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Pangea
Stammmitglied

Angemeldet: 29.08.2007
Beiträge: 61
Wohnort: Schwäbisch Hall
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Verfasst am:
11.01.2008, 12:16 |
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Hallo zusammen,
dieses Forum hier ist ja wirklich super, das wissen ja alle die sich hier immer wieder umschauen.
Nun habe ich ein Problem das nicht hier her passt, es geht um meinem Heizölverbrauch.
Ich brauche zur Warmwasseraufbereitung in 12 Monaten mehr Öl als für die Heizung in 6 Monaten.
Eigentlich sollten die Warmwasserkosten etwa ein Fünftel der Heizkosten
betragen.
Kann mir jemand ein ebenso gutes Forum für diese Fragen nennen wie es dieses im Bereich PV-Anlagen ist ?
bitte lasst mich nicht hängen !
Gruss
Matthias |
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Verfasst am:
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lcmbt
Fleißiges Mitglied


Info: Betreiber
Angemeldet: 06.07.2007
Beiträge: 366
Wohnort: Hessen
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Verfasst am:
11.01.2008, 12:33 |
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Pangea
Stammmitglied

Angemeldet: 29.08.2007
Beiträge: 61
Wohnort: Schwäbisch Hall
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Verfasst am:
11.01.2008, 14:04 |
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Hallo lcmbt,
wir haben seit 2004 einen Ölbrennwertkessel von Viessmann.
Unser Haus ist ein Zweifamilienhaus mit ca. 220 m² Beheizter
Wohnfläche. Wir sind insgesamt 7 Personen.
Den Ölverbrauch messe ich mit dem Meterstab am Öltank.
Ich weiss das das nicht ganz genau ist aber in etwa kommt das
schon hin.
Der Tank fasst 8000 Liter, ein Zentimeter entspricht 58 Liter Öl.
Im Februar letzten Jahres habe ich 7 cm Öl verbraucht, das entspricht
ca. 400 Liter Öl für Heizung und Warmwasser. Im Sommer hatte ich
jeden Monat 3 cm Öl verbraucht, das macht ca. 181 Liter nur für Warmwasser.
Da kann doch irgendetwas nicht richtig sein, übers Jahr verteilt wären das
ca. 3500 Liter Öl und davon 2176 Liter nur für Warmwasser.
Eigentlich muss ich mich verrechnet haben den sowas kann ja gar nicht sein !
Ich werde das mal genauer beobachten müssen.
bis dann
Matthias |
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pv-jr
Vielschreiber

Info: Betreiber
Angemeldet: 12.11.2006
Beiträge: 289
Wohnort: Rhein-Neckar-Kreis
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Verfasst am:
11.01.2008, 14:20 |
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Hall Matthias,
ich weiß nicht, ob man das so einfach machen kann - unabh. vom Messverfahren.
Februar hat 3 Tage weniger als Juli, August = machen 10 % aus.
Außerdem wird im Juli oder August auf Grund der Temperaturen sicher mehr warmes Wasser zum Duschen verbraucht als im Februar.
Jürgen |
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I-V
Vielschreiber

Info: Betreiber
Angemeldet: 11.02.2007
Beiträge: 209
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Verfasst am:
11.01.2008, 16:06 |
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Hallo,
mit 181 l Heizöl kannst du ca. 32m^3 (Kubikmeter in Worten!) Kaltwasser von 10°C auf 60°C erwärmen, falls ich mich nicht arg verrechnet habe....Braucht ihr im Sommer wirklich so viel Wasser pro Monat oder heizt ihr mit eurem Brauchwasser auch die Umgebung mit auf, z.B. mit nicht isolierter Zirkulationsleitung? Hast du vielleicht auch eventuell monatliche Werte zu eurem Wasserverbrauch?
Bis bald
I-V |
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lcmbt
Fleißiges Mitglied


Info: Betreiber
Angemeldet: 06.07.2007
Beiträge: 366
Wohnort: Hessen
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Verfasst am:
11.01.2008, 16:51 |
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Hallo ,
also wenn deine Zahlen stimmen(was ich nicht ganz glauben kann)
solltest du zuerst nach der Zirkulation schauen, ist die Zeit gesteuert.
Und wie sieht es mit der Isolierung aus.
Denke eine besser Kontrolle bekommst du über einen Betriebsstundenzähler
eine Viessmannregelung BJ 2004 müsste sowas haben.
Hab aber schon ganz andere Dinge gesehen (Spülkasten am Warmwasser usw.)
Gruss |
_________________ Nichts ist so gerecht verteilt wie der Verstand,
jeder denkt er hätte genug davon!
http://www.sonnenertrag.eu/detail.php?pk=2065&plant=1776 |
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ReinholdK
Fleißiges Mitglied


