Verkabelung so o.k.

Hier kann jeder seine eigene PV-Anlage vorstellen.

Moderator: Mod-Team

 

0.00 (0 Bewertungen) | Zum Bewerten bitte anmelden

Verkabelung so o.k.

Beitragvon hidu » 01.12.2011, 11:42

Hallo Gemeinde,

ist diese Verkabelung so akzeptabel ?

Trapetzblechdach mit Dachneigung 30Grad

IMG_6605.jpg


IMG_6611.jpg


IMG_6612.jpg


Danke und viele Grüße
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
hidu
Neu hier
Neu hier
 
- Threadstarter -
 
Beiträge: 2
Registriert: 14.09.2010, 17:34
PV-Anlage [kWp]: 6,6
Info: Interessent

Re: Verkabelung so o.k.

Beitragvon eggis » 01.12.2011, 12:02

hidu hat geschrieben:ist diese Verkabelung so akzeptabel ?



Hast wohl den Preis zu sehr verhandelt? Für 20€ mehr wäre sicherlich noch ´ne Tüte Kabelbinder rausgesprungen. :roll:
Mit sonnigen Grüßen
-eggis-

"Alte Leute sind gefährlich; sie haben keine Angst vor der Zukunft." (George Bernard Shaw)

SOLON P 220/6+ (230W) / SMA SB3300 TL HC
Meine Anlage!!! hier klicken
Benutzeravatar
eggis
Moderator
 
Beiträge: 15174
Registriert: 09.10.2007, 21:30
Wohnort: bei Lübeck
PV-Anlage [kWp]: 6,9
Info: Betreiber

Re: Verkabelung so o.k.

Beitragvon P.Voltologe » 01.12.2011, 12:10

Da die Fotos ja schon die highlights eingefangen haben, ist die Antwort "Nein" bereits erahnt worden. Es wird die gesetzliche Gewährleistungszeit vermutlich überstehen. Aber was Wasser, Dreck und Eis mit den Steckverbindungen in den Tiefsieken über 20 Jahre macht kann niemand sicher vorhersagen. Die Verlegeart der vde 0100-712 wurde nicht eingehalten und ob einem diese Qualität zusteht, sollte man mal im Vertrag nachforschen. Bei Passagen, wie fachgerechte Montage wird zugesichert, hat man gute Argumente eine Nacherfüllung zu erzwingen.
Sollte das Trapezdach aus Stahlblech sein, ergeben sich auch noch diverse Fragen zur thermischen Entkopplung des Montagegestells und den Trennungsabständen beim äußeren Blitzschutz bzw. dem Typ 1/2 des Überspannungsableiters beim Gebäudeeintritt, wenn die hier betrachtete Anlage mehr als 10 kWp auf die Dachhülle bringen sollte. Dies ist natürlich aus den Bildern nicht ersichtlich.
Grüße
Zuletzt geändert von P.Voltologe am 01.12.2011, 12:22, insgesamt 1-mal geändert.
Benutzeravatar
P.Voltologe
Forumsinventar
Forumsinventar
 
Beiträge: 1145
Registriert: 29.09.2009, 15:08
Wohnort: Nordeutsche Tiefebene 27...
PV-Anlage [kWp]: 10,5
Info: Interessent

Re: Verkabelung so o.k.

Beitragvon Fallschirmjaeger » 01.12.2011, 12:15

Servus,

nie und nimmer würde ich so eine Schlamperei dulden. Nichts elektrisches (Kabel, Stecker etc.) darf auf dem Dach rumliegen!

Ciao
Viele Grüße und allzeit viel Sonne auf den Platten,
fallschirmjaeger

Anlage: 5,04 kWh, 28x Suntech STP 180, 1x Kaco 4500xi, seit 20.11.2008 am Netz, Dachneigung 22°, Azimut 247°, Wechselrichterlüftung mit 2 PC-Lüftern seit 10.09.2010
Fallschirmjaeger
Vielschreiber
Vielschreiber
 
Beiträge: 203
Registriert: 13.09.2010, 07:03
PV-Anlage [kWp]: 5,04
Info: Betreiber

Re: Verkabelung so o.k.

Beitragvon DreaM » 01.12.2011, 12:40

hm... Gibts irgendwo ein verpflichtendes Regelwerk was man dem Solateur vor die Nase halten kann wo sinngemäss drinsteht: "kein Stück Kabel darf auf dem Dach aufliegen !"?

