Werbung:
 
  •  Home   •  Forum   •  letzte Themen   •  Modul-Datenbank   •  PV-Wikipedia   •     Downloads   •  PV-Links   •  Impressum   • 
  •  FAQ   •  Suchen  •   Mitgliederliste   •  Benutzergruppen   •  Registrieren  •  Profil  •  Einloggen, um private Nachrichten zu lesen  •  Login   • 
 Gesundheitsschädigung durch PV-Module Nächstes Thema anzeigen
Vorheriges Thema anzeigen
Neues Thema eröffnenNeue Antwort erstellen
Autor
Pascal
Neu hier
Neu hier



Angemeldet: 26.04.2006
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 26.04.2006, 21:36 Nach oben

Hi liebäuglelte mit dem Kauf einer PV-Anlage, doch dabei ist mir folgendes Umwelproblem aufgefallen.

"Durch den Wechselrichter entstehen auch auf der Solarzellenseite erhebliche Wechselstromanteile und je nach Bauweise des Wechselrichters auch erhebliche Wechselspannungen, die an der Gesamtfläche der Solarzelle anliegen."
[...]
"Der Wechselrichter selbst erzeugt im Allgemeinen hochfrequente magnetische Wechselfelder und sollte daher in ausreichendem Abstand von Daueraufenthaltssbereichen installiert sein."
Quelle: http://www.forum-elektrosmog.de/forumelektrosmog.php/cat/41/title/EMF-Quellen#Solar


Gibts auch mittlerweile Anlagen die nicht so Umwelt- bwz. Gesundheitsgefährdend sind?

Pascal
Google-Werbung







Verfasst am: Nach oben

Don Carlos
Fleißiges Mitglied
Fleißiges Mitglied



Angemeldet: 27.02.2006
Beiträge: 450

BeitragVerfasst am: 26.04.2006, 22:03 Nach oben

Hallo,
ich habe mir mal den Beitrag angesehen. Nicht ein einziger, der möglicher Weise "gefährlichen" elektrischen und magnetischen Felder sind in irgendweiner Weise quantifiziert - das heißt, weder in Menge noch in Intensität als verifizierbarer Messwert angegeben. Ohne Messwerte/Grenzwerte ist jedoch eine qualifizierte Aussage zu Umwelt- oder Gesundheitsgefährdung unmöglich. Das es diese Felder gibt, ist jedoch Tatsache.

Nach meiner Einschätzung ist der verlinkte Artikel reine Polemik und zur Entscheidungsfindung pro/kontra Photovoltaik ungeeignet.

Im Übrigen dürfte jede Mikrowelle, jedes DECT-Telefon, jedes Mobiltelefon, jedes Fernsehgerät, jedes Haushaltsgerät mit Elektromotor usw. usw. in Daueraufenthaltsbereichen ein größeres "Elektrosmog-Problem" darstellen, als eine PV-Anlage.

Wechselrichter in Korridor, Küche oder Kinderzimmer sind eher selten anzutreffen. Wink.

D.C.
kai
Öfters hier
Öfters hier



Angemeldet: 04.04.2006
Beiträge: 22
Wohnort: 25499 Tangstedt

BeitragVerfasst am: 27.04.2006, 07:51 Nach oben

Hi Pascal,

habe mich das gleiche gefragt. Schau mal hier

http://www.sfv.de/lokal/mails/kd/eleksmog.htm

und hier

http://www.oekotest.de/cgi/yabb2/YaBB.pl?num=1136923660

Sollte demnach kein Thema sein.

Gruß

Kai

P.S. Wäre doch etwas für den FAQ oder ?

_________________
Plane 4.2 kwp mit 20x SunTechnics STM210, Conergy IPG 4000/5000, SunReader 2
Pascal
Neu hier
Neu hier



Angemeldet: 26.04.2006
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 27.04.2006, 17:36 Nach oben

1.
Wie ist das eigentlich hiermit:
"Sind die Module auf einem Schrägdach montiert, unter dem sich ein Wohnraum befindet, sind die Feldstärken in etwa 50 cm Entfernung deutlich kleiner als das natürliche Magnetfeld."
Quelle: http://www.sfv.de/lokal/mails/kd/eleksmog.htm

a) Addiert sich nicht dann das natürliche Magnetfeld mit dem unnatürlichem?
b) wie siehts mit einem elektrischem Feld aus, da ist ja nur die Rede von einem magnetischem Feld - oder ist das das gleiche?

