Solaranlagen die dem Sonnenstand vertikal und/oder horizontal nachgeführt werden.
Moderator: Mod-Team
von Denk Mal » 21.08.2010, 22:01
Hi, ja, Kühlkapazität wird überdimensioniert, schon als Load Dump. Gegen die Spitzenlasten wollte ich die Backupsysteme überdimensionieren (viel WR, wenig Akkus). Soll auch eine bidirektionale Inverteranbindung ans öffentliche Netz geben. Aber guter Hinweis, zu empfindlich dürfen die WR nicht sein. Bei dem Riesen-Gelände (mind. 2km geografischer Durchmesser) werde ich in jedem Fall Spannungsschwankungen haben. Evtl. brauche ich doch Mittelspannung zwischen den einzelnen Bereichen  Viele Grüße, Michael PS: Noch jemand ne Meinung zur Nachführung?
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von neuharlingerstrom » 22.08.2010, 09:24
Weidemann hat geschrieben:Kühlhaus würde ich v.a. so planen, dass es nur tagsüber Kühlung braucht und die nacht ohne Strom durchhält (also weiter runterkühlt).
Für ein (Pseudo-)Inselsystem ist außerdem sehr wichtig, wie hoch die Spitzenlasten beim Anlauf der Motoren sind... wenn du da große Maschinen betreibst ohne "leistungssparende"elektronische Steuerung, wirst du um einen Netzanschluss nicht herumkommen, und die WR müssen die Spannungseinbrüche verkraften, ohne auszusteigen.
Moin ... wenn er denn das Kühlkonzept mit "herkömmlichen" Aggregaten so durchzieht (Strom basierend) empfiehlt sich vielleicht ein Benzin/Diesel Generator der zu festgelegten Zeiten vorher für ein paar Minuten gestart wird und dann für den Moment des Anlaufens der Kühlmaschine den Anlaufstrom der Maschine gewährleisten. Management über Victron Quattro oder SMA hat sicher auch so etwas ... Oder man bastelt was in Richtung Stern-Dreieick-Schaltung oder so ... (Wenn es der Hersteller der Kühlung erlaubt... vielleicht haben die auch eigene Zusätze um den Strom zu begrenzen) mfg vom Deich
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von Denk Mal » 22.08.2010, 12:18
Hi, invertergeregelte Kühlaggregate haben solche Probleme nicht, die haben alle Sanftanlauf. Nicht-Inverter sind bei Teillast viel zu ineffizient. Aber kann auch sein, dass ich die ganze PV erstmal sein lasse und mir ein Biomasse-Kraftwerk mit Absorptionskühlung fürs Kühlhaus baue, das scheint deutlich billiger, v.a. kann das nachts einfach durchlaufen. PV käme dann erst, wenn die tägliche Grundlast hoch genug ist. Bin noch am Ideen sammlen, nicht am Kosten/Nutzen rechnen. Viele Grüße, Michael
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von Cheook » 23.08.2010, 08:54
Wenn Arbeit vor Ort nichts kostet, warum bastelst Du Dir keine Nachführung "per Hand"? Einfach eine Art große Wippe, die natürlich das Gewicht der Module trägt und so günstig gelagert ist, dass sie ohne viel Kraftaufwand bewegt und in verschiedenen Positionen fixiert werden kann. Dann lässt Du mehrmals am Tag jemanden loslaufen, um das Ding einzustellen.
Zur Grundlastsicherung und zur Abfederung von Leistungsspitzen würde ich Dir in jedem Falle zu einer Art USV (Unterbrechungsfreie Stromversorgung) raten, die dann Dein Inselnetz stabilisiert.
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von Denk Mal » 23.08.2010, 09:17
Hallo Cheook, ich hab schon ernsthaft dran gedacht, aber irgendwie ist mir die Lösung mit dem Handbetrieb peinlich ... Wenn ich soweit bin, braucht es doch bloß noch nen popeligen Antrieb und eine winzige Steuerung, das kann doch nicht so kompliziert sein. Aber du hast nicht unrecht, ich mach erstmal die Mechanik vor Ort, für den Rest findet sich dann auch noch ne Lösung. Zur Not muss einer alle Stunde nachstellen. Ja, Online-USV aus Inverter und Batterien sind Standard in Uganda, zumindest bei den Städtern. Das wird die erste Investition bzgl. Strom. Und ein Stromzähler mit Datenaufzeichnung. Nur dann kann ich sagen, was sich wann rechnen wird. Viele Grüße, Michael
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von Cheook » 23.08.2010, 13:36
Das muss Dir nicht peinlich sein.
Ich habe im Anlagenbau schon die tollsten Sachen erlebt. Uns ist an einer Recyclinganlage ein Automatikventil kaputt gegangen, und wir hatten als Erstaz nur ein manuelles dabei. Die nächsten Wochen stand also eine Person Tag und Nacht an diesem Hebel und hat alle 2 Minuten auf und zu gemacht. Das war billiger, als das neue Ventil per Luftfracht zu schicken! Gut, in Bangladesch bekommen die Arbeiter auch nur 30 Euro im Monat...
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von PV-Berlin » 10.09.2010, 16:06
Ein Achs Tracker hat Solon SE in Berlin komplett zu stehen. Leider findet man nix auf der hp.
Wenn ich Leute und Zeit genug hätte, dann würde ich mir das selbst bauen. Das Kippen kann nicht das Problem sein. Jeder kleine Torantrieb dürfte das hinbekommen. Ein Zeitschaltuhr und gut.
Wir werden einen Zubau in 2012 von >30 GWp sehen. Tendenz bis 2015 Richtung > 50 GWp. Ab 2020 Werden wir einen Zubau an PV von deutlich über 100 GWp sehen. Bis 2015 wird PV die 5 Cent Hürde knacken. *5% Zins bei nur 12 Jahren Amortisation.
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