von dachhaken » 05.03.2009, 09:06
Ja es ist tatsächlich so, die DIN EN 1055 legt fest, wie Tragkonstruktionen und äquivalente Bauwerke zu bemessen sind. Und es ist nun mal so, dass im Bereich Traufe, First und Giebel mit erhöhten Windlasten zu rechnen ist.
Deshalb werden z. B. auch bei der Verlegung von Trapezblech- oder Eternitplatten in diesen Bereichen mehr Befestigungspunkte (hier dann mehr Verschraubungen) vorgesehen. Vergleichbar muss es eben dann auch bei Solaranlagen so sein.
Da es hier teilweise schwierig sein dürfte, die notwendige erhöhte Anzahl Dachhaken im ausreichenden Maße technisch sinnvoll setzen zu können und man ja auch von der Lage der Sparren, der Modulgrößen usw. abhängig ist, geht man, teilweise zwangsläufig, den Weg, Abstand von den jeweiligen "Dachkanten" (Giebel, Traufe, First) zu halten und so den tatsächlichen Bereich der erhöhten (Rand-)Lasten zu verringern. Wenn möglich, kann natürlich auch "mehr befestigt" werden, was allerdings auch für Modulklemmen usw. gelten muss. Und hier steht dann die Frage, ob diese die erhöhten (Wind-)Beanspuchungen in den Randbereichen dann ausreichend aufnehmen können.
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