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Tucky
Stammmitglied

Info: Solarteur
Angemeldet: 16.06.2006
Beiträge: 93
Wohnort: Westerwald / RLP
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Verfasst am:
02.08.2006, 12:48 |
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In der aktuellen Photon wird über mangelhafte BP-laminate der 3er und 5er Baureihe berichtet. Wer sowas hat sollte den Bericht lesen und die Stellungnahme von BP verfolgen.
Gruß Tucky |
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Google-Werbung
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Verfasst am:
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Tucky
Stammmitglied

Info: Solarteur
Angemeldet: 16.06.2006
Beiträge: 93
Wohnort: Westerwald / RLP
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Verfasst am:
04.08.2006, 06:23 |
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BP hat sich öffentlich zu Wort gemeldet.
Sind wohl nur Indachanlagen betroffen.
Haben ne Hotline eingerichtet
0800 2725272
Angeblich wurden allen Betreibern von Indachanlagen empfohlen diese abzuschalten. Werden von BP überprüft. Kosten(incl. Ertragsausfall) trägt BP.
Gruß Tucky |
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Kollektor
Moderator

Info: Betreiber
Angemeldet: 31.08.2005
Beiträge: 2039
Wohnort: Südliche Weinstraße
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Verfasst am:
04.08.2006, 23:04 |
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Danke Tucky für die Berichterstattung
Die Printausgabe der Photon liegt mir noch nicht vor, bekomme sie per Zeitschriftenrotation nächste Woche. Online ist folgender Beitrag zu lesen:
Brandschaden
PHOTON wurden Fälle bekannt, in denen Module des Herstellers BP Solar Brandschäden im Bereich der Anschlussdose zeigen. In einem Fall wurde auch das Holz der Dachunterkonstruktion angekohlt. Die Ursache und der gesamte Umfang des Problems sind derzeit nicht eindeutig geklärt. Obwohl Menschenleben in Gefahr sein könnten, will sich BP zunächst Gewissheit über die Hintergründe verschaffen, bevor die Firma eine Empfehlung für betroffene Anlagenbetreiber abgibt.
Die öffentliche Stellungnahme von BP finde ich nirgends, bin aber zunächst beruhigt, dass nur Indachanlagen betroffen seien. Vermutlich werden diese Anlagen einer stärkeren Hitzeeinwirkung ausgesetzt. Andereseits sollen die Module ja über 20 Jahre Strom produzieren und die Produktgarantie läuft 5 Jahre nach Kauf aus.
Meine Module BP3160QS habe ich Anfang 2004 gekauft und war bisher sehr zufrieden. Nicht zuletzt wegen der vertrauenswürdigen Garantieversprechen des großen Multis BP ( reine Modulhersteller sind bei größeren Ausfällen schnell insolvent ) fiel meine Wahl auf diesen Hersteller.
Ich werde die Angelegenheit aufmerksam verfolgen ohne hektische Hotline-Anfragen o. dgl. |
_________________ Sonnige Grüße
Kollektor
Solarlog + Sonnenertrag |
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Micro
Fleißiges Mitglied


Angemeldet: 02.07.2006
Beiträge: 349
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Verfasst am:
05.08.2006, 06:48 |
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Betrifft lt. Photon den Fertigungszeitraum 2002/2003 BP 380L BP 580, 585 sowie BP 5165, durch mangelnde Lötung im Bereich der Anschlussdose,die einen Lichtbogen entstehen lässt. 3160 wird nicht erwähnt.
cu,micro |
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Kollektor
Moderator

Info: Betreiber
Angemeldet: 31.08.2005
Beiträge: 2039
Wohnort: Südliche Weinstraße
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Verfasst am:
05.08.2006, 09:00 |
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Hallo Micro,
vielen Dank für die beruhigende Antwort
Der mögliche Ausfall einzelner oder auch mehrerer Module wäre zwar schon ärgerlich genug, aber als ich "das Holz der Dachunterkonstruktion angekohlt" und "obwohl Menschenleben in Gefahr sein könnten" gelesen habe, wurde ich doch aufgerüttelt.
Auf der anderen Seite sind BP-Module in unserer Gegend weit verbreitet und mir wurde nie was von einem Ausfall bekannt.
Kurioserweise bringen die Polys von BP einen etwas höheren Ertrag als die Monos ( Saturn ), was physikalisch nicht erklärbar ist und möglicherweise mit den Toleranzen zusammenhängt. |
_________________ Sonnige Grüße
Kollektor
Solarlog + Sonnenertrag |
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Leo
Neu hier

