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kato
Moderator

Info: Betreiber
Angemeldet: 30.07.2005
Beiträge: 2086
Wohnort: Südbrandenburg
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Verfasst am:
19.05.2007, 11:07 |
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Alle Aufwendungen für die erneuerbaren Energien werden auf den Strompreis umgelegt. Wenn nun mehr PV-Anlagen gebaut werden, steigt auch der Betrag der Vergütung. Ob der nun so hoch ausfällt, das extra deswegen der Strompreis erhöht werden muss
Kato |
_________________ 15,54 Kwp
2xSB5000 mit je 32 Stück Suntechnics STM185
1xSB3300 mit 20 Stück Suntechnics STM185
SunnyBoyControl mit Netzleitungsmodem |
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Verfasst am:
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Atommafia
Fleißiges Mitglied

Angemeldet: 28.08.2005
Beiträge: 582
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Verfasst am:
19.05.2007, 11:31 |
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Tach
| kato hat Folgendes geschrieben: |
Alle Aufwendungen für die erneuerbaren Energien werden auf den Strompreis umgelegt. Wenn nun mehr PV-Anlagen gebaut werden, steigt auch der Betrag der Vergütung. Ob der nun so hoch ausfällt, das extra deswegen der Strompreis erhöht werden muss
Kato |
Geld wächst nicht auf Bäumen
1000 MW PV-Leistung als Zubau in einem Jahr zu vorhandenen Leistung
= ca 500 Millionen Euros mehr an EEG-Umlage
Dazu den Zubau an Biogasanlagen
Standard sind heute Anlagen mit 500 KW Leistung
Die Betreiber rechnen mit ca 4 Millionen kWh pro Jahr, inkl Nawaro-Bonus und ggfs Nahwärmebonus liegt man da bei 15-17 Cent/kWh,
also eine halbe Million Euro pro Anlage, 2006 wurde bundesweit ca 1000
Biogasanlage zugebaut = weitere 500 Millionen Euro EEG-Umlage
Dazu kommt, das die Umlage nicht gleichmäßig auf den Stromverbrauch
umgelegt wird, die Haushalte zahlen anteilig mehr als die Industrie und das Gewerbe etc
Wer die Musik bestellt muß auch bezahlen
MfG
Und nicht zu vergessen |
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lehmann28
Forumsinventar


Info: Solarteur
Angemeldet: 22.06.2006
Beiträge: 4707
Wohnort: Westfalen
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Verfasst am:
19.05.2007, 13:40 |
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| Atommafia hat Folgendes geschrieben: |
Dazu kommt, das die Umlage nicht gleichmäßig auf den Stromverbrauch
umgelegt wird, die Haushalte zahlen anteilig mehr als die Industrie und das Gewerbe etc |
Wer A sagt muß natürlich auch B sagen. Und dazu gehört auch, daß die Vattenfall für die erzeugten kWh aus erneuerbarer Energie keine eigenen kWh erzeugen mußten. Somit auch keine weitere Kosten für Brennstoffe, Abfallentsorgung,...etc.
Ja ich weiß, der Anteil von "erneuerbarer Energie" ist gering. Aber wenn der Anteil laut EVUs wirklich nur so gering ist und immer davon geredet wird sie würden nicht viel zur Energieerzeugung beitragen, warum werden sie dann so überproportional bei Preiserhöhungen herangezogen?
Denn nur die Photovoltaik wird mit ca. 0,50€ pro kWh vergütet. Diese Technik hält aber laut den Statistiken nur 1% des Energiebedarfs. Die anderen Techniken (Wind, Wasser, Biogas,...) werden viel geringer vergütet und dürften von daher nicht so extreme Mehrkosten verursachen.
Also irgendwo beißt sich hier, nach meiner Meinung, die Katze in den Schwanz.
Der Tom  |
_________________ Es gibt 10 verschiedene Arten von Menschen, diejenigen die binär zählen können und diejenigen, die es nicht können |
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LumpiStefan
Forumsinventar


Info: Betreiber
Angemeldet: 16.03.2007
Beiträge: 1511
Wohnort: Sindelfingen
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Verfasst am:
19.05.2007, 17:34 |
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Passt zwar nicht 100%ig hier rein, aber ich hab die Tage auch gelesen, das die EnBW auch den Strompreis erhöhen. Was mich hier allerdings auch etwas gewundert hat, das für Privathaushalte auch der Punkt gilt, das es einen gewissen Mengenrabat gibt. Die PReise sind gestaffelt uner 2000KW, 2000KW - 7500KW (wenn nich es weiß) und drüber. Je mehr ein Haushalt verbraucht um so günstiger wird es. Für Haushalte die mher verbrauchen ist das ja in Ordnung, aber wird so nicht auch die Energieverschwendung gefördert?
Stefan |
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Atommafia
Fleißiges Mitglied

