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Heinlein0815
Stammmitglied


Info: Betreiber
Angemeldet: 18.09.2008
Beiträge: 65
Wohnort: 312xx
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Verfasst am:
13.11.2008, 11:24 |
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Hallo liebe PV-Gemeinde,
es ist ja bekannt, wenn Stromausfall ist, das der Logger dann nichts aufzeichnen kann. Ich meine jetzt nicht Totalausfall, sondern wenn man arbeiten an der Hausinstallation macht oder die Sicherung fliegt mal raus, genau an der Steckdose, an der der Logger hängt. So wie ich gelesen habe, läuft der Logger mit 7-12 V, vielleicht sollte die nächste Produktreihe die Möglichkeit haben, dort eine 9 V Batterie einzusetzen.
Aber vielleicht hat hier ja jemand schon was zusammen gebastelt, das bei Stromausfall der Logger weiter läuft. Mit einer kleinen 12 V Motorradbatterie oder ähnliches. Den Zählerstand hat man ja auch nicht immer parat, um nachzupflegen. Ich bin leider kein Elektriker oder Elektroniker, aber vielleicht ist die Idee selbst umsetzungswürdig.
Lieben Gruß und genial viel Sonne
Thomnas |
_________________ 6,58 kWp, Ausrichtung Süd, 220 Grad, Neigung 30 Grad
28 x AS Seginus P 235 Watt
2 x Sunny Boy SB 2800i
SolarLog 400e
Einspeisebeginn: 28.10.2008
www.solarlog-home.de/heinlein0815
www.sonnenertrag.eu/heinlein0815/ilsede/3935/4032.html |
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Verfasst am:
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Boelckmoeller3
Forumsinventar


Angemeldet: 23.03.2006
Beiträge: 3681
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Verfasst am:
13.11.2008, 11:36 |
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Hallo Heimlein0815,
so schwer ist das für einen Bastler nicht.
Wenn ich mal davon ausgehe, daß man den Solarlog mit einem Schaltnetzteil dann entweder mit 7,5V oder sogar 6V DC versorgt, so kann man ihn mit ein paar kleinen NimH-Akkus für einige Zeit bei Stromausfall versorgen.
Die Leistungsaufnahme läge dann bei etwa 2Watt, das heißt, pro Stunde Versorgungsdauer bräuchte man etwa 350 mAh Akkukapazität.
Ich könnte ja mal einen kleinen Schaltungsvorschlag skizzieren und hier einstellen, wenn es dir was nützt. Dann müsstest Du aber zumindest löten können.
Viele Grüße:
Klaus |
_________________ Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut,sondern auch für das, was man nicht tut.
[Laotse, chin. Philosoph, 4-3 Jhd. v. Chr.] |
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Heinlein0815
Stammmitglied


Info: Betreiber
Angemeldet: 18.09.2008
Beiträge: 65
Wohnort: 312xx
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Verfasst am:
13.11.2008, 11:46 |
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Hallo Klaus,
das wäre eine gute Maßnahme. Sicher nicht nur für mich interessant, sonder auch bestimmt für einige andere.
Löten kann ich zwar nicht, aber da find ich schon einen.
Je nach regem Interesse würd ich den Schaltplan hier, oder vielleicht sogar im Downloadbereich ablegen.
Vielen Dank für Deine Mühen.
Thomas |
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Boelckmoeller3
Forumsinventar


