Modulbefestigungen: dass auch die Photovoltaikmodule halten.
Moderator: Mod-Team
von turbo2703 » 03.11.2011, 10:44
Hallo ,
ich hoffe Ihr könnt mir helfen. Meine Anlage läuft zwar super da ich jetzt aber schon öfters gelesen habe das die Kabel der Module nicht so einfach nicht einfach auf dem Dach liegen dürfen wollte ich mal Eure Meinung hören. Sodas ich noch um Nachbesserung bitten kann. Ist es eigentlich normal das bei der Montage der Dachhaken die Falz der Dachziegel mit dem Hammer abgeschlagen werden?
MFG Tobias
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von open source energy » 03.11.2011, 10:49
turbo2703 hat geschrieben:Hallo ,
ich hoffe Ihr könnt mir helfen. Meine Anlage läuft zwar super da ich jetzt aber schon öfters gelesen habe das die Kabel der Module nicht so einfach nicht einfach auf dem Dach liegen dürfen wollte ich mal Eure Meinung hören. Sodas ich noch um Nachbesserung bitten kann. Ist es eigentlich normal das bei der Montage der Dachhaken die Falz der Dachziegel mit dem Hammer abgeschlagen werden?
MFG Tobias
Beanstanden, die Leitungen sollten möglichst gut an der UK befestigt werden, so können die durch den Wind auf dem Dach "arbeiten" und die Stecker sollten so oder so nicht auf dem Dach liegen. Bei einem Stecker, könnte man noch ein Auge zudrücken, aber das hier ist too much!
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von soko-030 » 03.11.2011, 11:01
hallo tobias, die fotos könnten von mir sein. habe die gleichen ziegel (bogener doppel mulden ..) und bei diesen wurden die falze (verschlüsse) auch mit dem hammer abgeschlagen, muss wohl so sein! die kabel hängen bei mir auch fast lose unter den modulen. es geht nicht wirklich anders da die kabel nicht so ohne weiteres an des gestell gebunden werden können, sind estwas kurz. wo steht denn deine anlage eigentlich? vg, steffen
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von eggis » 03.11.2011, 11:17
Moin Tobias,
ich empfehle dir auch die losen Kabel zu beanstanden. Diese sollten mit Kabelbindern am Gestell befestigt werden. Zur Not sollten auch die Montagebohrungen in den Modulen gehen. Achte darauf, dass die Kabelbinder uv-beständig (schwarz) sind. Der weiße Kabelbinder auf dem ersten Bild ist das garantiert nicht.
Mit sonnigen Grüßen -eggis- "Alte Leute sind gefährlich; sie haben keine Angst vor der Zukunft." (George Bernard Shaw)SOLON P 220/6+ (230W) / SMA SB3300 TL HC Meine Anlage!!! hier klicken
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von tcosmic » 03.11.2011, 16:01
open source energy hat geschrieben:Beanstanden, die Leitungen sollten möglichst gut an der UK befestigt werden, so können die durch den Wind auf dem Dach "arbeiten" und die Stecker sollten so oder so nicht auf dem Dach liegen. Bei einem Stecker, könnte man noch ein Auge zudrücken, aber das hier ist too much!
Noch schlimmer: Wenn bei Tauwetter das Eis unter der Unterkonstruktion durchrutscht.
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von turbo2703 » 04.11.2011, 10:27
danke für Eure Antworten habe heute die Firma informiert mal sehen was da jetzt raus kommt. Hatte gestern auch bei Scheuten nachgefragt und die Antwort gleich mitgeschickt.
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von Bento » 04.11.2011, 11:59
Wie lautet denn die Antwort von Scheuten?
Viele Grüße Bento
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von P.Voltologe » 04.11.2011, 18:20
Ich würde mir auch den Bereich genau ansehen, wo die Stringkabel durch die Dachhaut gehen (Pfanne oder Lochstein oder Profildurchführung). Auf jeden Fall dürfen die Kabel an dieser Stelle nicht gequetscht oder schrafkantig geknickt sein. Auf den Bildern ist hierzu nichts zu erkennen. Grüße
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von solarlux » 05.11.2011, 22:02
Schleierhaft ist mir, warum öfters UNTER den Schienen die Kabel verlegt wurden, anstatt die Kabel möglichst immer ÜBER die Schienen zu legen.
Auf den Fotos sieht es so aus, das die Verdrahtung "von Modul zu Modul" unter den Schienen lang geht.
