Ich habe schon Anlagen auf verschiedene Stehfalzdächer montiert, wie schon oben gesagt Alu, Kupfer und Zink. Die Anlagen waren meist Dachparallel, aber auch zwei aufgeständerte auf Kalzip bzw. einem Klon. Die Montage war immer ohne Dachdurchdringung, sondern mit VA Klemmen die Reibschlüssig auf den Stehfalzen befestigt wurden. Bisher (Was ist lang bei Langzeiterfahrung?) gab es mit der Befestigung noch nie (älteste Anlage 12 Jahre) Probleme.
Ich seh das unproblematischer als
Die tragenden Teile des Daches müssen das zusätzliche bischen Gewicht der PV Anlage tragen können. Das Problem ist die Durchleitung (Anlage, Blech, Heften, Tragkonstruktion) der Kräfte auf die tragende Konstruktion. Das Blech ist ja in den Stehfalzen an einigen Stellen mit den Heften befestigt. Bei einer dachparallelen Anlage erhöhen sich die Druckkräfte um das Gewichtr der Anlage, diese können konstruktionsbedingt problemlos übertragen werden. Die Sogkräfte werden ja nicht größer als bei dem Blech ohne PV sondern vermindern sich um das Eigengewicht der Anlage. Also ist meist eine Dachparallele Anlag auf einem bestehenden Dach unproblematisch, ich würde aber nicht an Klemmen sparen, da ich nicht weiss wo die Befestigungspunkte sind und die Kräfte gleichmässig auf alle Falze möglichst gleichmässig verteilt werden sollten.Sonnenlord hat geschrieben:also egal welches System oder Anbieter....... die Unterkonstruktion muß für die zusätzliche Belastung ausgelegt sein.
Das soll heißen, dass wenn dein Blechdach montiert worden ist um nur das Blech zuhalten , dann drafst Du nicht ohne weiteres was zusätzliches daran befestigen( gilt somit für jedes Dach und Dacheindeckung!!!!!! Statik etc...)
Bei einer aufgeständerten Anlage werden die Soogkräfte viel größer! Jetzt braucht das Dachblech eine viel bessere Befestigung, sprich meht Heften. Hab ich nur bei Neubauten gemacht, der Dachdecker hat mehr Befestigungspunkte gesetzt.
Die Längenaudehnung der Montageschienen wird durch leichtes unproblematisches Verbiegen der Stehfalze aufgenommen.
Kalzip Dach ist in soweit problematisch, das das Blech seht dünn ist und leicht veerbeult, vor allen Dingen, wenn direkt drunter eine weiche Wärmedämmung oder Luft ist. Wie ist das bei deinem Dach, kann man das bedenkenlos begehen?
Kurt






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