Dünnschicht oder Aufständern??

Modulbefestigungen: dass auch die Photovoltaikmodule halten.

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Beitragvon hgf1948 » 28.07.2008, 03:39

Solartekt hat geschrieben:Danke hgf dass Du meine Überlegung mit statistischen Daten unterstützt hast.

Hallo Franz,

offensichtlich ist mein Ironiedetektor ausgefallen, ich zumindest kann deine Interpretation meines Beitrags nicht nachvollziehen:

Hallo Franz,
leider liegt deinen Überlegungen ein Denkfehler zu Grunde (Statistik I).

Diese Zahlen sollen den Kommentar vom Tom (lehmann28) zu dem auch bei anderen Wundermodulen immer wieder beschworenen Schwachlichtertrag unterstützen.

Gruß hgf,
der den persönlichen Angriff auf Tom (lehmann28) nicht billigt! :shock:
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Beitragvon Energiemanager » 28.07.2008, 12:19

Großes Sonderlob an Hgf.
freue mich, dass das mal jemand in Zahlen gefasst hat.

Probieren geht über studieren.
Am schönsten ist, wenn man die theoretischen Bertrachtungen in der Praxis nachvollziehen und auch erklären kann.
Gruß EM
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Beitragvon Fotovoltaikshop » 01.08.2008, 21:08

Am Ende zählt halt was übers Jahr zusammenkommt. Meine Erfahrung dazu:
Da sind mono,- poly,-mikrokristalline und amorphe Module (zumindest bei neuen Anlagen) gleichwertig:
Der Ertrag in kWh/kW pro Jahr ist bei allen Modulen recht ähnlich.
Vergleichsanlage SSO , 17° DN
2,16 kW Sharp 180 mono + SMA SB 2100 TL
3,44 kW Sanyo HIP 215 NHE5 + SMA SB 3300 TL
2,86 kW Mitsubishi MF 130 + SMA SB 2500
2,24 kW Sharp NA801 microkristallin + SMA SB 2500
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Beitragvon Solartekt » 09.08.2008, 22:16

Hallo hgf,

da war keine Ironie, weshalb Dein Ironiededektor auch nicht angeschlagen hat.
Wenn, wie Du auflistet nur 28% der Globalstrahlung im Bereich 500 bis 750 W/m2 anfallen und der größe Rest darunter, dann ist doch bewiesen, dass Dünnschicht in der Praxis in besseren Bedingungen betrieben wird als beim normierten Test von 800 w/m2.
Wenn Du wüßstest wie der Tom andere in Pfanne haut weil er Meister ist, dann könntest Du mir Beifall leisten. Es gibt auch Akademiker vom 2. Bildungsweg die sogar auf Dächern herum klettern und Theroie und Praxis in Einklang bringen können.

Noch viel Spaß beim Diskutieren wünscht,

Franz
26 Jahre im Beruf für Sonnenenergienutzung in Architektur/Ingenieurwesen. Macht alle Architekten zur "Solartekten"
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Beitragvon Saschaa » 09.08.2008, 22:50

Hallo,

wenn ich als neuling hier im Forum auch schon was dazu bei tragen darf !? :-)

Ich betreibe eine First Solar Dünnschicht anlage auf einen Ost/West Dach mit 7 Grad Dachneigung und muss sagen alsolut Top.....

beste grüße
Saschaa
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Beitragvon lehmann28 » 09.08.2008, 23:25

Saschaa hat geschrieben:Hallo,

wenn ich als neuling hier im Forum auch schon was dazu bei tragen darf !? :-)

Ich betreibe eine First Solar Dünnschicht anlage auf einen Ost/West Dach mit 7 Grad Dachneigung und muss sagen alsolut Top.....


Naja, da Du erst seit dem 14.Juli 2008 die PV-Anlage am laufen hast, wird auch durch die flache Montage der Ost-West Anlage kein nennenswerter Nachteil zu merken sein. Warte mal ab bis die Sonne wieder tiefer steht.

Aber wie heißt es so schön: Am Ende des Krieges werden die Toten gezählt und das ist bei uns PV-Verrückten der Ertrag nach einem Jahr Betrieb. ;)

Der Tom 8)
Es gibt 10 verschiedene Arten von Menschen, diejenigen die binär zählen können und diejenigen, die es nicht können.
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Beitragvon hgf1948 » 10.08.2008, 06:48

Solartekt hat geschrieben:Hallo hgf,

Wenn, wie Du auflistet nur 28% der Globalstrahlung im Bereich 500 bis 750 W/m2 anfallen und der größe Rest darunter, dann ist doch bewiesen, dass Dünnschicht in der Praxis in besseren Bedingungen betrieben wird als beim normierten Test von 800 w/m2.

Hallo Franz,

ich kann ja verstehen, dass du versuchst deine Aussage zu rechtfertigen, leider wird es so auch nicht richtiger.

Ich habe nicht behauptet, dass der große Rest unterhalb von 500 W/m² anfällt, dummerweise beträgt der Leistungsanteil > 750 W/m² noch einmal etwa 25,6%, somit fallt unterhalb von 500 W/m² der kleinere Anteil an (~ 46,4%).

Richtig ist, dass der Leistungsanteil im Bereich unterhalb von 800 W/m² größer als im Bereich oberhalb von 800 W/m" ist. :shock:
Dass die der idealen Rechteckform näher kommende IV-Kurve bei Dünnschichtzellen in diesem Maße bedeutsam ist, solltest du dann aber doch unter Berücksichtigung der in Deutschland ermittelten Leistungsanteile nachweisen.

Bleiben wir aber einfach bei deiner Behauptung
Da aber die durchschnittliche Bestrahlung bei uns in Deutschland bei ca. 200 bis 250 W/m2 liegt, bringt das Dünnschichtmodul bei dieser Einstrahlung mehr Wattstunden auf den Zähler als ein konventionelles Modul mit gleicher Watt-Peak-Leistung. Bei dieser niedrigen Einstrahlung ist der Wirkungsgrad eben höher als bei der Meßsituation von 800 Watt.

Wenn man überhaupt eine durchschnittliche Bestrahlung angeben sollte (was ich - wie ich hoffte - als nicht sinnvoll dargelegt hatte), dann müsste man 650 - 700 W/m² nennen, da in diesem Bereich der höchste Ertragsanteil erzielt wird.

Es bleibt dabei, dass die von dir hervorgehobene Einstrahlung von 200 - 250 W/m² nicht den wesentlichen Ertragsanteil ausmacht (< 200 W/m² 13,4%), gerne aber für die Bedeutung des Schwachlichtverhaltens herangezogen wird.

Der TK ist gegenüber kristallinen Zellen keineswegs immer fast halb so groß.
First Solar z.B. sind mit -0,25%/°C nur 16,7% besser als die von mir verwendeten Module.

Ich halte die optimale Auslegung einer Anlage für wesentlicher als die Wahl der Zellentechnologie.

Gruß hgf
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Beitragvon Drevenacker » 10.08.2008, 13:48

Entschuldigung.....!!

Einen solchen Kleinkrieg wollte ich mit meiner Frage, zu welcher Lösung ihr prinizipiell tendieren würdet, nicht auslösen.....


Einen schönen, friedlichen Sonntag

vom Drevenacker
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