2.
"Von der gesamten Fläche der Solarzelle kann ein elektrisches Wechselfeld ausgehen, das wegen der großen Zellenfläche Menschen in der Umgebung erheblich beeinflussen kann. Durch einseitige Erdung der Solarzelle wird die Entstehung eines elektrischen Wechselfeldes verhindert. Hierfür ist es aber notwendig, einen dafür geeigneten Wechselrichter zu verwenden."
Quelle: http://www.forum-elektrosmog.de/forumelektrosmog.php/cat/41/title/EMF-Quellen#Solar

a)
Das von der gesamten Fläche ein Wechselfeld ausgeht, hat der Autor der Seite: "http://www.sfv.de/lokal/mails/kd/eleksmog.htm", Dr.-Ing. Bernd Brinkmeier nicht erwähnt.

b)
Die Lösung scheint ja die einseitge Erdung der Solarzelle in Kombination mit einem geeignetem Wechselrichter. Wenn ich mir jetzt ein Angebot einhole, woher soll ich wissen, welcher Wechselrichter geeignet ist und wie erde ich die Solarzelle einseitig(oder ist das heutzutage schon Standard?)!?

3.
Das Argument: "Die Sonne scheint nur tagsüber, so dass am Schlafplatz nachts keine Belastungen auftreten können" beruhigt mich nicht. Ich halte mich trotzdem am Tag in und um mein Haus auf und will mich dort nicht nur Nachts ausruhen. Tag-Schläfer(Nachtdienst) wird das auch nicht beruhigen.
Quelle: http://www.oekotest.de/cgi/yabb2/YaBB.pl?num=1136923660


4.
"Ich habe dabei im VLF Gebiet (rund 30 kHz) sehr starke Störsignale gefunden, und zwar bis 10 meter entfernt.

Elektrosensible können kräftig auf VLF Signale reagieren."
Quelle: http://www.oekotest.de/cgi/yabb2/YaBB.pl?num=1136923660

Das VLF-Gebiet höre ich zwar zum ersten mal, aber scheint ja kräftige Auswirkungen zu haben auf den Menschen. Kann man diese Störsignale im VLF-Gebiet ausschalten - wenn nicht -> 10 Meter... ich schlafe unter dem Dachboden da hätte ich gerade mal 4 Meter bis zum Wechselrichter und zu den Modulen. Wenn ich stehe, dann wärens nur noch gut 2m. Wenn ich den Wechselrichter in den Keller einbaue, dann hätte ich ein Megalange Kabel bis nach unten von den Solarzellen - mit Sicherheit auch nicht gut - und.. diese Störsignale im VLF-Gebiet kommen ja evlt. auch von den Modulen... wenn nicht, der Keller ist auch nicht 10 Meter vom Wohnraum entfernt.



Pascal
Don Carlos
Fleißiges Mitglied
Fleißiges Mitglied



Angemeldet: 27.02.2006
Beiträge: 450

BeitragVerfasst am: 27.04.2006, 22:33 Nach oben

Hallo,
nochmal zu Deinem Problem:
Zitat:
a) Addiert sich nicht dann das natürliche Magnetfeld mit dem unnatürlichem?

Möglich. Das natürliche Magnetfeld hat eine Flussdichte von 20 bis 30 MikroTesla und liegt damit genausohoch, wie etwa von Fön oder elektr. Dosenöffner. Der Grenzwert ist jedoch 100 Mikrotesla. In einer Entfernung von 30 Zentimetern unterschreiten z. B. Haushaltsgeräte diesen Grenzwert deutlich. Dazu kommt, das der Grenzwert auf eine lebenslange Einwirkung hin berechnet worden ist. Die magnetischen Felder der PV-Anlagen wirken über die Zeit also nicht dauernd und außerdem in unterschiedlicher Stärke.
Interessant ist vielleicht mal dieser Vergleich: Eine 380 kV-Leitung mit 1000 Ampere Strombelastung hat unmittelbar unter den Leitungen eine relative magnetische Feldstärke von 100 = 16 Mikrotesla. In etwa 40 m Entfernung von Mastmittelpunkt hat diese Feldstärke bereits um ca. 90% abgenommen und beträgt etwa 1...3 Mikrotesla. Nun habe wir es bei Photovoltaik eher mit Gleichströmen unter 10 Ampere zu tun. Die auftretenden Wechselfelder sind aber eher gering, weil diese Anteile durch große Kondensatoren paralllel zu den DC-Klemmen praktisch kurzgeschlossen werden.

