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sonnenBauer
Öfters hier


Angemeldet: 07.12.2006
Beiträge: 29
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Verfasst am:
19.02.2007, 14:50 |
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Wieviel co2 wird mit der Erzeugung und Einspeisung von 1 kWh PV-Strom vermieden? |
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Google-Werbung
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Verfasst am:
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Wechsel-Richter
Forumsinventar


Info: Betreiber
Angemeldet: 02.05.2006
Beiträge: 895
Wohnort: 97892 bei Wertheim / Main
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Verfasst am:
19.02.2007, 15:51 |
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Hallo!
Schau mal auf:
http://www.sonnenertrag.eu/
ganz recht oben in dcer Ecke.
Übrigens - Anlage schon dort angemeldet? |
_________________ 12,2 kWp Solarworld L-Förmiges Dach 38°
32 x SW210 Poly / 2 x SMA 3300TL (245° SW)
11 x SW210 Poly / 1 x SMA 2100TL (245° SW)
15 x SW210 Poly / 1 x Sunplug SPI 3000 (155° SO)
Bild: http://www.sonnenertrag.eu/detail.php?pk=329 |
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cephalotus
Moderator

Angemeldet: 06.04.2006
Beiträge: 1165
Wohnort: Niederbayern (PV-Anlage)
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Verfasst am:
19.02.2007, 16:53 |
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Hier im Forum wird gerne der Wert 700g CO2 pro kWh aus dem deutschen Strommix genommen, mir ist aber eher der Wert 550g CO2 pro kWh geläufig.
Außerdem darf man nicht vergessen, dass bei PV-Anlagen auch bei Produktion, Montage und Transport CO2 anfällt, wieviel genau ist mir nicht bekannt und ja auch von der Anlage abhängig.
Ich würde hier als Größenordnung für das CO2 aus der "grauen Energie" einfach mal ca. 2000kg CO2 pro kWp ansetzen.
(basierend auf der sehr stark vereinfachten Annahme, dass ein kWp PV- Anlage in Produktion und Transport 3000-4000kWh an el. Energie benötigt, was 3-4 Jahren Betrieb bei deutschen Einstrahlunsgwerten bedeutet)
Geht man von diesen Annahmen aus, so hat die Photovoltaik in Deutschland bisher zu einer Zunahme(!) der CO2 Emmissionen geführt, da der weitaus größte Teil diese Anlagen noch keine 3-4 Jahre in Betrieb ist. Das wird sich dann erst im Laufe der Jahre umkehren, wenn mal 4mal mehr Anlagenleistung mehr als 4 Jahre in Betrieb ist als an neu installierter Anlagenleistung pro Jahr hinzu kommt.
Der Wert auf www.sonnenertrag.eu ist daher eigentlich stark irreführend und bietet nur einfache Angriffsfläche für berechtigte (und unberechtigte) Kritik.
mfg |
_________________ 24x Sanyo 205 HIP = 4,92kWp |
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PV-Harry
Vielschreiber


Angemeldet: 24.04.2006
Beiträge: 290
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Verfasst am:
19.02.2007, 17:06 |
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Hallo sehr geehrter Wechsel-Richter,
mich würde mal interessieren wie sich das mit den Emmissionsrechten überhaupt verhält.
Normal müßten wir diese doch duch die Erzeugung von emissionsfreier Elektroenergie meistbietend verkaufen können oder hat uns dieser Recht der Vater Staat vorsichtshalber genommen und verkauft sie selbst meistbietend???
Hast Du eine Ahnung??
Viele Grüße von PV-Harry |
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Wechsel-Richter
Forumsinventar


Info: Betreiber
Angemeldet: 02.05.2006
Beiträge: 895
Wohnort: 97892 bei Wertheim / Main
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Verfasst am:
19.02.2007, 18:36 |
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Servus Harry - warum so förmlich?
Ich habe mir das zwar auch schon mal gedacht, aber ich denke uns Kleinbetreibern wird dieses Recht vermutlich nicht zukommen. Wenn du mal im MegaWatt-Bereich einspeist siehts sicher anders aus
Weiß jemand, in welcher Einheit die Emmisionsrechte gehandelt werden? |
_________________ 12,2 kWp Solarworld L-Förmiges Dach 38°
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Bild: http://www.sonnenertrag.eu/detail.php?pk=329 |
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Rio
Forumsinventar

