Welche Flachdachsysteme mit wenig Gewicht gibt es heute noch

Modulbefestigungen: dass auch die Photovoltaikmodule halten.

Moderator: Mod-Team

 

0.00 (0 Bewertungen)

Welche Flachdachsysteme mit wenig Gewicht gibt es heute noch

Beitragvon AS1234 » 23.02.2013, 09:31

Hallo,

zur Zeit bin ich auf der Suche nach einem Ständersystem für Folienflachdächer, die mit sehr wenig oder ganz ohne Beschwerung auskommen. So wie ich gelesen habe, scheint es das Scirocco System ja nicht mehr zu geben, oder? Welche Alternativen gibt es denn noch?
Es ginge um ein Dach in der Windzone 1, Meereshöhe 85 Meter, Gebäudehöhe 12 Meter, Flachdach mit Folie ohne Kies. Wie viel Abstand müsste man zu der Dachkante einhalten? Mit welchen Kosten pro kWp müsste man mit dem betreffenden System rechnen?

Grüße,
AS
AS1234
Stammmitglied
Stammmitglied
 
- Threadstarter -
 
Beiträge: 48
Registriert: 19.02.2013, 12:27
Info: Betreiber

Re: Welche Flachdachsysteme mit wenig Gewicht gibt es heute

Beitragvon aengelmann » 10.05.2013, 22:26

Scirocco gibt es wohl noch, es heißt nur nicht mehr so, guckst du unter www.mistral-solar.de
gar nicht mal soo teuer!
25,6 kWp, STP 200-18/Ud, SMA, Inbetriebnahme 12/2010
60,49 kWp, STP 210-18/Ud, SMA, Inbetriebnahme 07/2011
29,76 kWp, YL 240-P-29b, SMA, Inbetriebnahme: 07/2012
Geschäftsführender Gesellschafter der luendo gmbh
aengelmann
Stammmitglied
Stammmitglied
 
Beiträge: 103
Registriert: 19.01.2010, 16:45
Wohnort: Köln
PV-Anlage [kWp]: 25,6/60,49
Info: Betreiber

Re: AW: Welche Flachdachsysteme mit wenig Gewicht gibt es he

Beitragvon flyer5884 » 10.05.2013, 22:42

SOLfixx von Solon

MfG
Flyer

Gesendet via Samsung S2
Benutzeravatar
flyer5884
Forumsinventar
Forumsinventar
 
Beiträge: 2040
Registriert: 15.09.2011, 14:35
PV-Anlage [kWp]: 12,4
Info: Solarteur

Re: Welche Flachdachsysteme mit wenig Gewicht gibt es heute

Beitragvon gandalf666 » 10.05.2013, 23:49

ich habe mit der firma sonnenwatt letzten monat eine 200 kw anlage auf nem foliendach instaliert.die ballastierung war minimal und durch schletter geprüft.
alte entlüftungen haben wir entfernt und neu mit der pvc-bahn verschweißt.sowie alte risse.
die uk-s sind soweit ausgetestet das wind/sog kräfte eher gut für diese anlagen sind.
das shirocco-system hab ich nur einmal verbaut(100kw).ein bischen nervig wegen der nutensteine im trägerprofil.sonst ok
alternativ gibts ja schletter und mhh,einfach mal anfragen!

mit sonnigen grüßen gandalf
Unser Morgen wird anders sein, wenn wir das Heute verändern.
Benutzeravatar
gandalf666
Fleißiges Mitglied
Fleißiges Mitglied
 
Beiträge: 422
Registriert: 13.07.2011, 19:38
Wohnort: 97348
Info: Solarteur

Re: Welche Flachdachsysteme mit wenig Gewicht gibt es heute

Beitragvon einstein0 » 20.05.2013, 20:37

Versuchs mal mit Ifix von Voestalpine.
einstein0
Nur wer gegen den Strom schwimmt, kommt zur Quelle!
30 J Erfahrung mit Netzverbund in Europa, erster zweiachsiger Tracker in Australien.
1 kW- Insel im Camper ohne PV! 2 kW Notstromversorgung im MFH mit PV-Anbindung.
Imiev ist bestellt. 30kWp-Anl geplant.
Benutzeravatar
einstein0
Forumsinventar
Forumsinventar
 
Beiträge: 2071
Registriert: 26.06.2011, 14:11
Wohnort: Schweiz und Warschau
PV-Anlage [kWp]: 3*3+30 gep
Info: Betreiber

Re: Welche Flachdachsysteme mit wenig Gewicht gibt es heute

Beitragvon fassadenkletterer » 21.05.2013, 00:44

Hallo,

beachtet werden sollten auch die lastverteilenden Eigenschaften bei zusätzlichen äußeren Druckbelastungen, also Schnee und Wind.
Dies wird bei sehr vielen Flachdach-Systemen häufig übersehen, insbesondere auch bei leichtgewichtigen Ost-West-Aufständerungen. Hier wird ja durch die Module nahezu der komplette Dachbereich überdeckt... Wie wird dann das Schneegewicht auf die Dachfolie übertragen...

