murks

Modulbefestigungen: dass auch die Photovoltaikmodule halten.

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Re: murks

Beitragvon nothing-but-style » 19.04.2012, 15:50

bikerks hat geschrieben:Die sonstige mangelhafte Installation bei dir(Haken direkt auf Ziegeln,Modulüberstand) mal ganz außen vor gelassen.

Dort wo die Halter nicht direkt den Eichenbalken treffen(Bild2):
- 80er oder 100er Kanthölzer
- von Dachsparrenbalken zum nächsten Dachsparrenbalken als stabile Unterfütterung der Halter,die nicht direkt auf den Balken liegen verschrauben
- nen Karton 180er oder 200mm Torxschrauben
und gut is.

Habe auch ein FW-Haus mit schiefen Dach. Anlage mit verstellbaren Haltern installieren lassen. Stabile Unterfütterungen selbst hergestellt.Preis wurde dadurch damals auch erheblich reduziert.Die meisten Halter(90%) sind aber direkt auf den Eichenbalken.


das wäre dann auch meine Lösung.
Balken, nicht Latten
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Re: murks

Beitragvon Diver » 19.04.2012, 19:26

@nothing,
du schreibst zwar,dass "anwälte nur Geld verpulvern", das mag zwar in mancher Hinsicht stimmen,aber in mancher Hinsicht tragen diese dazu bei,dass der Kunde vernünftige Arbeit für sein Geld bekommt.
In erster Linie bezahlst du das Geld,du erwartest eine ordentliche Leistung dafür,vor allem eine Garantie für ein paar Jahre!
Klar,die Bank will Zahlen sehen,ist logisch,das will jede Bank.
Allerdings bedenke auch,dass mit wissentlich abgelieferter Murksarbeit solch eine anlage die Garantiezeit nicht überstehen wird, ich sage nur eins :Herbststurm. Weiß ja nicht,wie die bei euch so ausfallen,hier oben an der Nordseeküste sind das schon mal Orkane mit Böen von 150 km/h.
Bin gespannt,ob die Montage deiner Anlage 120 km/h (also Windstärke 12) aushalten wird.

Auch wenn die Anlage bereits 4 mal(!) montiert und demontiert wurde,würde es mich persönlich nicht interessieren,wenn diese "Fach-Handwerker" sie noch ein paar mal mehr demontieren und wieder neu hinlegen. Solange die Qualität der Leistung nicht stimmt,gibts kein Geld und keine Abnahme,Punkt aus.
Es wird Zeit,dass du dich bei nem Fachanwalt oder Gutachter erkundigst,diesem deine Fotos vorlegst um ihn um Rat zu fragen,was a)weiter geschehen soll (Montagemäßig) b) was passieren muß,damit die Anlage sicher liegt und c) ob die Arbeit überhaupt so abzunehmen ist.

Ich würde dieser Firma einen Termin setzen,die montierte Anlage bis Datum xx.xx.xxxx als fertig montiert,betriebsbereit und abnehmbar zu übergeben. Verstreicht dieser Termin und die Anlage erfüllt nicht die gestellten Ansprüche,so erfolgt Wandlung des Vertrages (sowas ist nämlich möglich!) und Rücktritt vom Kaufvertrag der PV-Anlage.
Der sogenannte Fachhandwerker darf dann all seinen Murks demontieren,dein Dach in die Ursprungsform zurückversetzen ,dir dein vorrausgezahltes Geld zurückerstatten (nebst Zinsen,da würd ich drauf pochen) und sich alsdann mit seinem gesamten Zampel und seinen Angestellten vom Hof schleichen.
Weiterhin würde ich -sofern er sich dagegen wehrt- im mit der örtlichen Presse,Gutachter und Gerichtsverfahren drohen,Schadensersatz für entgangene Einspeisevergütung natürlich auch nicht zu vergessen.