Info: Betreiber
Angemeldet: 23.12.2006
Beiträge: 1180
Wohnort: Kleve (NRW)
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Verfasst am:
19.02.2007, 18:45 |
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Hallo
Können wir das denn nicht auf die zukünftige Kfz-Steuer anrechnen lassen?
Wäre doch klasse wenn unsere 911er, durch die Solaranlagen welche wir betreiben und dadurch den CO2 Ausstoß schmälern, von der Kfz-Steuer befreit werden !!
Gruß Rio |
_________________ 6,16 kWp 28 Module Suntechnics STM 220
Wechselrichter Suntechnics 4600 E
Dachneigung 45° Ausrichtung 220°
Gestellsystem Suntechnics STG 80
Standort Kreis Kleve (NRW) |
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cephalotus
Moderator

Angemeldet: 06.04.2006
Beiträge: 1165
Wohnort: Niederbayern (PV-Anlage)
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Verfasst am:
19.02.2007, 19:01 |
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| Rio hat Folgendes geschrieben: |
Hallo
Können wir das denn nicht auf die zukünftige Kfz-Steuer anrechnen lassen?
Wäre doch klasse wenn unsere 911er, durch die Solaranlagen welche wir betreiben und dadurch den CO2 Ausstoß schmälern, von der Kfz-Steuer befreit werden !!
:wink: 8)
Gruß Rio |
PV wird doch eh schon mächtig gefördert (weit über das hinaus, was aus rein ökologischer Sicht sinnvoll wäre), da halte ich noch weitere Vergünstigungen für deutlich übertrieben...
Außerdem liegt der Reiz und der große Erfolg der Förderung über das EEG eben auch am sehr einfachen Prinzip. Jedes verkomplizieren wäre da aus meiner Sicht nur schädlich.
mfg |
_________________ 24x Sanyo 205 HIP = 4,92kWp |
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Rio
Forumsinventar

Info: Betreiber
Angemeldet: 23.12.2006
Beiträge: 1180
Wohnort: Kleve (NRW)
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Verfasst am:
19.02.2007, 19:11 |
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.........mein Humor kommt hier nicht an!!
Gruß Rio |
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pictoros
Fleißiges Mitglied


Info: Betreiber
Angemeldet: 01.06.2006
Beiträge: 476
Wohnort: Schwaben
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Verfasst am:
19.02.2007, 19:47 |
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Hmm, ja richtig, PV wird ordentlich gefördert, aber man muss sich auch fragen warum?
Evtl. darum, dass z.B. die Klima-Politik Deutschlands in der Welt gut dasteht?! Die Heimische PV-Industrie gefördert wird im Hinblick auf den kommenden enorm wachsenden Zukunftsmarkt?! Schaffung von Arbeitsplätzen?! Weiterentwicklung fortschrittlicher Technologie?!...
Ich meine damit, "die" werden ja nicht einfach gesagt haben: "so das mach mer hald, weils so schönes Wetter hat", die werden schon ihre Gründe dafür gehabt haben. Und wenn die Stromlobby es nicht auch gewollt hätte, wäre das EEG nie durchsetzbar gewesen...
Letztendlich - Förderung hin Förderung her - das Risiko trägt weder der Staat, noch die Konzerne, sondern der jeweilige Anlagenbetreiber!
Also her mit den Emissionszertifikaten...
Gruß
pictoros |
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Don Carlos
Fleißiges Mitglied

Angemeldet: 27.02.2006
Beiträge: 450
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Verfasst am:
19.02.2007, 20:25 |
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Ich vermute mal, hier wird was verwechselt.
Man muss erst mal CO2 emittieren, um am Zertifikatehandel teilnehmen zu können.
Dazu braucht es eine Berechtigung. Die nennt sich perverser Weise (Umwelt-)Verschmutzungsrecht.
Für einen Kraftwerksbetreiber ist das eine feine Sache. Für Neuanlagen in ganz Europa gibt es diese Emissionsrechte nämlich gratis. Dieses Recht wird in Deutschland von der Bundesregierung zugeteilt und in Form von CO2-Zertifikaten an die CO2-Emittenten verschenkt.
E.On hat hier und hier sehr sorgfältig und anschaulich dargestellt, wie es funktioniert und wie E.ON begründet, dass dadurch der Strom verteuert wird.
Teurer Strom schlägt sich natürlich auch auf der Gewinnseite des Unternehmens nieder. Dabei kriegt ein neues Kohlekraftwerk mehr Zertifikate pro Kilowattstunde zugeteilt, als eines, das Erdgas nutzt. Es liegt auf der Hand, dass aus dieser Sicht für die Energieversorger Investitionen in die Atomkraft oder andere emissionsfreie Anlagen besonders attraktiv sind, weil die geschenkten Zertifikate dann versilbert werden können.
Eine richtige CashCow wird das Ganze, wenn man nach der Errichtung einer Neuanlage die Altanlage auf minimaler Leistung weiter betreibt, aber die Emissionszertifikate weiterhin für die Nennleistung gratis zugeteilt zu erhält, welche entweder für zusätzliche Emissionen genutzt oder gewinnbringend verkauft werden können.
Da wir mit unseren PV-Anlagen kein CO2 erzeugen und die vorher vorhandene Emission schon Null war, kriegen wir natürlich auch kein CO2-Zertifikat.
Allerdings habe ich den Verdacht, dass sich irgendwer den von uns vermiedenen Anteil gleich mit unter den Nagel reißt.
D.C. |
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PV-Harry
Vielschreiber


