Zwei-achsige Nachfuehrung Solar Trak

Solaranlagen die dem Sonnenstand vertikal und/oder horizontal nachgeführt werden.

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Zwei-achsige Nachfuehrung Solar Trak

Beitragvon Leonidas » 15.06.2008, 14:57

Hallo Leute!!

Habe vor in der naechsten Zeit, eine 100 Kwp grosse Freiland Anlage zu errichten, und zwar auf Solar Trakern ( ST-2000 von der Firma Solar Trak). Hat jemand im Forum mit ST-2000 Trakern erfahrung gemacht? Laeuft der Tracker problemlos? Habt Ihr vielleicht ein besseres Nachfuehrsystem vorzuschlagen? Uebrigens die Modulflaeche bei meiner Version betraegt 40qm/Mast.
Bedanke mich im vorraus!!!


http://www.solar-trak.de
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Beitragvon Butcherroni » 15.06.2008, 17:21

hallo,

also ich habe eine anlage von den auf der der intersolar gesehen und
muss sagen das ist mit einer der wenigen die mich da überzeugt haben.

und da war auch echt einiges bei wo ich echt gedacht habe mein gott
wenn die jetzt schon an den seiten runter hängen wie soll das in 10
jahren aussehen!?

gruss

butcherroni
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Beitragvon Heiko » 15.06.2008, 22:19

http://www.sonnenertrag.eu/de/helmbrechts/treppenbau-birke1/232/10411.html
http://solarlog-home5.de/birke
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Beitragvon Leonidas » 16.06.2008, 11:38

Heiko und Butcherroni bedanke mich!!

Habe mir die Pairan auch gesehen aber die kommen mir etwas teurer raus!!
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Beitragvon HEG-S » 19.06.2008, 06:38

Will ja keine Werbung machen aber der PowerTracker war der einzigste der mich auf der Intersolar angemacht hat.

www.pvstrom.de
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Beitragvon Heiko » 19.06.2008, 11:47

:roll:
Gehen wir mal von 3500€ für SF 18 aus.
Mit 18 Sanyo 220 gehen da 4,18kw drauf.
840€ für das KW sind erst mal zu schlagen für 2 Achs.
Mit 15 Stück 180er sieht es wieder anders aus,dafür aber sind die Module billiger.
Ein paar SF 40 sind unter http://www.bio-solar-haus.de/webcam/webcam.jpg
anzuschauen.
Für 100kw Freifläche würde ich nur noch Lorenz 1 Achs mit Schraubfundament bauen.Alles andere lohnt nicht mehr....
Bild
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Beitragvon der_stefan » 19.06.2008, 16:08

Hallo!

Auf den SF18 dürfen max. 20 m^2. Also 14,4 Sanyo Module (1,61x0,86), da es kein halbes Modul gibt sind's nur 14. Sonst hast keine Garantie mehr. Vom Gewicht her geht's. Oder ich würde es mir _schriftlich_ geben lassen, dass das so (25 m^2) in Ordnung wäre, wegen der Versicherung...

Das sind dann 14 x 230 W = 3,22 kWp.
Oder, wenn 3500 Euro stimmt, 1087 Euro/kWp. Wohl eher ohne Fundament???
Oder andersrum gerechnet 33 mal Ausfallrisiko....

Bei ca. 100 kWp würde ich allerdings zu denen (http://www.energiequelle.de) gehen, da passt einfach alles bei dem Tracker.

Sicherheitskonzept, Überwachung, Mechanik (alles dt. Markenware, Drehkranz von IMO, SEW-Motore, etc.), astronomische Steuerung, keine mechanischen Tastschalter (soweit ich in Erinnerung hab'), keine Analogwertgeber (Potis) etc.

Und an der Baustelle dürfte der sehr schnell aufgebaut sein, ist ja alles auf dem kleinen Grundrahmen vormontiert/justiert. Das spart Zeit, Geld und Nerven. Pro Tracker "bis zu 11 kWp", ergibt dann nur 10 Stück, ich rechne jetzt mal eher mit 10 kWp/Tracker.