Nach den letzten Bildern wäre bei mir als Kunde sabbat,die Leute würden bei mir keine einzige Schraube mehr irgendwo versenken,das kannst wohl annehmen.
Versetz dich mal in folgende Lage:
Mal das Thema PV-Versicherung in Betracht gezogen,ist es überhaupt möglich,eine PV-Anlage zu versichern,wenn die Montage schon so qualitativ hochwertig ist? Ich denke doch,Versicherer gehen von geschultem,eingewiesenen Personal aus,die Firma haftet ja schließlich auch für die abgelieferte Arbeit. Was passiert,wenn deine versicherte Anlage den ersten Sturm nicht besteht,die Module ein paar Häuser weiter irgendwo in andere Gebäude fliegen,womöglich Personen schädigen oder töten und du dann -denn es ist ja dein Recht- einen Versicherungs-Gutachter zu Besuch hast,der den entstandenen Schaden festlegen soll.Dieser stellt nun fest,dass die Anlage von vornherein nicht korrekt montiert wurde,dass grob fahrlässig gearbeitet worden ist und die Anlage in diesem Zustand nie abgenommen bzw in Betrieb hätte gehen dürfen.
Was passiert wohl -vorrausgesetzt es gibt sie dann noch- wenn besagter Gutachter die Firma zum Ortstermin bestellt,es zum bösen Gespräch kommt zwischen dir,dem Firmen-Chef und dem Gutachter und der Chef plaudert nun aus,dass du von diesen besagten Mängeln wußtest bzw diese stillschweigend akzeptiert hast.
Der Gutachter wird dann ggf noch weitere Fragen stellen,um die Sachlage zu klären,das Ganze der Versicherung melden und diese wird dich dann höchstwahrscheinlich in Regreß nehmen,da du eine Teilschuld hast.
Sachschäden sind bezahlbar in gewisser Form,Menschenleben allerdings nicht.

Allein aus dieser Perspektive gesehen würde ich den Typen da sowas von auf den Pott setzen,damit er endlich die Arbeit abliefert,die gefordert und auch erforderlich ist.
Weitere Verhandlungen kämen da für mich persönlich keinesfalls in Frage,entweder liefert er,was bezahlt ist,oder er geht und gibts Geld zurück,wie er das bewerkstelligt,ist einzig sein Problem.
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Re: murks

Beitragvon none » 19.04.2012, 20:57

Bei der PV Montage arbeitet man mit Verstand, Maßband, Schnur und ganz viel Augenmaß!

Aber Deine Monteure hatten irgend ein Hilfsmittel absolut nicht zu Hand! Tippe mal auf einen Knick in der Optik!
Sauerei so eine Arbeit abzuliefern!

2 mal schlecht arbeiten ist mehr Aufwand als einmal richtig!!!!
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Re: murks

Beitragvon SolarEdgeSteff » 19.04.2012, 21:37

none hat geschrieben:2 mal schlecht arbeiten ist mehr Aufwand als einmal richtig!!!!


Zumal man dann ein drittes Mal ran muss. :wink:
Sonnige Grüße aus dem Hunsrück
Stefan

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Re: murks

Beitragvon SInister_Grynn » 19.04.2012, 23:31

nothing-but-style hat geschrieben:Quermontage kommt für mich nicht in Frage aus optischen Gründen (Raster)



:lol: :lol: :danke: made my day! Die Optik sollte man natürlich nicht vernachlässigen!
Sorry, aber ab zum Anwalt und sofortigen Baustopp.
Gutachter die alles dokumentieren sind hier Pflicht.

War die Gier mal wieder stärker? Allein das Modul über der Tür....

Kopfschüttelnde Grüße,
Toni
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Re: murks

Beitragvon Diver » 20.04.2012, 11:38

Bei der PV Montage arbeitet man mit Verstand, Maßband, Schnur und ganz viel Augenmaß!


Verstand: scheinbar nicht vorhanden
Maßband: wieso so umständlich,es gibt doch Zollstöcke,wer fix ist,bekommt sogar 3+4 m Zollis.
Schnur: klar gibts welche, es soll aber auch Bogenschnüre geben auf dem Bausektor,haben wohl eine von diesern erwischt.
Augenmaß: auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn....

2 mal schlecht arbeiten ist mehr Aufwand als einmal richtig!!!!


wie sagt mein Cheffe immer? billig zahlen die meisten doppelt, erst das billige und dann den eigentlichen Preis. Letztlich wirds immer teurer,als sich sofort das vernünftige Angebot zu nehmen.

Zumal man dann ein drittes Mal ran muss

Die Rede ist schon von Versuch 4,wenn man die Hakenmontage sieht,könnten sogar Versuch 5 ggf noch mehr folgen.

nothing-but-style hat geschrieben:Quermontage kommt für mich nicht in Frage aus optischen Gründen (Raster)

Vielleicht sollte man sich mal die Dachfläche aufzeichnen und die Module in der Vertikalrichtung grafisch darstellen, übrigens gibts für sowas im Internet Planungshilfen,da braucht man nix malen,nur klicken,und man kann sogar per Mausklick Module rausnehmen,einfacher gehts also nicht.
Kler ist die Optik zu wahren,aber bei diesen Beweisfotos kanns nur besser werden,wie die andren schon sagen,manchmal ist weniger mehr.

Sorry, aber ab zum Anwalt und sofortigen Baustopp.
Gutachter die alles dokumentieren sind hier Pflicht.