Angemeldet: 05.08.2006
Beiträge: 1
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Verfasst am:
05.08.2006, 20:20 |
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Hallo Alle
Die Dosenbrände an den BP Modulen kommen bei fast allen
Modultypen vor ob Laminat oder Rahmenmodul. Jedoch ist das Gefahrenpotential bei Indachanlagen am Größten.
Fertigungszeitraum bis Anfang/Mitte 2004
Gruß
Leo |
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Kollektor
Moderator

Info: Betreiber
Angemeldet: 31.08.2005
Beiträge: 2039
Wohnort: Südliche Weinstraße
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Verfasst am:
05.08.2006, 20:28 |
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Micro
Fleißiges Mitglied


Angemeldet: 02.07.2006
Beiträge: 349
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Verfasst am:
05.08.2006, 21:41 |
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Würde mich auch interessieren, da die Photon nur die oben genannten Typen aufgeführt hat und BP gerade 45 Schäden bei 1,5 Mio produzierten Modulen angegeben hat .
Fr. Kreutzmann hat auf ihrem neuerlichen Verbraucher Kreuzzug sich sicherlich die Finger wund telefoniert , um noch mehr zu erfahren-
es bleibt in der kleinen Branche doch nichts geheim.
Ich würde mir auch wenig Sorgen machen, dass BP im Falle des Falles nicht leistet, schliesslich ist das jetzt dokumentiert.
Dosenbrände gibt es übrigens auch bei Fehlkontakten , dank kundenseits falsch gesteckter Klemmen - da es immer wieder Leute gibt, die z.B. immer neue Wege finden, die Drähte z.B. in eine Waco Klemme zu stecken :
cu,micro |
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Tucky
Stammmitglied

Info: Solarteur
Angemeldet: 16.06.2006
Beiträge: 93
Wohnort: Westerwald / RLP
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Verfasst am:
07.08.2006, 06:21 |
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Habe die Stellungnahme von BP nur per Fax vorliegen. Habe hier leider nicht die Möglichkeit zu scannen. Bin auch am Sprung. Nur soviel:
BP räumt Probleme ein.
Dementiert das sie nicht reagiert haben.
Seien an betroffenen Anlagen gewesen.
Über den Großhandel sei die Information ausgegeben worden Indachanlagen abzuschalten (als Besitzer also mal Händler fragen)
Anlagen sollen von entsprechendem Techniker von BP überprüft werden.
Einschaltung erst wieder nach Freigabe durch Techniker BP.
Kosten für Prüfung und Ausfall trägt BP.
Dies nur grob zum Inhalt.
Auf der Homepage von BP finde ich nix.
evtl. mal ne e-mail an BP !?
als Besitzer Infos über den Lieferant abfragen. Meins habe ich auch vom Großhandel, obwohl wir keine Indachanlage gebaut haben.
Wenn ich ne Faxnummer habe kann ich Euch das Fax auch durch schieben.
Gruß Tucky |
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Kollektor
Moderator

