unterscheidet uns, das hier die Einnahmen vom Staat per Gesetz garantiert werden und das für 20 Jahre... |
Sicherlich, mein lieber, sicherlich.
Ich bewundere dein grenzenloses Vertrauen in die Weisheit und die Fähigkeiten der Repräsentanten des Staates und deine Weitsicht und ich wünsche dir ehrlichen Herzens, dass alles gut geht.
Die Kassen des Staates sind leer. Das ist Fakt.
Die Staatsschulden sind inzwischen uneinbringlich. Auch das ist Fakt.
Und wie sich ein Staat seiner Schulden entledigt, solltest du eigentlich noch wissen. Und was er vorher tut auch.
Und genau das wird eben vorbereitet in Berlin.
Denke an die Staatspleiten in der DDR, Argentinien oder Russland!
Für deine Privatschulden gibt es dann die Umrechnung.
Euphorie und Optimismus sind lebensgefährlich - Vorsicht und Pessimissmus lebensrettend. Sie führen schlimmsten Falls zu Depressionen, schützen aber an sonsten...
Schon gut, für das diesbezügliche Verständnis fehlt offensichtlich eine Schaltstelle in meinem Kopf oder ein entsprechendes Gen.
Tschüss
Doris |
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kato
Moderator

Info: Betreiber
Angemeldet: 30.07.2005
Beiträge: 2092
Wohnort: Südbrandenburg
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Verfasst am:
07.11.2005, 08:24 |
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@Doris,
jaja die Männer wieder
Man braucht halt ne gesunde Mischung aus Optimismus und Pessimismus. Das Risiko hängt auch bei jedem von seiner persönlichen Situation ab.Wenn es nach dem Vertrauen in den Staat geht, dürfte man nie was machen, dann sollte man nicht mal was in die Rente einzahlen, wenn man mit einer Staatspleite rechnet. Die Rente soll angeblich auch sicher sein, oder war das früher einmal....
Tom |
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GAST
Stammmitglied

Angemeldet: 05.09.2005
Beiträge: 93
Wohnort: Niederrhein
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Verfasst am:
07.11.2005, 12:45 |
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Hallo
@ Doris
es stimmt wohl das die Staatskassen leer sind, aber zum Glück haben die Gesetzgeber diesmal nicht die Bezahlung der Subvention durch die Staatskasse erbracht, sondern dieses per Gesetz den Energiekonzernen und damit der allgemeinheit aufgebürdet.
Da bleibt nur zu hoffen das bei einer Währungsreform oder was es sonst noch gibt, damit der Staat aus der finanziellen Klemme kommt wenigstens die Gesetze für erneuerbare energien unangetastet bleiben.
denn ich möchte die Anlage auch gerne "komplett" finanzieren, werde dann aber einen Teil der benötigten Summe in der Hinterhand halten um im "Steuernotfall" den Restkredit ablösen zu können.
Zu der Sache mit dem Finanzamt....
Ich war vor einiger Zeit beim Finanzamt der "nette" Beamte sagte das diese nach angemessener Zeit einen Gewinn erwarten. Was angemessene Zeit ist, kann sich jeder Finanzbeamte selber aussuchen, er sagte er setzt 7 Jahre an. Dann erwartet er einen Gewinn oder heist es überschuss?? wenn nicht fordert er die erstattete Steuer in einer Frist von 2 Wochen inkl. Zinsen zurück. Man könne aber auf die Auszahlung der "Steuerminderung" verzichten und dann wenn man den erforderlichen Gewinn erwirtschaftet hat, kann man die gestundete Steuer vom Finanzamt einfordern, inkl. Zinsen!!
Dann hat sich die ANlage vielleicht nicht steuerlich, dafür aber wenigstens ökologisch!!!
Ich hoffe das ich es so sinngemäß richtig wiedergegeben habe.
