Konstruktive Durchbildung verankerter Montagesysteme

Modulbefestigungen: dass auch die Photovoltaikmodule halten.

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Konstruktive Durchbildung verankerter Montagesysteme

Beitragvon cheflender » 16.01.2012, 15:33

Hallo,

ich schreibe momentan meine Diplomarbeit mit folgendem Titel:

"Statische Auswirkungen und konstruktive Lösungsmöglichkeiten von fixen und nachgeführten Photovoltaiksystemen bei der Ertüchtigung von Flachdächern"

Hierbei soll der Fokus hauptsächlich auf Wohn- und Bürogebäude und landwirtschaftlich genutzte Gebäude mit Flachdachtragkonstruktionen aus Holzbalken und Stahlbetondecken liegen. Desweitern ist der Aufbau als Kaltdach oder Warmdach zu beachten.

Zu den konstruktiven Lösungsmöglichkeiten habe ich viele Systeme unterschiedlichster Hersteller gefunden. Das gilt vor allem für die fixen Montagesysteme, als (zum Teil) auch für die nachgeführten Montagesysteme.

So langsam geht es ans Eingemachte... Die Systeme sind weitestgehend hinsichtlich Ihrer Planungskriterien und Statik beschrieben.

Als nächstes muss ich die konstruktive Durchbildung der Verankerungen bei den fest montierten Systemen beschreiben. Leider fehlt mir bis hierhin jede Grundlage....

Die beschriebenen Häuser sind vorwiegend mit Dachabdichtungen aus Bitumen oder Kunsstoffen jeder Art versehen. Ich glaube daher, dass es schwer ist, generelle Aussagen zu treffen, da die Unterscheidungen bei der Abdichtung beginnt und über den Aufbau bishin zur Tragkonstruktion geht.

Meine Frage an dieser Stelle ist jetzt, ob es Regelwerke aus dem Handwerk, Beschreibungen der Hersteller oder vielleicht Praxisnahe Literatur gibt, die in dieser Hinsicht zu empfehlen und nützlich sind?!?!?!


Ich bin über jede Hilfe dankbar! :danke:

mfg
C. Flender


PS: Gehe ich eigentlich richtig in der Annahme, dass es nur wenige nachgeführte Systeme für Auf-Dach-Anlagen gibt?!
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Re: Konstruktive Durchbildung verankerter Montagesysteme

Beitragvon jodl » 16.01.2012, 15:44

in welchem Fach schreibt man so eine Diplomarbeit, wenn man vom Thema Null Ahnung hat?
Mediendesign?
angewandte Politikwissenschaft?
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Re: Konstruktive Durchbildung verankerter Montagesysteme

Beitragvon Mühli » 16.01.2012, 15:48

Jodl, mach ihn nicht so an, er kann doch auch nix dafür.
Eine Diplomarbeit kann man sich nicht unbedingt aussuchen und Ahnung muss man davon auch keine haben.
Man studiert ja auch, damit man nicht so dumm stirbt wie man geboren wurde.
Wer schon alles weiß, studiert nicht.

Gruß
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Re: Konstruktive Durchbildung verankerter Montagesysteme

Beitragvon cheflender » 16.01.2012, 15:52

Bauingenieurwesen.

Inwiefern kristallisiert sich denn für dich die "Ahnungslosigkeit" heraus. Vielleicht ergibt sich ein Punkt, an dem ich nochmals arbeiten sollte.
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Re: Konstruktive Durchbildung verankerter Montagesysteme

Beitragvon jodl » 16.01.2012, 17:11

cheflender hat geschrieben:Bauingenieurwesen.

Inwiefern kristallisiert sich denn für dich die "Ahnungslosigkeit" heraus. Vielleicht ergibt sich ein Punkt, an dem ich nochmals arbeiten sollte.


cheflender hat geschrieben:Leider fehlt mir bis hierhin jede Grundlage....


das hat mich zu der Vermutung verführt
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Re: Konstruktive Durchbildung verankerter Montagesysteme

Beitragvon cheflender » 16.01.2012, 17:22

Ja... jede Grundlage im Hinblick auf die Verankerungen.

Damit meine ich Folgendes:
Welche Verbindungsmittel benutze ich bei welchem Konstruktionsbaustoff, wie schließe ich bauphysikalische Schichten (v.a. Wärmedämmung im Hinblick auf evtl. Wärmebrücken, die Abdichtung wegen Undichtigkeiten) nach den aktuellen Regeln der Technik unter Berücksichtigung der Normen und Vorschriften um die Durchdringung an. Vielleicht "darf" man Letzteres wie bei Rohren ausführen... Leider habe ich hierzu noch keine sachdienlichen Informationen. Ein bekannter Dachdecker konnte mir was dazu schicken. Allerdings ohne zu wissen, ob das für Verankerungen von Montagesystemen zulässig ist. Und gibt es Unterschiede bei Kalt- und Warmdächern bzgl. der Durchdringungen oder Befestigungen...

Lokal ansässige Installateure verweisen mich zu den Herstellern. Die Hersteller (bisher Schletter) zu den Installateuren. Was ich daraus lerne, ist dass die Sorge vor Undichtigkeiten, die hier teilweise im Forum aufkommt, daraus resultiert, dass sich keiner dafür Verantwortlich fühlt :-) :juggle:

Insgesamt wird das nur einen Bruchteil der Arbeit ausmachen. Ist aber in jdem Fall notwendig...
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Re: Konstruktive Durchbildung verankerter Montagesysteme

Beitragvon jodl » 16.01.2012, 17:51

das sich, wie du festgestellt hast, keiner dafür verantwortlich fühlt, kann man auch als Zeichen dafür sehen, daß es eben keine zuverlässige Lösung gibt
wenn du z. B. nach dem Befestigungsmittel "Siemens Lufthaken" fragen würdest, wäre das Ergebnis ähnlich
es gibt halt Sachen, die gehen nicht
oder eben nur mit Trixerei, mit selbstgebastelten Lösungen, usw.

wenn ein Hersteller dich an "die Installateure" verweist, dann heißt das ja nur, daß er für das Problem keine zugelassene Lösung hat

wobei "das Problem" bei dir ja ziemlich umfassend oder unspezifisch weit gefasst ist

grundsätzlich ist jede Durchdringung der Flachdach-Abdichtung eine möglichst zu vermeidende Schwachstelle
nur ohne Durchdringungen wirst du halt schwer was auf dem Flachdach befestigen können
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