Modulbefestigungen: dass auch die Photovoltaikmodule halten.
Moderator: Mod-Team
von tobiasxxx » 31.07.2011, 21:56
Hallo,
ich bin auf der Suche nach sinnvollen Montagemöglichkeiten für dachparallele (Dünnschicht-)Module auf folgendem Untergrund:
Hallendächer aus Betonfertigteilen mit Bitumen-Schweißbahn, Dachneigung 6°. Die Platten 1,5 x 6m sind kassettenförmig aufgebaut, unterseits mit starken umlaufenden und mittigen Stegen, dazwischen sind sie 7cm stark. Die Schweißbahnen wurden erst kürzlich erneuert, keine Dämmung etc.
Die Gesamt-Statik scheint unkritisch und wird auch noch mal geprüft.
Ich würde dennoch ungern mit Ballast-Systemen arbeiten und frage mich, wie dort am besten, einfach und dauerhaft dicht Montageschienen zu befestigen sind:
a.) Anbohren, Gewindebolzen mit Verbundmörtel einkleben und mit Bitumen vergießen? (weiter wie Stockschrauben-Montage) b.) geeignete Dachhaken/Winkel/Montageplatten o.ä. auf´s Dach dübeln, ebenfalls mit Bitumen eingedichtet c.) Schienen bzw. Halter direkt auf die Bitumenbahn kleben (mir wurde berichtet es gäbe da zugelassene Systeme, was ich aber nicht so recht glauben mag...)? d.) ...? Oder lohnt es sich, dort erst ein Trapezblech-Dach draufzubringen und dann mit einem entsprechenden Montagesystem (z.B. Montavent) weiterzumachen?
Welchen Dachabstand sollten die Module in Anbetracht der geringen Neigung mindestens haben?
Freue mich auf konstruktive Tips!
Sonnige Grüße Tobias
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von Janne » 01.08.2011, 06:34
Hallo,
Ich habe mit Halter von Metaller machen lassen, Grundplatte 200x200x8 (geplant waren 6mm Stärke, sind aber vom Lasern zu dick gekommen) , mit angeschweißten 12mm Gewindestangen mit Knotenblechen, die Dachpappe bei der Montage erhitzt und die Bleche quasi aufgeklebt, mit 4 x Ankern mit Verbundmörtel in die Bimsbetonplatten geklebt und dann geprimert und mit einer Lage Dachpappe abgeschweift. Danach weiter wie Standard Stockschraubenmontage.
Wieso Dümnschicht und noch kristalline Module???
Bemühe mal die Such es gibt hier ein paar Anlagen um die 5-7 Grad Dachneigung....
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von Janne » 01.08.2011, 06:36
Die Lehmannteile sind für Dachpappe auf Holzschalung, also eher nicht oder nur mit Modifikationen zu gebrauchen.
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von Karl aus W. » 01.08.2011, 15:01
hi diese " lehmann teile lassen sich einfach z.b. 2, oder 4 x dübeln,verschrauben, (schlagdübel) , geht schneller, dann mit voranstrich streichen, trocknen lassen, und einfach 10 cm überlappend , mit bitumenbahnen verschweißen.. das wäre für mich die beste lösung...( jede attika auf flachdächern wird so am rand abgedichtet.. in deinem falle lösung " B " gruß karl
Zuletzt geändert von Karl aus W. am 01.08.2011, 15:18, insgesamt 1-mal geändert.
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von Janne » 01.08.2011, 15:11
Jo, aber ob das hält, ist ja nur ein Blechle.... Und besinnt nicht umsonst wie ein Schweizer Käse gelocht. Ich wette, da musst Du in jedes Loch ne Spax in die Schalung hauen, damit es das Tril nicht verknikkert, wenn der Wind weht....
Wenns aber easy sein sollte, dann bitte mal testen.... Ich könnte nochmal 20 kWP, wenn's bezahlbar bleibt und ich das fortlaufende Nachbardach von meiner Tante pachten darf....
Grüße Jan
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von tobiasxxx » 02.08.2011, 23:09
Hallo,
danke für die Antworten!
Dünnschicht (CIGS) hatte ich angedacht, weil die Dächer nach SW bzw. NO ausgerichtet sind und man kristalline Module dann zumindest auf der NO-Seite irgendwie schräg aufständern müsste, mit entsprechendem Aufwand + Flächenverlust.
Der Vorschlag mit passend gefertigten (und gerechneten) Montageplatten scheint doch machbar, auch wenn das selbst mit nur 2 Dübeln pro Halter ein ziemlicher Montageaufwand sein dürfte... Es geht um gute 1000m²...
So eine richtig gute und eindeutige Lösung scheint es hier ja nicht zu geben, sind solche Bitumendächer so ungewöhnlich?
Viele Grüße Tobias
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von ruppy » 03.08.2011, 05:24
hallo tobiasxxx schau dir mal den link an www.ff7steps.de das könnte eine gute allternative sein. gruß ruppy
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