Um zu hohe punktuelle Belastungen der Dachfolien zu vermeiden ist eine möglichst großflächige und somit dachschonende Aufstellfläche bzw. Kontaktfläche anzustreben !

Bei zu hoher Konzentration der Druckbelastungen, z.B. durch im Verhältnis zur Modulfläche sehr schmale Aufstellflächen von Montageprofilen, können die Vorgaben der Folienhersteller meist nicht eingehalten werden. Es gibt hier also Haftungs- bzw. Gewährleistungsprobleme. Steht auch in einigen Datenblättern bzw. Anleitungen der Hersteller, wird aber meiner Erfahrung nach von vielen Solarteuren übersehen, da von den Gestell-Herstellern häufig das Eigengewicht sehr in den Mittelpunkt der Eigenschaften/Werbung gestellt wird.

Empfehlung:
nicht nur auf das Gewicht und die Kosten achten, sondern auch auf eine dachschonende große Aufstellfläche,
bzw. ein möglichst großes Verhältnis Dach-Kontaktfläche des Gestells <--> Modulfläche !

Die verschiedenen Systeme - auch z.B. die hier schon genannten - weisen teilweise sehr große und auffällige Unterschiede auf ! Unbedingt bei Gestellhersteller und Dachfolienhersteller nach Details bzw. zulässigen Werten fragen und Freigaben klären. Den Zusammenhang verstehen auch die meisten Endkunden, und sind dann bereit zur Schonung Ihrer empfindlichen Dachhaut auch Mehrkosten durch breitere Aufstellflächen zu aktzeptieren.

Zum Vergleich 1: zur Verdeutlichung, nicht wörtlich nehmen - das Schadensbild wäre das gleiche, wenn eine Gebäudebesitzerin mit Stöckelschuhen und Pfennigabsätzen über Ihre Dachfolie gehen würde...
Jedem leuchtet ein, dass dies nicht gut wäre... ---> breite Sohlen sind besser !

Zum Vergleich 2: bei Ziegeldächern ist mittlerweile den meisten Installateuren klar, dass die Ziegel durch punktuelle Belastung beschädigt werden. Bei vielen Flachdachsystemen wird aber meiner Erfahrung nach noch nicht genau genug auf die Schonung der Dachfolien geachtet, z.B. durch großflächige Verteilung der Drucklasten.

Gruß
fassadenkletterer
Vielschreiber
Vielschreiber
 
Beiträge: 195
Registriert: 23.05.2011, 14:36
Info: Interessent

Re: Welche Flachdachsysteme mit wenig Gewicht gibt es heute

Beitragvon Tangens » 11.06.2013, 07:36

Hallo,

ich möchte mich den Worten von Fassadenkletterer anschließen.
Die Flächenauflast pro Moduleinheit ist eine Sache, die Flächenpressung vom Fuß des Gestells in die Dachhaut eine andere. Dies sollte man auch nicht verwechseln.
Die Flächenauflast ist so etwas wie die gemittelte Last einer Moduleinheit bezogen auf die Moduleinheitsgrundfläche.
Die Flächenpressung ist die tatsächlich in eine gegebene Fläche eingeleitete Last.
Heutzutage sind viele Montagesystemhersteller von zwei Schienen auf eine Schiene pro Modul heruntergegangen, da viele Schienen auch viel Materialeinsatz und damit viele Kosten bedeuten (können). Dies hat zur Folge, dass die Lasteinleitungsfläche pro Moduleinheit kleiner wird. Da die Hersteller dies auch wissen, haben sie die Schienen entsprechend verbreitert. Dennoch bleibt ein Nachteil solcher Systeme, nämlich die ungleichmäßige und auf weniger Punkte verteilte Last.
Es gibt durchaus noch zweischienige Systeme, die zu einer gleichmäßigeren Belastung des Daches führen. Dies kann bei Mineralwolledämmungen nicht unwesentlich sein. Aber auch bei anderen Dämmungen und Dachoberflächen kann dieser Aspekt entscheidend sein.

T.
Tangens
Neu hier
Neu hier
 
Beiträge: 1
Registriert: 11.06.2013, 07:24
Info: Berater


Zurück zu Montagesysteme



Ähnliche Beiträge


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste