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djblueprint
Stammmitglied

Angemeldet: 06.09.2006
Beiträge: 31
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Verfasst am:
05.10.2006, 17:19 |
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Hallo,
ich hoffe, es findet sich jemand der mir auf folgende Frage antworten kann:
Was kann an einer PV-Anlage im schlimmsten Fall aufgrund einer Überspannung oder eines Kurzschlusses nach einem Blitzschalg DER NICHT DIREKT DIE ANLAGE GETROFFEN HAT (sondern z.B. beim Nachbarn oder in die Hauptleitung einschlug) defekt sein (Induktionsschaden)?
Hintergrund ist folgender: Meine Versicherung beinhaltet u.a. Überspannungsschäden durch Blitz, jedoch mit einer Beschränkung auf maximal 8.640 EUR. Das würde ausreichen, sofern bei einem solchen Schaden nur die Wechselrichter (2 x SMA Sunnyboy 3000 SMA) hops gehen. Wenn aber auch die Module in Mitleidenschaft gezogen würden, dann reicht es nicht...
Wie gesagt, gilt nur für einen Schaden durch indirekten Blitzschlag. Bei direktem Blitzschlag ist der Neuwert der Anlage versichert...
Gruß
Sascha |
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Verfasst am:
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kato
Moderator

Info: Betreiber
Angemeldet: 30.07.2005
Beiträge: 2086
Wohnort: Südbrandenburg
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Verfasst am:
05.10.2006, 19:38 |
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durch Überspannung kann man schon mal einen Totalschaden erleiden, denke ich. Auf jeden Fall sollte schon der gesmate Wert der Anlage versichert werden. Hast du eine spezielle PV-Versicherung? Dies Begrenzung kenne ich eher von der Hausversicherung, wo 5% der Versicherungssumme maximal für Überspannung versichert sind.
Die Warscheinlichkeit der Überspannung ist viel höher als vom Blitz direkt getroffen zu werden, also sollte man das schon ordentlich absichern.
Kato |
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djblueprint
Stammmitglied

Angemeldet: 06.09.2006
Beiträge: 31
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Verfasst am:
05.10.2006, 19:52 |
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Hallo,
nein, ist keine spezielle PV-Vers. sondern als Zusatz zur Wohngebäudevers.
Wie gesagt, bei allen Schadensereignissen ist der Vollpreis der Anlage enthalten, nur eben bei Überspannung ist die Beschränkung drin.
Die Frage ist daher, wie wahrscheinlich ist es bei einer Überspannung, dass neben den WRs auch noch die Module kaputt gehen.
Gruß
Sascha |
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kato
Moderator

Info: Betreiber
Angemeldet: 30.07.2005
Beiträge: 2086
Wohnort: Südbrandenburg
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Verfasst am:
05.10.2006, 20:17 |
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| djblueprint hat Folgendes geschrieben: |
Hallo,
nein, ist keine spezielle PV-Vers. sondern als Zusatz zur Wohngebäudevers.
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dachte ich es mir doch, du solltest vielleicht doch über eine extra Versicherung nachdenken, Ertragsausfall ist sicher auch nicht versichert. Zur Warscheinlichkeit kann ich dir auch nichts schreiben, wenn ich jetzt sage 50/50 wird das dein Gewissen nicht beruhigen.
Gerade Überspannung ist wohl der warscheinlicshte Schaden nach Sturm und Brand, dirketer Bliteinschlag kommt zum Schluss. Wurde die Anlage ohne Aufpreis (oder geringer Aufpreis) mit aufgenommen? Ich habe mal gehört, dann ist nur die Gefahrerhöhung für das Haus mitversichert aber nicht die Anlage selbst.
Kato |
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Wechsel-Richter
Forumsinventar


Info: Betreiber
Angemeldet: 02.05.2006
Beiträge: 881
Wohnort: 97892 bei Wertheim / Main
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Verfasst am:
05.10.2006, 21:02 |
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Höchst fraglich ist, ob eine private Gebäude- bzw. Hausratversicherung überhaupt im Schadenfalle für eine gewerblich betriebene PV-Anlage löhnt
Das würde ich mir schriftlich zusichern lassen  |
_________________ 12,2 kWp Solarworld L-Förmiges Dach 38°
32 x SW210 Poly / 2 x SMA 3300TL (245° SW)
11 x SW210 Poly / 1 x SMA 2100TL (245° SW)
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Bild: http://www.sonnenertrag.eu/detail.php?pk=329 |
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frisco
Fleißiges Mitglied


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Angemeldet: 18.08.2006
Beiträge: 374
Wohnort: bei Miltenberg
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Verfasst am:
05.10.2006, 22:03 |
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Das ist doch das Risiko nicht wert, irgendwelche dubiosen Versicherungen zu wählen, oder?
PV Versicherung und ruhig schlafen!
Frage mich immer gibt jemand 50000€ aus und für 150€ Versicherung ist zu teuer  |
_________________ P.W.ab 11.10.2006 am Netz
http://www.solarlog-home.de/frisco/
48xSanyo HIP-210NHE5=10,08 kWp
WR1=SB5000(2x12 Module)
WR2=SB5000(2x12 Module)
(DN23°175Grad)
Meine Daten: http://www.sonnenertrag.eu/detail.php?pk=506 |
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djblueprint
Stammmitglied

