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paybacktoday
Fleißiges Mitglied

Info: Solarteur
Angemeldet: 26.04.2007
Beiträge: 442
Wohnort: Lauda-Königshofen
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Verfasst am:
23.05.2008, 16:00 |
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Hallo zusammen,
ich habe zwei verschiedene Aussagen gehört. Zum einen von mehreren Lieferanten, daß Spanien evt. bis Dezember verlängern will. Das wäre sehr schlecht für den deutschen Modulmarkt, da es dann zu wenige Module für alle gibt.
Zum anderen habe ich von jemandem gehört der in Spanien eine Anlage montiert hat, daß die Anlagen bis ca. Juli fertig sein müssen, dann angemeldet werden müssen. Die Bearbeitung kann in Spanien bis zu 2 Monaten dauern und die Anlage muß bearbeitet sein, sonst gibt es keine hohe Vergütung. Also nicht wie bei uns fertiggestellt sondern angemeldet und bearbeitet.
Wenn zweiteres eintrifft, wird es entspannung geben und da die Einspeisevergütung in Spanien dann sinkt, könnte dort der Dünnschichtmarkt losgehen. Aber Mono und Poly wären wieder mehr verfügbar.
Vielleicht gibt es ja den ein oder anderen hier der etwas genaueres weis.
Aber wie gesagt ich habe es nur gehört und weiß nicht ob etwas wahres dran ist.
Mfg Norbert |
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Verfasst am:
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fn-at
Vielschreiber


Angemeldet: 23.03.2008
Beiträge: 207
Wohnort: Österreich
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Verfasst am:
25.05.2008, 09:45 |
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a.) Siehe Parallelthread:
http://www.photovoltaikforum.com/viewtopic.php?t=14790
b.) Großanlagen/Solarkraftwerke (ab einige MWp aufwärts) werden/mussten/wurden sowieso direkt mit der lokalen und überregionalen Politik bzw. dem/den Netzbetreibern ausverhandelt..
Diese Kraftwerke wird es wohl, meiner Einschätzung nach, in Spanien weitergeben bzw. weiter brauchen. (Somit auch die hierfür benötigten PV-Module )
Sollte sich was ändern, dann hauptsächlich für neue PV-Anlagen unter geschätzt 100kWp bzw. 1MWp.. oder eine Deckelung dieser..
Das ganze ist aber meine subjektive Einschätzung..
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fn-at
Vielschreiber


Angemeldet: 23.03.2008
Beiträge: 207
Wohnort: Österreich
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Verfasst am:
25.05.2008, 16:59 |
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Jetzt hat man es (leider) Schwarz auf Weiß:
Die Immobilienkrise trifft Spanien wahrscheinlich mehr als alle anderen EU-Staaten (!)
Hierzu eine kleine Auswahl an Zeitungsartikeln:
| Zitat: |
Die geplatzte Immoblienkrise
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Neben internationalen Einflüssen wie der Bankenkrise ist an der Katerstimmung vor allem die Begeisterung der Spanier für die eigenen vier Wände verantwortlich. Eine Wohnung oder das Reihenhaus im Grünen gelten als beliebte Form, Geld anzulegen.
Mit jährlichen Zuwachsraten von 15 und mehr Prozent wurde der Kauf der Eigentumswohnung sogar zum profitablen Geschäft. Viele Spanier ließen sich von sinkenden Kreditzinsen nicht nur dazu verleiten, Erspartes in Immobilien anzulegen, sie stürzten sich in der Hoffnung auf überdurchschnittliche Erträge auch in Schulden.
Drastischere Konsequenzen
Die Immobilienkrise könnte in Spanien drastischere Konsequenzen haben als in anderen Ländern.
In guten Zeiten wurde die Kauffreude der Spanier durch Dumpingzinsen noch angeheizt. Inzwischen ist Vorsicht eingekehrt. Banken setzen bei ihren Bonitätsprüfungen inzwischen strengere Maßstäbe an.
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Quelle: http://www.orf.at/080519-25239/index.html
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| Zitat: |
Spanien wächst im Schneckentempo
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Beflügelt durch einen Bauboom sondergleichen war Spaniens Wirtschaft über Jahre um durchschnittlich fast vier Prozent gewachsen. Im Zuge der Immobilien- und Kreditkrise ist die Baubranche jedoch in eine Krise gestürzt und hat die Wirtschaft des Landes stark abgebremst.
...
Rezession möglich
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Quelle: http://derstandard.at/?url=/?id=3345758
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| Zitat: |
Immobilienkrise in Spanien
Einstürzende Rohbauten
Kein europäisches Land trifft die Immobilienkrise so hart wie Spanien: Hier haben sich nicht nur einzelne Banken verspekuliert - der Crash droht die gesamte Wirtschaft zu ruinieren.
...
Quelle: http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/25846 |
Weitere Meldungen:
http://news.google.at/news?hl=de&resnum=0&um=1&tab=wn&q=spanien+immobilienkrise+OR+inflation+OR+wirtschaftskrise+OR+rezession
(Google-News-Stichwörter: Spanien Immobilienkrise OR Inflation OR Wirtschaftskrise OR Rezession)
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Betatester
Moderator

