| Autor |
|
VeronaFeldbusch
Fleißiges Mitglied

Info: Betreiber
Angemeldet: 06.01.2007
Beiträge: 350
Wohnort: 89584 Ehingen
|
Verfasst am:
12.05.2007, 20:40 |
 |
Hallo,
wie wird eigentlich der Potentialausgleich vom Montagesystem und den Modulen richtig ausgefürt?
Mein Bruder bekommt gerade seine Anlage aufs Dach und der Solateur hat das 16mm² Erdungskabel an die unter Schiene (Reihe 1) angeschossen.
Dann dann hat er eine Brücke von der oberen Schiene (Reihe1) zur unteren Schiene (Reihe2) gemacht.
Das gleiche von Reihe2 nach 3 und Reihe3 nach 4.
Der Ausgleichsstrom fleist also über den Modulrahmen von einer Reihe zur anderen.
Ich denke mal das es so nicht OK ist.
Wie wird eigentlich der Erdungsdraht richtig an der Schiene befestigt?
Hier wurde nur der Draht abisoliert, die Kupferlitzen geteilt und mit einer Zahnscheibenmutter gegen die Schiene gezogen.
Ich denke mal auch hier ist was nicht OK.
Gruß Verona |
_________________ 7,995 kWp - 37 Module IBC 215TS - Solarmax 2000C + Mastervolt QS 6400i WR
2,025 kWp - 9 Module Sanyo HIP225HDE1 - Solarmax 2000S
demnächst 2,220 kWp - 12 Module Day4 185 black - Solarmax 2000S
www.solarlog-home.de/heckmann |
|
|
 |
Google-Werbung
|
Verfasst am:
|
 |
|
|
 |
Helios
Moderator

Info: Betreiber
Angemeldet: 29.07.2006
Beiträge: 3326
Wohnort: Bretten
|
Verfasst am:
12.05.2007, 20:45 |
 |
Hallo Verona,
habe die Schienen auch so verbunden, allerdings mittels gepressten Kabelschuhen.
ZUsätzlich noch jedes einzelne Modul mit dem Montagesystem verbunden.
Gruß Heiko |
_________________ http://www.solarlog-home.de/helios/
13,8kWp mit BP-Trina-Sanyo
Bereits schon über 5.000 PV-Module in unserer Moduldatenbank. |
|
|
 |
Udo
Vielschreiber


Info: Betreiber
Angemeldet: 23.06.2005
Beiträge: 270
|
Verfasst am:
12.05.2007, 21:00 |
 |
Hallo,
| VeronaFeldbusch hat Folgendes geschrieben: |
Hallo,
wie wird eigentlich der Potentialausgleich vom Montagesystem und den Modulen richtig ausgefürt?
Mein Bruder bekommt gerade seine Anlage aufs Dach und der Solateur hat das 16mm² Erdungskabel an die unter Schiene (Reihe 1) angeschossen.
Dann dann hat er eine Brücke von der oberen Schiene (Reihe1) zur unteren Schiene (Reihe2) gemacht.
Das gleiche von Reihe2 nach 3 und Reihe3 nach 4.
snip.... |
Das ist so nicht in Ordnung. Er hätte von dem Punkt wo er zuerst dran gegangen ist zur nächsten Schiene brücken und von da zur nächsten Schiene usw. .
| VeronaFeldbusch hat Folgendes geschrieben: |
Wie wird eigentlich der Erdungsdraht richtig an der Schiene befestigt?
Hier wurde nur der Draht abisoliert, die Kupferlitzen geteilt und mit einer Zahnscheibenmutter gegen die Schiene gezogen.
snip.... |
Das ist der absolute Murks. Da gehört ein gepresster Kabelschuh dran, der dann mit Zahnscheibe angeschraubt wird.
Gruß
Udo |
|
|
|
 |
VeronaFeldbusch
Fleißiges Mitglied

Info: Betreiber
Angemeldet: 06.01.2007
Beiträge: 350
Wohnort: 89584 Ehingen
|
Verfasst am:
12.05.2007, 22:06 |
 |
Hallo,
Danke für die schnelle Info,
da muss mein Bruder am Montag aber gleich mal rek. bevor die Module raufkommen.
Gruß Verona |
_________________ 7,995 kWp - 37 Module IBC 215TS - Solarmax 2000C + Mastervolt QS 6400i WR
2,025 kWp - 9 Module Sanyo HIP225HDE1 - Solarmax 2000S
demnächst 2,220 kWp - 12 Module Day4 185 black - Solarmax 2000S
www.solarlog-home.de/heckmann |
|
|
 |
Udo
Vielschreiber


