Modulbefestigungen: dass auch die Photovoltaikmodule halten.
Moderator: Mod-Team
von zisou26 » 15.03.2010, 23:20
Hallo Leute, für meine PV-Anlage wurde heute die Unterkonstruktion fertiggestellt. Ich habe festgestellt, das der Abstand von Oberkante Eternit bis Unterkante Modulrahmen nur ca. 11 cm beträgt. Mir erscheint das ziemlich wenig, auch wenn die Rahmenhöhe ja noch hinzu kommt. Der Monteur meint es gäbe auch solche Winkel um die Schienen nochmal 5 cm höher raus zu bekommen. Die erste Frage ist also ob sich eine solche Investition (ca. 4000 €) wohl bei 22 Grad und 167 kWp über 20 Jahre rechnet ?! Die Kosten sind natürlich so hoch durch den hohen Arbeitslohn für Rückbau und die Winkel sollen wohl auch nicht günstig sein. Eine zweite wichtige Frage bezieht sich auf die Sparrenlänge von ca. 27,3 m. Die Module bedecken "nur" 27m in der Höhe. Sollte ich die verbleibenden 30 cm besser unten nutzen damit bei den 22 Grad möglichst viel Luft in den Zwischenraum eingeführt wird oder wäre es sinnvoll eine Unterbrechnung mitten in der Fläche zur Entlüftung der unteren Module zu gewährleisten ? Ein Bekannter sagt damit würde ich dann aber wieder diesen Schornsteineffekt unterbrechen. Wer kann mir helfen ?? Würde mich sehr über Antwort freuen ! Viele Grüße Zisou
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von buergersolar » 15.03.2010, 23:58
Hallo!
Meiner Meinung nach kannst du das so lassen. Ich würde diese Winkel für 4.000€ nicht kaufen. 1. Du hast ab Oberkante Welleternit gemessen, d.h. in den Wellen hast du nen größeren Abstand, wo noch mehr Luft strömen kann. 2. sind 11cm doch nicht wenig, oder? Du solltest eher aufpassen, dass du dir mit den Winkeln keine Segel baust, die beim nächsten Sturm abheben.
Sonnige Grüße
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von hadl » 16.03.2010, 09:00
Hallo Zisou. Da kann ich Bürgersolar zustimmen. Wir haben ein Bürgerkraftwerk, seit 2004 am Netz. Ich habe zwar nicht nachgemessen, aber der Abstand von Oberkante Eternit, bis Unterkante Modul ist, weniger als 11 cm und die läuft gut.
Gruß Hadl
Zuletzt geändert von hadl am 16.03.2010, 09:07, insgesamt 2-mal geändert.
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von phoenixx2007 » 16.03.2010, 09:03
Tagchen auch. 27m Sparrenlänge ist ne Menge! Ob ich die unterbrechen würde, würde ich von den Schneeverhältnißen abhängig machen! Im Sommer wird ein mehrfache unterbrechung mehr bringen als der berühmte Kamineffekt, denn es natürlich gibt, der aber zwecks Modulkühlung wohl doch etwas überschätzt wird zumind. bei 27m und nur22°DN. Die Module solltest Du jedoch auf alle fälle Horizontal zum Dach Verschalten, also nicht von oben nach unten.
Das mit den Winkel würde ich nachträglich nicht mehr machen.
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von Floetzi » 16.03.2010, 12:14
phoenixx2007 hat geschrieben:..... Die Module solltest Du jedoch auf alle fälle Horizontal zum Dach Verschalten, also nicht von oben nach unten. .....
Phoenixx
Warum? Floetzi
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von buergersolar » 16.03.2010, 13:10
Wahrscheinlich wegen Schnee. Angenommen, die obere Modulreihe ist schneefrei: Bei horizontaler Verschaltung ist ein ganzer STring frei und bringt Erträge, bei vertikaler Verschaltung sind in jedem Strin eins bis ein paar Module frei und bringen kaum Ertrag.
Sonnige Grüße
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von phoenixx2007 » 16.03.2010, 17:47
Guten Abend Flötzi. von Floetzi » 16.03.2010, 12:14
phoenixx2007 hat geschrieben: ..... Die Module solltest Du jedoch auf alle fälle Horizontal zum Dach Verschalten, also nicht von oben nach unten. .....Phoenixx
Warum?
weil von buergersolar » 16.03.2010, 13:10
Wahrscheinlich wegen Schnee. Angenommen, die obere Modulreihe ist schneefrei: Bei horizontaler Verschaltung ist ein ganzer STring frei und bringt Erträge, bei vertikaler Verschaltung sind in jedem Strin eins bis ein paar Module frei und bringen kaum Ertrag.
und eben wegen der Thermie unter ggf. 27lfm Module! Temperaturkoffizient der Module. Um so weiter oben in der Modulfläche, um so Wärmer wirds sein. ........und wenns nur ein 1/2% ausmacht ist es trotzdem dieses zu viel im Sommer Phoenixx
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von zisou26 » 16.03.2010, 18:13
Hallo Leute, vielen Dank für Eure Antworten ! Da ist einiges sehr Interessant für mich, z.B das mit den Strings waagerecht verschalten !! Ich bin mir mittlerweile auch über alles klar. Nur weiß ich immer noch nicht ob die 30 cm die ich noch frei habe unten in der Traufe anordne oder doch besser mittig in der Anlage eine Unterbrechung einbaue. Besteht denn bei uns (Nordsee, Windlastzone 4, Schnee 2) das Risiko das wenn ich eine Unterbrechung mitten der Fläche einbaue, das es Schäden durch Schnee geben könnte ? Mein Vater hat Angst vor solchen Schäden und glaubt fest daran, das der Schornsteineffekt schon für genügend Luftstrom sorgt. Ich würde lieber unterbrechen, damit im Sommer die untere warme Luft besser entweichen kann. Was würdet Ihr machen ???? Schöne Grüße Zisou
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von ICEAGE » 16.03.2010, 19:01
Hallo, ich würde auf jeden Fall unterbrechen, denn so hast Du halt 2 Kamine laufen statt einem langem. Wichtiger wäre mir aber das Du dardurch einen Wartungsgang schaffst der bei defekten Modulen sehr hilfreich sein könnte oder aber für gewisse andere Sachen wie Modulreinigung oder Wartung usw. Wieviel Platz ist dann eigentlich noch zur Dachrinne vorhanden? Zwecks dem Wasser! MfG
Grün sieht in der Perspektive des Lukasevangeliums die sinnvolle Nutzung von Geld. Es ist nicht zu verteufeln, sondern sinnvoll einzusetzten, ...
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von GunterD » 16.03.2010, 19:20
Hallo,
folgende Überlegung: Ihr habt wieder mal wieder so viel Schnee wie diesen Winter, dann wird der Schnee bei einer durchgängigen Modulfläche abrutschen, bei einer geteilten nicht. Ich würde ddas Moduelfeld so beginnen, dass normal ablaufender Regen in die Dachrinne tropft und die 30 cm würde ich oben am First lassen, wo die Angriffskraft des Windes am stärksten ist. Die 27 m sind zwar eine ordentliche Strecke, aber ich denke eine Unterbrechnung bringt auch nicht viel, da der obere Teil der Anlage als Ansaugluft auch nur wieder die Luft hat, die sich unter und über dem unteren Teil der Anlage aufgewärmt hat. Mein Tipp - durchgehendes Modulfeld.
GunterD
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