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Öfters hier

Info: Berater
Angemeldet: 18.01.2008
Beiträge: 13
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Verfasst am:
24.04.2008, 11:12 |
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Grüß Gott zusammen,
Na was hält Ihr davon?
Gruß an alle.
Das Ende des PV-Booms in Deutschland
Eigene öRecherchen des Solarenergie-Frdervereins Deutschland:
Die Bundesregierung hat dem Bundestag eine Neufassung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes vorgelegt. Die Einspeisevergütungen für neu installierte Solarstromanlagen sollen schneller reduziert werden als bisher, nicht mehr jährlich um 5 Prozent, sondern ...
- zum Jahr 2009 um 9,12 Prozent
- zum Jahr 2010 um 7 Prozent
- danach jährlich um 8 Prozent
Diese drastische Absenkung soll erfolgen, obwohl die Zahl und die Gesamtleistung der neu installierten Anlagen im Jahr 2006 deutlich zurückgegangen ist und obwohl für das Jahr 2007 nur stark voneinander abweichende Schätzungen vorliegen. Der Bundesverband Solarwirtschaft schätzt den Zubau für 2007 auf über 1,1 Gigawatt, eine Zeitschrift schätzte gar 1,6 Gigawatt.
Doch selbst eine solche Zunahme der jährlich neu installierten PV-Leistung wäre kein Grund, die Einspeisevergütung stärker abzusenken als in den Vorjahren. Denn zur Bekämpfung der Klimakatastrophe brauchen wir ein hohes Wachstum bei der PV-Industrie.
Aber es kommt noch schlimmer:
Der Solarenergie-Förderverein hat jetzt eine eigene Recherche durchgeführt und kommt darin zu dem niederschmetternden Ergebnis, dass es danach auch im Jahr 2007 kein Wachstum gegeben hat, dass sogar noch weniger PV-Leistung installiert worden ist als im Jahr 2006 und dass insbesondere die Neuinstallation der kleineren Hausdachanlagen drastisch zurückgegangen ist.
Die Recherche ist im Internet veröffentlicht.
Fazit:
Die Absicht der Bundesregierung ist unbegreiflich! Seit 2005 gibt es auf dem PV-Sektor in Deutschland kein Wachstum mehr sondern ständiges Schrumpfen. Und die Bundesregierung will die Einspeisevergütungen für Photovoltaik trotzdem noch stärker absenken! Wie ernst nimmt die Bundesregierung eigentlich ihre eigenen Warnungen vor dem Klimawandel?
Wir bitte alle Umweltgruppen und Umweltfreunde um Weitergabe dieser Meldung und um ihren Protest bei den politischen Parteien.
Wir bitten die politischen Parteien des Bundestages, die Degression der Einspeisevergütungen für Solarstrom abzuändern. Unser Vorschlag lautet:
Keine Degression zum Jahr 2009 und für die Folgejahre jeweils 4 Prozent !!
Quelle:
Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. (SFV)
www.sfv.de |
_________________ www.photovoltaik-augsburg.com |
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Verfasst am:
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Energiemanager
Fleißiges Mitglied

Angemeldet: 10.11.2007
Beiträge: 374
Wohnort: freiburg
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Verfasst am:
24.04.2008, 12:18 |
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Hallo,
schick das doch bitte mal an Frau Kreutzmann und an die Protovoltaik.eu |
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Mickel
Stammmitglied

Angemeldet: 15.05.2007
Beiträge: 149
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Verfasst am:
24.04.2008, 12:57 |
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Das ist doch nur ein Versuch, die Gewinne der Zellen- und Modulhersteller zu senken (zugunsten der Stromverbraucher, die diese ja über erhöhte Strompreise bezahlen).
Ob das aufgeht ist natürlich zu hinterfragen.
Ich denke nicht, denn auch in Einspeisevergütungssätzen wird konkurriert. Die Module wandern nach Spanien und dann werden die Gewinne dort erwirtschaftet. Bleibt ökologisch der gleiche Effekt (sofern alle Module abgesetzt werden, was ja bisher immer so war), bei höheren Kosten für Spanien und geringeren in Deutschland.
Verlierer sind diejenigen, die auf PV in Deutschland gesetzt haben und nicht nach Spanien mitgehen können.
Unterm Strich ein Nullsummenspiel. |
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V_Strom111
Fleißiges Mitglied