So was bräuchte ich.....
36 x EGing 185W mono, KACO 5002, 2xKACO 2002, 6,66 kWp
( http://home2.solarlog-web.de/4353.html )
3xTianhua 190W mono an Soladin600, 570Wp
2xSchott Doppelglas 295W Poly an Soladin600, 590Wp
Zusätzlich im Gartenhaus:
12V-5W-12Ah als Insellösung :)
DreaM
Stammmitglied
Stammmitglied
 
Beiträge: 81
Registriert: 22.03.2010, 15:41
Wohnort: 79xxx
PV-Anlage [kWp]: 7,815
Info: Betreiber

Re: Verkabelung so o.k.

Beitragvon dune » 01.12.2011, 13:36

DreaM hat geschrieben:hm... Gibts irgendwo ein verpflichtendes Regelwerk was man dem Solateur vor die Nase halten kann wo sinngemäss drinsteht: "kein Stück Kabel darf auf dem Dach aufliegen !"?

So was bräuchte ich.....



Das würde mich auch interessieren, denn: Bei meinen 3 Analgen sieht es ziemlich identisch aus :evil:

Bei der ersten Anlage (Sept. 2010) habe ich genau dieses Manko beim Solarteur bemängelt. Die Antwort war sinngemäß: "Das geht nicht anders, weil die Module ja zunächst hochkant aufgelegt, dann verkabelt und anschließend waagerecht auf das Montagesystem aufgelegt werden. Dann liegt halt etwas Kabel auf dem Dach".

Mir ist ehrlich gesagt nicht ganz wohl dabei...

Gruß & cs,
Jörg
Anlage1: 28 x Aleo S24 185W • 1 x SMA SB 5000TL-20 • DN 40° • AZ -36°
Anlage2: 12 x Aleo S24 190W • 1 x SMA SB 2000HF-30 • DN 40° • AZ +54°
Anlage3: 10 x Bosch M245 3BB 245W • 1 x SMA SB 2500HF-30 • DN 11° • AZ -15°
Livelogger (Solar Analyzer / ZonPHP): hier
Benutzeravatar
dune
Stammmitglied
Stammmitglied
 
Beiträge: 75
Registriert: 16.08.2010, 21:16
Wohnort: Accum
PV-Anlage [kWp]: 9,91
Info: Betreiber

Re: Verkabelung so o.k.

Beitragvon Trashman » 01.12.2011, 13:40

Selbstverständlich geht das besser. Nachdem man das Modul auf der langen Seite aufgelegt hat klappt man es ein wenig herunter, bindet vor allem den Stecker hoch und legt es dann hin. da wird zwar auch ein wenig Kabel auf dem Dach liegen, aber der Stecker sicher nicht.
Trashman
Forumsinventar
Forumsinventar
 
Beiträge: 1910
Registriert: 19.04.2006, 18:23
PV-Anlage [kWp]: 146
Info: Betreiber

Re: Verkabelung so o.k.

Beitragvon P.Voltologe » 01.12.2011, 14:49

DreaM hat geschrieben:hm... Gibts irgendwo ein verpflichtendes Regelwerk was man dem Solateur vor die Nase halten kann wo sinngemäss drinsteht: "kein Stück Kabel darf auf dem Dach aufliegen !"?

So was bräuchte ich.....

Egal was du vorlegts, findet der "Kurvenfahrer" immer die verbale Ausnahme, warum genau das für ihn heute an diesem Objekt nicht gilt.

Was mach dich also glauben, dass irgendeine Unterlage, die du beibringst, deinen offensichtlich etwas in Abwehrhaltung verfallenen Solarteur zur Einsicht bringen könnte?

Normen, technische Richtlinien, VDS-Empfehlungen und Herstellervorgaben gibt es, die für die fachgerechte Ausführung von Leitungenswegen und Steckverbindungen viel beschreiben und fordern und empfehlen.

Dennoch ist nicht eine dieser Regeln gesetzlich verpflichtend, außer es wäre ein öffentliches Gebäude (z.B. durch die Landesbauordnungen). Bei uns gilt die Vertragsfreiheit.

