An sich hilfreich wäre ein Foto (Nahaufnahme). Theoretisch:
Es gibt am Markt magnetische Edelstahle (1.4016 für Haken) und nichtmagnetische Edelstähle (1.4301/1.4307 - V2A für Haken). Beide sind Edelstahl Rostfrei nach EN 10088. Genaues kannst Du hier
http://www.ll-adelsdorf.com/pdfdoku/Schweiszen/edelerl.pdf?submitButtonName=Ausw%E4hlen nachlesen. Silbrig glänzend ist weder von den bei Haken verwendeten walznaturbelassenen noch bearbeiteten Edelstählen, und sie werden (müssen) nach dem Schweißen entweder gestrahlt (Oberfläche dann matt ca. hell- bis mittelgrau je nach Strahlverfahren, etwas "rauher") oder aber (seltener) gebeizt (etwas "glätter").
Unterschiede hinsichtlich Magnetismus kommen vor Allem aus der Gefügestruktur des Edelstahls. 1.4016 ist ein ferritischer, 1.4301 ein austenitischer Edelstahl. Ohne hier detailliert daraufe einzugehen (siehe Link oder auch mal googeln) soviel: Auch austenitischer Edelstahl wird in den Umformbereichen magnetisch, allerdings nicht so stark wie an sich magnetischer Edelstahl. Auf Flächen (Platte, gerader Auslegerbereich) ist austenitischer Edelstahl nicht magnetisch. Ferritischer Edelstahl ist und bleibt magnetisch, egal, ob umgeformt oder nicht.
Silbrige Oberflächen wie bei einer Feuerverzinkung kommen so nicht vor. Man kann auch mal versuchen, mit der Hammerfinne eine eventuell vorhandene Zinkschicht abzuschlagen (Abplatzung) und dann wäre der Nachweis erbracht. Sollte es doch feuerverzinkter Stahl sein, dann wäre es bei Haken aus St 37 problematisch, da diese geringere relevante statische Werte haben als Edelstahlhaken. Dann müssten sie zumindest aus St 52 sein um bei gleicher Stärke ähnliche Werte umzusetzen.
Aber Achtung! es existieren auch Haken aus Baustahl (St 37 bzw. St 52) mit ZinkIon - Beschichtung. Dies ist dann eine andere Geschichte.