Info: Betreiber
Angemeldet: 23.06.2005
Beiträge: 270
|
Verfasst am:
12.05.2007, 22:29 |
 |
| VeronaFeldbusch hat Folgendes geschrieben: |
snip...
da muss mein Bruder am Montag aber gleich mal rek. bevor die Module raufkommen.
Gruß Verona |
Hallo,
nicht vergessen, die Modulrahmen sollten auch in den Potentialausgleich mit einbezogen werden.
Da die Aluminiumrahmen aber in der Regel eloxiert sind (Eloxal ist ein sehr guter Isolator) sollte jedes Modul mittels Schraube, Zahnscheibe, Kabelschuh und Leitung untereinander verbunden werden, um dann, auf den Punkt wo der Solateur den Rahmen der Reihe geerdet hat , angeschlossen zu werden. Schletter hat dafür eine besondere Modulmittelklemme entwickelt, die 2 Hartmetalldorne besitzt. Diese durchstoßen die Eloxalschicht beim festschrauben der Klemme und der Rahmen des Moduls liegt mit auf dem Potentialausgleich.
Gruß
Udo |
|
|
|
 |
lehmann28
Forumsinventar


Info: Solarteur
Angemeldet: 22.06.2006
Beiträge: 4977
Wohnort: Westfalen
|
Verfasst am:
12.05.2007, 22:34 |
 |
Hallo Udo,
Du bist doch eine Elektrofachkraft so wie ich das hier mitbekommen habe. Dann weißt Du doch sicher auch was die Schutzklasse 2 besagt und das die Module mit Schutzklasse 2 ausgewiesen sind.
Von daher würde ich deine Behauptung ersteinmal bezweifeln und behaupten das die Module nicht direkt mit angeschlossen werden dürfen. Aber über dieses Thema sind Friday und ich noch am diskutieren.
Der Tom  |
_________________ Es gibt 10 verschiedene Arten von Menschen, diejenigen die binär zählen können und diejenigen, die es nicht können |
|
|
 |
Udo
Vielschreiber


Info: Betreiber
Angemeldet: 23.06.2005
Beiträge: 270
|
Verfasst am:
12.05.2007, 22:52 |
 |
| lehmann28 hat Folgendes geschrieben: |
Hallo Udo,
snip.... Aber über dieses Thema sind Friday und ich noch am diskutieren.
Der Tom  |
Hallo Tom,
dann diskutier doch erst mal mit Friday zu Ende bevor du meine "Behauptung" kritisierst.
Meiner Meinung nach ist bei der Beurteilung der Schutzklasse die Gesamtanlage zu betrachten. Demnach würde die Anlage der Schutzklasse 1 zugehören und alle metall-eingefassten Betriebsmittel sind in den Potentialausgleich mit einzubeziehen, ob Eloxiert oder nicht.
Gruß
Udo |
|
|
|
 |
lehmann28
Forumsinventar


Info: Solarteur
Angemeldet: 22.06.2006
Beiträge: 4977
Wohnort: Westfalen
|
Verfasst am:
12.05.2007, 23:09 |
 |
Aber Du darfst doch nicht einfach aus einem Gerät das nach Schutzklasse 2 zertifiziert ist und somit nach VDE-Vorschrift geprüft wurde einfach eigenmächtig in Schutzklasse 1 verändern. In der VDE 0100 ist ganz klar niedergeschrieben, daß Schutzklasse 2 Geräte aufgarkeinen Fall mit einem Erdleiter verbunden werden darf. Egal ob sie in einem Metallgestell montiert werden oder nicht.
Außerdem habe ich deinen Beitrag nicht kritisiert, sondern nur deine Äußerung angezweifelt. Nur weil Firma Schletter so eine besondere Klemme anbieten, bedeutet das nicht das diese unterallen Umständen verwendet werden "muß".
Der Tom  |
_________________ Es gibt 10 verschiedene Arten von Menschen, diejenigen die binär zählen können und diejenigen, die es nicht können |
|
|
 |
VeronaFeldbusch
Fleißiges Mitglied

Info: Betreiber
Angemeldet: 06.01.2007
Beiträge: 350
Wohnort: 89584 Ehingen
|
Verfasst am:
13.05.2007, 06:51 |
 |
Hallo,
also darf der Solateur garnicht den Modulrahmen zum "Brücken" des Potentialausgliches verwenden.
Der TÜV hat das verwendet Modul (Trina TSM-185D) als Schutzklasse II eingestuft.
Gruß Verona |
_________________ 7,995 kWp - 37 Module IBC 215TS - Solarmax 2000C + Mastervolt QS 6400i WR
2,025 kWp - 9 Module Sanyo HIP225HDE1 - Solarmax 2000S
demnächst 2,220 kWp - 12 Module Day4 185 black - Solarmax 2000S
www.solarlog-home.de/heckmann |
|
|
 |
Helios
Moderator

Info: Betreiber
Angemeldet: 29.07.2006
Beiträge: 3326
Wohnort: Bretten
|
Verfasst am:
13.05.2007, 07:09 |
 |
...also ich habe es genau so gemacht wie von Udo beschrieben, bezog mich damals auf die Schletteraussagen und Expertenmeinungen aus dem Forum. Lt. BP ebenfalls richtig, die extra eine Erdungsbohrung am Modul angebracht haben und eine selbstschneidende Anschlussschraube mitgeliefert haben.
Wäre interessant zu wissen was nun wirklich gilt.
Auf jeden Fall sollte der Installateur Kabelschuhe verwenden statt so eine Hilfsöse zu drehen.
Gruß Heiko |
_________________ http://www.solarlog-home.de/helios/
13,8kWp mit BP-Trina-Sanyo
Bereits schon über 5.000 PV-Module in unserer Moduldatenbank. |
|
|
 |
stätzlinger
Fleißiges Mitglied

