Dass das Dach nach Süden liegt ist ja nicht verkehrt.

Bei aufgeständerten Flachdächern hat man immer freien Raum, der wegen Verschattung frei bleiben muss. Bei dieser Ost-West-Aufständerung entfällt der Raum zum Teil. so dass du mehr kWp aufs Dach bekommst. Der Ertrag ist bei Ost- bzw. Westdächern zwar geringer als bei reiner Südausrichtung, aber man kann bisschen bei den WR sparen durch geschickte Verschaltung. Die Fixkosten veteilen sich auf mehr installierte Leistung im übrigen und man hat unterm Strich wahrscheinlich eine günstigere Lösung gefunden. Allerdings muss man natürlich den Einzelfall betrachten.
Bei dir wundern mich z.B. die Angaben zur Modulanzahl und der genannten Leistung. 5,2 kWp ergeben sich durch 12M auf dem Steildach plus 8M auf dem Flachdach? Richtig? Die 8 Module würden dabei wohl mit dem Lorenzaero-10-System aufgestellt werden, oder? Wie willst du 16 Module aufs Flachdach (7m x 4m = 28m²) bringen, wenn die Module eine Fläche von je 1,6m² haben (=25,6m²)? Flach aufs Dach legen mit 6° Dachneigung? Wenn du zwei Reihen über die Länge von 7m errichtest, Module hochkant - gut dann passt das schon. Die Module kannst du dann sogar noch was aufständern (ca. 50cm Abstand zwischen den beiden Reihen?), dass du mindestens 10° Gefälle hinbekommst.
Also wenn dein Dach so belegt werden soll/kann, dann hast du allerdings recht. Macht dann 7,28 kWp Leistung, was zwei WR erfordert und wegen der Spannungslage wären zwei unterschiedliche Hersteller am effizientesten. Ein SMA SB 3000TL-20 fürs Steildach oder hier auch ein PVI-3.0 von PowerOne. Fürs Flachdach wäre ein Fronius IG TL 4.0 am günstigsten geeignet - und wohl auch preislich. Zwar ginge auch ein SB 4000TL-20 oder ein PVI-4.2, die hätten allerdings eine schlechte Spannugslage, verlieren ggü. dem Fronius 1% WG und wären preislich wohl auch teuerer.
Viel Erfolg bei der Dachabdichtung!