Info: Betreiber
Angemeldet: 31.08.2005
Beiträge: 2039
Wohnort: Südliche Weinstraße
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Verfasst am:
11.08.2006, 22:05 |
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BP Solar empfiehlt Betreibern vorsorgliche Abschaltung von 9 MWpeak Indachanlagen
Am 14.7.2006 berichtete die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) über Defekte bei BP-Solarmodulen des Typs "380 L". Damals habe das Unternehmen mitgeteilt, es handle sich um Einzelfälle, so die DGS in einer Pressemitteilung. Nun habe sich die Lageeinschätzung von BP Solar bezüglich des betroffenen Umfangs der Modultypen geändert. Am 2. August 2006 habe die DGS auf Ihre Fragen nach dem Marktumfang und der Notwendigkeit von Aktionen durch Betreiber betroffener Module von BP Solar eine Stellungnahme erhalten, in der das Unternehmen mitteile, vom Modultyp 380L seien Produkte mit einer Leistung von insgesamt 128 Kilowatt (kW) verkauft worden worden; sicherheitshalber würden jedoch sämtliche Indach-Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 9 Megawatt (MW) seit dem 20. Juli abgeschaltet werden. "Über unsere Installateure und Distributeure geben wir den Endkunden die Empfehlung, ihre Indachanlage vorsorglich abzuschalten", zitiert die DGS aus dem Papier.
BP Solar: Gefahrenpotenzial zunächst beseitigt, Ursachenerforschung wird einige Zeit in Anspruch nehmen
BP Solar suche systematisch alle Endkunden auf, um seine Produkte und die jeweilige Anlage zu überprüfen und - wenn erforderlich - durch eine entsprechende Anpassung die Sicherheitsstandards wieder zu gewährleisten. "Von Seiten der Endkunden ist also außer der Abschaltung keine weitere Aktion erforderlich", heißt es in der Stellungnahme von BP Solar. BP Solar kündigte an, diese Maßnahmen auf eigene Kosten durchzuführen und die Anlagenbesitzer für die ausgefallene Stromproduktion zu entschädigen. "Mit der Abschaltung der Anlagen ist das Gefahrenpotenzial zunächst beseitigt. Die Ursachenerforschung wird einige Zeit in Anspruch nehmen", so BP Solar. Da die Untersuchungen mit externen Instituten durchgeführt würden, unter anderem mit dem TÜV, könne das Unternehmen beim derzeitigen Erkenntnisstand keinen Zeithorizont angeben.
DGS: Betreiber von BP-Indachanlagen sollen sich beim Hersteller melden
Da BP die Empfehlung nicht nur auf den Modultyp 380L begrenzt habe, rät die DGS allen betroffenen Betreibern von BP-Indachanlagen dringend, nicht nur auf die Kontaktaufnahme durch BP oder deren Handwerker und Distributeure zu warten. "Melden Sie sich zwecks der Vorgehensweise einer sicheren Abschaltung und der Sicherstellung der Entschädigung der ausgefallenen Stromproduktion direkt bei BP Solar", heißt es in der DGS-Pressemitteilung. DGS-Präsident Jan Kai Dobelmann berichtete dem Solarserver am 08.08.2006, mittlerweile seien Indachanlagen mit einer Leistung von insgesamt 16,5 MW betroffen.
BP Solar: Offizielle Stellungnahme zu Mängeln bei Solar-Dachinstallationen
Als Reaktion auf Berichte über Defekte bei BP-Solarmodulen des Typs "380 L" hat BP Solar für Anlagenbetreiber, Kunden und Installateure eine kostenlose Telefonhotline eingerichtet. Sie kann von Montag bis Freitag zwischen 08.00 und 18.00 Uhr unter 0800 – 27 25 272 angerufen werden. Die BP Solar Installateure seien bundesweit informiert und stünden ebenfalls mit Rat und Tat zur Seite, heißt es in der offiziellen Stellungnahme. BP Solar sei am 7. Juli darüber informiert worden, dass es einen Vorfall bei einem dachintegrierten Photovoltaik System mit so genannten Laminaten gegeben habe. Die Anschlussdose eines solchen Systems habe sich überhitzt und sei angeschmolzen. In diesem konkreten Fall sei die darunter befindliche Dachlattenstruktur versengt worden.
Die betroffene Anlage wurde laut BP Solar vorsorglich vom Netz genommen. Solarstromanlagen, die über Dachziegeln oder über Metallflächen installiert sind, seien hiervon nicht betroffen, so das Unternehmen. BP Solar will zusammen mit unabhängigen Instituten die noch unbekannte Ursache ermitteln. Betroffen seien möglicherweise bestimmte dachintegrierte Installationen mit BP Solar-Produkten aus dem Produktionszeitraum Anfang 2002 bis Ende 2003. Diese könnten allerdings noch nach 2003 eingebaut worden sein.
Alle BP Solar-Indachanlagen sollen vorsorglich abgeschaltet und einer Sicherheitsüberprüfung unterzogen werden
"Die Sicherheit unserer Kunden hat für uns höchste Priorität. Auch wenn unsere Produkte grundsätzlich alle benötigten Zertifikate besitzen und alle Qualitätstests (z.B. TÜV Schutzklasse II) erfüllen haben wir uns in diesem Fall entschieden, vorsorglich alle BP Solar-Indachanlagen abzuschalten und sämtlich einer Sicherheitsüberprüfung zu unterziehen", betont das Unternehmen. BP Solar habe jeden Distributor und jeden Projektpartner kontaktiert und Hintergrundinformationen und Instruktionen zum Vorgang bereit gestellt. Das Unternehmen werde zusammen mit externen Experten systematisch alle Endkunden kontaktieren und aufsuchen, um die Produkte und die jeweilige Anlage zu überprüfen. "Dazu setzen wir uns aktuell mit dem jeweiligen Installateur in Verbindung, um einen Ortstermin zur Abschaltung beim Endkunden zu vereinbaren", heißt es in der Mitteilung. Indachanlagen, die vorsorglich abgeschaltet werden sollen, dürften nur von qualifiziertem Fachpersonal abgeschaltet werden. Endkunden sollten ohne fachgerechte Einweisung niemals selbst eine Abschaltung ihrer Solarstromanlage vornehmen, warnt BP Solar.
Entschädigungen für Betreiber und Installateure vorgesehen
BP Solar will die Anlagen wieder an das Versorgungsnetz anschließen, wenn seine Ingenieure die Anlage als dauerhaft sicher ansehen. Zudem werde BP Solar die Eigentümer der Anlagen für den entgangenen Energieertrag während der Dauer der Abschaltung entschädigen. Die Installateure sollen für die von ihnen erbrachte Leistung und Unterstützung ebenfalls eine Kostenerstattung erhalten. "Wir arbeiten mit Hochdruck daran, die Sicherheit der betroffenen Systeme wiederherzustellen", verspricht BP Solar.
10.08.2006 Quelle: © Heindl Server GmbH |
_________________ Sonnige Grüße
Kollektor
Solarlog + Sonnenertrag |
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Kollektor
Moderator

