Modulbefestigungen: dass auch die Photovoltaikmodule halten.
Moderator: Mod-Team
von georgeee » 17.08.2011, 16:25
Hallo, ich beabsichtige bei mir eine PV-Anlage über einen Grossteil des Daches (Ostseite in Südbayern) zu installieren. Das Dach ist 11 Jahre alt, gedämmt mit PUR-Platten als Aufdachisolierung, die leider nicht besonders schalldämmend sind. Nun meine Frage: Hat jemand Erfahrung, wie eine aufgeständerte PV-Anlage Schallemissionen (z.B. Regentropfen, die auf das Dach prasseln) minimieren kann und ob es dies Eurer Erfahrung auch tut? Sicherlich spielt da auch die Befestigungsweise eine Rolle. Bin Euch dankbar um Rückmeldungen . Schöne Grüsse Georgeeee
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von Dr. Chili » 18.08.2011, 12:17
aufgeständerte PV Anlagen mindern den Schall von allen PV Anlagen am schlechtesten weil du zwischen den Modulreihen nämlich gar keinen Schalldämmeffekt nutzen kannst. welche Neigung hat denn dein Dach? Grundsätzlich wäre es wichtig die PV Anlage vom Dach schalltechnisch zu entkoppeln. Es gibt da eine gewisse Fa. getzner ("the good vibration company"). die bieten solche lösungen an für Bau und Industrie an. Die Frage ist nur, wie du als Endkunde da ran kommst... entkoppeln könntest du zB an den Dachhaken. Da hast du wenige Kontaktpunkte und somit wenig Materialeinsatz. Das ist auch im Holzbau bei tragenden Verbindungen üblich und sollte grundsätzlich daher durchführbar sein.
Du musst halt nun den Preis dafür zahlen, dass jemand vor 11 Jahren das Dach "zu Tode gespart" hat...
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von jodl » 18.08.2011, 13:11
Dr. Chili hat geschrieben:Du musst halt nun den Preis dafür zahlen, dass jemand vor 11 Jahren das Dach "zu Tode gespart" hat...
PUR-Aufdachdämmung ist nicht gerade das sparsamste was ich mir ausdenken könnte 
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von Dr. Chili » 19.08.2011, 09:56
jodl hat geschrieben:Dr. Chili hat geschrieben:Du musst halt nun den Preis dafür zahlen, dass jemand vor 11 Jahren das Dach "zu Tode gespart" hat...
PUR-Aufdachdämmung ist nicht gerade das sparsamste was ich mir ausdenken könnte 
Gibt es eine billigere Aufdachdämmung?
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von Mr.10.000Volt » 19.08.2011, 10:01
Hallo geogreee, such mal nach "Silentblöcken" könnte eine Möglichkeit sein, die Teile zwischen Hacken und Schine zu setzen http://www.silentblock.de/prodtailliert.html...als Beispiel
Wer, wenn nicht wir....
wann, wenn nicht jetzt?????
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von dennisophie » 19.08.2011, 20:33
Hi,
zum Thema Schalldämmung eines Steildachs kann man nur so viel sagen, dass derartige Konstruktionen ohnehin einen schlechten Schallschutz. Schallschutz hängt nun einmal dierkt von der Bauteilmasse ab. Hierzu sind die Kommentare von "Dr. Chili" blanker Unsinn. Die schalltechnische Entloppelung der Pv-Konstruktion von der Dachkonstruktion kann nur bedingt die Körperschallübertragung vermindern. Gruß dennisophie
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von Dr. Chili » 22.08.2011, 08:41
ich ziehe alles zurück und behaupte das gegenteil! natürlich hat dennisophie recht. du solltest eine 10-15 cm dicke betonplatte auf dein Steildach betonieren. schließlich muß da Masse rauf. Und darauf kannst du dann auch deine PV aufständern. *Ironie aus*
@dennisophie: denkst du Regentropfen, die auf das Dach prasseln fallen eher unter körperschall oder luftschall?
@georgeee nun noch etwas produktives: hast du dir schon gedanken gemacht was mit dem restlichen dach passiert. dort bleibt natürlich das geprassel...
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von georgeee » 22.08.2011, 09:05
danke für die vielen Kommentare... Was mich einfach interessierten würde bei Leuten, die ihr Schlafzimmer im Dachgeschoss haben. Habt ihr nach der PV-Anlagen-Montage irgendeinen Effekt gemerkt bzgl. Schallreduzierung, - oder erhöhung? Danke auch für die Produkthinweise. Aber vielleicht sind sie gar nicht notwendig, weil es bereits eine kleine Schallreduzierung gibt. @dr. chilli: ich versuche möglichst viel meines Daches unter die PV-Anlage zu bekommen. Vielleicht bleiben 20% unbedeckt. Übrigens war die PU-Schaum-Isolierung auch früher schon nicht die billigste, sie hat den Vorteil dass sie den günstigsten Lambda-Wert hatte und dadurch den besten Energieeinspareffekt pro Dicke Dämmstoff.
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von Lodda60 » 22.08.2011, 09:06
Hallo Gorgeee,
die Regentropfen, die auf das Dach fallen regen das Dach zu Schwingungen an. Wenn das Dach schwingt, schwingt auch die Luft unter dem Dach. Also geht es um Körperschall im Dach und um den Luftschall im Dachraum. Wenn eine PV-Anlage dafür sorgt, dass die Regentropfen nicht mehr direkt auf das Dach fallen, entsteht erst einmal weniger Körperschall, es sein denn, die Tropfen regen die Module an die wiederum über das Montagegestell die Schallenergie in das Dach übertragen. Dies halte ich aufgrund der Massenverhältnisse aber für unwahrscheinlicher als bei dem Trapezblechdach.
Wenn unter der betroffenen Dachfläche vor allem ein Raum mit erhöhtem Ruhebedarf liegt (Bsp.: Schlafzimmer) und auf der anderen Dachseite Räume sind, in denen keine Ruhe herrschen muss, halte ich die Frage schon legitim. Wenn aber in der Dachhaut auf der PV-Seite auch noch Dachfenster sind, wird der Schalldämmeffekt der PV-Anlage zu vernachlässigen sein, denn die Regetropfen trommeln weiterhin ungestört auf die Fenster.
Gruß Lothar http://www.sonnenertrag.eu/de/lodda60/darmstadt/4560/4780.html http://www.sonnenertrag.eu/de/lodda64/muenster-b-dieburg/4565/4785.html# http://www.sonnenertrag.eu/de/lodda63/pfungstadt/4564/4784.html http://www.youtube.com/watch?v=Ed1hQbXLK3o
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von Dr. Chili » 23.08.2011, 07:45
georgeee hat geschrieben:[...] @dr. chilli: ich versuche möglichst viel meines Daches unter die PV-Anlage zu bekommen. Vielleicht bleiben 20% unbedeckt. Übrigens war die PU-Schaum-Isolierung auch früher schon nicht die billigste, sie hat den Vorteil dass sie den günstigsten Lambda-Wert hatte und dadurch den besten Energieeinspareffekt pro Dicke Dämmstoff.
Ernsthaft: Mich würde es wirklich interessieren, was billiger gewesen wäre?! Der Lambda- Vorteil ist mir schon klar, deswegen brauchst du auch weniger Material (m³) und deswegen wird sie auch oft gewählt. Nur leider gibt es eben hinsichtlich Schallschutz und Brandschutz nichts schlechteres, das wird meist nicht erwähnt...
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