... in der allermeisten Zahl der Standorte wird eine Zeitsteuerung vollauf ausreichen.
Bei durchwachsenem Wetter ist lichtgesteuert theoretisch besser
... wenn der Algorithmus "schlau" ist.
So ein Tracker braucht aber eine ausgereifte Sensorik, die sicher die hellste Stelle erfasst. Die Controller muss dann errechnen, ob der Mehrertrag durch das Einnehmen der neuen Position, die Verfahrenergie wieder reinholt.
Auch bei einer Zeitsteuerung muss man sich übrigens überlegen, wie häufig die Fahrmotoren angeschmissen werden und wie viel Grad Drehung es denn sein soll. Kontinuierlich langsam zu fahren bedeutet wahrscheinlich einen höheren Energieverbrauch als gepulst.
Bei lichtgesteuerter Nachführung hat man aber sehr viel mehr Gehirnschmalz in die optimale Steuerung zu stecken... und es kann auch was schiefgehen.
Off Topic einen Hinweis hierzu: Bei Windparks kann man häufig feststellen, dass die Windräder in leicht unterschiedliche Richtungen zeigen, bei schwachem Wind wird dieser Effekt stärker. Die Steuerungen folgen der Windrichtung nicht ständig, sondern machen individuell Abschätzungen, ob es sich lohnt - und verfahren die Gondel nur, wenn sie einen Nutzen errechnen.
... glaube für eine Diplomarbeit wäre es durchaus ausreichend energieeffizient zeitgesteuert die Tracker zu bewegen.
Gruß
fischkopp