Nachgeführte Systeme in der Zukunft

Solaranlagen die dem Sonnenstand vertikal und/oder horizontal nachgeführt werden.

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Nachgeführte Systeme in der Zukunft

Beitragvon philsen » 28.05.2009, 15:44

Liebe Community,

ich möchte an dieser Stelle zu einer Diskussion anregen, welche von der Zukunft der Nachführsysteme handelt.

Es ist glaube ich unbestritten, dass in naher Zukunft der großteil der Anlagen auf Freiflächen landen wird, den jetzt sind schon Dachflächen mangelware.

Wie sieht dann dass Preis/Leistungsverhältnis aus? Schließlich brauchen Aufgeständerte Anlagen auch ein Fundament usw.

Kommt man in Zukunft eigentlich noch an Nachführsystemen vorbei? unabhängig vom Hersteller?

Was passiert mit den Trägerkosten, wenn die Modulpreise fallen? Im Grunde dürften die nichtfallen!

Ich hätte gerne ein paar Meinungen dazu!
Wer immer Zeit hat!!

Danke!!
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geringere Erlöse pro qm

Beitragvon b201 » 01.06.2009, 09:46

Denke nachgeführte Anlagen werden es zunehmend schwerer haben bei fallender Einspeisevergütung. Der Mehrertrag von 25% und mehr wird den Mehrpreis für die Nachführung nicht mehr erlösen. Problem ist das die Tracker nicht in dem Maße wie die Module billiger werden. (5-10% pro Jahr). Das könnte kompensiert werden indem die Wirkungsgrade der Module deutlich steigen und ich mehr kw mit einem Tracker nachführen kann. Das sehe ich derzeit nicht. Momentan hat die Dünnschicht die Preisführerschaft bei geringerem Wirkungsgrad. Dieses mach sie für eine Nachführung aber uninteressant. Glaube pers. das preiswerte schnell zu montierende Fundamente - Schraubfundamente mit Dünnschichtmodulen das Rennen machen werden. Die Nachteile der mechanischen Belastung einer Nachführung hierbei noch unberücksichtigt. ( 20 Jahre sind lang - was sich nicht dreht kann auch nicht verschleissen )
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Beitragvon derbredi » 01.06.2009, 22:50

derbredi
 

Re: Nachgeführte Systeme in der Zukunft

Beitragvon za-ass » 01.06.2009, 23:15

philsen hat geschrieben:Es ist glaube ich unbestritten, dass in naher Zukunft der großteil der Anlagen auf Freiflächen landen wird, den jetzt sind schon Dachflächen mangelware.

Genau das bestreite ich, und zwar vehement: Nicht die Dachflächen sind Mangelware sondern allenfalls mangelt es am Willen der Dachflächenbesitzer, diese zu nutzen, zu verpachten...

Da muss noch weiter Aufklärungsarbeit, nenne es wegen mir auch Lobbyarbeit, geleistet werden.

Nur durch Stärkung des Ansatzes der dezentralen Energieversorgung (und das gelingt über das Dach besser als über die Fläche) kann die omnipotente Präsenz der großen Vier, wenn anfangs auch nur marginal, weiter angekratzt werden.
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Beitragvon philsen » 03.06.2009, 10:44

derbredi hat geschrieben:Moin

Schau mal hier http://www.consolaris.de/index.php/sola ... larpark_ls




:wink: derbredi




und jetzt?
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Re: geringere Erlöse pro qm

Beitragvon philsen » 03.06.2009, 10:48

b201 hat geschrieben:Denke nachgeführte Anlagen werden es zunehmend schwerer haben bei fallender Einspeisevergütung. Der Mehrertrag von 25% und mehr wird den Mehrpreis für die Nachführung nicht mehr erlösen. Problem ist das die Tracker nicht in dem Maße wie die Module billiger werden. (5-10% pro Jahr). Das könnte kompensiert werden indem die Wirkungsgrade der Module deutlich steigen und ich mehr kw mit einem Tracker nachführen kann. Das sehe ich derzeit nicht. Momentan hat die Dünnschicht die Preisführerschaft bei geringerem Wirkungsgrad. Dieses mach sie für eine Nachführung aber uninteressant. Glaube pers. das preiswerte schnell zu montierende Fundamente - Schraubfundamente mit Dünnschichtmodulen das Rennen machen werden. Die Nachteile der mechanischen Belastung einer Nachführung hierbei noch unberücksichtigt. ( 20 Jahre sind lang - was sich nicht dreht kann auch nicht verschleissen )


da finde ich pers. dass man an einzelnen komponenten zum teil nichts verbilligen kann. wenn die modulpreise fallen, dann ist das auf die massenproduktion und weiterentwicklung zurück zuführen. aber bei tragstrukturen an sich verstehe ich nicht warum alle schreien, das die preise dieser fallen sollen.

wenn ich ein auto kaufe und das benzin günsitger wird, weil z.b. (rein hypothetisch) die steuer fällt, werden ja auch nicht die autos billiger oder einzelne komponenten.

das sollte man schon klar trennen.

danke trotzdem für deine meinung!!
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Re: Nachgeführte Systeme in der Zukunft

Beitragvon philsen » 03.06.2009, 10:51

za-ass hat geschrieben:
philsen hat geschrieben:Es ist glaube ich unbestritten, dass in naher Zukunft der großteil der Anlagen auf Freiflächen landen wird, den jetzt sind schon Dachflächen mangelware.

Genau das bestreite ich, und zwar vehement: Nicht die Dachflächen sind Mangelware sondern allenfalls mangelt es am Willen der Dachflächenbesitzer, diese zu nutzen, zu verpachten...

Da muss noch weiter Aufklärungsarbeit, nenne es wegen mir auch Lobbyarbeit, geleistet werden.

Nur durch Stärkung des Ansatzes der dezentralen Energieversorgung (und das gelingt über das Dach besser als über die Fläche) kann die omnipotente Präsenz der großen Vier, wenn anfangs auch nur marginal, weiter angekratzt werden.


okay, aber sollte man auch beachten, das nicht alle dächer geeignet sind für eine solaranlage. und um in vergleichbaren skalen mit NS zu konkurrieren benötigt es auch riessige industriedächer, welche meines erachtens Mangelware sind!
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