Unser Weg zur Sonne - ein Erfahrungsbericht

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Re: Unser Weg zur Sonne - ein Erfahrungsbericht

Beitragvon cmauch » 10.10.2012, 16:34

Kleines Update: Endlich wurde durch Eon der Zählereinbau & Inbetriebnahme terminiert: Montag, 15.10.2012.
Hoffentlich sind alle Beteiligten gesund & munter anwesend - und alles geht glatt! :juggle:
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Re: Unser Weg zur Sonne - ein Erfahrungsbericht

Beitragvon foks » 14.10.2012, 20:13

Glückwunsch

sei die sonne immer mit dir
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Re: Unser Weg zur Sonne - ein Erfahrungsbericht

Beitragvon cmauch » 15.10.2012, 22:28

Folge 6: Die Inbetriebnahme - Der Sommer kann kommen 8)

Die Moderatoren dieses Forums haben den Beiträg ja schon letzte Woche aus der Rubrik "Anlagenplanung" in den Bereich "In Betrieb" verschoben - und heute Mittag war es dann tatsächlich so weit:

Der Solarteur, der Elektroinstallateur und der Zählerinstallateur sowie meine Wenigkeit versammelten sich in unserem Hauswirtschaftsraum. Einer arbeitete - die anderen gucken zu. Ich bin dann mal wieder raus - ist eh nicht so viel Platz.

Zum Schluß waren dann die Zähler installiert und - die Anlage läuft :!:

:danke: an die oben genannten Beteiligten.

Tja - leider war heute ein sehr grauer Tag in Berlin - aber die erste Kilowattstunde wurde produziert und die nächsten Tage sollen ja wieder etwas sonniger werden.

Vielen Dank für alle Ratschläge, Anmerkungen und Grüße hier im Forum.

Ein kleines Nachspiel zum Thema Schienen-/Klemmabstände wird es noch geben, aber ich denke das ist auch auf gutem Wege.

P.S. und jetzt ändere ich noch meinen Status von "Interessent" auf "Betreiber" :D
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Re: Unser Weg zur Sonne - ein Erfahrungsbericht

Beitragvon kalle bond » 15.10.2012, 23:25

Alles Gute und allzeit Sonne auf dein Dach :D Und dem Forum ein paar finale Fotos :D
Berichte mal nach 365 Tagen wie das erste Jahr gelaufen ist.
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Re: Unser Weg zur Sonne - ein Erfahrungsbericht

Beitragvon cmauch » 16.10.2012, 08:45

Hallo @Kalle,
Fotos gab es schon auf "Seite 3" - also hier
http://www.photovoltaikforum.com/meine-anlage--f24/unser-weg-zur-sonne-ein-erfahrungsbericht-t82939-s20.html#p779624.
Klar - werde berichten, wie die Anlage so läuft - und heute scheint in Berlin die Sonne 8)
Viele Grüße, cmauch
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Re: Unser Weg zur Sonne - ein Erfahrungsbericht

Beitragvon solarteur0502 » 16.10.2012, 21:10

Schön, dass die Anlage jetzt am Netz läuft......Allzeit Sonne auf dem Dach und hohe Erträge mit den tollen Modulen....
Gruß Jörg Wedler Elektroanlagen
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Elektromeister und freier Sachverständiger für Photovoltaikanlagen
http://www.sonnenertrag.eu/de/wedler/be ... /6720.html
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Re: Unser Weg zur Sonne - ein Erfahrungsbericht

Beitragvon cmauch » 29.10.2012, 22:40

Folge 7: Rechnung von E.ON edis - aber wo ist der Vertrag?

Am Anfang ging es ja erstmal darum, zu rechnen und die eine oder andere Entscheidung zu treffen - und dann möglichst schnell in Betrieb zu gehen. Hier eine kurze Zusammenfassung:

09.08.12: Angebotsanfrage
13.08.12: 1. Angebot
29.08.12: Finales Angebot
03.09.12: Bestätigung Finanzierung durch die Bank
04.09.12: Angebot unterschrieben
19.09.12: Montage Alugestell
21.09.12: Installation Solarmodule + Wechselrichter + Elektrischer Anschluß
26.09.12: Formale Abnahme
15.10.12: Installation der Stromzähler und Inbetriebnahme

Inzwischen kümmer mich mich um die Vorsteuer für die PV-Anlage und der freundliche Finanzbeamte fragt mich nach einer "Abrechnungsvereinbarung" - und ich frage mich zum ersten mal, welche vertragliche Beziehung ich jetzt eigentlich zu E.ON edis habe? Und ich stelle fest, ich habe eigentlich keine. E.ON edis hält sich anscheinend erst einmal an den hier viel zitierten §4 des EEG:

"(1) Netzbetreiber dürfen die Erfüllung ihrer Verpflichtungen aus diesem Gesetz nicht vom Abschluss eines Vertrages abhängig machen."

