fraser1983 hat geschrieben:Ja genau. Das Westdach geht schon in Richtung West-Nordwest.
Habt ihr Erfahrungen, was eine Aufständerung kosten darf?
Die erste Gegenfrage wäre zunächst, wo (PLZ/Region) die Anlage gebaut werden soll?!
Ganz allgemein gesagt würde ich ein WNW-Dach, bzw. konkret bei dir das Dach bei +108°, gar nicht belegen.
Einzige Ausnahme wäre
evtl./u.U. eine Region mit sehr guten Einstrahlungsergebnissen und ein sagenhaft günstiger Modulpreis.
Das OSO-Dach würde ich so belegen, wie es die DN hergibt.
Eine Aufständerung kostet nicht nur Geld sondern auch Fläche und damit wiederum Geld, da in einem solchen Fall das Generatorfeld kleiner und damit der kWp-preis eher höher sein wird.
Außerdem sinkt dein potentieller Ertrag (in kWh und damit dann auch in Euronen) aufgrund der kleineren Generatorfläche
vermutlich stärker als der Mehrertrag (in kWh und damit €) aufgrund der Aufständerung abzüglich der Aufständerungskosten ausfallen wird.
Vermutlich sage ich deshalb, weil ad 1 deine geographische Position unbekannt ist und du auch nicht mitteilst, um was für eine Aufständerung es sich denn ggf. handeln soll: Aufständerung um mehr Neigung zu erhalten oder auch zusätzlich die Module Richtung Süden aufständern.
Beides sieht auf einem Dach - und bitte, das ist absolut subjektiv - einfach nur sch.....(lecht) aus und ist m.E. auch das Geld nicht wert, das so eine Aufständerung kostet.
Ich würde wie gesagt, das Dach so belegen wie es nun mal ist und dabei ggf. beachten, je nachdem, ob du in einer Region wohnst, in der regelmäßig mit (größeren) Schneemengen zu rechnen ist, dass das Dach begangen werden kann, um so ggf. Schnee auf dem flacheren Dachteil entfernen zu können.
PS: Die DN des Hauptdaches
auf deiner Skizze beträgt aber mehr als 22°; ist das deiner Skizze geschuldet oder ist das Dach evtl. in dem Bereich steiler?