Info: Betreiber
Angemeldet: 31.08.2005
Beiträge: 2039
Wohnort: Südliche Weinstraße
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Verfasst am:
30.08.2006, 18:13 |
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Micro
Fleißiges Mitglied


Angemeldet: 02.07.2006
Beiträge: 349
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Verfasst am:
30.08.2006, 20:28 |
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Sehr merkwürdig.
Interessant auch das Bild der durch" zu hohe Temperatur zersprungenen Scheibe".
cu,micro |
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Micro
Fleißiges Mitglied


Angemeldet: 02.07.2006
Beiträge: 349
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Verfasst am:
02.09.2006, 08:44 |
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Tja, da hat die Warentest wohl falsch abgeschrieben Es hat sich nichts geändert. 2002,3,4 wurden ja auch weit mehr als 16,5MW produziert (2004 ca.100MW) und es geht nach wie vor um die beschriebenen Typen.
http://www.deutschebp.de/genericarticle.do?categoryId=370&contentId=7020669
Ach ja, in Dresden am Mo ein interessanter Termin dazu: PV-Industry Round-Table : “Fire Risk of PV-modules” am Montag 4 September (13:30 to 15:30) in Dresden im Maritim
(@Xam ralos Die Einladung richtet sich ausschließlich an PV-Modul-Hersteller und -Großhändler- noch nicht einmal Spelsberg darf da hin)
cu,micro |
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Kollektor
Moderator