Jörg |
_________________ Wer glaubt das ein Baueiter den Bau leitet, der glaubt auch das ein Zitronenfalter Zitronen faltet |
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Doris
Fleißiges Mitglied


Angemeldet: 17.05.2005
Beiträge: 454
Wohnort: im Südosten von Brandenburg
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Verfasst am:
07.11.2005, 14:30 |
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| Zitat: |
Zu der Sache mit dem Finanzamt....
Ich war vor einiger Zeit beim Finanzamt der "nette" Beamte sagte das diese nach angemessener Zeit einen Gewinn erwarten. Was angemessene Zeit ist, kann sich jeder Finanzbeamte selber aussuchen, er sagte er setzt 7 Jahre an. Dann erwartet er einen Gewinn oder heist es überschuss?? wenn nicht fordert er die erstattete Steuer in einer Frist von 2 Wochen inkl. Zinsen zurück. Man könne aber auf die Auszahlung der "Steuerminderung" verzichten und dann wenn man den erforderlichen Gewinn erwirtschaftet hat, kann man die gestundete Steuer vom Finanzamt einfordern, inkl. Zinsen!! |
Danke Jörg, genau das meine ich.
Natürlich ist bei geringem Eigenkapitaleinsatz im Vergleich zu den Investitionskosten der Verlauf der Eigenkapitalbildung interessanter, als die Rendite, wenn man annimmt, dass sich die erstattete Mehrwertsteuer mit meinetwegen 3 oder 4 % verzinst.
Es ist völlig klar, dass die Überschüsse aus der Stromproduktion nach der Bedienung von Schulden und Tilgung herausgezogen werden können. Aber welche Bank lässt sich auf eine Finanzierung über den gesamten Zeitraum ein? Wie hoch ist die Zinsbelastung nach dem Auslaufen der Zinsbindung? Ich erinnere daran, dass wir vor nicht ganz 10 Jahren mit Zinsen jenseits der 8 % zu rechnen hatten. Das sollte doch am Ende heißen, dass der gesamte "Zwischengewinn" durch die Zinsen, die Betriebskosten und dem Austausch der Wechselrichter usw. wieder aufgefressen werden kann!
Damit ist aber auch klar, dass sich eine 100%Finanzierung nur eignen dürfte, wenn die PV-Anlage einem Unternehmer mit anderem Unternehmenesschwerpunkt z. B. als weiteres Standbein oder Steuerungsinstrument dient - auch mit Blick in Richtung Finanzamt.
Für mich oder alle die anderen, deren Stromproduktion mittels PV-Anlage alleiniger Unternehmenszweck ist, sieht das ganz anders und wesentlich kritischer aus. Ausgleichsmöglichkeit bleibt im Augenblick nur die Einkommensteuer und die kann von heute auf morgen wegen Invalidität, Arbeitslosigkeit u. a. wegfallen oder so gering werden, dass sie als Ausgleichsinstrument nicht mehr zur Verfügung steht! Was dann? Der Bank und dem Finanzamt interessieren persönliche Befindlichkeiten garnicht - die holen sich das ihre. Notfalls mit Moskauinkasso. Punkt.
Wenn nun jemand von Rendite spricht im Zusammenhang mit einer Investition in Photovoltaik, kann das nur ein Vergleich sein, der den Eigenkapitaleinsatz mit einem bei einer Bank längerfristig angelegten Guthaben gegenüberstellt. Bei geringem Eigenkapitaleinsatz lässt sich so eine enorme Rendite erzielen, dass man nur staunen kann! Das ist mathematisch völlig exakt! Nach dem Gesetz der kleinen Zahlen lässt sich da so ziemlich alles darstellen.
Beispiel: 50 % Gewinn von 10 Euro sind 5 Euro. 5 Euro Gewinn erreicht man aber auch bei 5 % von 100 Euro. In welchem Fall ist die Rendite wohl höher?
Damit sollte klar sein, dass sich solche Rediterechnungen nicht auf eine Finanzierung übertragen lassen! Und ein Vergleich ist einfach nicht zulässig! Entscheidend ist, was hinten rauskommt. Und das sind nicht Renditeprozente, sondern Überschüsse oder Verluste und die meinetwegen in Prozent oder Euro!
