Geklebte Aufständerung auf Foliendach?

Modulbefestigungen: dass auch die Photovoltaikmodule halten.

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Re: Geklebte Aufständerung auf Foliendach?

Beitragvon ruppy » 18.12.2010, 17:30

@ open source energy

ich bin da etwas anderer meinung was dachdurchdringungen im foliendach angeht
das problem was ich sehe liegt im aufbau der foliendächer üblicherweise liegt unter der folie eine dämmung von min. 20cm stärke das bedeutet wenn man dadurchin die beton/ holzdecke durch geht hat man einen sehr ungünstigen hebel in der vertikalen und ich glaube nicht das die abdichtungen das auf dauer aufhalten
mit den angeschweißten laschen auf folie ist es auch nicht besser wenn man bedenkt das die folie nur im randbereich befestigt ist
und was das system von kubix angeht ob die versicherung im schadensfall bezahlt ich denke ja den es gibt dafür statische nachweise mit auflastberechungen genauso wie es für das reine folien dach auch vorgeschrieben ist
die geben für ihr system auch garantie voraussetzung natürlich montage nach vorschrift wie bei jedem anderen system auch
ob es der stein der weisen ist k.a. aber in meinen augen allemal besser als unzählige löcher im der dachabdichtung
das gleiche gilt meiner meinung nach auch für bitumendächer

gruß ruppy
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Re: Geklebte Aufständerung auf Foliendach?

Beitragvon open source energy » 18.12.2010, 17:40

ruppy hat geschrieben:@ open source energy

ich bin da etwas anderer meinung was dachdurchdringungen im foliendach angeht
das problem was ich sehe liegt im aufbau der foliendächer üblicherweise liegt unter der folie eine dämmung von min. 20cm stärke das bedeutet wenn man dadurchin die beton/ holzdecke durch geht hat man einen sehr ungünstigen hebel in der vertikalen und ich glaube nicht das die abdichtungen das auf dauer aufhalten
mit den angeschweißten laschen auf folie ist es auch nicht besser wenn man bedenkt das die folie nur im randbereich befestigt ist
und was das system von kubix angeht ob die versicherung im schadensfall bezahlt ich denke ja den es gibt dafür statische nachweise mit auflastberechungen genauso wie es für das reine folien dach auch vorgeschrieben ist
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Eine Statik nach DIN 1055 kann ich mir kaum vorstellen, denn da haben wir globale Windsogkräfte im Mittelbereich von rund 30kg/m². Das bedeutet, dass an einem Modul rund 40-45kg "saugen" Mit den SIcherheitsbeiwerten, etc kommt man relativ schnell ohne Kippen und und Gleiten meistens auf 45kg/Modul bei einer Verblendung der hinteren Angriffsfläche. Deren Nachweis beruht nach meinem Wissen auf Erfahrungen aus dem Windkanal und davon wird die Statik dann abgeleitet.

Was Deine Aussage zu den Dachdurchdringungen angeht kann ich hier nicht zustimmen. Das Moment aus dem von Dir beschriebenen Hebel wird voll und ganz in die Unterkonstruktion eingeleitet und dort aufgenommen. Die Dachbahn bekommt davon nicht viel mit.

Schau mal hier

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Re: Geklebte Aufständerung auf Foliendach?

Beitragvon arnd » 18.12.2010, 22:58

ruppy hat geschrieben:mit den angeschweißten laschen auf folie ist es auch nicht besser wenn man bedenkt das die folie nur im randbereich befestigt ist

Bei unserem Dach ist die Folie nicht nur am Randbereich befestigt. Über das ganze Dach sind Befestigungen durch die Folie in die Unterkonstruktion. Vom Prinzip her das Gleiche wie bei der Dachdurchdringung für die Befestigung des C+Z-Systems bei höheren Windlasten. Auf dem Dach wurden Flacheisen gelegt und diese wurden mit langen Schrauben durch die Dämmung bis in die Unterkonstruktion verschraubt. Über die festgeschraubten Flacheisen kommt dann wieder ein Folienstreifen, der rundum verschweißt wird. Die Folie hat so auf dem kompletten Dach immer wieder Befestigungspunkte. Und durch das überdecken kann da auch kein Wasser eindringen.
Das ganze wurde damals von Sika/Sarnafill überwacht und begutachtet. Die Dachdurchdringung ist, richtig ausgeführt, problemlos machbar. Es muss halt sauber gearbeitet werden. Die meisten Foliendächer sterben wohl durch Fehler (zu heiß bzw. zu kalt) beim Schweißen.

