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Josef29
Neu hier

Angemeldet: 10.05.2008
Beiträge: 2
Wohnort: Mechernich
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Verfasst am:
10.05.2008, 16:53 |
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Hallo,
derzeit bin ich auf dem Weg mir eine thermische Solaranlage aufs dach bauen zu lassen. Diese soll für die Nutzwassererhizung und die Heizungsunterstützung genutzt werden. In diesem Zusammenhang bringen mich die verschiedenen Puffersysteme zur Verzweiflung. Im wesentlichen stellt sich mir die Frage ob es wirklich sinnvoll ist ein Puffer im Puffersystem zu nutzen.
Hierbei sehe ich einige Punkte als Kritisch an:
1) ich muß immer einen Teil des Heizungswasserpuffers aufheizen um das Warmwasser zu erhizen.
2) Ich muß das Heizungswasser aus diesem Grund im oberen Pufferbereich überproportional erhiezen (Heizungswasser zwischen 35-40 Grad, Warmwasser deutlich höher.
3) Der Warmwasserspeicher ist im Puffer nicht isoliert. Kühlt das Heizungswasser durch die Zirkulation ab, wird auch das Nutzwasser ausgekühlt.
Alternativ besteht auch die möglichkeit mit zwei Puffern zu arbeiten. Einen für die Heizung und einen kleinerern für das Nutzwasser.
Hierbei sehe ich einige Punkte als kritisch an:
1) Die Steuerung der Solarwärme auf die Puffer ist komplizierter und somit störanfälliger.
2) Durch die größere Aussenoberfläche ist die auskühlung eine andere. Kann dies durch die Isolierung aufgefangen werden?
Nach angabe fast aller Instalateure wir das Puffer im Puffer System als das Allheilmittel angesehen. einige arbeiten auch nicht mit dem Puffer im Puffer System. Diese empfehlen eine Spirale im Heizungspuffer.
Für mich ist das ganze etwas verwirrend. Aus meiner leihenhaften Betrachtung würde ich zwei getrennte Puffer als energetisch sinnvoller ansehen.
Kann mir hier jemand helfen?
Danke
Josef |
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Verfasst am:
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PatrickK
Stammmitglied

Angemeldet: 11.03.2008
Beiträge: 88
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Verfasst am:
10.05.2008, 18:26 |
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also da ich mich ja eine Zeit lang auch dafür interessiert hab. Ich bin der Meinung, dass es sich auf gar keinn Fall lohnt. Sollte dir das egal sein, folgendes:
Es gibt die Warmwasserspeicher auch mit Frischwasserboxen, sprich das Brauchwasser wird erst erwärmt wenn es benötigt wird. Im Allgemeinen denke ich nicht, dass Wasser wärmer als 45°C sinn macht und durch die direkte Aufheizung nur bei Verbrauch hast du keine Legionellen Gefahr.
Und für die Heizungsunterstützung brauchst du anständig Kollektorfläche und Puffervolumen.
Diese Puffer in Puffer Sache sehe ich auch kritisch, natürlich schichten die Speicher usw aber ich halte zuminest von Anlagen mit Heizungsunterstützung relativ wenig außer man ist Ökofreak aber auch dann gibt es deutlich bessere Sachen als Solar |
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Boelckmoeller3
Forumsinventar


Angemeldet: 23.03.2006
Beiträge: 2778
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Verfasst am:
10.05.2008, 18:55 |
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Hallo Josef,
also ich hab einen Schichtenspeicher von Consolar. Er hat oben einen Wärmetauscher für Brauchwasser, es läuft also einfach nur frisches Wasser durch und wird erwärmt. In der Mitte hat er den Tauscher für die Heizung und unten den Solartauscher. Also insgesamt 3 Wärmetauscher.
Der Speicher ist aus Kunstoff und sein Wasser steht im Prinzip nur und muss zweimal im Jahr etwas nachgefüllt werden.
Überascht hat mich dass er pro Tag wo nichts verbraucht wird noch nicht einmal 1 Grad verliert.. Läuft jetzt schon 8 Jahre.
Viele Grüße:
Klaus |
_________________ Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut,sondern auch für das, was man nicht tut.
[Laotse, chin. Philosoph, 4-3 Jhd. v. Chr.] |
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Josef29
Neu hier

Angemeldet: 10.05.2008
Beiträge: 2
Wohnort: Mechernich
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Verfasst am:
12.05.2008, 11:48 |
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Vielen Dank fr die Antworten,
die grundsätzliche Frage ist: Soll ich einen großen Puffer nehmen mit integriertem Warmwasserspeicher oder lieber zwei getrennte Puffer für Heizung und Warmwass |
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Boelckmoeller3
Forumsinventar


Angemeldet: 23.03.2006
Beiträge: 2778
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Verfasst am:
12.05.2008, 12:45 |
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Hallo,
ja wenn das mal so einfach zu beantworten wäre.
Da gibt es so viele Hersteller und jeder kocht wieder etwas sein eigenes Süppchen.
Wenn du eine größere Anzahl m² installieren willst, wären sicher 2 Speicher für Brauchwasser und Heizungsunterstützung eine Überlegung wert.
Ich hab zum Beispiel 8 m² Kollektorfläche und nur 2 Personen, Vollversorgung für warmes Wasser ist damit für mehr als 9 Monate im Jahr kein Problem, ich kann auch automatisch oder per Hand auf Heizungsunterstützung über ein elektrisches 3-Wege-Ventil umschalten, aber bei 8 m² kommt da noch nicht viel raus. Sollten dann schon 15 m² und mehr sein.
Viele Grüße:
Klaus |
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[Laotse, chin. Philosoph, 4-3 Jhd. v. Chr.] |
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