Eine solide Kalkulation besteht immer aus einer auf einen bestimmten Zeitraum aufgeschlüsselten Gewinn- und Verlustrechnung. Bei einer privaten Photovoltaikanlage kann ich mir 20 bis 25 Jahre vorstellen.
Auf ein Euro genau werden die Erträge und die Aufwendungen bis ins Detail aufgeschlüsselt und der jährliche Überschuss (oder Verlust) und der Anteil vom Eigenkapital festgestellt.
Gleichzeitig gehört dazu ein Liquiditätsplan, bei der die erwarteten jährlichen Zu- und Abflüsse, Abschreibungen, Tilgungen usw. aufgeschlüsselt sind. Über die Differenz von Liquiditätsbestand und die Liquiditätsveränderung kann dann bestimmt werden, was im jeweiligen Jahr am Ende in Euro und Cent verdient werden kann.
Es ist nicht so einfach, diese Zusammenhänge auszudrücken. Sie sind aber nicht kompliziert. Und es gibt Tools, die das am PC ganz einfach berechnen. Man muss nun nur noch verstehen, was da berechnet wurde. Es reicht auch ein Blatt kariertes Papier und ein einfacher Taschenrechner und etwas Zeit.
Das Verständnis für eine solche Kalkulation ist soetwas wie eine wirksame und kostenlose Versicherung gegen schwarze Schafe, weil man plötzlich weiß, was man fragen muss.
Tschüss
Doris
P.S.
Vielleicht sollte man eine solche Betrachtung oben bei der Checkliste noch mit unterbringen.
D. |
Zuletzt bearbeitet von Doris am 07.11.2005, 16:49, insgesamt einmal bearbeitet |
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Walter
Forumsinventar


Info: Berater
Angemeldet: 20.01.2005
Beiträge: 2134
Wohnort: Regen
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Verfasst am:
07.11.2005, 15:20 |
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So nu schildere ich mal meine Beweggründe.
Die sind 70% ökologischer und 30% ökonomischer Sicht.
Der ökologische Aspekt:In Zukunft werden wir unsere Autos mit Brennstoffzellen betreiben. Dafür benötigen wir Wasserstoff. Wasserstoff mit herkömmlicher Technik in diesen Mengen herzustellen, ist nicht effektiv, da können wir gleich Benzin verbrennen. Also brauchen wir solaren Wasserstoff. Um die Technik überhaupt voranzubringen, muß Solar in der Masse eingebürgert und etabliert werden. Hier sind wir auf einem guten Weg, Angebot und Nachfrage bringen die Technologie und die Industriealisierung im Höchsttempo voran. Im übrigen werden wir durch PV auch unabhängiger.
Der ökonomische Aspekt:
Die Rente wird nicht mehr sondern eher weniger. Auch sonst wird es mit meiner Zukunft nicht besser. Man könnte Zusatzversicherungen, oder ander Geldanlagen machen um die Zukunft zu gestalten. Ich trau niur noch mir selber.
Nun meine Vision:
Wenn die Rente nicht mehr wird, will ich die Unkosten minimieren. Es reicht, wenn ich soviel Strom produziere, wie ich selber benötige. Dazu brauche ich keine Inselanlage. Denn mir reicht es, wenn ich die Kosten auffange, und nicht das kw 1 zu 1 umsetze.
Klo und Waschmaschine über eine Regenwassernutzungsanlage. Und Wärme über ein BHK mit Raps oder Sonnenblumenöl. Ich hab ein Haus, und wenn ich meine Unkosten senke, oder ganz vermeide, reicht auch eine kleinere Rente.
Für mich macht es keinen Sinn bei der Finanzierung eine ewig lange Laufzeit zu wählen. Wenn ich Gewinne erwirtschafte, ist es auch logisch dass ich dafür Steuern zahlen muß. Zuviel Egoismus bringt uns doch nicht wirklich weiter. |
_________________ Gruss Walter ( Lothar Beer )
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