Angemeldet: 06.09.2006
Beiträge: 31
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Verfasst am:
05.10.2006, 23:10 |
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Hallo,
erstmal danke für die zahlreichen Antworten.
Es ist keine dubiose Versicherung, sondern ein Unternehmen meines Vertrauens von dem ich aus Erfahrung weiß, dass es im Schadensfall unkomplizierte und schnelle Abwicklung bietet, das ist eher der Ausschlag als die Intention ein paar Euro zu sparen... die Sache warum ich es gerne in der Wohngebäudeversicherung mit drin hätte ist schlicht und einfach, dass dieses Versicherungsunternehmen keine eigene PV-Versicherung anbietet. Nachgedacht über eine spezielle PV-Versicherung habe ich durchaus schon, wer hat denn schon Erfahrung mit renomierten Versicherungsunternehmen die eine spezielle Vers. anbieten? Das was ich heir im Forum bisher so gelesen habe schreckt mich doch eher ab wenn ich da z.B. von Wartungsverträgen und Blitzschutzanlagen als Vertragsbedingungen lese...
Ertragsausfall wäre nicht mitversichert, darauf kommt es mir aber auch nicht an, ich möchte halt einfach, dass wenn aufgrund von (Natur-)Gewalten der Anlage was passiert ich mir ohne großen finanziellen Verlust eine neue Anlage auf das Dach setzen kann. Die Anlage ist mitversichert (nicht nur die Gefahrerhöhung für das Haus), das wurde zugesagt und käme falls ich das Angebot annehmen würde auch als Nachtrag mit in den Versicherungsschein - und zwar zum Neuwert der Anlage, sprich wenn mir im 19. Jahr der Sturm die Anlage von Dach fegt ersetzt die Vers. den Anschaffungswert den ich in 2006 hatte.
Ja, die gewerblich betriebene Anlage ist bei dieser Versicherung mitversichert solange das (Wohn-)Gebäude auf dem die Anlage sitzt in privater Eigennutzung des Versicherungsnehmers ist.
Es kann auch die im ersten posting erwähnte versicherte Summe bei Überspannung angepasst werden, meine Frage zielte darauf ab, wie wahrscheinlich rein technisch gesehen der Fall ist, dass bei einem Überspannungschaden nicht nur die Wechselrichter leiden sondern die Überspannung über die WR hinaus auf die Module übergeht und diese ebenfalls zerstört, also ob eine Erhöhung in diesem Bereich Sinn macht.
Als letztes noch rein rechnerisch zu der Rechnung mit den 150 €. Auf 20 Jahre gesehen sind das immerhin schon 3.000,00 EUR und wenn die Anlage dann nicht 50.000 sondern 30.000 in der Anschaffung gekostet hat immerhin 10% und die wollen bei den knappen Ertrags-Kalkulationen für Norddeutschland erstmal zusätzlich erwirtschaftet werden...
Gruß
Sascha |
_________________ ActiveRendering, das kostenlose, deutschsprachige Design eZine |
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BadDarkShadow
Stammmitglied

Angemeldet: 17.09.2006
Beiträge: 124
Wohnort: RLP, Eifel, nähe Bitburg
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Verfasst am:
05.10.2006, 23:30 |
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Hallo,
also ich würde sagen das das der wahrscheinlichste Versicherungsfall ist den man hat, weil wenn Gewitter dann ist die Überspannung nicht weit.
Es reicht ja schon das es auf dem Nachtbargrundstück in die Wiese einschlägt und ein elektromagnetische Feld erzeugt wird, welches dann durch die Solarleitungen kurzgeschlossen wird und die Module + Wechselrichter grillt.
Es kann auch sein das verlegte (schlecht) Leitungen wie eine Spule wirken und eine Spannung erzeugt die dann auch alles Grillt
und noch viele andere Möglichkeiten wo kein direkter Biltzeinschlag da ist.
Deswegen habe ich eine PV Versicherung mit Ertragsausfall + alles andere ausser Erdbeben warum auch immer das ausgeschlossen ist.
Dann hab ich meine PV Anlage mit in die Gebäudeversicherung genommen und halt das Erdbebenrisko damit abgesichert (geringer Aufpreis).
und was ich als sehr wichtig empfinde ist die Haftpflicht vorallem auch mit Betreiberhaftpflicht.
Damit ich abgesichert bin falls meine PV Anlage das Stromnetz stört oder Strom einspeist wenn sie es nicht soll und jemand dadurch zb. stirbt.
Also ich sag ja zur Überspannungversicherung mit 100% Deckung.
kostet mich bei der R+V ALLGEMEINE Versicherung 212,92 (VerSumme 62 mille) sind 10 % zuschlag wiel ich kein Blitzschutz (ableiter) habe, Anlage ist nur geerdet.
Gruß
BDS |
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