Gruß Arnd
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Re: Geklebte Aufständerung auf Foliendach?

Beitragvon midla » 17.06.2011, 18:54

um diesen Thread zu beenden...
Heute nach weit über 50 MW verbauter Knubix Montagesysteme
ist noch kein einziges Teil durch Wind vom Dach gefallen.....

In diesem Sinne....!
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Re: Geklebte Aufständerung auf Foliendach?

Beitragvon Schletter Profi Tip » 20.06.2011, 13:24

Es werden aber auch Berechnungen angestellt mit der Windlast und geprüft ob und wieviel Ballast benötigt wird.
Deswegen ist noch keines vom Dach gefallen.
Wobei es ja Auflastfrei eigentlich nicht gibt, etwas Ballast muss immer aufgebracht werden.
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Re: Geklebte Aufständerung auf Foliendach?

Beitragvon Uwe Franke » 04.07.2011, 19:16

Hallo Stätzlinger, sei so nett und besuche mal unsere Homepage F + F Seven Steps. Das geht mit unserem System ohne Dachdurchdringung und zusätzlicher Balastierung. Statik etc. TÜV, alles vorhanden.
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Re: Geklebte Aufständerung auf Foliendach?

Beitragvon marc_1976 » 04.07.2011, 20:42

Ist ja interessant wo her manche Leute hier ihr wissen nehmen und von weit über 50MWP verbautem Knubix reden.

Knubix selbst macht Werbung mit 30MWP verbauten Anlagenseit Gründung :-)


Aber ich muss dem Kollegen von Schletter schon recht geben.
Namnhafte Hersteller wie Schletter, Knubix oder Hilti investieren viel Geld in die Entwicklung solcher Systeme incl. umfangreicher Windkanaltests und Auslegunssoftware. Umso erstaunlicher und erschreckender finde ich die Entwicklung das viele sehr kleine Firmen wie Schlossereien und Flaschnereien auf einmal solche System auf den Markt werfen. Würde mich mal interessieren wo die geprüft worden sind und wo die Gelder für die Entwicklung herkommen sollen. Da wäre ich als Kunde vorsichtig, wer weiß ob diese Firmen in 3 oder 5 Jahren noch am Markt sind.

Und nochmal ein Danke an den Kollegen von Schletter.
Wenn ich diesen Quasch immer lese - Auflastfrei.

Jedes System benötigt je nach Parametern des Daches mehr oder weniger Auflast. Außer die Uk ha ein ohnehin schon so hohes Eigengewicht das es auf allen Dächern und Windlastzonen ohne zusätzliche funktioniert. Ist mir aber noch nicht untergekommen.
Außerdem macht es diese System unflexibel für Dächer die nur sehr wenig Auflast aufnehmen können. Unter 12kg/m² zum Beispiel.
Da fangen diese System dann an zu mogeln in dem einfach die Reihenabstände größer gemacht werden.
Ergebnis weniger Modulfläche auf dem Dach.

Und was ist mit den Punktlasten ????
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Re: Geklebte Aufständerung auf Foliendach?

Beitragvon open source energy » 05.07.2011, 05:40

marc_1976 hat geschrieben:
Und was ist mit den Punktlasten ????


Bei den Aufständerungen redet man i.d.R. von Linienlasten nicht von Punktlasten. Es hängt vom Dachaufbau und der Verlegerichtung des Trapezbleches ab ob das geht oder nicht!
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