Also wenn man sie lässt, dürfen die soviel fuschen, wie sie sich (einzel)vertraglich selbst eingeräumt haben. Und es kommt noch schlimmer:
Für den allseits sicheren Betrieb der eingesetzten Komponenten ist der "Betreiber" zuständig und verantwortlich!

Ob diese Qualität der Arbeit und Betriebssicherheit sowie Standsicherheit der PV-Anlage eingehalten worden ist, wird erst wirklich relevant, wenn etwas passiert und ein Schaden entsteht, für den jemand haften soll. Dann wird geklärt, wer seinen Pflichten nicht nachgekommen ist und dann steht irgendwann die entscheidene Frage im Raum, wurde nach den anerkannten Regeln der Technik vorgegangen.
Was die anerkannten Regeln der Technik sind, steht in den Eingangs aufgeführten Normen und TRs. Wenn diese Frage kommt, haben sich die Kandidaten, die jetzt auf Zeit und Uneinsichtigkeit spielen verdünnisiert. Wenn diese Fragestellung aber positiv mit, JA haben wir gemacht (angewendet), bestätigt und dokumentiert worden ist, dann gilt perse erst mal die (Unschulds-)Vermutung; es ist also jemand anderer verantwortlich (z.B. das externe Ereignis;-)) und der muss dann den Nachweis führen, dass es nicht so ist, wenn er nicht bezahlen möchte.

Also ganz entscheidend ist, was man mit sich machen lässt, man selber berechtigterweise fordert (weil man dafür die Verantwortung zugewiesen bekommt) und welchen Vertrag man mit den Solateuren eingegangen hat.
Sollte dein Solarteuer dennoch einsichtig sein und sich verbessern wollen, dann empfehle ich den Lesestoff der VDS 3145, VDS 2025 und eventuell auch VDS 2031, weil diese Werke der Sachversicherer leichter lesbar sind, praktische Beispiele zeigen ( :D kein Geld kosten) und manchmal auch beim Versicherungsvertrag herangezogen werden (was die anerkannten Regeln der Technik verbindlich sind steht in der VDE 0100-712, -534, VDE 0126-23 usw., die ein Elektrofachbetrieb (als Solarteur) verinnerlicht haben sollte. Bei Leitungsführung ist ein ganz wichtiger punkt die Erd- und Kurschlusssicherheit der Installation. Die ist bei untenliegenden Steckern nicht dauerhaft gegeben.

Viel Erfolg und EInsicht bei deinem Partner.
Grüße
Benutzeravatar
P.Voltologe
Forumsinventar
Forumsinventar
 
Beiträge: 1145
Registriert: 29.09.2009, 15:08
Wohnort: Nordeutsche Tiefebene 27...
PV-Anlage [kWp]: 10,5
Info: Interessent

Re: Verkabelung so o.k.

Beitragvon Fallschirmjaeger » 01.12.2011, 15:14

Trashman hat geschrieben:Selbstverständlich geht das besser. Nachdem man das Modul auf der langen Seite aufgelegt hat klappt man es ein wenig herunter, bindet vor allem den Stecker hoch und legt es dann hin. da wird zwar auch ein wenig Kabel auf dem Dach liegen, aber der Stecker sicher nicht.


Hallo,

dem gesagten kann ich nur zustimmen! Unser Solateur hat jedes Modul mit zwei Mann montiert: einer (der Helfer) hielt es in sehr flacher Schräglage, der andere (liegend, der Chef selber!) schloss die MC4-Stecker an und befestigte die Kabel mit einem Kabelbinder am Gestell. Wenn ich unter meiner Anlage so durchschaue, kann ich weder Kabel noch Stecker entdecken, die am Dach aufliegen, noch ist irgend ein Kabel auf Spannung.

Darum hier nochmal: Danke an die Firma Gerauer!

Ciao
Viele Grüße und allzeit viel Sonne auf den Platten,
fallschirmjaeger

Anlage: 5,04 kWh, 28x Suntech STP 180, 1x Kaco 4500xi, seit 20.11.2008 am Netz, Dachneigung 22°, Azimut 247°, Wechselrichterlüftung mit 2 PC-Lüftern seit 10.09.2010
Fallschirmjaeger
Vielschreiber
Vielschreiber
 
Beiträge: 203
Registriert: 13.09.2010, 07:03
PV-Anlage [kWp]: 5,04
Info: Betreiber


Zurück zu Meine Anlage...



Ähnliche Beiträge


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste