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 darf man das?? Nächstes Thema anzeigen
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Autor
4motion
Forumsinventar
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Angemeldet: 17.05.2006
Beiträge: 717
Wohnort: raum detmold

BeitragVerfasst am: 27.01.2007, 15:58 Nach oben

hallo
habe mal eine frage...
wenn man neben seiner pv anlage noch 1-2 kleine module auf dem dach hat,zb um eine batterie oder mehrere zu laden mit solarkraft um lüfter zu versorgen o.ä
darf man dann diese batteriepower die durch pv strom erzeugt wurde abends dem wr zur verfügung stellen?? also einspesien
ob das technisch überhaupt machbar ist habe ich mir noch nicht so die gedanken gemacht...

gruß 4motion

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Verfasst am: Nach oben

kuddi
Fleißiges Mitglied
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Info: Solarteur
Angemeldet: 10.10.2005
Beiträge: 423
Wohnort: nördliche Oberpfalz

BeitragVerfasst am: 27.01.2007, 16:27 Nach oben

Na mein lieber Scholli, motion ...
bin sicher, wenn du mal angefangen hast, dir Gedanken zu machen, gibst du es selber gleich wieder auf Laughing

a) Spannung DC: ein bis mehrere Batterien: sagen wir mal 3 x 12V. Dann haste 36V. Wie bringst du diese Gleichspannung auf die notwendigen ab ca. 250V DC ? Wechselrichten - hochtransformieren - gleichrichten oder aufwändige Elektronik: uninteressant

b) Strom: musste begrenzen damit der WR nicht abraucht: Steuer-Leistungselektronik: uninteressant

c) was gewinnst du mit all dem Aufwand ? Batterie mit 40 Ah. Bringt 1h lang 200- 300W (wenn du all die Leistungsverluste beim Wandeln dazurechnest).

Denke, das ist uninteressant weil nichts dabei rauskommt und zu teuer.

Den Aspekt, dass du deinem EVU das nicht in deiner PV-Leistung gemeldet hast, ist hier von untergeordneter Bedeutung.

Aber ich versteh' dich ja - in dieser Jahreszeit macht man sich halt Gedanken wie man den Zähler zu laufen bringen könnte ... Laughing

Servus,
kuddi

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IB: 16.06.05 Dach: 180°/48° [color=blue] Module: 38xBP3160=6,08kWp WR: 1xSB5000TL-MS (gekühlt) Logger: SBC(Powerline)
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4motion
Forumsinventar
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Angemeldet: 17.05.2006
Beiträge: 717
Wohnort: raum detmold

BeitragVerfasst am: 27.01.2007, 16:53 Nach oben

hallo
kam mir heute nachmittag spontan in den kopf Cool
also habe mir da eben gedanken zu gemacht
man muss die spannung von 12 volt auf 230 bekommen also wechselrichter 12voltauf230 und daran einen 230vlolt gleichrichter anschliessen der ca 300-600 watt liefert.. die kapazität der batterie lassen wir erstmal aussen vor..
aber warum muss man den strom begrenzen damit der wr nicht abraucht Question Question


gruß 4motion

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strawberry
Vielschreiber
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Angemeldet: 21.08.2005
Beiträge: 161
Wohnort: Luxemburg

BeitragVerfasst am: 27.01.2007, 20:02 Nach oben

Hallo,

Zitat:
aber warum muss man den Strom begrenzen damit der WR nicht abraucht

Ein Solarmodul hat einen begrenzten Kurzschlussstrom, systembedingt sozusagen. Bei der Batterie liegt dieser Strom sehr hoch (einige 100 bis 1000 Ampere).
Wenn ich kuddi richtig verstehe meint er dass der WR sich ranhängt bis zum Abrauchen Crying or Very sad
Die WR haben aber alle eine eingebaute Strombegrenzung. Wenn der Generator (oder Batterie in deinem Fall) mehr liefern kann als der WR verträgt, begrenzt er den Strom selbsttätig. Passieren kann da nix.

Was mich aber interessiert: Warum willst du den Aufwand treiben?
Ich bin wie kuddi der Meinung dass das nix bringt.
Speise den Strom zeitgleich ins Netz und gut ist es.

Sogar wenn du Nachts den doppelten Einspeisepreis bekommen würdest wäre es immer noch ein schlechtes Geschäft, meine Meinung.

mfG

Strawberry
Friday
Stammmitglied
Stammmitglied



Angemeldet: 11.01.2007
Beiträge: 125
Wohnort: Dinslaken

BeitragVerfasst am: 30.01.2007, 08:35 Nach oben

Mein Elektromobil hat ein Modul auf dem Dach was mit einem DC/DC-Wandler die Energie von ca. 20Volt der Zelle auf die 60V-Batterienennspannung der Fahrbatterie hochtransformiert. Dazu ist ein Step-Up-Wandler nötig, den man so direkt nicht für einen akzeptablen Preis kaufen kann. Damit ergibt sich eine Bastellösung die zwar recht preisgünstig ist aber nur von einem Elektronikfetischisten hergestellt werden kann. Natürlich gibt es mittlerweile im Netz Schaltpläne und Muster aber ich habe viel Zeit gebraucht um das (ehemals gekaufte) Ding nach den verschiedenen Toden wieder zum Leben zu erwecken.
Der elektrische Wirkungsgrad ist nicht so toll und eine Eingangsstrombegrenzung (bei mir jetzt vorhanden) kostet auch Wirkungsgrad.

Es wäre Interessant, solch eine niedrige Spannung von vielleicht 12V wirklich auf eine sehr weiche 330VDC zu bringen. Bei der nötigen kleinen Leistung könnte ja schon eine einfache Kaskadenschaltung (Grainacher-Kaskade oder so etwas) ausreichen um dies zu erreichen.
Zusammenfassend schätze ich, daß mit kleinem Aufwand die Leistung gerade ausreichen würde um den Wechselrichter zu starten und die Verluste zu decken. Für einen wirtschaftlichen Ertrag dürfte die Sache aber zu aufwändig sein.

_________________
Friday der Bastler
superhaase
Forumsinventar
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Info: Betreiber
Angemeldet: 14.11.2006
Beiträge: 1000
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: 30.01.2007, 11:27 Nach oben

vor allem ist es doch unsinnig, den Strom nicht sofort einzuspeisen (durch zusammenschalten der Module) und statt dessen mit allen Verlusten erst Zwischenzuspeichern und wieder zurückzuholen und "hochzustellen". Verluste in so einem Zyklus dürften bei 50% liegen......
Von den Kosten eines regelmäßigen Batteriesatzaustauschs mal abgesehen. Die Dinger halten nämlich nur ein paar hundert bis tausend Zyklen - höchstens....

_________________
10.08 kWp mit 48 Sanyo HIP210, 1 Sunways NT6000 und 1 Sunways NT5000. Flachdachgestell mit 20°. Inbetriebnahme 13.7.2006.
http://www.sonnenertrag.eu/detail.php?pk=717
cephalotus
Moderator



Angemeldet: 06.04.2006
Beiträge: 1165
Wohnort: Niederbayern (PV-Anlage)

BeitragVerfasst am: 31.01.2007, 16:36 Nach oben

Es macht schon rein finanziell keinen Sinn.

Eine kWh umgesetzter Energie kostet in einem Bleiakku zwischen 50cent und 2€, das sind die reinen Akkukosten während dessen Lebensdauer und noch nicht die Stromkosten.

mfg

_________________
24x Sanyo 205 HIP = 4,92kWp
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