Info: Betreiber
Angemeldet: 06.04.2008
Beiträge: 326
Wohnort: 66280 nördlich von Afrika
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Verfasst am:
24.04.2008, 13:42 |
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Hallo,
Ich muss hier Mickel recht geben über den Versuch der Bundesregierung die Branche der Modulhersteller unter Druck zu setzen um die Preise zu senken. Dennoch ist das ganze lächerlich, es wird versucht, eine Branche unter Druck zu setzen die überall in der Welt reisenden Absatz Ihrer Ware findet, ja sogar absoluter leerverkauf stattfindet. Was glaubt die Bundesregierung wen das jucken soll, wenn in Deutschland keine Module mehr gebaut werden? Die Hersteller bestimmt nicht, die bekommen ja Ihre Ware überall auf der Welt an den Mann. Das gibt es sonst in keiner Branche. Es ist kein Wunder das wir Exportweltmeister sind. Wir bauen klasse Produkte, die aber in Deutschland selbst, sich keiner leisten kann!!!!
Mit sonnigen Grüßen
Alex |
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olliausbs
Forumsinventar

Info: Betreiber
Angemeldet: 25.05.2007
Beiträge: 647
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Verfasst am:
24.04.2008, 16:37 |
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Die Solarlobbyisten sind doch genau so schlimm wie alle anderen Lobbyisten auch.
Wenn es in D kein PV-Wachstum gibt, dann liegt das wohl eher daran, daß die Kontingente in Länder gehen, in denen das Produkt aus Sonne und Vergütung attraktiver ist. Global gesehen wird deshalb nicht weniger Leistung installiert.
Ich möchte behaupten, daß die Zellen- und Modulhersteller sehr gut verdienen. Es kann nicht Aufgabe einer Regierung sein, ganze Branchen gleichsam zu subventionieren, die zudem auch noch hervorragend dastehen.
Sehr geehrter Herr Solarförderverein, wer sind denn Ihre Mitglieder? Die Anlagenbetreiber sind wohl nicht gerade die Meinungsbildner in Ihrem Club, oder? Ich tippe mal, daß die Modul- und Zellenhersteller das Sagen bei Ihnen haben.
Mit freundlichen Grüßen, Olli |
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lehmann28
Forumsinventar


Info: Solarteur
Angemeldet: 22.06.2006
Beiträge: 5042
Wohnort: Westfalen
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Verfasst am:
24.04.2008, 17:11 |
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| olliausbs hat Folgendes geschrieben: |
Sehr geehrter Herr Solarförderverein, wer sind denn Ihre Mitglieder? Die Anlagenbetreiber sind wohl nicht gerade die Meinungsbildner in Ihrem Club, oder? Ich tippe mal, daß die Modul- und Zellenhersteller das Sagen bei Ihnen haben. |
Das ist der Vorstand:
Prof. Dr.-Ing. Adolf Müller-Hellmann
Dipl.- Ing. Georg Engelhard
Dipl.-Ing. Wolf von Fabeck
Das sind die Stellvertreter:
Dr. rer. nat. Jürgen Grahl
Dr.-Ing. Bernd Brinkmeier
Bertold Ruge
Dipl.-Ing. Frank Busse
Dipl.-Ing. Alfons Schulte
Also so direkt hat ersteinmal der Vorstand und dessen Vertreter nichts mit der Solarindustrie zutun. Es sind natürlich so Firmen wie Solarwatt, Aleo, Solara,....etc. vertreten, aber die Mehrheit sind doch die Installationsfirmen. Egal ob es 1-Mann Betriebe sind oder weltweit tätige Firmen mit 100 Mitarbeiter.
Da im Vorstand (und der Stellvertreter) viele gebildete Leute sitzen und diese auch noch aus anderen Industriezweigen kommen, glaube ich schon das sie die zukünftigen Probleme und Fehlleitungen sehr gut abschätzen können.
Der Tom  |
_________________ Es gibt 10 verschiedene Arten von Menschen, diejenigen die binär zählen können und diejenigen, die es nicht können |
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V_Strom111
Fleißiges Mitglied