Info: Betreiber
Angemeldet: 31.08.2005
Beiträge: 2039
Wohnort: Südliche Weinstraße
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Verfasst am:
16.09.2006, 20:49 |
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Dieser Bericht steht im Infoletter des Solarfördervereins:
BP-Solar ruft zu einer Inspektion von PV-Anlagen mit BP-Solarmodulen auf
BP-Solar fordert alle Anlagenbetreiber von dachintegrierten PV-Anlagen oder
installierte Systeme mit BP Solarmodule, die in der Nähe von entflammbarer
Materialien installiert sind, auf, sich mit ihrem zuständigem Installateur in
Verbindung zu setzen. Er wird eine Inspektion der Anlage durchführen.
Eventuell betroffen sind alle Produkte, die in den Jahren 2002, 2003 oder
2004 gefertigt wurden und mit den Typenbezeichnungen 3, 4 oder 5 beginnen,
z. B. BP380L, BP4160S, BP5170S.
Informationen zu dem Aufruf erhalten Sie über die Hotline des Unternehmens,
Tel: 0800 272 5 272 (täglich von 8:00 bis 20:00 Uhr, auch am Wochenende) und
im Internet unter
http://www.deutschebp.de/genericarticle.do?categoryId=370&contentId=2008094
Zur Schadensursache äußerte sich dort BP-Solar am 4. Sept. 06 wie folgt:
Ursachenanalyse zum Ausfall von Anschlussdosen
Wir haben die Ursachenanalyse der jüngsten Fälle ausfallender Anschlussdosen abgeschlossen und
möchten Sie nun über den derzeitigen Stand unserer Ergebnisse informieren.
Unsere Produkte haben zwei Lötverbindungen zwischen den Kabeln und den Stromsammelschienen.
Der kritische Faktor war die Kombination der Vergrößerung des Kabel-Querschnitts und des Lötprozesses
im Jahr 2002. Dieses größere Kabel war steifer und weniger flexibel. Alle Änderungen wurden
nach den internationalen Standards IEC61215, Schutzklasse II sowie unseren internen Tests zur Qualitätssicherung
geprüft.
Zwar gab es in den letzten Jahren einige Fälle ausfallender Anschlussdosen, da die Fehlerrate jedoch
sehr gering war (0,03%) und die Fehler weder einer bestimmten Fertigungsstätte, Zeitperiode noch
einem Produkt zugeordnet werden konnten, nahmen wir an, dass es sich um unabhängige Einzelfälle
handelte.
Die nun durchgeführte Ursachenanalyse ergab, dass versagende Anschlussdosen ein Ergebnis sog.
„kalter Lötverbindungen“ zwischen Kabel und Leiterbahn sind, die aufgrund verschiedener Einflussfaktoren
entstehen:
• EVA-Rückstände, die einen guten Kontakt zwischen Lötmetall und Leiterbahn unterbinden
• Ungenügender Einsatz von Flussmitteln, um Oxide und Fremdstoffe von der Leiterbahn während
der Lötung zu entfernen
• Bewegungen des Kabels während das Lötzinn noch flüssig ist
Es wurde zudem festgestellt, dass eine höhere Zahl von fehlerhaften Lötungen auf der rechten Seite
der Anschlussdose auftrat, die auf eine schlechte Ergonomie am Arbeitsplatz schließen lassen.
Die Ursachenanalyse kam außerdem zu folgenden Schlüssen:
• Der früheste Schadensfall trat innerhalb von 6 Monaten nach Produktion auf, der späteste nach
4 Jahren. Die meisten Schadensfälle treten innerhalb der ersten 3 Jahre des Betriebs
• Es wurde bestätigt, dass gute Lötverbindungen trotz unterschiedlicher Temperaturausdehnungskoeffizienten
der Anschlussdosenteile nicht altern und langzeitstabil sind.
Mitte 2004 wurde das Problem korrigiert als neue Durchschmelz- und Lötverfahren eingeführt wurden.
Zusätzlich wurden das Training des Bedienungspersonals sowie die Qualitätssicherung verbessert.
Vorgehensweise zur Anlagenüberprüfung und -nachrüstung
Derzeit arbeiten wir mit verschiedenen Instituten zusammen, um eine langfristige Lösung für Systeme
nahe entzündlicher Materialien zu zertifizieren. Wir erwarten, dass diese Zertifizierung bis Ende September
abgeschlossen ist und folgendes beinhaltet:
• Visuelle Überprüfung, Infrarot-Kamera-Untersuchung und Strom-Spannungs-Kurven-Test des
Systems vor Ort, um ausfallende oder ausgefallene Lötverbindungen unmittelbar zu erkennen
• Abbau der Produkte und Test in einer speziellen Einrichtung
• Installation von nichtentzündlichen Materialien (wie z.B. Keramikelemente, Faserzementplatten
etc.), wenn umgebende Materialien als entzündlich eingestuft werden
• Wiedereinbau getesteter Produkte, die überprüft wurden und sichere Lötstellen aufweisen