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Angemeldet: 03.04.2006
Beiträge: 367
Wohnort: 93345 Niederbayern
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Verfasst am:
11.01.2008, 20:01 |
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Hallo,
auch ich kontrolliere meinen Verbrauch regelmäßig. In der gesamten Sommerperiode (Mai bis Okt.) verbrauche ich in meinem 4-Personenhaushalt ca 150 bis 200 ltr Heizöl! Deshalb kommt eine Solaranlage für Warmwasser nicht in Frage, da Kosten/Nutzen in keinem Verhältnis stehen. Außerdem hab ich eh keinen Platz mehr auf dem Dach.
Aufgeheizt wird der 300 ltr Boiler einmal täglich.
Also bei dir muss etwas faul sein, wenn die Verbräuche stimmen sollten.
Grüße |
_________________ 11,84 KWp Ausrichtung 250 ° West Neigung 42°
64 x Aleo 185
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2005: 907 kWh/kWp 2006: 963 kWh/kWp 2007: 980 kWh/kWp
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superhaase
Forumsinventar

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Angemeldet: 14.11.2006
Beiträge: 999
Wohnort: München
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Verfasst am:
11.01.2008, 20:31 |
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| Pangea hat Folgendes geschrieben: |
Der Tank fasst 8000 Liter, ein Zentimeter entspricht 58 Liter Öl.
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Wirklich?
Welche Form hat denn der Tank?
Wenn er ein Quader ist, dann kommt Deine Umrechnung hin.
Wenn er aber z.B. zylindrisch bzw. nach oben und unten verjüngt ist, dann waren die 3 cm vielleicht im oberen oder unteren Teil des Tanks weniger als 3x58 Liter....
Abgesehen davon war der Februar 2006 außerordentlich warm.
Ich glaub, aus so kurzen Beobachtungen kann man nicht solche weitreichenden Schlüsse (Jahresverbrauch und Anteile hiervon fürs WW) ziehen.
ciao,
sh |
_________________ 10.08 kWp mit 48 Sanyo HIP210, 1 Sunways NT6000 und 1 Sunways NT5000. Flachdachgestell mit 20°. Inbetriebnahme 13.7.2006.
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cephalotus
Moderator

Angemeldet: 06.04.2006
Beiträge: 1141
Wohnort: Niederbayern (PV-Anlage)
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Verfasst am:
11.01.2008, 20:45 |
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wie ist denn das Dusch- und Badeverhalten der Bewohner?
Da gibt es ja gigantische Unterschiede zwischen den Menschen. |
_________________ 24x Sanyo 205 HIP = 4,92kWp |
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suedwestsonne
Fleißiges Mitglied

