Montage/Dimensionierung nach DIN1055 für Eigeninstallation

Modulbefestigungen: dass auch die Photovoltaikmodule halten.

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Montage/Dimensionierung nach DIN1055 für Eigeninstallation

Beitragvon Holzhacker » 26.02.2009, 13:56

Hallo allerseits,

vielleicht hat jemand von euch auch dieses Problem gehabt oder noch vor sich. Ich möchte auf einen Scheunendach selbst eine PV-Anlage mit x KW installieren. Um diese Anlage versichern zu können ist ja ein Nachweiß gegenüber der Versicherung notwendig, dass diese Anlage nach DIN1055 etc. errichtet wurde.

Nun meine Frage. Gibt es eine Methode, wie man die Anlage und somit das Montagesystem dimensioniert, dass dieses von der Versicherung abgenommen wird?

Nach eigener Recherche bietet Schletter eine Software für diesen Zweck an, welche jedoch nicht für Endkunden verfügbar ist.

Die zweite Möglichkeit, ein Statikbüro zu beauftragen möchte ich nicht nutzen, da dies wahrscheinlich doch ziemlich kostenintensiv werden kann?
Oder gibt es diesbezüglich andere Erfahrungen?

Gruß
Rigo
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Beitragvon Dr. Chili » 26.02.2009, 14:49

Die "Anlage", die nach DIN 1055 (einwirkungen auf tragwerke) dimensioniert sein muss ist vermutlich die scheune...
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Beitragvon Holzhacker » 26.02.2009, 14:56

Ich meine das Gesamtsystem

PV-Anlage + Unterkonstruktion

Unter Maßnahmen verstehe ich z.B. Verstärkung der Tragwerke sowie zur PV-Anlage welche Abstände müssen zum First etc. eingehalten werden.
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Beitragvon Dr. Chili » 04.03.2009, 14:14

Die Methode, von der du hier sprichst ist eine statische berechnung...

Dazu braucht man mindestens
die abmessungen des daches bzw. der bauteile des dachstuhls,
die abmessungen bzw. gewicht der PV module,
den geographischen standort (inkl. seehöhe),
die technischen daten der unterkonstruktion,...
und
und
und

Des weiteren ist natürlich der Zustand der (Dach)konstruktion ein wichtiger Faktor

Das hat schon einen grund, dass es dafür kein 2 min onlineformular gibt... Falls es so etwas doch gäbe würde ich von der benutzung dringend abraten...

Der wichtigste Punkt ist jedoch, dass ohne einer betrachtung im einzelfall keine seriösen angaben gemacht werden können...
Dazu gibt es leute, die sich das ganze jahr mit der planung, berechnung und auslegung von PV Anlagen beschäftigen, die wissen nämlich wie's funktioniert...

edit: ganz abgesehen von den oben genannten punkten ist wohl eine eigeninstallation der falsche weg weil wohl jeglicher anspruch auf irgendeine garantie oder gewährleistung flöten geht sobald du die leiter an deine traufe lehnst. vermutlich würde dir sogar die versicherung aussteigen...
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