Zitat:
Das von der gesamten Fläche ein Wechselfeld ausgeht,...

Dazu gibt es Untersuchungen zum Beispiel hier:
Schattner, Steffen: Die elektromagnetische Verträglichkeit und der Blitzschutz von Photovoltaik-Anlagen
Universität Karlsruhe, Fak. f. Elektrotechnik und Informationstechnik. Diss. v. 30.04.2001.
http://www.ubka.uni-karlsruhe.de/cgi-bin/psview?document=/2001/elektrotechnik/4&search=/2001/elektrotechnik/4

Zitat:
..."Von der gesamten Fläche der Solarzelle kann ein elektrisches Wechselfeld ausgehen, das wegen der großen Zellenfläche Menschen in der Umgebung erheblich beeinflussen kann. Durch einseitige Erdung der Solarzelle wird die Entstehung eines elektrischen Wechselfeldes verhindert. Hierfür ist es aber notwendig, einen dafür geeigneten Wechselrichter zu verwenden."...

Diese Aussage ist definitiv Unsinn: Zur Entstehung eines eines magnetischen Wechselfeldes ist ein wechselnder Stromfluss in einem Leiter erforderlich. Eine wie auch immer geartete Erdung der Solarzelle verhindert diesen Stromfluss nicht. Richtig ist, dass auf Grund der Fläche der Zellen ein strahlungsfähiges Gebilde ähnlich einer Antenne entstehen KANN.
Zitat:
"Ich habe dabei im VLF Gebiet (rund 30 kHz) sehr starke Störsignale gefunden, und zwar bis 10 meter entfernt.
Elektrosensible können kräftig auf VLF Signale reagieren."

Wenn man weiß, dass die elektrische Feldstärke mit zu nehmenden Abstand sehr schnell geringer wird. Diese sehr präzise Angabe ("...sehr starke Stör...") in 10 m Entfernung bedarf eigentlich keines Kommentars.
Die elektrische Feldstärke an einer normalen 230 Volt Steckdose mit einem Steckerabstand von 1,9 cm beträgt etwa 800 V/m in 17 cm Entfernung nur noch 10 V/m. Ist das ein sehr starkes Signal?

Weitere interessante Quelle:
http://www.allum.de/index.php?mod=noxe&n_id=53

Es ist allerdings eine Tatsache, dass die Menschen unterschiedlich auf diese sehr geringen Felder reagieren, ohne das eine krank machende Wirkung überhaupt auftritt.

D.C.
blabla
Forumsinventar
Forumsinventar



Angemeldet: 08.06.2005
Beiträge: 661
Wohnort: 86551 Aichach

BeitragVerfasst am: 28.04.2006, 00:09 Nach oben

Vieles ist auch Einbildung. Es ist unglaublich, was man alles erleben kann. Von Menschen, die auf einmal Kopfschmerzen kriegen, weil sie direkt unter einem Handy-Masten arbeiten, bis hin zu einem Ehepaar, das nun endlich wieder gut schlafen kann, seitdem testweise eine Abschirumg (Atrappe) vor ihr Haus gestellt wurde.

_________________
2x Sunways NT 6000, 52x Sanyo HIP 190 BE3, 9,88kWp

WR1: 3 Strings a` 8 Module, 1 Temperatur- und Einstrahlungssensor, Neigung 30°, Azimut 180°
WR2: 1 String a` 10 Module, 2 Strings a` 9 Module, Neigung 40°, Azimut 180°
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:      
Neues Thema eröffnenNeue Antwort erstellen


 Gehe zu:   



Nächstes Thema anzeigen
Vorheriges Thema anzeigen
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.


Werbung:


Forensicherheit

>>Werben Sie auf dieser Seite<<

Powered by Elektron © 2006, phpBB Group Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Deutsche Übersetzung von phpBB.de
RSS