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 kabelquerschnitte 100m entfernung Nächstes Thema anzeigen
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Autor
valentin61
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Angemeldet: 16.02.2008
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 22.04.2008, 07:43 Nach oben

zuerst mal ein kompliment an dieses sehr informative forum!
ich ersuche sie um eine bewertung: ich beabsichtige eine anlage mit 4 kwP auf zwei flächen zu je 16m2 zu bauen auf grund der beschattungssituation muss die anlage aber in einiger entfernung zum haus gebaut werden (freifläche 110 meter vom haus). weiters wurde vom EVN eine einphasige einspeisung mit max 2,2kw vorgschrieben also zwei wechselrichter einphasig eingespeist. Was ist also vernünftiger: den wechselrichter (outdoor) in der nähe der anlage zu instalieren und dann AC zum zähler im haus. Oder DC zum wechselrichter / zähler im haus. Und welche leitungsquerschnitte sollte man hier annehmen (so dass sie auch bezahlbar sind) danke und grüsse aus österreich
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Verfasst am: Nach oben

lehmann28
Forumsinventar
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Info: Solarteur
Angemeldet: 22.06.2006
Beiträge: 3922

BeitragVerfasst am: 22.04.2008, 08:09 Nach oben

valentin61 hat Folgendes geschrieben:
zuerst mal ein kompliment an dieses sehr informative forum!
ich ersuche sie um eine bewertung: ich beabsichtige eine anlage mit 4 kwP auf zwei flächen zu je 16m2 zu bauen auf grund der beschattungssituation muss die anlage aber in einiger entfernung zum haus gebaut werden (freifläche 110 meter vom haus). weiters wurde vom EVN eine einphasige einspeisung mit max 2,2kw vorgschrieben also zwei wechselrichter einphasig eingespeist. Was ist also vernünftiger: den wechselrichter (outdoor) in der nähe der anlage zu instalieren und dann AC zum zähler im haus. Oder DC zum wechselrichter / zähler im haus. Und welche leitungsquerschnitte sollte man hier annehmen (so dass sie auch bezahlbar sind) danke und grüsse aus österreich


Bei einer 4kWp-Anlage und ca. 100m Leitungslänge müßtest Du mindestens eine 4adrige Leitung mit einem Leiterquerschnitt von 10mm² verwenden. Dieses würde aber alleine vom Material mit ca. 600,-€ zu buche Schlagen. Dazu kommen noch die Schachtarbeiten incl. verlegen der Leitung.

Also für meinen Geschmack lohnt sich die Sache nur dann, wenn Du entweder die PV-Anlage (und alles was dazu gehört) selber aufbaust. Oder Du machst es einfach aus Hobby- und Umweltgründen. Bei diesen kleinen Anlagen und den örtlichen Gegebenheiten (100m Leitung !!!) wirst Du + - 0 rauskommen. Mehr aber auch nicht.

Man sollte bei der langen Leitungslänge auch nicht die Gefahr bei Gewitter und einer eingekoppelten Überspannung außer Acht lasssen!

Der Tom Cool

_________________
Es gibt 10 verschiedene Arten von Menschen, diejenigen die binär zählen können und diejenigen, die es nicht können
valentin61
Neu hier
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Angemeldet: 16.02.2008
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 22.04.2008, 09:20 Nach oben

hallo tom,
in österreich läßt sich sowieso kein geld verdienen mit pv- also einfach idealismus. zu erwähnen ist dass die anlage auf nachführungen basiert somit ist ein höherer jahresertrag zu erwarten. und last but not least es geht einfach von der beschattungssituation am und ums haus nicht. danke aber für deine ansichten
Boelckmoeller3
Forumsinventar
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Angemeldet: 23.03.2006
Beiträge: 2015

BeitragVerfasst am: 22.04.2008, 10:21 Nach oben

Hallo Valentin und willkommen im Forum,

mit Nachführung müsste ja schon einiges mehr an Ertrag kommen.
Bei der Frage wo die Wechselrichter sitzen sollten, kommt es auch auf die Auslegung der Anlage an, oder konkreter auf das DC-Spannungsniveau. Wenn es ein Stück höher liegt als die Netzspannung würde ich die DC-Leitungen bis zum Haus führen. Das spart Kabelquerschnitt beziehungsweise Ertragsverluste.
Wie Tom schon schreibt ist aber ein Querschnitt von 10mm² empfehlenswert.
110m Strecke mit einem 10² Kabel für 230V Netzspannung bedeuten bei 2,2kw pro Phase maximale Verluste von 1,6% und im Jahresmittel etwa 0,8 %. Gelingt es dir jedoch auf DC-Ebene mit mittleren 450 V durch das Kabel zu gehen, hast Du nur noch Verluste von im Jahresmittel 0,4% beziehungsweise mit 6² Querschnitt dann von 0,7%.
Die Anlage müsste also bei DC-Führung für hohe Spannung im Strang konzipiert werden.
Dieses Forum ist dir bestimmt bei der weiteren Auslegung behilflich.

Viele Grüße:

Klaus

_________________
Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut,sondern auch für das, was man nicht tut.

[Laotse, chin. Philosoph, 4-3 Jhd. v. Chr.]
valentin61
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Angemeldet: 16.02.2008
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 22.04.2008, 10:30 Nach oben

danke klaus für die übersichtliche antwort, ich werde mich mal schlau machen über die spannungsfra

fg
Elektrobastler
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Angemeldet: 05.04.2008
Beiträge: 6
Wohnort: Niederösterreich

BeitragVerfasst am: 29.04.2008, 19:24 Nach oben

Hallo Kollege

Wenn ich das richtig verstanden habe musst du 2 Anlagen mit je 2,2kW paralell zum Haus/Zählerkasten führen weil die EVN verlangt dass du die 4,4kW auf zwei Phasen aufteilst?

erstens würde ich die mal fragen ob die gestört sind upps nein also höflich fragen obs nicht doch einphasig geht.

Falls es nicht geht:
2,2kW bei 110m und 230V
18mm² = 0,81% Verlust
9mm² = 1,74% Verlust
allerdings nur wenn gerade volle Einstrahlung ist
also 16mm Kabel wäre schon anzuraten und ist ein Standardquerschnitt

Wenn du die WR bei der Anlage hast, hast du den Vorteil du hast dann dort auch die 230V mal für ne Bohrmaschine oder Alarmanlage zur Verfügung.
Die Nachführung wird wie versorgt?
und du kannst für die Leitung 1 Kabel 5polig nehmen.
Überspannungsschutz GANZ wichtig
Am Anfang und Ende einen Kombiableiter B+C Klasse kostet ein paar Euro beruhigt aber die Nerven.
Das allerwichtigste ist aber vom Überspannungsableiter eine MÖGLICHST KURZE IMPEDANZARME Verbindung zur Erdung. So rauf runter und irgendwo durch ist wegen der Induktionen absolut kontraproduktiv. Bei der PV Anlage gleich eine Erdung ins Fundament und im Haus ist es hoffentlich richtig gemacht. Der Querschnitt des Erdungsleiters kann nicht zu groß sein.
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