Wieviel dürfen nachgeführte Systeme nächstes Jahr kosten?

Solaranlagen die dem Sonnenstand vertikal und/oder horizontal nachgeführt werden.

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Wieviel dürfen nachgeführte Systeme nächstes Jahr kosten?

Beitragvon HugoHiasl » 18.09.2009, 08:14

Hallo,

dieses mal bin ich im Auftrag eines Bekannten unterwegs. Er hat ein Gewerbe in Thüringen. Und noch einen Haufen Platz auf seinem Grundstück (ca. 25.000 qm). Es existiert ein Bebauungsplan und Genehmigungen für Lagerhallen sind auch vorhanden.

Er überlegt jetzt, ob er die Pläne ändert und dort drehbare Hallen für einen kleineren Solarpark hinbaut. Einen Teil davon möchte er selbst betreiben, den Rest möchte er verkaufen. Eine relativ wenig ausgelastete 10 kV Leitung ist vorhanden. (Wieviel kann man eigentlich über eine übliche 10kV Leitung einspeisen?)

Überschlagsrechnungen zufolge käme er wohl auf einen Gestehungspreis von ca. 4000 € pro kw/p. Die Gesamtanlage auf dem Flurstück wäre natürlich über 100 kw vielleicht sogar über 1 MW groß. Fertigstellung wäre naturgemäß erst im nächsten Frühsommer.

Bis zu welchem Preis denkt ihr, findet man mit den nächstjährigen Einspeisevergütung, für solch schlüsselfertige Anlagen, mit je 45-50 kw pro Drehhalle, Käufer?

Die Anlagen würden in der Nähe von Erfurt stehen.

Bitte auch weniger wichtige Pro- und Kontra-Punkte kurz erwähnen.

Herzlichen Dank schon mal für Eure Gedanken.

Viele Grüsse
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Re: Wieviel dürfen nachgeführte Systeme nächstes Jahr kosten?

Beitragvon Energiemanager » 08.12.2009, 17:37

hallo,

ist das noch aktuell?
gruss em
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Re: Wieviel dürfen nachgeführte Systeme nächstes Jahr kosten?

Beitragvon benchfrooser » 08.12.2009, 18:23

Nachgeführte System sind in Gebieten mit hoher Sonnenstrahlung rentabler.
Desto billiger die Solarmodule werden, desto weniger rentabel sind nachgeführte Systeme.
Ich denke, dass sich sich der Aufwand der Nachführung nächstes Jahr gar nicht mehr rechnet.

4000€ Nachgeführt entspricht ungefähr 3000€ fest aufgeständert. (4000€/1.3 wegen 30% Mehrertrag bei 2-achsiger Nachführung)
Festaufgeständert kostet aber bei der Anlagegröße weit unter 3000€.
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Re: Wieviel dürfen nachgeführte Systeme nächstes Jahr kosten?

Beitragvon Energiemanager » 08.12.2009, 19:48

Hallo,

http://www.osthessen-news.de/beitrag_H.php?id=1171093

auf dem Parkplatz von amazon scheint es sich zu lohnen.

gruss em
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Re: Wieviel dürfen nachgeführte Systeme nächstes Jahr kosten?

Beitragvon flossewald » 10.12.2009, 12:14

WIe ist das mit der Vergütung von Trackern und wie mit der von Drehhallen?
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Re: Wieviel dürfen nachgeführte Systeme nächstes Jahr kosten?

Beitragvon SB » 21.12.2009, 11:17

Energiemanager hat geschrieben:Hallo, http://www.osthessen-news.de/beitrag_H.php?id=1171093
auf dem Parkplatz von amazon scheint es sich zu lohnen.Gruss em

Die Ausgangslage "Parkplatz" ist eine andere!
Hier ist ein Dach/Gestell oder eben "Baum" notwendig das kostet auf jeden Fall.

Bei einem vorhandenen Dach brauche ich kein zusätzliche Unterkonstruktion...

