Modulbefestigungen: dass auch die Photovoltaikmodule halten.
Moderator: Mod-Team
von pennyman » 20.01.2010, 22:35
Ich hatte auch massiv Flugschnee unter dem Dach. 12 Eimer voll runtergebracht. Das Dach ist 25 Jahre alt und hat keine Unterspannfolie. Das hatte man damals noch nicht. Aber jetzt kommts. Der Schnee kam ausschließlich aus der Nordseite des Dachs. Auf der Südseit war nichts. Mir hat es sogar von unten durch die Lüftungsziegel reingeblasen. Da gibts nur eine Chance. so wie es ihn Schneegebieten gemacht wird. Das Dach komplett mit Brettern von außen bedecken. Darauf Dachpappe, Lattung und dann die Ziegel. Dann kann nichts passieren. Wie gesagt in Schneegebieten. Schnee hatte ich im Dachgiebel vorher nie. Wahrschenlich erst in 25 Jahren wieder. Alles kann man dem Solateur nicht unterjubeln.
Gruß aus Nordbaden
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von Photovolter » 24.01.2010, 10:46
pennyman hat geschrieben:Ich hatte auch massiv Flugschnee unter dem Dach. 12 Eimer voll runtergebracht. Das Dach ist 25 Jahre alt und hat keine Unterspannfolie. Das hatte man damals noch nicht. Aber jetzt kommts. Der Schnee kam ausschließlich aus der Nordseite des Dachs. Auf der Südseit war nichts. Mir hat es sogar von unten durch die Lüftungsziegel reingeblasen. Da gibts nur eine Chance. so wie es ihn Schneegebieten gemacht wird. Das Dach komplett mit Brettern von außen bedecken. Darauf Dachpappe, Lattung und dann die Ziegel. Dann kann nichts passieren. Wie gesagt in Schneegebieten. Schnee hatte ich im Dachgiebel vorher nie. Wahrschenlich erst in 25 Jahren wieder. Alles kann man dem Solateur nicht unterjubeln.
Gruß aus Nordbaden
Hey "Nachbar", Ich denke, daß es nicht unbedingt notwendig ist, eine Ausenschalung mit Brettern und Dachpappe anzubringen, um Wind- und Schneedichtigkeit zu erreichen. Eine KORREKT montierte Unterspannbahn oder wie in meinem Fall, bitumierte Holzweichfaserplatten zwischen Konterlattung und Sparren mit einem rundum Nut- und Federsystem tun da auch gute Dienste. Ich erachte aber als viel wichtiger, die sorgfältig ausgeführte Arbeit ALLER Gewerke. Egal wer Murx baut, ob Zimmermann, Dachdecker oder Solateur, es hat unweigerlich Auswirkungen. Was mich sehr verwundert, sind diese Riesenlöcher in den Ziegeln für die Dachhaken, welche in Bildern im Forum z.T. zu bewundern sind  In jeder Installationanweisung der Untergestell-Herstellern ist von mm-Abständen zwischen Dachhaken und Dachziegel die Rede, nirgends schreibt ein Hersteller: "Loch größtmöglich ausflexen" oder "machen Sie es wie es am bequemsten ist" bzw. "suchen Sie sich die Möglichkeit aus, mit dem geringsten Aufwand". Was der Wind mit Schnee anrichten kann, haben wir ja nun erfahren dürfen  ich muß aber aus falschem Fatalismus dem Wind nicht Tür und Tor öffnen   ......nur so laut gedacht...... symBadische Grüße aus dm wilden Südwesten Markus
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von gerberty » 24.01.2010, 11:32