Angemeldet: 14.04.2007
Beiträge: 394
|
Verfasst am:
13.05.2007, 09:22 |
 |
Hallo Tom,
welchen Grund, ausser Paragraphenreiterei, gibt es, die Unterkonstruktion an den Potentialausgleich anzuschliessen, die Module jedoch nicht?
Stätzlinger,  |
|
|
|
 |
lehmann28
Forumsinventar


Info: Solarteur
Angemeldet: 22.06.2006
Beiträge: 4977
Wohnort: Westfalen
|
Verfasst am:
13.05.2007, 10:25 |
 |
| stätzlinger hat Folgendes geschrieben: |
Hallo Tom,
welchen Grund, ausser Paragraphenreiterei, gibt es, die Unterkonstruktion an den Potentialausgleich anzuschliessen, die Module jedoch nicht?
Stätzlinger,  |
Das Modul für sich ist nicht gefährlich. Es hat Schutzklasse 2 und ist soweit gegenüber gefährlichen Spannungen isoliert, daß kein Mensch zu Schaden kommen kann.
Wenn jetzt aber durch Umwelteinflüsse, Tiere oder unsachgemäße Behandlung die Solarkabel einen Fehler aufweisen, dann kann eine gefährliche Gleichspannung am Montagegestell anliegen. Ohne Erdung des Gestells würde der integrierte RCD (allstrom sensitive FI-Schalter) im Wechselrichter nicht auslösen.
Der Tom  |
_________________ Es gibt 10 verschiedene Arten von Menschen, diejenigen die binär zählen können und diejenigen, die es nicht können |
|
|
 |
ReinholdK
Fleißiges Mitglied


Info: Betreiber
Angemeldet: 03.04.2006
Beiträge: 379
Wohnort: 93345 Niederbayern
|
Verfasst am:
13.05.2007, 10:33 |
 |
| VeronaFeldbusch hat Folgendes geschrieben: |
Hallo,
wie wird eigentlich der Potentialausgleich vom Montagesystem und den Modulen richtig ausgefürt?
Mein Bruder bekommt gerade seine Anlage aufs Dach und der Solateur hat das 16mm² Erdungskabel an die unter Schiene (Reihe 1) angeschossen.
Dann dann hat er eine Brücke von der oberen Schiene (Reihe1) zur unteren Schiene (Reihe2) gemacht.
Das gleiche von Reihe2 nach 3 und Reihe3 nach 4.
Der Ausgleichsstrom fleist also über den Modulrahmen von einer Reihe zur anderen.
Ich denke mal das es so nicht OK ist.
Wie wird eigentlich der Erdungsdraht richtig an der Schiene befestigt?
Hier wurde nur der Draht abisoliert, die Kupferlitzen geteilt und mit einer Zahnscheibenmutter gegen die Schiene gezogen.
Ich denke mal auch hier ist was nicht OK.
Gruß Verona |
Es muß Schiene mit Schiene verbunden werden. Das Modul darf kein "Leiter" sein.
Der Erdungsdraht muß mittels Kabelösen besfestigt werden.
Grüße |
_________________ 11,84 KWp Ausrichtung 250 ° West Neigung 42°
64 x Aleo 185
4x Fronius IG 30
Selbst aufgebaut
2005: 907 kWh/kWp 2006: 963 kWh/kWp 2007: 980 kWh/kWp
http://www.sonnenertrag.eu/detail.php?pk=576 |
|
|
 |
lehmann28
Forumsinventar


Info: Solarteur
Angemeldet: 22.06.2006
Beiträge: 4977
Wohnort: Westfalen
|
Verfasst am:
13.05.2007, 10:35 |
 |
| ReinholdK hat Folgendes geschrieben: |
Es muß Schiene mit Schiene verbunden werden. Das Modul darf kein "Leiter" sein.
Der Erdungsdraht muß mittels Kabelösen besfestigt werden. |
Richtig !
Der Tom  |
_________________ Es gibt 10 verschiedene Arten von Menschen, diejenigen die binär zählen können und diejenigen, die es nicht können |
|
|
 |
stätzlinger
Fleißiges Mitglied

Angemeldet: 14.04.2007
Beiträge: 394
|
Verfasst am:
13.05.2007, 13:08 |
 |
Hallo Tom,
worin besteht der praktische Unterschied, ob ein Fehlerstrom durch das Kabel fliesst, das zwei Schienen verbindet oder durch das Modul, das mit Schletter Erdungsklemmen die Verbindung herstellt? So oder so lößt der FI in Millisekungen aus.
Stätzlinger, |
|
|
|
 |
|
|