@OP: Wo wäre denn der geplante Standort?

Die waren auch auf der Intersolar (draußen) - der Messe-Mensch hatte allerdings nur begrenzt Ahnung, einige meiner (zugegeben sehr speziellen) Fragen blieben dann doch noch offen, das sagt aber über das Produkt an sich nichts aus. Oder er wollte einfach nicht mit allem "rausrücken"...??? Naja, ich würd' da auch keine drei Dr. Dr.-Ing. hinstellen, ist einfach zu teuer dann...


Nur meine Meinung,
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Beitragvon matthias13 » 19.06.2008, 17:39

Ich würde bei der Auswahl des Trackers auf eine lange Lebensdauer achten.

Aus der Windkraft ist bekannt, dass mit 3 Potenz der Windgeschwindigkeit auch das Moment auf den Tracker wächst. Die meisten Windkraftanlagen werden mit einer Überlebenswindgeschwindigkeit von 67 m/s ausgelegt.

Frage ist nun, wird bei der Auslegung der Lasten für einen Tracker auch die Überlebenswindgeschwindigkeit beachtet ? Was passiert, wenn der Tracker nicht in die Tischstellung fahren kann, weil ein Teil versagt ?

Auf die Festigkeit des Trackers hat die Höhe (Moment) und die Breite der Solarfläche (Torsion) einen wichtigen Einfluss. Ich kann mir z. B. durch die angebauten (Spielzeug) Linearantriebe nicht vorstellen, dass diese böigen Wind bzw. 20 Jahre durchstehen.

Schlussfolgerungen zu der Auswahl muss jeder für sich selbst ziehen. Ich würde eher aus der Windbelastung heraus zu einer kleineren Fläche tendieren.

Matthias
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Beitragvon Leonidas » 20.06.2008, 00:20

Halloo!!

Bei meinem Angebot von Solar Trak komme ich auf 803 Euro pro Kwp. Zu diesem Ergebnis, mit 30 x Sanyo HIP-220 HDE1 auf jedem der 15 Tracker.Also 99Kwp installierender Leistung. Natuerlich ist klar dass bei 15 Anlagen ein attraktiverer Preis entsteht. Nehme an dass ich bei 15 SF-40 Anlagen ungefaehr aufs gleiche komme ( Kann ja auch bei denen nachfragen). Ich tendiere auch eher zu einer kleineren Flaeche aber dann bekomme ich die 99Kwp ueberhaupt nicht in dem Feld, meine Flaeche ist naemlich begrentzt. Die Lorenz - Anlagen sind sensorgesteuert, bin eher fuer astronomische Steuerung. Ich habe eine Frage noch was die Versicherung angeht: Auf jedem Solar trak habe ich dann eine 41,6 qm grosse Modulflaeche, die laut Angebots fuer Windlastzone 2 ausgelegt ist. Kann mir jemand erklaeren im welchen Fall die Versicherung bezahlt und im welchen nicht?

Vielen Dank!!!!
Leonidas
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Beitragvon HEG-S » 20.06.2008, 06:53

Also zuerst kommt das natürlich auf deine Versicherung an.
Als nächstes kann ich dazu nur sagen das die Auslegung des Panels für Windlastzone 2 nicht sehr viel bedeutet da das eher aus der belastbarkeit der Module resultiert.

Viel wichtiger für die Versicherung ist eine vernünftige Statik der Tracker und eine geprüfte "Auszugsfestigkeit" der Fundamente.

Am besten kann dir da dein(e) Versicherungsmakler helfen, die sagen dir genau worauf es an kommt und durch welche Maßnahmen die Versicherung erst billig wird.

Und zu den Fundamenten und der Statik musst du natürlich vorher bei Solar Trak nachfragen.

Gruß Stefan
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