Solartekt hat geschrieben:Hallo hgf,
Wenn, wie Du auflistet nur 28% der Globalstrahlung im Bereich 500 bis 750 W/m2 anfallen und der größe Rest darunter, dann ist doch bewiesen, dass Dünnschicht in der Praxis in besseren Bedingungen betrieben wird als beim normierten Test von 800 w/m2.
Hallo Franz,
ich kann ja verstehen, dass du versuchst deine Aussage zu rechtfertigen, leider wird es so auch nicht richtiger.
Ich habe
nicht behauptet, dass der große Rest
unterhalb von 500 W/m² anfällt, dummerweise beträgt der Leistungsanteil
> 750 W/m² noch einmal etwa
25,6%, somit fallt unterhalb von 500 W/m² der
kleinere Anteil an (~ 46,4%).
Richtig ist, dass der Leistungsanteil im Bereich unterhalb von 800 W/m² größer als im Bereich oberhalb von 800 W/m" ist.

Dass die der idealen Rechteckform näher kommende IV-Kurve bei Dünnschichtzellen in diesem Maße bedeutsam ist, solltest du dann aber doch unter Berücksichtigung der in Deutschland ermittelten Leistungsanteile nachweisen.
Bleiben wir aber einfach bei deiner Behauptung
Da aber die durchschnittliche Bestrahlung bei uns in Deutschland bei ca. 200 bis 250 W/m2 liegt, bringt das Dünnschichtmodul bei dieser Einstrahlung mehr Wattstunden auf den Zähler als ein konventionelles Modul mit gleicher Watt-Peak-Leistung. Bei dieser niedrigen Einstrahlung ist der Wirkungsgrad eben höher als bei der Meßsituation von 800 Watt.
Wenn man überhaupt eine
durchschnittliche Bestrahlung angeben sollte (was ich - wie ich hoffte - als nicht sinnvoll dargelegt hatte), dann müsste man
650 - 700 W/m² nennen, da in diesem Bereich der höchste Ertragsanteil erzielt wird.
Es bleibt dabei, dass die von dir hervorgehobene Einstrahlung von 200 - 250 W/m² nicht den wesentlichen Ertragsanteil ausmacht (
< 200 W/m² 13,4%), gerne aber für die Bedeutung des Schwachlichtverhaltens herangezogen wird.
Der TK ist gegenüber kristallinen Zellen keineswegs immer
fast halb so groß.
First Solar z.B. sind mit -0,25%/°C nur
16,7% besser als die von mir verwendeten Module.
Ich halte die optimale Auslegung einer Anlage für wesentlicher als die Wahl der Zellentechnologie.
Gruß hgf