Mein/unser schon langes Reden,wann erfolgen Taten?

Allein das Modul über der Tür....

ist doch das (teure) Eingangsvordach.....
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Re: murks

Beitragvon SolarEdgeSteff » 20.04.2012, 16:54

Hallo zusammen

Diverse Schreiber haben meinen Beifall verdient.

Gute Vorschläge gab ´s bis jetzt reichlich.

:roll:

Langsam (mittlerweile 2 Wochen) müsste aber auch mal ein Beitrag kommen,
in dem man liest, dass es in Richtung "Verbesserung" geht.
Sonnige Grüße aus dem Hunsrück
Stefan

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Re: murks

Beitragvon Diver » 20.04.2012, 17:07

Sorry,aber ich bin Handwerker (Fliesenleger) und wenn ich solch abgelieferte Arbeit sehe schwillt mir was....nämlich der Hals.

Wenn dazu der Käufer (sprich TE) meintmdiesem Treiben nicht wirklich einen Riegel vorschieben zu brauchen,weil ein Anwalt nur Kohle verschießt,frag ich mich,was hier bzw wer hier nicht ganz richtig läuft?

Man geht ja auch nicht in die Werkstatt,läßt sich neue Reifen aufziehen und sieht,dass die Bolzen nur handfest angezogen werden....und fährt dann seelenruhig aus der Halle raus.

Man spricht hier um ein paar Tausend €uro,die verbaut werden,vor allem soll mit diesem Geld Gewinn eingefahren werden ,mindestens soll sich die Anlage auf dem Dach jedoch in x-Jahren bezahlt machen.
Ich geb gern meine Kontonummer an,wer meint,er hätte zuviel Geld um es wissentlich in Pfusch zu investieren,ich komme vorbei,erledige den Pfusch und sacke die Kohle ein,ist leicht verdientes Geld für nen Handwerker....
Sowas ist eine Schande für jeden Handwerker,der seinen Job mit Liebe und Hingebung ausführt

@TE,dein handeln ist zwingend erforderlich!

Wie sagt ein Sprichwort? Jeder ist für sein Handeln selbst verantwortlich....
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Re: murks

Beitragvon nothing-but-style » 20.04.2012, 23:08

Gerade du Diver, als Handwerker, solltest froh sein über jede weitere Chance die gewährt wird um Murks zu bewältigen.

Kennst du die Gründe warum ausgerechnet dieser Job nicht mit Liebe und Hingabe ausgeführt wurde,
warum nicht von Grund auf, schon ab Montagesystem nachgebessert wurde?
Shit happens....

Wenn du noch nie Fehler gemacht hast, schmeiße den ersten Stein :wink:

natürlich ist irgendwann Schluss!!!!!
aber erst wird verhandelt und DANN selbst Hand angelegt.

:danke: an dieses Forum ich habe jede Menge Hinweise bekommen, worauf zu achten ist.
Ich hatte mich nicht mit der Montage beschäftigt, da ich den Auftrag gut vergeben glaubte

Zu Anwälten, Gutachter und sonstigem Gesindel:
Wir haben hier noch vollstreckbare Titel rumliegen, was nutzt es wenn der Schuldner pleite ist??? neee Danke
Erst wenn gar überhaupt nix mehr geht, ist dies die letzte, allerletzte Option
Warum sollte ich dem Handwerker dort auch noch Kosten aufbürden, wem bringt das was???
Hand auf´s Herz: Ich will einfach nur Lösungen

Ist doch schön wenn alle aus Fehlern lernen, oder
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Re: murks

Beitragvon sunfix » 20.04.2012, 23:31

mach schleunigst von deinem Rücktrittsrecht gebrauch und suche dir eine Fachfirma.
Mit dem Murks wirst du im Leben nicht mehr glücklich.

Außerdem läufst du Gefahr die Einspeisevergütung zu verlieren, wenn diese Firma noch x-mal nachbessern muss.
Am 30.06. ist Schluss und wenn deine Anlage dann nicht komplett funktionsfähig ist, dann viel Spaß mit der Bank oder wer dir auch immer das Geld gegeben hat.

Sorry, aber wenn ich deine Kommentare lese, bezüglich nicht passender Optik mit Quermontage, oder selbst Hand anlegen....dann habe ich den Eindruck du bist relativ schmerzbefreit.
Lass bloß die Finger von der Anlage, du verlierst jegliche Gewährleistung (wenn es bei dieser Anlage überhaupt etwas zu gewährleisten gibt).

Nochmal sorry, ich melde mich hier nicht oft zu Wort, aber wenn ich manche Beiträge lese, verstehe ich auch warum soviel Schindluder in dieser Branche möglich ist.
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