• Wiederholung o.g. Untersuchungen bei wieder eingebauten Systemen
Selbstverständlich wird weder die Produkt-, die Leistungs- noch die BP Solar Service-Garantie durch
diese Vorgehensweise eingeschränkt.
04. September 2006
Anmerkung des Solarenergie-Fördervereins Deutschland:
Auch wenn die genannten Solarmodultypen nicht in der Nähe
brennbarer Materialien montiert sind, sollte man sich vergewissern,
dass keine Überhitzung auftritt, weil jede Überhitzung ein Anzeichen
für unerwünschte Energieverluste ist.
Soweit die Anmerkung des SFV
Am 5. Sept gab BP-Solar eine Presseerklärung heraus:
Presseinformation 2
Deutsche BP Aktiengesellschaft – GB Solar, Max- Born- Str. 2, 22761 Hamburg
Nicole Anderson - Tel.: +49 (0)40 63953842 – Fax: +49 (0)40 639585224 - www.bpsolar.com,
Sicherheitsinspektion von BP Solarpaneelen
Hamburg, den 5. September 2006 – BP Solar informiert seit dem 1.
September mit Anzeigenschaltungen in rund 150 deutschen Tageszeitungen
darüber, dass das Unternehmen ein potentielles Risiko mit defekten
Anschlussdosen festgestellt hat. Unter bestimmten Umständen kann das zu
einem gefährlichen Überhitzen dieser Dosen führen und in der Nähe
befindliches Material wie Holz versengen. Hiervon könnte eine geschätzte
Anzahl von rund 350 Photovoltaikanlagen auf Dächern in Deutschland
betroffen sein.
Anlagenbesitzer mit BP Solarpaneelen, welche entweder dachintegriert oder
in der Nähe entflammbarer Materialien installiert sind, sollten sich
unverzüglich mit ihrem Installateur in Verbindung setzen und die Anlage
inspizieren und gegebenenfalls abschalten lassen. Zwar ist die Fehlerrate der
Anschlussdosen mit 0,03% sehr gering, für BP hat Sicherheit allerdings
höchste Priorität und das Unternehmen möchte jedes mögliche Risiko
ausschließen. Die technische Ursachenermittlung wurde inzwischen
abgeschlossen: Distributeure wie Installateure erhielten entsprechende
Informationen.
Über den direkten Weg mit Hilfe von BP Solar’s Distributeuren und der
Installationsfirmen wurden bereits 97% der bereits identifizierten Megawatt
gesichert. Dies entspricht einer Anzahl von rund 275 Systemen. Die letzten
etwa 75 womöglich betroffenen Systeme zu finden, „stellte sich jedoch als
die Suche nach der Nadel im Heuhaufen dar“, so Marcel de Vos von BP
Solar. „Deshalb starteten wir nun ein umfangreiches Programm, um alle
potenziell betroffenen Systemen so schnell wie möglich zu finden, zu sichern
und zu inspizieren. Möglicherweise betroffen sind alle dachintegrierten
Anlagen und Systeme, die nahe entflammbaren Materialien mit BP Solar
Produkten (Laminaten und Modulen) aus den Produktionsjahren 2002 bis
2004 installiert wurden und deren Typenbezeichnungen mit den Ziffern 3, 4
und 5 beginnen, z.B. BP380L, BP4160S, BP5170S. „Wir sind mit Hochdruck
dabei, die verbleibenden Systeme ausfindig zu machen.“
2
Deutsche BP Aktiengesellschaft – GB Solar, Max- Born- Str. 2, 22761 Hamburg, www.bpsolar.com,
Nicole Anderson - Tel.: +49 (0)40 63953842 – Fax: +49 (0)40 639585224 – Mobil: +49 (0)172 4327939
Dabei betont de Vos, „dass die überwiegende Mehrzahl aller Anlagenbetreiber
nicht betroffen ist“.
De Vos weiter: „Wir entschuldigen uns bei allen Beteiligten für eventuell
entstehende Unannehmlichkeiten. Für uns hat die Sicherheit unserer Kunden
höchste Priorität. Wir wollen die hohen Sicherheits- und Qualitätsstandards
langfristig weiter gewährleisten und uns so ihr Vertrauen erhalten.“ Falls die
BP-Anlage nachzurüsten oder zu ersetzen ist, werden die entsprechenden
Kosten übernommen und der Betreiber auch für den entgangenen
Energieertrag im Falle einer vorübergehenden Abschaltung entschädigt. Bei
Fragen kann eine kostenfreie Kundenhotline bei BP Solar angerufen werden
(täglich von 8 – 20 Uhr: 0800 – 272 5 272). (...) |
_________________ Sonnige Grüße
Kollektor
Solarlog + Sonnenertrag |
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Luke
Forumsinventar

Angemeldet: 25.11.2005
Beiträge: 1866
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Verfasst am:
16.09.2006, 20:53 |
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...eine entsprechende Anzeige von BP war auch in unserer Tageszeitung geschaltet (Mindener Tageblatt)... |
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