Plane Modulfläche - Spannungsverhältnisse?

Modulbefestigungen: dass auch die Photovoltaikmodule halten.

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Re: Plane Modulfläche - Spannungsverhältnisse?

Beitragvon suncity2011 » 06.07.2011, 13:57

Na Du bist lustig Weidemann :o
Weidemann hat geschrieben:du willst dein Dach geändert haben, und suchst jetzt einen Beweis dafür dass der Solateur was falschgemacht hat, aber er hat eben nichts "falsch"gemacht.
,
Weidemann hat geschrieben:Erlaubt ist glaube ich, das Modul um ca. 1-3mm (?) zu verwinden, hab ich mal in irgendeiner Montageanleitung gelesen.

Mein Solateur spricht von Höhendifferenzen von 15cm (was mir übertrieben erscheint) und dann sollen diese 1-3mm am einzelnen Modul nicht erreicht, bzw. überschritten sein?
Ich habe kein Problem mit einer technisch einwandfreien Montage, wo der einzige Nachteil optischer Natur ist. Mal unabhängig davon, daß mir der Solateur die Ebenheit zugesichert hatte, aber eben nur mündlich. :(

Aber genau daran glaube ich eben nicht und das war auch nicht der Tenor in den von mir gesichteten threads hier im PV Forum.
Das ging dann doch eher in diese Richtung:
Sonnenmelker hat geschrieben:Hallo,
Er sagt, aus einem krummen Dach kann er kein gerades machen

Soll er ja auch gar nicht, es reicht wenn er das Modulgestell gerade macht.
Wenn er das nicht kann soll er einen Beruf ausüben der ihm besser liegt.
Leider steht nicht immer das handwerklich einwandfreie Ergebniss im Vordergrund, vielmehr geht es nur noch um die schnelle Mark ( Euro)

Habe selbst eine alte Scheune belegen lassen, das Dach ist eine Berg und Talbahn, die Module liegen schnurgerade, ist sogar ein Einlegesystem, ohne gerades Untergestell geht da gar nichts. Hier wurde bei Fertigstellung für jeden sichtbar das Firmenlogo aufgeklebt, so soll das sein.

Naja, andere Unternehmen legen da wohl nicht so großen Wert darauf.

Es ärgert mich, dass solche Pfeifen für ihren Murx auch noch bezahlt werden wollen.
Wenn man sich heute ein Dachfenster setzen lässt, egal wie krumm das Dach ist, würde niemand akzeptieren, dass das Fenster zum Schließen an einer Ecke um 2cm gedrückt werden muss.
Bei PV gelten solche "Kleinigkeiten" bei manchen Unternehmen als normal, der Kunde muss sich sogar noch markige Sprüche anhören wenn er sich erdreistet zu reklamieren.

Bleibt zu hoffen, dass solche Nieten möglichst bald von der Bildfläche verschwinden.

Gruß
Manfred



Falls Du, oder irgend jemand sonst, so eine Montageanleitung vorliegen haben, die gewisse Anforderungen an die Unterkonstruktion stellt, wäre ich an verwertbaren Fakten interessiert.

Was meinst Du übrigens mit folgender Aussage?
Weidemann hat geschrieben:Was aber mit allen Dachhaken zu schaffen ist: Dass die Modulreihen nicht zahnen, also von unten berachtet von Traufe zu First eben sind.
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Re: Plane Modulfläche - Spannungsverhältnisse?

Beitragvon Weidemann » 06.07.2011, 17:41

na, damit meine ich, dass man wenn man von Traufe zu First schaut, keine Modulrahmen sieht (nur natürlich den des untersten Moduls.) Aber auch das kannst du nicht einklagen, so es nicht schriftlich vereinbart wurde.