Info: Betreiber
Angemeldet: 06.04.2008
Beiträge: 326
Wohnort: 66280 nördlich von Afrika
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Verfasst am:
24.04.2008, 17:28 |
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| olliausbs hat Folgendes geschrieben: |
Die Solarlobbyisten sind doch genau so schlimm wie alle anderen Lobbyisten auch.
Wenn es in D kein PV-Wachstum gibt, dann liegt das wohl eher daran, daß die Kontingente in Länder gehen, in denen das Produkt aus Sonne und Vergütung attraktiver ist. Global gesehen wird deshalb nicht weniger Leistung installiert.
Ich möchte behaupten, daß die Zellen- und Modulhersteller sehr gut verdienen. Es kann nicht Aufgabe einer Regierung sein, ganze Branchen gleichsam zu subventionieren, die zudem auch noch hervorragend dastehen.
Sehr geehrter Herr Solarförderverein, wer sind denn Ihre Mitglieder? Die Anlagenbetreiber sind wohl nicht gerade die Meinungsbildner in Ihrem Club, oder? Ich tippe mal, daß die Modul- und Zellenhersteller das Sagen bei Ihnen haben.
Mit freundlichen Grüßen, Olli |
Hallo olliausbs,
versteh ich jetzt nicht!!! Mit dem EEG werden nicht die Modulhersteller subventioniert, sondern die Betreiber von Anlagen. Ich denke eher das es die Modulhersteller einen "Dreck" interessiert ob sie etwas in Germany verkaufen, wo sie im Ausland doch sehr viel mehr verdienen. Das einzige was passiert wenn die [size=18]Einspeisevergütung weiter so stark fällt ist, das wir wieder einen Anstieg an gescheiterten Existenzen in Deutschland verzeichnen werden. [/size
Aber das ist wieder typisch Deutschland, erst wird Panik verbreitet (CO2 Diskusion) dann werden neue Märkte erschlossen in die sich zig tausende von Leuten mit Ihrer Existenz stürzen und dann werden sie wieder fallen gelassen wie heisse Kartoffeln. Was denkt sich nur die Regierung dabei??? Wahrscheinlich nichts, wie immer. Sind halt alles Leute die meistens ja nicht wissen was an der Basis abgeht.
Bin mal gespannt, wieviele Insolvenzen im Solateurbereich in den nächsten Jahren zu verzeichnen sind!!!!
Das ist eine total verfehlte Politik die zur Zeit in Deutschland regiert.
Gruß
Alex |
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Rio
Forumsinventar