Angemeldet: 28.08.2005
Beiträge: 582
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Verfasst am:
19.05.2007, 20:56 |
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Tach
[quote="lehmann28"]
| Atommafia hat Folgendes geschrieben: |
Denn nur die Photovoltaik wird mit ca. 0,50€ pro kWh vergütet. Diese Technik hält aber laut den Statistiken nur 1% des Energiebedarfs. Die anderen Techniken (Wind, Wasser, Biogas,...) werden viel geringer vergütet und dürften von daher nicht so extreme Mehrkosten verursachen.
Der Tom  |
dafür laufen zB die Biogasanlagen rund und die Uhr
Bei der Windkraft werden durch Repowering kleine Anlagen durch größere ersetzt
Und die stromintensive Industrie ist außen vor bei der EEG-Umlage
Da bleiben nicht mehr viele Möglichkeiten
MfG |
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sonny
Stammmitglied

Info: Betreiber
Angemeldet: 19.05.2006
Beiträge: 140
Wohnort: 45739 Oer-Erkenschwick und 02906 Klitten
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Verfasst am:
19.05.2007, 23:47 |
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@ R.Müller
den gleichen Schrieb habe ich auch von ENSO, früher die ESAG in Sachsen bekommen.
Habe in der letzten Woche bei uns in der Zeitung gelesen. Strompreissenkung zum 1.6.2007 .... im Raum Dortmund. Unter anderem weil .... Netzdurchleitungskosten gesunken wären ... . Finde leider im Moment den Artikel nicht. Vielleicht hat es ja auch jemand anderes gelesen. Hat mich fast vom Hocker gehauen. War nicht der 1. April.
sonny |
_________________ http://www.solarlog-home2.de/hasendorf-sonne/ |
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stätzlinger
Fleißiges Mitglied

Angemeldet: 14.04.2007
Beiträge: 382
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Verfasst am:
20.05.2007, 08:52 |
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Hallo Allerseits,
bitte mal die Kirche im Dorf lassen!
Bundesweit liegt die Energieerzeugung per PV bei ca. 0,3 %, in Bayern wurde kürzlich 1% überschritten.
Billigen Strom aus Wasserkrakt, Atomkraft oder Braunkohle kauft das EVU zu ca. 3 Cent pro KWh ein. Solarstrom muß das EVU mit 49,2 Cent vergüten.
(99,7 x 3 Cent + 0,3 x 49,2 Cent) : 100 =
(299 + 15) : 100=
314 : 100=
3,1
Auf gut Deutsch bedeutet dies, daß der Strompreis pro KWh für den Endkunden um 0,14 Cent höher ist weil es PV gibt.
Bei einem Strompreis von 19 Cent pro KWh sind das lächerliche 0,7 %.
Stätzlinger,  |
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Atommafia
Fleißiges Mitglied

Angemeldet: 28.08.2005
Beiträge: 582
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Verfasst am:
20.05.2007, 21:27 |
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Tach
| stätzlinger hat Folgendes geschrieben: |
Hallo Allerseits,
bitte mal die Kirche im Dorf lassen!
Bundesweit liegt die Energieerzeugung per PV bei ca. 0,3 %, in Bayern wurde kürzlich 1% überschritten.
Billigen Strom aus Wasserkrakt, Atomkraft oder Braunkohle kauft das EVU zu ca. 3 Cent pro KWh ein. Solarstrom muß das EVU mit 49,2 Cent vergüten.
(99,7 x 3 Cent + 0,3 x 49,2 Cent) : 100 =
(299 + 15) : 100=
314 : 100=
3,1
Auf gut Deutsch bedeutet dies, daß der Strompreis pro KWh für den Endkunden um 0,14 Cent höher ist weil es PV gibt.
Bei einem Strompreis von 19 Cent pro KWh sind das lächerliche 0,7 %.
Stätzlinger,  |
die Umrechnung stimmt nicht ganz
Strom an der EEx-Börse kostete zwischen 3,8 und 6,5 Cent pro kWh im letzen Jahr
Bei der Umlage sind stromintensive Betriebe außen vor usw
Beim Verband der Netzbetreiber www.VDN-berlin.de gibt es die
Aufstellungen über die EEG-Vergütungen inkl. Prognose für die nächsten Jahre.Da ist nix mehr mit nur ein paar Euros pro Jahr und Haushalt
Anderen ist das auch aufgefallen, in der Photon 5-07 kann man das nachlesen
MfG |
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