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Dirk Hoffmann
Neu hier


Info: Interessent
Angemeldet: 27.02.2007
Beiträge: 1
Wohnort: 86972 Altenstadt (OT Schwabniederhofen)
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Verfasst am:
05.03.2007, 18:41 |
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Hallo PV-Freunde,
weiß jemand, wie nach Ablauf der gemäß EEG garantierten 20 Jahre (plus dem Rest des laufenden) Einspeisevergütung verfahren wird?
Kann ich weiterhin einspeisen und muß dem EVU nur die Differenz (Mehrverbrauch) auf das ganze Jahr gesehen bezahlen ?
oder
Habe ich nur die Möglichkeit, den selbst produzierten Strom selbst zu nutzen, was ich in diesem Fall nur teilweise machen kann, zumal zu Zeiten höchster Stromerträge (Sommer / mittags) selbst den wenigsten Strombedarf habe?
Vielen Dank für Eure Beiträge !!! |
Zuletzt bearbeitet von Dirk Hoffmann am 05.03.2007, 19:42, insgesamt 2-mal bearbeitet |
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Verfasst am:
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harri_b
Stammmitglied

Angemeldet: 08.01.2007
Beiträge: 137
Wohnort: 66663 Merzig / Saarland
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Verfasst am:
05.03.2007, 19:06 |
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Wer weiß schon was in 20 Jahren ist?
"Wenn morgen der Iran eine Atomrakete auf Israel abfeuert, brauchst Du Dir über Deine PV-Anlage eh keine Gedanken mehr zu machen."
Normalerweise die Einspeisevergutüng für die nächsten 20 Jahre gesichert.
Was danach ist, wird sich zeigen. Da kannst Du mit dem Strom machen was Du willst (jetzt natürlich auch schon)
Entweder an das EVU zum derzeit gegebenen Tarif verkaufen oder selbst verbrauchen.
Harald |
_________________ 8,8KW/p 52 Schott á 170W
4 x Siemens Sitop Solar WR
Ausrichtung: 110° Neigung 25° |
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sand-pit
Forumsinventar


Info: Betreiber
Angemeldet: 11.07.2006
Beiträge: 652
Wohnort: Geldern Niederrhein
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Verfasst am:
05.03.2007, 19:41 |
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Mensch Dirk,
...in 20 Jahren lädste damit Deine Brennstoffzelle auf und fährst mit Deiner Tochter kostenlos zum Shoppen in die Stadt....
Da gibste dann die Kohle aus, die Du an Sprit eingespart hast...  |
_________________ 28 x SW200; WR SPI 4500; 5,65 KWp; 33° Dach; 180°.
"Gedanken hüpfen wie Flöhe von einem Menschen auf den anderen. Aber sie beißen nicht alle." |
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Don Carlos
Fleißiges Mitglied

Angemeldet: 27.02.2006
Beiträge: 450
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Verfasst am:
05.03.2007, 19:44 |
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Hallo Dirk,
ohne mich zu weit aus dem Fenster zu lehnen, kann man davon ausgehen, dass Strom knapp sein wird.
Es wird andere Wechselrichter geben oder gar keine mehr und andere Möglichkeiten der Stromspeicherung.
Ob der Strom dann in Euro, Dollar oder Rubel vergütet wird oder in Wärme-, Kälte-, CO2- oder Lebensmittelgutscheinen, steht in den Sternen.
Das kann schon in 5 Jahren anders sein als heute und spielt eigentlich keine Rolle.
Macht also nicht viel Sinn, darüber zu spekulieren.
Sicher ist alleine, dass die Sonne dann noch scheinen wird und einigermaßen sicher ist, dass die PV-Module noch Strom erzeugen werden.
Vielleicht sollte man besser darüber nachdenken, wie man den eigenen Gesamtenergieverbrauch minimiert, so das vom PV-Strom recht viel übrig bleibt - für andere.
Wie immer - meine Meinung
D.C. |
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Atommafia
Fleißiges Mitglied

Angemeldet: 28.08.2005
Beiträge: 569
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Verfasst am:
05.03.2007, 22:33 |
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Tach
| Don Carlos hat Folgendes geschrieben: |
Hallo Dirk,
ohne mich zu weit aus dem Fenster zu lehnen, kann man davon ausgehen, dass Strom knapp sein wird.
D.C. |
dann hat man (die EU) einen Grund die PV-Anlageneigentümer zu enteignen
MfG |
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Friday
Stammmitglied

Angemeldet: 11.01.2007
Beiträge: 122
Wohnort: Dinslaken
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Verfasst am:
05.03.2007, 23:43 |
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Du kannst von folgendem Szenario ausgehen:
- Bei Einspeisung wie bisher würdest Du eine Vergütung in Höhe der Netznutzungsentgelte der Übertragungsebene (Zur Zeit etwa 5ct/kWh) plus einem kleinen Teil für die Energie - vielleicht 2ct/kWh erhalten. Deinen eigenen Bedarf würdest Du mit den dann gültigen sicher deutlich höheren Preisen zu zahlen haben.
- Bei Einspeisung in Dein Hausnetz und Aufbau eines Zweirichtungszählers an der Schnittstelle von Dir zum Netzbetreiber würdest Du von Deinem eigenen Bedarf einige kWh substituieren und nur den Rest teuer einkaufen. Die Einspeisevergütung für die nicht selbst zeitgleich verbrauchte Energie: Siehe oben.
Das lohnt sich alles nicht wirklich solange der Energiepreis so niedrig bleibt wie er jetzt ist. Das allerdings ist nicht zu erwarten. Sei es Ökosteuer, Kohlepfennig oder EEG-Abgabe - Irgendwelche preistreibenden Dinge wird es auch in Zukunft noch mehr geben als heute und so wird der Kilowattstundenpreis weiter steigen, so daß sich der Weiterbetrieb der abgeschriebenen Solaranlage sicher lohnen wird. |
_________________ Friday der Bastler |
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Kollektor
Moderator

Info: Betreiber
Angemeldet: 31.08.2005
Beiträge: 1750
Wohnort: Südliche Weinstraße
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Verfasst am:
05.03.2007, 23:56 |
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Was in 20 Jahren ist kann niemand seriös vorhersagen. Eine mit kaufmännischer Vorsicht geplante Anlage muss sich innerhalb der prognostizierbaren Zeit gerechnet haben. Wenn danach noch was kommt, nimmt man es mit. Schlimmstenfalls muss man die Anlage abbauen und entsorgen. Oder durch eine neue Anlage ersetzen die vermutlich leistungsfähiger und viel billiger ist als heute. |
_________________ Sonnige Grüße
Kollektor |
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