Info: Betreiber
Angemeldet: 23.12.2006
Beiträge: 1180
Wohnort: Kleve (NRW)
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Verfasst am:
24.04.2008, 17:44 |
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Die durch die Abnahmeverpflichtung bedingten Mehrkosten für den Stromverbraucher betrugen 2006 nach Zahlen des Bundesumweltministeriums 3,2 Milliarden € sowie 0,1 Mrd. € Regelenergiekosten. Demgegenüber steht der Nutzen des EEGs: Durch die Verdrängung von teurem Strom wird der Großhandelsstrompreis gesenkt. Dadurch wurden etwa 5 Mrd. € im Jahr 2006 eingespart. Weiter wurden Brennstoffimporte im Wert von 0,9 Mrd. € eingespart. Außerdem trägt das EEG zum Klimaschutz und zur Luftreinhaltung bei. 2006 wurden durch das EEG beispielsweise der Ausstoß von 45 Millionen Tonnen CO2 verhindert. Dadurch trägt das EEG zur Verringerung von externen Kosten unter anderem durch die globale Erwärmung bei. Die vermiedenen Folgeschäden werden auf 3,4 Mrd. € geschätzt. Damit ergibt sich für 2006 ein volkswirtschaftlicher Nutzen des EEG von rd. 9,3 Mrd. €. Allerdings ist zu beachten, dass diese Kosten eine Gesamtbetrachtung des EEG darstellen. Für einzelne erneuerbare Energien wie z.B. die Photovoltaik mit ihren sehr hohen Vergütungssätzen dürfte dieser Kosten-/Nutzenvergleich anders ausfallen. Hier ist damit zu rechnen, dass die Kosten den Nutzen weit übersteigen. Dies liegt daran, dass photovoltaisch erzeugter Strom erst sehr wenig zur Stromerzeugung beiträgt und somit zur Senkung der Großhandelspreise wenn dann nur sehr wenig beisteuert. So hat Solarstrom im Jahr 2006 eine Einspeisevergütung von rund einer Milliarde verursacht, aber nur mit rund 2.000 Gigawattstunden zur Stromerzeugung beigetragen. Bei Windenergie standen Zahlungen in Höhe von knapp drei Milliarden Euro einer Erzeugung von über 30.000 GWh gegenüber, siehe Zahlen des Verbandes der Netzbetreiber.
In den kommenden Jahren ist ein Kostenanstieg durch den weiteren Ausbau geförderter Anlagen zu erwarten. Andererseits wirkt die Degression dem Kostenanstieg für den jeweiligen Zubau entgegen, ebenso der allgemeine Preisanstieg für konventionell erzeugten Strom, der die Preisdifferenz zwischen erneuerbar und konventionell erzeugtem Strom zusätzlich verringert. So sind z. B. die Strompreise an der EEX im letzten Jahr im 200-Tage-Durchschnitt von ca. 4 Cent/kWh auf ca. 6 Cent/kWh angestiegen. Am 27. Juli 2006 lag der Tagespreis für Spitzenlaststrom an der Leipziger Strombörse mit 54 Cent/kWh sogar erstmals über dem Erzeugungspreis von Solarstrom. Allerdings galt dies nur für wenige Stunden. Ursache war, dass Stromimporte aus Polen kurzfristig ausfielen und - koste es, was es wolle - deutsche Händler sehr schnell für Ersatz sorgen mussten. So lag der Preis für Spitzenlaststrom an der Leipziger Strombörse im Juni 2007 im Durchschnitt bei rund sechs Cent. Für die Wettbewerbsfähigkeit von Wind- oder Solarstrom sind diese Durchschnittspreise und nicht einzelne Preisspitzen maßgebend - auch weil es diese natürlich auch nach unten gibt. In der zweiten Hälfte des Jahres 2007 haben mehrere Energieversorger weitere Strompreiserhöhimgen mit den Verpflichtungen aus dem EEG begründet.
Längerfristig ist zu erwarten, dass sich Vergütungssätze und Marktpreise einander weiter annähern und die Kosten wieder fallen. Bis 2020 werden die Mehrkosten für den Verbraucher in Deutschland aufgrund der Vergütungen 6,8 Mrd. € pro Jahr ausmachen; die Windstromerzeugung wird für zwei Drittel davon, also 4,5 Mrd. € pro Jahr, verantwortlich sein und rund 17 Prozent zur Stromerzeugung beitragen. Solarstrom wird im Jahr 2020 nach Prognosen aus der Leitstudie Ausbau Erneuerbare Energien des Bundesumweltministeriums mit etwas weniger als zwei Prozent zum deutschen Stromverbrauch beitragen. Die Kosten der Förderung von Solarstrom liegen dabei auch im Jahr 2020 bei Betrachtung pro Kilowattstunde Ökostrom im Durchschnitt noch um ein Vielfaches über denen der Förderung von Windenergie.
Gruß Rio |
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Standort Kreis Kleve (NRW) |
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Öfters hier

Info: Berater
Angemeldet: 18.01.2008
Beiträge: 13
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Verfasst am:
24.04.2008, 18:44 |
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Glaube ab 2009 kommt die neue EneV die vorschreibt dass jeder Neubau 0,4m² Solarthermie pro m² Nutzfläche haben muß.
Das wird auch Millionen kosten.
Da wäre doch die EEG ein guter Sponsor.
Was wollen die sonnst mit den Milliarden machen.
Warten wir's ab
Gruß |
_________________ www.photovoltaik-augsburg.com |
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Sonnenmelker
Fleißiges Mitglied

Angemeldet: 28.11.2007
Beiträge: 552
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Verfasst am:
24.04.2008, 18:45 |
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Auch ein möglicher Grund der Kürzung ?
| Zitat: |
| Solarschulden“ belaufen sich einer RWI-Studie zufolge auf 23,3 Milliarden Euro – und zwar allein für die bis Ende 2007 installierten Module. „Das ist nichts anderes als ein kreditfinanziertes Beschäftigungsprogramm, wie es die SPD in den Siebzigerjahren gern aufgelegt hat“, sagt Manuel Frondel, RWI-Energieexperte. |
Was das Beschäftigungsprogramm angeht, die Arbeitsplätze sollten wohl hier und nicht in China entstehen.
| Zitat: |
| Sieben der zehn größten Hersteller von Solarzellen kommen mittlerweile aus Asien. Ähnlich sieht es beim Endprodukt aus, dem Solarmodul. Nur noch zwei deutsche Firmen schaffen es unter die Top Ten: Solarworld auf Platz sieben und Solon auf Platz zehn. |
Einige andere in Deutschland ansässigen Unternehmen lassen jetzt auch in China oder Malaysia produzieren.
Dumm gelaufen,
die Sponsoren haben es bemerkt.
Gruß
Manfred |
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lehmann28
Forumsinventar


