von alpha-canis » 15.09.2012, 00:03
Wie die Vorredner schon sagten würde ich neben den Schienen insbesondere die Last auf die Dachhaken als kritisch ansehen.
Für die Last ist die Modulfläche entscheidend. Bei einem angenommenen Feld von 10 monokristallinen Standardmodulen in Reihe kommt man auf eine Fläche von knapp 13 qm und einer Feldlänge von ca. 8,3m.
Bei einem Hakenabstand von 1,8m sind es aber gerade mal 12 Dachhaken. Also pro Dachhaken weniger als 1 qm. Bei einer angenommenen Last von 75kg (Schnee und Module) pro qm muss dann jeder Dachhaken irgendwas um die 80kg aufnehmen (~0,8 KN/qm). Das muss dann schon ein wirklich "starker" Dachhaken sein. Allerdings, wenn sich die Schienen schon sichtbar durchbiegen vermute ich fast dass dann auch nur Standarddachhken verwendet wurden und keiner gerechnet hat.
Die normalen Dachhaken mit 5 oder 6mm Blechdicke halten das nicht aus. Die sind normalerweise auf 25 bis 50kg ausgelegt, mit Sicherlich etwas Reserve.
Also am Besten mal die Blechdicke der Dachhaken ausmessen sofern möglich oder in die Dokumentation schauen welche Dachhaken verwendet worden sind,
Davon abgesehen ist es sicherlich nicht der Dachstatik zuträglich, wenn die recht große Last nur über jeden 2. Sparren abgetragen wird. Da ist eine gleichverteilte Lasteinleitung mit Standarddachhaken vorzuziehen.
Etwas Neues wird sozial interessant, wenn es technologisch langweilig geworden ist [Clay Shirky]