Vergleiche sind davon abhängig, welche Parameter man vergleicht, bzw. festlegt oder vorfindet (z. B. Grundstücksgröße, Standort, Wartungskosten, Pacht, Einspeisevergütung, Preise Komponenten, Modulsorte, Finanzierung, usw. usw.)
NFS sind, zumindest in Deutschland, nichts mehr für Einzel- oder Kleinstinstallationen. Die behördlichen Fixkosten sind für kleine Anlagen zu hoch. Das betrifft aber nicht nur NFS, sondern Freiflächenanlagen allgemein. Das ist also kein Phänomen von NFS. Ferner hängt es auch immer davon ab, welche Erwartungen jemand an eine Rendite hat, bzw. welchen Zweck das Grundstück noch hat (z. B.Doppelnutzung von Flächen). Darum haben beispielsweise Tracker mit Mast sehr wohl auch in Deutschland eine Zukunft. Auch die Fläche jenseits von Bahnstrecken oder Autobahnen sind für Tracker gut geeignet, da es nicht so sehr auf eine optimale Südausrichtung der Fläche ankommt.
Bei den Kosten pro Watt oder kWp, wie ja gerne gerechnet wird, haben NFS immer das Nachsehen. Bei Nachführsystemen muss man daher auch fairerweise die „Kosten pro Kilowattstunde“ vergleichen.
Ich will jetzt nicht 100 Parameter in die Kalkulation einsetzen sondern nur mal als Denkanstoß ganz einfach folgendes in die Runde werfen:
Standort: xyz
Fix: 1000 kWh/kWp
NFS: 1300 kWh/kWp
1000 kWp fix installiert = 1.000.000 kWh/a
1.000.000 kwh / 1300 = 769,23 kWp
D. h. mit NFS muss man “nur” 769 kWp installieren / investieren um das gleiche Ziel von 1.000.000 kWh/a zu erreichen.
Nun kann man sagen, „ja, man benötigt ja auch mehr Fläche usw. usw.“ Alles richtig. Diese weiteren Parameter muss man im 2. Schritt von Fall zu Fall prüfen und berechnen. Genauso wie die Wartungskosten. Natürlich muss man Tracker warten, aber soviel Aufwand ist das auch nicht, zumal man bei guten Systemen auch viel aus der Ferne via Überwachung machen kann. Dort wo es sehr staubig ist, sind die „Gesamtwartungskosten“ für Tracker sogar wesentlich geringer aufgrund der geringeren Modulreinigungskosten.






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