Potentialausgleich vom Montagesystem und Modulen

Modulbefestigungen: dass auch die Photovoltaikmodule halten.

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Potentialausgleich vom Montagesystem und Modulen

Beitragvon VeronaFeldbusch » 12.05.2007, 20:40

Hallo,

wie wird eigentlich der Potentialausgleich vom Montagesystem und den Modulen richtig ausgefürt?

Mein Bruder bekommt gerade seine Anlage aufs Dach und der Solateur hat das 16mm² Erdungskabel an die unter Schiene (Reihe 1) angeschossen.

Dann dann hat er eine Brücke von der oberen Schiene (Reihe1) zur unteren Schiene (Reihe2) gemacht.

Das gleiche von Reihe2 nach 3 und Reihe3 nach 4.

Der Ausgleichsstrom fleist also über den Modulrahmen von einer Reihe zur anderen.

Ich denke mal das es so nicht OK ist.


Wie wird eigentlich der Erdungsdraht richtig an der Schiene befestigt?

Hier wurde nur der Draht abisoliert, die Kupferlitzen geteilt und mit einer Zahnscheibenmutter gegen die Schiene gezogen.

Ich denke mal auch hier ist was nicht OK.

Gruß Verona
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Beitragvon Helios » 12.05.2007, 20:45

Hallo Verona,

habe die Schienen auch so verbunden, allerdings mittels gepressten Kabelschuhen.

ZUsätzlich noch jedes einzelne Modul mit dem Montagesystem verbunden.

Gruß Heiko
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Re: Potentialausgleich vom Montagesystem und Modulen

Beitragvon Udo » 12.05.2007, 21:00

Hallo,

VeronaFeldbusch hat geschrieben:Hallo,

wie wird eigentlich der Potentialausgleich vom Montagesystem und den Modulen richtig ausgefürt?

Mein Bruder bekommt gerade seine Anlage aufs Dach und der Solateur hat das 16mm² Erdungskabel an die unter Schiene (Reihe 1) angeschossen.

Dann dann hat er eine Brücke von der oberen Schiene (Reihe1) zur unteren Schiene (Reihe2) gemacht.

Das gleiche von Reihe2 nach 3 und Reihe3 nach 4.

snip....


Das ist so nicht in Ordnung. Er hätte von dem Punkt wo er zuerst dran gegangen ist zur nächsten Schiene brücken und von da zur nächsten Schiene usw. .

VeronaFeldbusch hat geschrieben:Wie wird eigentlich der Erdungsdraht richtig an der Schiene befestigt?

Hier wurde nur der Draht abisoliert, die Kupferlitzen geteilt und mit einer Zahnscheibenmutter gegen die Schiene gezogen.

snip....


Das ist der absolute Murks. Da gehört ein gepresster Kabelschuh dran, der dann mit Zahnscheibe angeschraubt wird.

Gruß
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Beitragvon VeronaFeldbusch » 12.05.2007, 22:06

Hallo,

Danke für die schnelle Info,

da muss mein Bruder am Montag aber gleich mal rek. bevor die Module raufkommen.

Gruß Verona
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Beitragvon Udo » 12.05.2007, 22:29

VeronaFeldbusch hat geschrieben:snip...

da muss mein Bruder am Montag aber gleich mal rek. bevor die Module raufkommen.

Gruß Verona


Hallo,

nicht vergessen, die Modulrahmen sollten auch in den Potentialausgleich mit einbezogen werden.
Da die Aluminiumrahmen aber in der Regel eloxiert sind (Eloxal ist ein sehr guter Isolator) sollte jedes Modul mittels Schraube, Zahnscheibe, Kabelschuh und Leitung untereinander verbunden werden, um dann, auf den Punkt wo der Solateur den Rahmen der Reihe geerdet hat , angeschlossen zu werden. Schletter hat dafür eine besondere Modulmittelklemme entwickelt, die 2 Hartmetalldorne besitzt. Diese durchstoßen die Eloxalschicht beim festschrauben der Klemme und der Rahmen des Moduls liegt mit auf dem Potentialausgleich.

Gruß
Udo
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Beitragvon lehmann28 » 12.05.2007, 22:34

Hallo Udo,

Du bist doch eine Elektrofachkraft so wie ich das hier mitbekommen habe. Dann weißt Du doch sicher auch was die Schutzklasse 2 besagt und das die Module mit Schutzklasse 2 ausgewiesen sind.

Von daher würde ich deine Behauptung ersteinmal bezweifeln und behaupten das die Module nicht direkt mit angeschlossen werden dürfen. Aber über dieses Thema sind Friday und ich noch am diskutieren.

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Beitragvon Udo » 12.05.2007, 22:52

lehmann28 hat geschrieben:Hallo Udo,

snip.... Aber über dieses Thema sind Friday und ich noch am diskutieren.

Der Tom 8)


Hallo Tom,

dann diskutier doch erst mal mit Friday zu Ende bevor du meine "Behauptung" kritisierst.

Meiner Meinung nach ist bei der Beurteilung der Schutzklasse die Gesamtanlage zu betrachten. Demnach würde die Anlage der Schutzklasse 1 zugehören und alle metall-eingefassten Betriebsmittel sind in den Potentialausgleich mit einzubeziehen, ob Eloxiert oder nicht.

Gruß
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Beitragvon lehmann28 » 12.05.2007, 23:09

Aber Du darfst doch nicht einfach aus einem Gerät das nach Schutzklasse 2 zertifiziert ist und somit nach VDE-Vorschrift geprüft wurde einfach eigenmächtig in Schutzklasse 1 verändern. In der VDE 0100 ist ganz klar niedergeschrieben, daß Schutzklasse 2 Geräte aufgarkeinen Fall mit einem Erdleiter verbunden werden darf. Egal ob sie in einem Metallgestell montiert werden oder nicht.

Außerdem habe ich deinen Beitrag nicht kritisiert, sondern nur deine Äußerung angezweifelt. Nur weil Firma Schletter so eine besondere Klemme anbieten, bedeutet das nicht das diese unterallen Umständen verwendet werden "muß".

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Beitragvon VeronaFeldbusch » 13.05.2007, 06:51

Hallo,

also darf der Solateur garnicht den Modulrahmen zum "Brücken" des Potentialausgliches verwenden.

Der TÜV hat das verwendet Modul (Trina TSM-185D) als Schutzklasse II eingestuft.

Gruß Verona
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Beitragvon Helios » 13.05.2007, 07:09

...also ich habe es genau so gemacht wie von Udo beschrieben, bezog mich damals auf die Schletteraussagen und Expertenmeinungen aus dem Forum. Lt. BP ebenfalls richtig, die extra eine Erdungsbohrung am Modul angebracht haben und eine selbstschneidende Anschlussschraube mitgeliefert haben.
Wäre interessant zu wissen was nun wirklich gilt.
Auf jeden Fall sollte der Installateur Kabelschuhe verwenden statt so eine Hilfsöse zu drehen.

Gruß Heiko
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