Module richtig befestigt?

Modulbefestigungen: dass auch die Photovoltaikmodule halten.

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Module richtig befestigt?

Beitragvon photonomon » 19.05.2011, 19:53

hallo zusammen..

ich habe an meiner anlage (vorerst unterkonstruktion) höchstwahrscheinlich eine schwachstelle entdeckt !
vielleicht kann mir jemand sagen welche maße tolerierbar sind und welche nicht .
und zwar ist ist die komplette anlage rundherum unterkonstruiert ,so das ca. 20 cm vom rand der module aus gemessen, die schienen untenher laufen. -BIS auf eine außenecke - die ist quasi frei ,so das ein außenliegendes modul auf einer ca. fläche von 40 cm x 40cm frei in der luft liegt und ohne auflage und befestigungen auskommen muss ! - ich finde das es gerade im unterem bereich wichtig ist genügend befestigungsmaterial einzusetzen - allein schon wegen schneelast und sturm.

nun nochmal meine frage : gibt es evtl. maßgrenzen wieviel cm ein modul frei überstehen darf ?

vielen dank schonmal ! :wink:
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Re: Module richtig befestigt?

Beitragvon eggis » 19.05.2011, 21:18

Die maximale Kragweite sollte in der Montageanleitung oder statischen Berechnung zur Unterkonstuktion zu finden sein.
Mit sonnigen Grüßen
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Re: Module richtig befestigt?

Beitragvon bettina » 20.05.2011, 04:27

hallo :)

So wie ich es verstanden habe ,schwebt das Modul 40 mal 40 cm frei . Rufe am besten beim Modulhersteller an und
schildere denen Deinen Fall. Die sind /müssen ja super freundlich am Telefon Auskunft geben .Wenn mögl. laß Dir was
schriftliches senden :wink:

mfG
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Re: Module richtig befestigt?

Beitragvon baertram » 20.05.2011, 05:12

Hallo,

könntest Du mal ein Bild davon einstellen, damit man sich das besser vorstellen kann?

Gruß baertram
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Re: Module richtig befestigt?

Beitragvon HEWE » 20.05.2011, 06:25

Besser die Schiene ragt unter dem Modul hervor, und ist notfalls sichtbar,als Module frei schwebend zu montieren
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Re: Module richtig befestigt?

Beitragvon solarlux » 20.05.2011, 17:37

Gut fixiert sollte die Anlage auch am überstehenden Rand starke Stürme überstehen.

Tornado-ähnliche Windhosen jedoch möglicherweise NICHT, da würde auch fast jede Aufständerung ab punkt x "weggefegt".


Die Frage müsste also anders lauten, ist man bereit für ein größeren Generator (mit mehr Modulen) die Dachränder mit "über"-zu belegen,
damit über die Anlagenlaufzeit MEHR Ertrag einzufahren,

oder mag man lieber ein F A S T gegen Null tendierendes Sturm-Risiko, und versucht die ganze Anlage mit möglichst wenig unterlüftung zu betreiben,
damit möglicher Sturm, Orkan und Tornados nur die minimalst mögliche Angriffsfläche haben.

Ertrag vs. Gewinn vs. Betreiberrisiko ist also die Fragestellung.


Ob das Geld auf dem Sparbuch besser aufgehoben wäre, damit "Null" Risiko....."Summe x bleibt Summe x abzuglich Inflation :mrgreen:

Neben den "Berechnungen" könnte man auch mal "deutlich" den überstehenden Modulrand an Rand selbst prüfen, ob man der Konstruktion große Strumlasten und "massiven Sogeffekte" selbst zutraut,
oder ob man mögliches Risiko SELBST VERRINGERT, in dem man mit zusätzlichen Befestigungen an Dach/Fassade mit einer Art Randkonstruktion "ÜBER die Herstellerangaben hinaus", das Montagegestell nochmals massiv statisch verstärkt.

Wie oft seid Ihr denn in den letzden 50 Jahren von einer derartigen "Windböe" DIREKT getroffen worden?

http://www.myvideo.de/watch/6535713/TOR ... ER_MONHEIM
http://www.youtube.com/watch?v=9-Qjp5B3cJs
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Re: Module richtig befestigt?

Beitragvon baertram » 20.05.2011, 18:49

@solarlux: ich glaube Du bist über das Ziel bzw. die Frage von photonomon hinausgeschossen.

Die Frage war nämlich, ob es, wie bei ihm geschehen, ausreichend ist die Module zu befestigen. Da er aber noch keine Bilder geliefert hat und, zumindest ich, nach seinen Erklärungen mir nicht des tatsächlichen Zustandes sicher bin, kann ich auch keine eindeutige Antwort geben. Da wir Schletter als UK verwenden, kann ich über deren Vorgaben berichten.

Sollte es so sein, dass ein oder mehrere Module nur 3 Auflagepunkte haben, da eine Schiene zu kurz ist, kann ich sicher sagen, dass dies nicht zulässig ist.
Geht es nur um den Überstand des Moduls über den letzten Dachhaken, so ist zumindest bei Schletter, dass dieser Abstand max. 40cm betragen darf. Ich denke, dass dieses Maß bei vielen UK-Herstellern ähnlich ist.

Gruß baertram
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Re: Module richtig befestigt?

Beitragvon solarlux » 20.05.2011, 22:00

baertram hat geschrieben:@solarlux: ich glaube Du bist über das Ziel bzw. die Frage von photonomon hinausgeschossen.


Richtig,
denke aber das die Grundfrage "hält das auch" .... ist, habe das jedenfalls so verstanden.

Und kurz, ich denke das fast jede Anlage, die sauber "flach" auf dem Dach montiert ist,
mehr winddruck-und sogeffekte verragen kann, als aufgeständerte Anlagen, aber man unter'm Strich
die betriebswirtschaftliche Seite im Vergleich zum ggf. möglichen großeren Gewinn vs Betriebskosten/- und Risiken gegenüber zu stellen ist.
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Re: Module richtig befestigt?

Beitragvon photonomon » 24.05.2011, 21:04

:) vielen dank für die rege anteilnahme auf meine fragen.

nach genügend recherche und viel nervigen fragereien,habe ich nun auch die herstellerangaben und dessen bestätigungen das bei mir alles im grünen bereich ist.
und zwar ist es (wie bereits hier erwähnt) tatsächlich so , daß die module bis höchstens 40 cm !! über die auflage und der letzten befestigung hinausragen darf. - nochmals danke für die vielen tollen tips hier ! :danke:
photonomon
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