Thermohydraulisches Nachführsystem: z.B. hier
http://www.archimedes-solar.de/
Das ZSW
http://www.zsw-bw.de/index.html untersucht u.a. auch solche Systeme (schon mehrere Jahre lang).
Das Gestell muss stabiler sein als bei elektrischer Nachführung, weil es nicht in Windstellung fährt (d.h. ggf. teurer).
(@cti:) Dafür braucht man bei thermohydraulischer Nachführung gar keine Elektronik/Steuerung, selbige kann dann auch nicht ausfallen... Alles ist mechanisch (bzw. hydraulisch) zwangsgesteuert. Funktioniert soweit ich weiss über die Ausdehnung des Öls, Stellglieder (Zylinder) sind meist recht "massiv" dimensioniert, müssen das Panel ja trotz Wind halten.
Hat alles Vor- und Nachteile, wie so oft.
Meines Wissens ist der Patentschutz (für thermohydraulische Nachfühsysteme) vor ein paar Jahren abgelaufen, kann mich aber auch irren.
@FürDieZukunft: Oder ein kleiner Sturm reißt gleich alles weg:
http://www.photovoltaikforum.com/ftopic22090.html
@charls3: Hier mal eine (mittlerweile uralte) Liste mit Herstellern:
http://www.photovoltaikforum.com/viewtopic.php?p=157728&highlight=#157728 Es sind mittlerweile sicher 40-50 (!) dazugekommen, hier die vollständige Liste:
http://www.google.de/
@royfoz: Ob der Markt "zukunftsorientiert" ist, muss/wird sich erst noch rausstellen. - Ich meine in Bezug auf "Geld mit Nachführsystemen verdienen" - und zwar auch noch in Zukunft.
PV-Systeme werden immer billiger (was auch gut und richtig ist), d.h. die Nachführtechnik muss da zwangsweise mitziehen, sonst wird's für den Investor uninteressant.
Als neuer Marktteilnehmer hat man typischerweise Anfangsinvestitionen (Konstruktion, Prototypen, Tests, Dokumentation, Statik-Berechnungen, Fertigungs-Vorrichtungen, Versicherungs-Hickhack, etc.), die man umlegen muss.
Wenn die etablierten Anbieter diese Kosten bereits in der Vergangenheit umlegen konnten (z.B. durch tausende verkaufte Produkte), dann wirds schwierig bis unmöglich. Es sei denn man betreibt ein ziemlich teures Hobby...