Info: Solarteur
Angemeldet: 22.06.2006
Beiträge: 5042
Wohnort: Westfalen
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Verfasst am:
24.04.2008, 18:53 |
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| Sonnenmelker hat Folgendes geschrieben: |
Was das Beschäftigungsprogramm angeht, die Arbeitsplätze sollten wohl hier und nicht in China entstehen. |
Mmmmhhhh?!?! In China sind hunderttausende von Arbeitsplätzen allein durch das EEG geschaffen worden? Wäre mir jetzt neu und kann ich auch nicht glauben. In Deutschland sehe ich diese Zahlen allerdings sehr wohl. Ingenieureleistungen, Forschung, Großhandel, Handwerk, Nebengewerk,...etc. da kommt einiges zusammen.
Der Tom  |
_________________ Es gibt 10 verschiedene Arten von Menschen, diejenigen die binär zählen können und diejenigen, die es nicht können |
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Rio
Forumsinventar

Info: Betreiber
Angemeldet: 23.12.2006
Beiträge: 1180
Wohnort: Kleve (NRW)
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Verfasst am:
24.04.2008, 19:08 |
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REKORD-SUBVENTIONEN
Chinesen überschwemmen Deutschland mit Solarzellen
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,543769,00.html
Gruß Rio |
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Mickel
Stammmitglied

Angemeldet: 15.05.2007
Beiträge: 149
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Verfasst am:
24.04.2008, 19:31 |
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Also die Zahlen des Bundesumweltministeriums sind ja mal wieder schon einseitig. Hier eine etwas differenzierte Betrachtung: http://www.ewi.uni-koeln.de/fileadmin/user/WPs/ewiwp0703.pdf.
Und zum Arbeitsplatzeffekt:
Die Jobs in der Modulproduktion bleiben bestehen, egal wohin die Module wandern.
Wenn weniger PV in Deutschland verbaut wird, steigt der Strompreis EE-bedingt dann weniger. Ein niedrigerer Strompreis hat jedoch positive Arbeitsplatzeffekte (Industrie z.B. Aluhütten, etc.).
Man sollte das alles nicht so einseitig betrachten. |
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Rio
Forumsinventar

Info: Betreiber
Angemeldet: 23.12.2006
Beiträge: 1180
Wohnort: Kleve (NRW)
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Verfasst am:
24.04.2008, 19:35 |
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..also ich halte den Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. für einen lustigen Verein!
Alleine schon der reißerische Titel "Das Ende des PV-Booms in Deutschland"!
Was möchte und der Titelschreiber denn damit sagen? Das die deutsche Solarindustrie am Ende ist? Ich denke mal wie jeder Industriezweig muss sich auch die deutsche Solarindustrie auf dem Weltmarkt behaupten! Es ist allerdings überlegenswert ob Solaranlagen auf deutschen Dächern nicht der falsche Weg ist....ein Fass ohne Boden...und diese Anlagen eventuell sinnvoller in Spanien..Italien...Griechenland aufgehoben wären! Noch eine Frage....wieviel % der Forumsmitgleder hat, im Interesse der deutschen Solarindustrie, deutsche Module auf dem Dach? Welche der hier anwesenden deutschen Solarteuere verbaut, im Interesse der deutschen Solaraindustrie sowie im Interesse von deutschen Arbeitsplätzen eigentlich nur deutsche Module?
Gruß Rio |
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lehmann28
Forumsinventar


Info: Solarteur
Angemeldet: 22.06.2006
Beiträge: 5042
Wohnort: Westfalen
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Verfasst am:
24.04.2008, 19:41 |
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Das Forumsmitglied hat vor einiger Zeit eine sehr schöne anschauliche Grafik eingebracht:
Bei einem durchschnittlichen deutschen Haushalt mit 4 Personen und 5000kWh Jahresverbrauch sind das doch sage und schreibe 27,-€ für die gesamte Erneuerbare Energie in Deutschland.
Der Tom  |
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