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Angemeldet: 23.09.2006
Beiträge: 421
Wohnort: Schkopau
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Verfasst am:
11.01.2008, 20:47 |
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| lcmbt hat Folgendes geschrieben: |
solltest du zuerst nach der Zirkulation schauen, ist die Zeit gesteuert.
Gruss |
Hallo zusammen,
ich hatte ein ähnliches Problem, wobei ich nicht belegen kann wie hoch der Mehrverbrauch gewesen wäre, weil wir den Fehler schnell entdeckt haben. Bei mir war das Problem, das der Warmwasserspeicher (200 Liter) jeden Morgen kalt war obwohl die Warmwasserbereitung von 19- 21.30 Uhr stattfand und bei uns keiner nach 20.30 mehr Warmwasser entnimmt. Wie kann das sein war die Frage. Die Antwort ist: Die Zirkulation läuft über Schwerkraft, das heißt sie zirkuliert ohne das die Pumpe läuft. Ich kann die Zirkulationsleitung mittels Schieber abschiebern und seit dem haben wir das Problem nicht mehr. Unser Heizungsmensch meint in der Zirkulationspumpe wäre eine Schwerkraftbremse und die wäre kaputt.
Gruß Mario |
_________________ 44 Suntechnics STM 180 7,92 KWp im Winter teilweise verschattet
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Wiese
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Angemeldet: 28.01.2007
Beiträge: 1830
Wohnort: 76297
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Verfasst am:
11.01.2008, 21:45 |
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Vielleicht kann ich auch was dazu beitragen.
Meine Anlage (Öl) ist 18 jahre alt, und mein Ölverbrauch für Warmwasser beträgt etwa 300 bis 350 Liter / Jahr für 4 Personen, die täglich duschen. Gemessen habe ich das im Sommer auch mal mit der "Meterstabmethode", aber ich habe auch einen Betriebsstundenzähler an die Umwälzpumpe für den Wasserspeicher angeschlossen, und so den Verbrauch berechnet. Das ist etwas ungenau, denn die Pumpe läuft länger als der Brenner, wenn der Speicher geladen wird.
Um die Energie optimal zu nutzen, wird mein Wasserspeicher nur morgends, unmittelbar bevor die Heizung auf "Tagbetrieb" geht aufgeheizt. Da die Themperatur auf 75 Grad angehoben wird, um den Speicher aufzuheizen, wird so die Restwärme anschließend gleich für die Heizung der Wohnung benutzt. Im Sommer sorgt eine zusätzliche, selbstgebaute Steuerung dafür, dass die Restwärme des Heizkessels so gut wie möglich im Wasserspeicher genutzt wird. Das machen heutige Heizungen aber schon automatisch. Abends wird bei Bedarf nochmal nachgeheizt, aber nur bevor wir unter die Dusche gehen. Nach 20:00 wird der Speicher nicht mehr aufgeladen, auch wenn das Wasser fast kalt ist.
Wir haben auch keinen Warmwasserkreislauf, denn das kostet sehr viel Energie. Beim Hausbau habe ich schon darauf geachtet, dass nur eine Warmwasserleitung benötigt wird. Die am weitesten vom Speicher entfernten Waschbecken haben nur 5 m und die Dusche am Ende der Leitung etwa 8 m Leitungslänge.
Der größte Energiefresser ist meistens eine schlecht isolierte Warmwasserleitung mit einem Warmwasserkreislauf. Der sorgt dann sozusagen für einen hohen Standbyverbrauch. Moderne Anlagen sollten eigentlich das warme Wasser mit einer Pumpe umwälzen, und das nur dann, wenn auch warmes Wasser gebraucht wird. Also nicht bei Nacht, wenn alles schläft, oder tagsüber wenn niemand zu Hause ist.
Der zweite Punkt ist ein ungünstiges Timing der Aufladung des Wasserspeichers. Wer abends unter die Dusche geht, und anschließend das Wasser nachheizt sorgt für unnötige Wärmeabgabe in der Nacht, wo niemand warmes Wasser braucht (Tipp an Südwestsonne). Ein Wasserspeicher der nur noch 35 Grad hat, gibt weniger Wärme ab, wie einer mit 50 Grad warmem Wasser.
Wer das Wasser zu Zeiten aufheizt, in denen die Heizung auf Nachtabsenkung läuft verschenkt auch Energie, wenn nach der warmwasserbereitung die Anlage wieder abschaltet, und so die Restwärme zum Kamin rausgeht.
Eine weitere Möglichkeit wäre noch, dass im Sommer die Heizung warm wird, weil das warme Wasser, das den Speicher laden soll durch die Heizungsrohre zikuliert. Auch das sollte bei einer modernen Anlage nicht der Fall sein, man sollte das also mal prüfen. Eventuell wurde ja das eine oder andere Absperrventil eingespart.
Vielleicht ist ja bei meinen Ausführungen der eine oder andere brauchbare Denkanstoß dabei.
Peter |
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- Christa Wolf - |
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lcmbt
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Verfasst am:
11.01.2008, 21:59 |
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Hallo Peter,
ich kann deinen Ausführungen nur voll und ganz zustimmen, doch leider verträgt sich deine vorgehensweise nicht mit den Anforderungen der Trinkwasserhygiene. (Aber das ist ein anderes Thema)
Gruss
Ps ich mach es geanauso wie du  |
_________________ Nichts ist so gerecht verteilt wie der Verstand,
jeder denkt er hätte genug davon!
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suedwestsonne
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Verfasst am:
12.01.2008, 14:51 |