Moin Moin Ziegel, Dachsteine und andere Hartbedachung ist eine Eindeckung! Und keine Abdichtung (Flachdach)! Wenn ihr euer Ziegeldach dicht haben wollt müßt es geschalt werden mit Schalung (Brettern) Schweißbahn aufbringen sowie die Konterlatten einschweißen. Wir haben vergessen was ein richtiger Winter und Schnee bewirken kann. Geht doch mal durchs Dorf/Stadt und schaut euch von unten die Dächer an. Ihr werdet feststellen wo sich überall Eiszapfen gebildet haben. An der Fassade vor der Dachrinne das entsteht dadurch das der Schnee schmilzt und das Wasser gefriert. Das die Folie oder Dachahn nicht in die Rinne geführt wurde. Es dringt immer Schnee, Wasser,Staub und besonders Birkenblüten(Pollen) unter die Eindeckung. Wer es nicht glaubn will kann sich beim Rudolf Müller Verlag einschlägige Fachlektüre oder nochbesser die Fachregeln kaufen, dort steht es ausführlich beschrieben. Winddichtigkeit erreiche ich nicht alleine durch die Unterspannbahn sondern ich muß noch einiges beachten (abkleben,abdichten) oder zusatzmaßnahmen treffen. Bei einer Sanierung oder Neubau wird zu 90% die Standartvariante genommen aus Kostengründen. Und wenn nachträglich irgendwas montiert wird, stellt man fest das ein Ziegeldach keine Abdichtung ist. Schaut doch mal nach einigen jahren auf die Unterspannbahn was sich dort alles ablagert und für Wasserläufer sind. Es gibt den schönen Spruch: Mein Dach ist Dicht! Ist es auch, solange ich keine Wasserschäden im Wohnbereich habe, als Laie Schäden an Unterkonstruktion und Dämmung festzustellen ist äußerst schwierig. S.G. gerbert
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von phoenixx2007 » 26.01.2010, 10:52
Tag miteinander. Hey "Nachbar", Ich denke, daß es nicht unbedingt notwendig ist, eine Ausenschalung mit Brettern und Dachpappe anzubringen, um Wind- und Schneedichtigkeit zu erreichen. Eine KORREKT montierte Unterspannbahn oder wie in meinem Fall, bitumierte Holzweichfaserplatten zwischen Konterlattung und Sparren mit einem rundum Nut- und Federsystem tun da auch gute Dienste. Ich erachte aber als viel wichtiger, die sorgfältig ausgeführte Arbeit ALLER Gewerke. Egal wer Murx baut, ob Zimmermann, Dachdecker oder Solateur, es hat unweigerlich Auswirkungen. Was mich sehr verwundert, sind diese Riesenlöcher in den Ziegeln für die Dachhaken, welche in Bildern im Forum z.T. zu bewundern sind In jeder Installationanweisung der Untergestell-Herstellern ist von mm-Abständen zwischen Dachhaken und Dachziegel die Rede, nirgends schreibt ein Hersteller: "Loch größtmöglich ausflexen" oder "machen Sie es wie es am bequemsten ist" bzw. "suchen Sie sich die Möglichkeit aus, mit dem geringsten Aufwand". Was der Wind mit Schnee anrichten kann, haben wir ja nun erfahren dürfen ich muß aber aus falschem Fatalismus dem Wind nicht Tür und Tor öffnen ......nur so laut gedacht......
symBadische Grüße aus dm wilden Südwesten Markus
..............Markus, mit dem Wort Murx muß man hier Vorsichtig bei großen Ausgeflexten Löcher bei Dachplatten sein Bin aber genau Deiner meinung zur Sache Phoenixx 
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von henrymaske » 26.01.2010, 14:53
Photovolter hat geschrieben:Was mich sehr verwundert, sind diese Riesenlöcher in den Ziegeln für die Dachhaken, welche in Bildern im Forum z.T. zu bewundern sind  In jeder Installationanweisung der Untergestell-Herstellern ist von mm-Abständen zwischen Dachhaken und Dachziegel die Rede, nirgends schreibt ein Hersteller: "Loch größtmöglich ausflexen" oder "machen Sie es wie es am bequemsten ist" bzw. "suchen Sie sich die Möglichkeit aus, mit dem geringsten Aufwand".