Dass dagegen die Sparren (also links-rechts-Richtung) starke Höhenunterschiede haben, z.B. dass das Dach in der Mitte um 15cm tiefer liegt als an den Rändern, ist keine Seltenheit. Dann sind die Profile halt (sehr) krumm drauf, in links-rechts-Richtung, aber trotzdem liegen alle Module plan auf ihren 4 Punkten auf. Genau wie auf einer Achterbahnschiene (ohne seitliche Kurven, sondern nur bergauf und bergab): da sind die beiden Schienen auch stark gekrümmt, und trotzdem kannst du überall ein Modul dran festmachen.

Ich habe noch nie eine Montageanleitung gesehen, in der von einer geforderten Dachebenheit die Rede war. Und in der Modulmontageanleitung wird meist stillschweigend vorausgesetzt, dass das Modul Plan aufliegt, nur in einer hab ich mal die genannten paar mm gelesen, die das Modul maximal verwunden werden darf.
sonnige Grüße,
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Re: Plane Modulfläche - Spannungsverhältnisse?

Beitragvon suncity2011 » 22.07.2011, 09:55

kleines update:

der Solateur gibt sich bemüht, die Angelegenheit zur beiderseitigen Zufriedenheit zu regeln.
Vorgestern war ein von ihm beauftragter Gutachter vor Ort. Der hat zumindest mal in groben Zügen die Sicht des Solateurs bestätigt. Ich habe zwar immer noch Bedenken, weil es unter einem rein logischen Aspekt zu einer zusätzlichen (unnötigen!) Modulbelastung durch die m.E. nicht spannungsfreie Montage kommen muss, aber immerhin bekomme ich ein Gutachten, das, so hoffe ich die fachgerechte Montage bestätigt. Im Schadensfall (Glasbruch) kann ich das Gutachten mit der Schadensmeldung beim Versicherer einreichen.
Das ist für mich einigermassen zufriedenstellend.

Damit der Solateur keine Nachteile davonträgt :lol: , wird er die Anlage erst dann beim EVU fertigmelden, wenn ich die Anlage komplett bezahlt habe.

Das ist natürlich doof. Bis das Gutachten fertig ist vergeht sicher nochmal eine Woche. Bis zum Zahlungseingang des noch ausstehenden Einbehalts und der Fertigmeldung ans EVU, ca. eine Woche. Anscheinend brauchen die Jungs dann nochmal geschätzte 14 Tage bis zum Zählertausch. Sprich das Ding liegt noch einen Monat brach und das zur besten Jahreszeit :shock:
Habe auch schon mit dem EVU/ Netzbetreiber telefoniert um die Sache zu beschleunigen, aber da ist nichts zu machen. Soviel beamtendeutschen bullshit habe ich seit Jahren nicht mehr gehört, wie in diesem Telefongespräch mit der zuständigen Mitarbeiterin :oops: .
Derart viel Unverständnis hatte ich noch nicht mal beim FA erwartet. Wo wäre denn das Problem gewesen, diesen schicken Zähler mit Plattenbau Charme, stante pede gegen einen zeitgemässen Zähler (mit Rücklaufsperre) zu tauschen?

Ich finde das eh genial: welcher normale Handwerker am Bau hat schon die Möglichkeit seinen Kunden solcherart zur Abnahme und Bezahlung seiner (Fehl-) Leistung zu überreden.
Nochmal zur Erinnerung: der Solateur hatte mir eine ebene Modulfläche zugesichert!
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Re: Plane Modulfläche - Spannungsverhältnisse?

Beitragvon Weidemann » 22.07.2011, 13:18

suncity2011 hat geschrieben:Nochmal zur Erinnerung: der Solateur hatte mir eine ebene Modulfläche zugesichert!

und du hast uns immer noch kein Foto gezeigt, auf dem die Unebenheit zu sehen wäre! Den Wellenwurf" oben bekommst du nur mit sehr viel mehr Aufwand weg, quasi ein zweites Dach drüberbauen...
ich denke, deine Ansprüche sind hier ungerechtfertigt (und das sage ich als Perfektionist!)
sonnige Grüße,
-Weidemann-
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