Bei dem Dach mit guten Gefälle sehe ich im Prinzip nur mögliche Probleme, wenn die Stecker-Dichtungen nach 10-20 Jahren undicht werden, und sich dann in den Steckerkontakten durch Feuchtigkeit Korrosion bildet.
An sich denke ich ist die Anlage aus DEM Grund aber eben NICHT zu beanstanden. Man kauft ja auch kein Auto mit der "Garantie", das alle Dichtungen mindestens 20 Jahre halten. Bei einem Auto kauft man den "Dichtungs-Verschleiß" mit, die selten bis fast nie "ewig" halten.
Aus Betreibersicht wäre es aber natürlich schöner und wohl möglich besser, wenn die Steckerkontakte niemals unnötiger Feuchtigkeit ausgesetzt sind.
Kabelbinder können aber wohl möglich auch mal ein Kabel zum Quetschen über Kannten etc. tendieren lassen. Andere Gefahrenmöglichkeit ist, die Kabel/Stecker mit Kabelbindern so unter mechanische Spannung zu bringen, das die Zugentlastungen und Dichtungen eines jeden Steckers und jeder Moduldose unnötig strapaziert werden.
Der Goldene Mittelweg ist wohl besser. So viele Kabelbinder wie unbedingt nötig, und so wenig wie sinnvoll möglich.
Ich würde es wohl lassen wie es ist, denn:
das abmontieren der Module macht die Module ganz sich nicht besser, die Modulklemmen bzw. deren Schrauben leiden ggf. der Ertrag wird sich die nächsten 15 Jahre ganz bestimmt nicht unterscheiden, ggf. ein paar kWh niedriger ausfallen je öfters die Module durch die Gegend getragen werden.
In den vergangenen Jahren sind die Modulpreise stark gesunken und die Modulleistung ist pro Fläche dabei noch gestiegen.
Somit kann es in 20 Jahren eh lohnenswert sein, die bis dato älteren Module abzureißen/-zu verkaufen und dann neue Platten auf das bis dato hoffentlich noch gute und passende Untergestell zu verbauen.
Die 2, 3, und n'te Anlage lässt sich bestimmt noch weiter optimieren... die doch auch zu einem guten Preis bei möglichst guter Leistung stattfinden sollte.
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von Bento » 06.11.2011, 20:58
Hallo solarlux, habe für deine Argumente kein Verständnis: solarlux hat geschrieben:Ich würde es wohl lassen wie es ist, denn: das abmontieren der Module macht die Module ganz sich nicht besser,
Mit dieser Aussage wird man nie Module demontieren! ........die Modulklemmen bzw. deren Schrauben leiden ggf.
Dann dürfte ein Auto auch nicht mehr gewartet werden oder zu einer Rückrufaktion abgegeben werden! .....der Ertrag wird sich die nächsten 15 Jahre ganz bestimmt nicht unterscheiden,
Stimmt aber nur, wenn die Kabel nicht durch Bewegungen aufscheuern oder durch Schnee- oder Eisabgänge beschädigt werden! ........ggf. ein paar kWh niedriger ausfallen je öfters die Module durch die Gegend getragen werden.
Wodurch das? Durch die Zeit, in der die Anlage wegen der Mängelbeseitigung nicht läuft? Peanuts würde ich zugunsten eines besseren Gefühls gerne in Kauf nehmen. Größere Unterbrechungen würde ich dem Solarteur anlasten. Er hats ja in der Hand! Allein schon die hellen Kabelbinder zeugen davon, dass der Solarteur von Tuten und Blasen keine Ahnung hatte. Oder war es etwa nur diese eine Stelle, an der gerade die "uv-beständigen" Kabelbinder ausgegangen waren? Ich möchte mir erst gar nicht vorstellen, wie der Rest aussieht (Dachdurchführungen, Anzahl der Haken, Hakenabstände, Schienenüberstände, Anschluss an Potentialausgleich.........) Hier hat man sich sogar ein Bearbeiten der Pfannen gespart! Am Anfang hat der Betreiber noch die Möglichkeit berechtigte Mängel kostenlos beheben zu lassen. Später zahlt er die Reparaturen aufgrund fehlerhafter Montage selbst. Natürlich kann man auch - so wie du - nach der Devise "Never change a winning team (in diesem Fall die einspeisende PV-Anlage)" verfahren und darauf pokern, dass die nächsten Jahre schon alles gut gehen wird, aber viele betreiben das hier nicht als reines Hobby, sondern als unternehmerische Tätigkeit mit all ihren Risiken aus der Kreditaufnahme. Ob man da noch pokert?
Viele Grüße Bento
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