Bei Dir ist alles auf 1mm genau ausgeflext Gruß Rolf
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von Photovolter » 26.01.2010, 18:20
henrymaske hat geschrieben:Bei Dir ist alles auf 1mm genau ausgeflext Gruß Rolf
Hey Rolf,  kann ich Dir erst in drei Wochen sagen, wenn ich mit meinem Ältesten das Untergestell auf's Dach installiere. Die vergangenen Berichte und Erfahrungen über Flugschnee, haben mich zusätzlich bewogen, das mhh-novotegra system zu verwenden. Ich erhoffe mir durch den Rundedelstahl, der unter'm Ziegel durchkommt kleinere Öffnungen in den Ziegeln. Ich werde berichten und Photos einstellen  symBadische Grüße Markus
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von za-ass » 26.01.2010, 18:41
Photovolter hat geschrieben:henrymaske hat geschrieben:Bei Dir ist alles auf 1mm genau ausgeflext Gruß Rolf
Hey Rolf, kann ich Dir erst in drei Wochen sagen, wenn ich mit meinem Ältesten das Untergestell auf's Dach installiere.Die vergangenen Berichte und Erfahrungen über Flugschnee, haben mich zusätzlich bewogen, das mhh-novotegra system zu verwenden. Ich erhoffe mir durch den Rundedelstahl, der unter'm Ziegel durchkommt kleinere Öffnungen in den Ziegeln. Ich werde berichten und Photos einstellen  symBadische Grüße Markus
Sportlich, sportlich mein Lieber! Bei dem Wetter würden mich keine 10 Pferde auf's Dach bringen! Auch symbadische Grüße aus dem schönen Norden Badens 
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von willswissen » 26.05.2011, 22:17
Aus aktuellem Anlass will ich mich nochmal melden.
Der Solarteur hat das Eindringen des Flugschnees an den Dachhaken als Garantiefall anerkannt und den Mangel heute, 25.5.2011 behoben, ein Jahr und 4 Monate, nachdem ich reklamiert hatte. Ich bin sehr froh, mussteallerdings dutzendemal nachhaken, bis es endlich soweit war. Was lange währt, wird endlich gut, hoffentlich.
Übrigens war im Februar 2010 nochmals bei ähnlicher Windrichtung (NO bei Ostdach) Flugschnee an den selben Stellen eingedrungen. Ein gar so seltenes Ereignis ist dies also nicht. Ich akzeptiere, dass ein Ziegeldach, ob mit oder ohne Dachhaken für eine PV-Anlage, nicht zu 100% dicht gegen Flugschnee sein kann. Tatsächlich ist im Dezember 2010 bei SW-Wind Flugschnee auf der W-Seite eingedrungen, sehr wenig und gleichmäßig über das Dach verteilt. Es bleibt aber dabei, dass das Dach wegen der Dachhaken nicht weniger dicht werden sollte.
Der Flugschnee ist wahrscheinlich nicht an der Austrittsstelle der Dachhaken eingedrungen, sondern an dem Falz, der wegen z.T. zu hoher Dachhaken bis 1 cm hochgehoben war. Erstaunlicherweise nur stellenweise, ein großer Teil der Ziegel lag perfekt auf. An den Bildern kann man das gut sehen. Der Solarteur hat alle Dachhaken austauschen und durch andere, in der Höhe verstellbare ersetzen lassen, obwohl ich nur das Beheben der undichten Stellen verlangt hatte. Drei seiner Leute haben in 6 Stunden 24 Module und das zugehörige Befestigungssystem ab- und wieder angeschraubt, außerdem musste für 350 Euro ein Gerüst erstellt werden.
Fazit: Nicht aufgeben, Beharrlichkeit führt oft doch noch zum Ziel.
Nochmals vielen Dank an alle, die sich damals beteiligt haben und Grüße von Willswissen.
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