Angemeldet: 24.04.2006
Beiträge: 290
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Verfasst am:
19.02.2007, 21:03 |
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Genau Don Carlos, Du bringst es auf den Punkt und sprichst das aus, was ich indirekt mit meiner Ansprache an den Wechsel-Richter gemeint habe!
Wer nicht emittiert, sollte ein Guthabenkonto angelegt bekommen.
Denn wenn wir emittieren, sollen wir ja als Autofahrer entsprechend abkassiert werden.
Klar wird das kompliziert aber Deutschland ist ja nicht für das Einfach Machbare bekannt, sondern für alles Komplizierte!!!(siehe Steuergesetze etc.)
PV wird mächtig gefördert?? Hier haben wir ein Umlageverfahren, bis auf einen für die KfW Bank kostendeckenden Kredit ist mir keine weitere Förderung bekannt. der Staat kassiert auf die hohen Einspeisevergütungen 19 % Mehrwertsteuer, Energiesteuer, die Steuern der Betreiber und Arbeitsplätze usw.. Tränen kommen mir da aus Mitleid nicht wirklich.
Übrigens solltet Ihr bedenken, dass der eingespeiste Strom um die Mittagszeit der teuerste Strom im Verlaufe eines Tages für die Industrie ist.
Bei Q-cells ist das auf der Homepage gut dargestellt.
Hallo Rio, bei mir kommt Dein Homor an, wenn Du einen 911er fährst
würde Dir die Entlastung über die Emmissionsrechte besonders gut tun.
Wie hoch ist der €-Betrag für 1 kg Co2 beim Emissionsrechtehandel???
Wer hat die Zahl zur Hand?? |
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Don Carlos
Fleißiges Mitglied

Angemeldet: 27.02.2006
Beiträge: 450
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Verfasst am:
19.02.2007, 21:24 |
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Zahlen stammen von hier: http://www.n-tv.de/742831.html
| Zitat: |
...„Fairer Wert“ war nicht bekannt
Wer allerdings mittels eines Anlage-Zertifikates auf EU Allowance-Emissionsrechte-Period 1-Kontrakte, also Rechte für den Ausstoß einer Tonne CO2 setzte, hatte zumindest seit einem halben Jahr wenig Freude. Stieg der Wert im April noch auf einen Höchststand von 31 EUR, so liegt der Preis derzeit bei gerade einmal 7,05 EUR. Grund für den Absturz: Angesichts des noch jungen Marktes kannte kaum ein Marktteilnehmer den „Fairen Wert“.
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Mir war bekannt:
für 1 kW = 1 Zertifikat
für 1 Zertifikat = 1 Euro
Eine CO2-Börse kenn ich nicht. Vielleicht weiß Kollektor Näheres.
D.C. |
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Don Carlos
Fleißiges Mitglied

Angemeldet: 27.02.2006
Beiträge: 450
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Verfasst am:
19.02.2007, 21:42 |
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| Zitat: |
| ...Wer nicht emittiert, sollte ein Guthabenkonto angelegt bekommen... |
Der ist gut.
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Kollektor
Moderator

Info: Betreiber
Angemeldet: 31.08.2005
Beiträge: 2039
Wohnort: Südliche Weinstraße
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Verfasst am:
19.02.2007, 23:40 |
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PV-Harry
Vielschreiber


Angemeldet: 24.04.2006
Beiträge: 290
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Verfasst am:
20.02.2007, 00:00 |
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@ Don Carlos
zum Rosenmontag geht das schon mal, Du weist wie es gemeint war  |
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