Angemeldet: 23.03.2006
Beiträge: 3681
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Verfasst am:
13.11.2008, 12:58 |
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Hallo und bittesehr,
hier mal ein Skizze einer bewusst sehr einfach gehaltenen Schaltung.
Im normalen Betrieb werden die Akkus über den Widerstand zwar recht langsam aber stetig geladen oder nachgeladen . Der Ladestrom beträgt dabei lediglich maximal 2mA, dauert also einige Tage bis die Akkus von "ganz leer" wieder auf "ganz voll" sind.
Fällt der Strom aus, versorgt der Akkublock über die Schottkydiode (hat wenig Spannungsabfall in Durchlassrichtung) den Solarlog. Hier kann beinahe jede Schottkydiode verwendet werden, die Anforderungen an die Diode sind nicht groß.
Minimal 350mA Strom muß sie können.
Eine Sperrspannung von mehr als 15V haben und niedrige Durchlassspannung.
Alternativ geht auch eine normale Diode, die aber etwas mehr von der Akkuspannung schluckt, z.B.: 1N4148, 1N4007 etc.
Die Schaltung kann auch mit einem Akkublock aus nur 5 Akkuzellen in Reihe und einem 7,5V Netzteil betrieben werden, Vorteil: Etwas weniger (0,25 Watt) Leistungsaufnahme permanent. Nachteil: Die interne Verpolungsschutzdiode im Solarlog sollte dafür überbrückt werden und eine neue "dicke" Diode stattdessen zwischen + und - des DC-Einganges eingelötet werden.
Hierzu ist auch dieser ehemalge Thread von mir recht hilfreich:
http://www.photovoltaikforum.com/ftopic11302-0.html
Viele Grüße:
Klaus |
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[Laotse, chin. Philosoph, 4-3 Jhd. v. Chr.] |
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grub
Stammmitglied

Info: Interessent
Angemeldet: 13.07.2008
Beiträge: 136
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Verfasst am:
13.11.2008, 22:33 |
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Hallo Klaus,
ich würde die Diode nicht parallel zum Widerstand schalten, sondern direkt am Netzteil in die Zuleitung zum Solarlog. Das verhindert, dass du im Falle des Stromausfalls das Netzteil "rückwärts" aus dem Akku speist.
Gruß
Grub |
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Udo
Vielschreiber


Info: Betreiber
Angemeldet: 23.06.2005
Beiträge: 271
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Verfasst am:
13.11.2008, 23:48 |
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| grub hat Folgendes geschrieben: |
Hallo Klaus,
ich würde die Diode nicht parallel zum Widerstand schalten, sondern direkt am Netzteil in die Zuleitung zum Solarlog. Das verhindert, dass du im Falle des Stromausfalls das Netzteil "rückwärts" aus dem Akku speist.
Gruß
Grub |
Hallo,
ja, nur der Vorschlag verhindert dann, dass der Solarlog von der Pufferbatterie gespeist werden kann, weil durch den 470 Ohm Widerstand der Strom auf 17mA begrenzt wird.....
Abhilfe: Die Diode, wie Klaus sie gezeichnet hat, dort belassen und zusätzlich eine Diode in die + Leitung vom Netzteil aus gesehen einfügen. Anode zum + Anschluss des Netzteils.
Gruß
Udo |
_________________ ___________________________
www.solarlog-home.de/schake/ |
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Boelckmoeller3
Forumsinventar


Angemeldet: 23.03.2006
Beiträge: 3681
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Verfasst am:
14.11.2008, 09:54 |
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Hallo,
genau so ist es, Udo,
natürlich kann man noch eine Entkopplungsdiode zusätzlich in die Zuführung vom Netzteil kommend schalten, die Rückströme ins Netzteil verhindert.
Die Erfahrung zeigt jedoch, dass wenigstens die normalen unstabilisierten Netzteile bereits ausreichend durch die internen Gleichrichterdioden entkoppelt sind, wäre also sozusagen dann doppelt .
Bei stabilisierten Netzteilen (die Steckernetzteile sind normalerweise nicht stabilisiert) können auch mal geringe Rückströme fließen, das wäre aber dann auch noch vernachlässigbar.
Nimh-Akkublocks mit 6 Zellen werden unter der Spannungbezeichnung 7,2V verkauft.
Viele Grüße:
Klaus |
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[Laotse, chin. Philosoph, 4-3 Jhd. v. Chr.] |
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grub
Stammmitglied

Info: Interessent
Angemeldet: 13.07.2008
Beiträge: 136
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Verfasst am:
14.11.2008, 18:23 |
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| Udo hat Folgendes geschrieben: |
| ja, nur der Vorschlag verhindert dann, dass der Solarlog von der Pufferbatterie gespeist werden kann, weil durch den 470 Ohm Widerstand der Strom auf 17mA begrenzt wird..... |
Hast recht, zwei Dioden wäre die bessere Lösung.
@Klaus:
Ich vermute mal, dass mein Solarlog ein Schaltnetzteil hat. Da bin ich mir nie so sicher wie die intern aufgebaut sind, daher zur Vorsicht die zweite Diode.
Gruß
Grub |
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