Und die 40% Mehrertrag wird auch von nicht wenigen bezweifelt.
Mit PVGIS kann man 40% jedenfalls nicht nachvollziehen.
http://re.jrc.ec.europa.eu/pvgis/apps3/ ... map=europe
Grüsse Sebastian
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Re: Wieviel dürfen nachgeführte Systeme nächstes Jahr kosten?

Beitragvon SB » 21.12.2009, 11:22

benchfrooser hat geschrieben:Nachgeführte System sind in Gebieten mit hoher Sonnenstrahlung rentabler.
Desto billiger die Solarmodule werden, desto weniger rentabel sind nachgeführte Systeme.
Ich denke, dass sich sich der Aufwand der Nachführung nächstes Jahr gar nicht mehr rechnet.
4000€ Nachgeführt entspricht ungefähr 3000€ fest aufgeständert.
(4000€/1.3 wegen 30% Mehrertrag bei 2-achsiger Nachführung)
Festaufgeständert kostet aber bei der Anlagegröße weit unter 3000€.


Und bei einem Vorhanden Dach, bei dem man ev. ohne Aufständerung aus käme noch weniger.

Dazu kommt noch folgende Überlegung:
Aufgeständerte und Nacheführte Module brauchen Abstände zu einander um die gegenseitige Verschattung zu verhindern.
Ich kann also auf der gleichen Fläche weniger Module unterbringen.
Dies läuft der Optimierung des Gesammtertrages auf einer vorhandenen Fläche zu wider.
Grüsse Sebastian
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Re: Wieviel dürfen nachgeführte Systeme nächstes Jahr kosten?

Beitragvon phoenixx2007 » 21.12.2009, 12:13

Hallo HugoHiasl!
Wie meine Vorredner es schon geschrieben haben ist dies aus genannten Gründen sehr gut zu überlegen!
- wenn Du was größeres im Sinn hast wie Drehhallen etwa ist Verschattung ein beachtenswerter und wichtiger Punkt. Man Rechnet bei 1achs Trackern zwar meist mit 30%plus x an Mehrerträgen was aber meist zu hochgegriffen ist!
Unsere Solarstromsternwarte läuft mit sicherheit nicht schlecht bei 1477kwh in 2008 und nun schon über 1400kwh in 2009, dies entspricht einen Mehrertrag von 22% bis 28% von Örtlichen guten und sehr guten Festanlagen!
- Du solltest solche Hallen auch sehr Solide erstellen das Du sie auch als Lager etwa Vermieten kannst! (An+Zu+Einfahrt-Torgröße+zuverlässige Technik)
- was sie Kosten dürfen Rechne doch selbst mal!
http://www.fotovoltaikshop.de/rechner.php
-nimm die Kosten einer gleichen Festdachanlage und dem Örtlichen Ertrag, Rechne!
- gib zum Festdachertrag 25% zu und Rechne! Nun erhöhst Du die PVA Kosten im Rechenprogramm bis am Ende der 20Jahre selbiges wie bei der Festanlage über ist!

Nun hast Du die Bandbreite was ein Nachgeführtessystem in etwa max. Kosten darf!
Oder was Dein Nachgeführtes Angebot bringen mag!
Aber keine äpfel mit Birnen vergleichen, also keine billig PVA hier, mit hochleistungs Markenmodulen da :!: :wink:

Guck auch mal hier :wink: :
http://www.solarus-info.de/

Bei 2achs Trackernsolltest Du zw. 30 und 40% Mehrertrag Rechnen wieder bei gleichen Produkten!

MFG Phoenixx :)

..........nun ja, der Thread ist ja von September! Vieleicht bewegen sich die Module schon :lol:
http://www.sonnenertrag.eu/de/unterreit ... /1210.htmw
http://www.sonnenertrag.eu/de/unterreit ... /1347.html
leider nur 2 Links einstellbar, weitere PVA's aber im Sonnenertrag unter "sunkraft1/2/3/4/5" zu finden
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