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Ein Speicher der immer nur bis 35 Grad geheizt wird ist ein gewisses Gesundheitsrisiko ( Legionellen). Die Gefahr ist zwar in Großen Speichern (Firmen in denen die Mitarbeiter Duschen oder Schwimmbäder) größer als im Ein- oder Zweifamilienhaushalt aber sie besteht.
Wir heizen das Warmwasser im Winterhalbjahr täglich nur in der Zeit von 17.00 bis 21.30 Uhr und haben mind 24 h warmes Wasser zur Verfügung (meine Frau ist eher ein Morgensduscher) Im Sommerhalbjahr und in der Übergangszeit heizen wir das Warmwasser nur Sonntag, Dienstag, Donnerstag von 17.00 bis 20.00 und am Samstag von 7.00 bis 8.30 also nur jeden 2. Tag ohne einen Komfortverlust. Man kann aber auch an den anderen Tagen mit warmen Wasser duschen. Unsere Rohre und auch der Wasserspeicher sind aber auch sehr gut isoliert. Die Zirkulation läuft bei uns im Prinzip einer "Treppenhausschaltung", das heißt wir haben in jedem Bad und in der Küche einen Taster. Will man warmes Wasser haben drückt man auf den Taster und ein Treppenhausrelais schaltet für eine Minute die Zirkulationspumpe an. Das reicht das gleich beim öffnen des Wasserhahns warmes Wasser kommt.
Gruß Mario |
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Wiese
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Angemeldet: 28.01.2007
Beiträge: 1830
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Verfasst am:
12.01.2008, 15:36 |
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@Südwestsonne
deine Antwort hört sich an, als hätte ich Dich kritisiert. Das war ganz und gar nicht meine Absicht. Ich wollte nur anmerken, dass es nicht notwendig ist Abends, wenn keiner mehr warmes Wasser braucht dieses schon bereitzustellen, da dann dieses Wasser 6 bis 8 Stunden lang abkühlen kann. Ich weiß aber auch nicht, was das wirklich bringt, wenn der Speicher abends nicht nachgeheizt wird. Bei mir würde übrigens eine Speicheraufladung alle 2 Tage nicht ausreichen. Ich weiß auch gar nicht genau, wie oft er nachgeheizt wird, ich habe halt nur die beiden genannten Zeiten Morgends bevor die Heizung auf Tagbetrieb geht, und Abends bevor bei uns geduscht wird freigegeben. Ob dann auch tatsächlich aufgeladen wird, ist ja von der Themperatur abhängig. Bei 4 Personen ist ein 300 Literspeicher auch schnell abgekühlt, und ich musste die Erfahrung machen, dass eine einmalige Aufladung manchmal nicht ausreicht. In der Zwischenzeit sind wir nur noch zu Dritt, aber warum sollte ich an den Einstellungen was ändern.
Den Taster für Deine Zirkulationspumpe finde ich übrigens genial. Hab gar nicht gewusst, dass es so was gibt. Ich kenne nur die Probleme mit den Wärmeverlusten durch diese Zirkulation, und habe beim Hausbau gleich darauf verzichtet. Der Wasserhahn in der Küche und in der Toilette, wo oft warmes Wasser gebraucht wird ist nur 2 m vom Speicher im Keller entfernt.
Zum Thema Legionellen:
Ich kenne diese Problematik durchaus. Ich habe auch nicht behauptet, dass mein Speicher nur auf 35 Grad aufgeheizt wird, sondern lediglich gesagt, dass es niemenden stört, wenn abends nachdem alle im Bad fertig sind, das Wasser nur noch 35 Grad hat. Ihr wisst ja, dass das Wasser unten im Speicher ohnehin kälter ist als oben. Morgends um 5:00 Uhr läuft die Heizung wieder um nachzuheizen.
Meine Wasserspeicher wird auf 45 Grad im Winter, und wegen meiner selbstgebauten Steuerung, durch die Restwärme im Heizkessel im Sommer auf 48 Grad aufgeheizt. Dies könnte durchaus ein Problem sein, denn bei diesen Themperaturen können sich Legionellen bilden. Diese Gefahr ist aber nur vorhanden, wenn das Wasser längere Zeit steht. Da bei uns die Warmwasserleitung in der Dusche endet, und diese täglich benutzt wird, gibt es keinen Meter Leitung, der nicht täglich gespült wird. Auch alle anderen Warmwasserentnahmestellen werden täglich benutzt, so dass Legionellen keine Chance haben.
Peter |
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- Christa Wolf - |
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suedwestsonne
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Verfasst am:
12.01.2008, 17:54 |
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Hallo Peter
Ich habe es nicht als Kritik empfunden. Ich wollte nur aufzeigen, das wir uns lange Gedanken gemacht haben und ich glaube eine gute Lösung gefunden und in langjähriger Erfahrung immer weiter optimiert. Das mit dem Taster funktioniert wie eine Treppenlichtschaltung in einem größerem Mietshaus. Du kommst unten rein und schaltest das Licht an und irgendwann geht es wieder aus (eistellbar von 30 Sekunden bis 10 Minuten) nur das bei mir eben statt der Lampen die Zirkulationspumpe geschalten wird. Bei meiner Heizungsregelung kann ich, wie für die Heizkreise, einstellen von wann bis wann der Kessel den Speicher laden darf. Vorausgesetzt es besteht bedarf.
Mit der Speicherladung im Sommer jeden 2. Tag gibt es nur Probleme wenn meinen Mädels einfallt jeder muß jetzt baden und sich eine Wanne vollassen. Das ist im Sommer aber eher die Ausnahme.
Mit dem 35 Grad habe ich falsch verstanden .
Schönes Wochenende wünscht Mario
Edit: Meine Heizungsanlage (Öl) ist auch schon 14 Jahre. Wir haben aber 2003 durch eine neue Regelung aufgewertet. |
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