Info: Betreiber
Angemeldet: 09.01.2006
Beiträge: 2065
Wohnort: Oberbayern
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Verfasst am:
25.05.2008, 17:09 |
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fn-at
Vielschreiber


Angemeldet: 23.03.2008
Beiträge: 207
Wohnort: Österreich
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Verfasst am:
25.05.2008, 18:04 |
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| Betatester hat Folgendes geschrieben: |
Ist deine Schlussfolgerung daraus, das nun in Spanien weniger gebaut wird ?
Beta |
Baubranche-Allgemein: Es wird nicht nur in Spanien weniger gebaut werden, - trifft vorallem Kleinere und Finanzschwächere (also "Hausbauer") - , sondern auch bei uns wird es "enger". .
Sprich: Viele Großkonzerne/Lieferanzen rechnen für das 2.Halbjahr 2008 mit einem mehr oder weniger großem Rückgang in der Branche..
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Hmm, was das für die PV-Anlagentechnik in Deutschland, Spanien und Anderswo bedeutet kann ich noch nicht abschätzen.
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paybacktoday
Fleißiges Mitglied

Info: Solarteur
Angemeldet: 26.04.2007
Beiträge: 442
Wohnort: Lauda-Königshofen
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Verfasst am:
26.05.2008, 07:52 |
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Hallo fn-at,
das war aber mein Anliegen, ich wollte wissen was mit PV in Spanien passiert.
MFG Norbert |
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fn-at
Vielschreiber


Angemeldet: 23.03.2008
Beiträge: 207
Wohnort: Österreich
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Verfasst am:
26.05.2008, 23:40 |
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| paybacktoday hat Folgendes geschrieben: |
Hallo fn-at,
das war aber mein Anliegen, ich wollte wissen was mit PV in Spanien passiert.
MFG Norbert |
Hallo Norbert,
der PV-Markt *Allgemein* ist m.M. zu komplex geworden um allgemein gute Prognosen/Abschätzungen zu machen.
Spanien ist für mich baulich mit und ohne PV-Anlage zur Zeit schwer abzuschätzen, da a) die (Wirtschafts)Politik in Spanien nicht durchschaubar ist und b) sich dort eine mehr od. weniger große Wirtschaftskrise abzeichnet - deren Ausgang ist logischerweise unklar..
Nebenbei: Wenn einmal die Saudis und Dubais auf den Geschmack von Architektur mit Photovoltaik kommen wirds noch "verrückter" werden.
Dann beginnen die Lieferengpässe neue Dimensionen zu bekommen.
Gruß,
franz
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