Und zur gleichen Zeit flattert mir eine Rechnung über 83,05 Euro von EON ins Haus und ich frage mich, worauf sich diese Forderung eigentlich begründet - und werde (so ein bißchen) in einem Schreiben fündig, welches mir EON vor einiger Zeit geschickt hat - und dieses stellt auch die vom Finanzamt geforderte "Abrechnungsvereinbarung" dar. Dort wird beschrieben, wie diese "nichtvertragliche" Beziehung zukünftig aussieht: Monatliches Fernauslesen der Zähler, gefolgt von Abschlagszahlungen und einer jährlichen Endabrechnung (welche berücksichtigt, ob ich die 10%-Eigenverbrauch auch geschafft habe). Außerdem wird auf die Kosten für einen Zähler hingewiesen, deren Höhe sich aus den aktuellen Bedingungen ergibt, welche zu finden seien unter http://www.eon-edis.com/html/20189.htm
Dort sind eine Vielzahl von Dokumenten und hierin eine Vielzahl von Preisen enthalten und ich frage per Email bei EON nach, ob mir dies etwas präziser erklärt werden könnte. Ein freundliches Telefonat und eine klärende Email später bin ich dann etwas schlauer:

Es geht grundsätzlich um die Kosten für den Erzeugungszähler. Diesen Zähler würde ich im Übrigen nicht benötigen, wenn die Anlage unter 10kWp hätte, weil ich dann nicht den Eigenverbrauch nachweisen müßte, welchen EON widerum für die Jahresrechnung benötigt. Die Installation wird nach Aufwand berechnet, bei uns 83,05 Euro. Und die jährliche Miete beträgt 20,64 Euro (wer es genauer wissen möchte, siehe unten).

Der Preis für den Betrieb des Zweirichtungszählers für Bezug / Einspeisung ist im "normalen" Hausanschluss" enthalten, und es fallen derzeit auch keine weiteren Kosten für die monatlichen Abschlagsberechnungen sowie die abschließende Jahresgutschrift an.

Ist zwar immer noch etwas undurchsichtig, denn wenn ich für etwas Miete zahle, muß ja doch irgendwie ein Vertrag existieren, aber ich verstehe das jetzt so: E.ON edis kümmert sich um das ganze Abrechnungsgeraffel und ich brauche keine Rechnungen schreiben und per Post versenden. Da ich über 10 kWp bin, muß ich EON irgendwie den Eigenverbrauch nachweisen und zwar mit dem zweiten Zähler, für den ich dann doch etwas bezahlen muß.

---------
Für Interessierte die aktuellen Preise und Links der E.ON edis:

Zu Installation & Rechnung für Setzung des Erzeugungszählers:
http://www.eon-edis.com/media/NAV_inkl_Erg_Bed.pdf
Zugrundelegend ist hier der Punkt "Mess- und Steuereinrichtungen (§22 NAV)" auf Seite 4. Da war bis 1.10.12 ein Festpreis festgelegt. Ab 1.10.12 ist dies aufwandsbezogen und das sind dann bei uns 83,05 Euro.

Zu den Betriebskosten des Erzeugungszählers:
http://www.eon-edis.com/media/Preisblaetter_Netzentgelte_Strom_der_EON_edis_AG_Strom_20120101.pdf
Zugrundelegend ist hier Seite 16, "2 Preis für Messung, Meßstellenbetrieb und Abrechnung" und hierbei der Meßstellenbetrieb für Wechsel- und Drehstrom Zweitarifzähler = 20,64 Euro pro Jahr.
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Re: Unser Weg zur Sonne - ein Erfahrungsbericht

Beitragvon cmauch » 02.11.2012, 01:23

Update zum Thema Klemmbereiche:

Aufgrund der Bilder von Seite 3 wurden ja von @flyer5884 und @Solarteur0502 Bedenken bezüglich der Klemmbereiche geäußert. Meine Einschätzung dazu war: Wind ist hier nicht so relevant und das bißchen Schnee rutscht von unserem 48°-Dach auch immer sehr schnell runter. Aber da es Abweichungen von der Installationsanleitung gibt, hatte ich dennoch Sorge bezüglich der Garantie im Schadenfall.

Unser Solarteur hat sich danach um das Thema gekümmert und diesbezüglich an Aleo gewendet - und die haben sich mit der Antwort etwas Zeit für eine separate Untersuchung gelassen.

Aber nun liegt das offizielle Freigabeschreiben von Aleo vor. Tenor: Installation ist hier im Einzelfall ok - aber bitte nicht wieder machen :wink:


:danke: für die Aufmerksamkeit der Forumsmitglieder und für die reibungslose Abwicklung durch unseren Solarteur.
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Re: Unser Weg zur Sonne - ein Erfahrungsbericht

Beitragvon bettina » 02.11.2012, 19:20

Hallo :)

Wünsche dir auch immer reichlich Sonne 8)

MfG
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Re: Unser Weg zur Sonne - ein Erfahrungsbericht

Beitragvon cmauch » 02.11.2012, 23:49

Hallo @Bettina, vielen Dank - Dir auch reichlich Sonne!

Was mich hierzu führt:

Folge 8: Grübelei nach 15 Tagen - Licht und Schatten

Jetzt ist die Anlage seit einem halben Monat in Betrieb. Ertrag in der 2. Oktoberhälfte 220 kWh. Kalkulation PVgis-CMSAF (mit 10%-Verlust) ergab für den ganzen Oktober ca. 457 kWh. Allerdings wurde in der Kalkulation (und der Wirtschaftlichkeitsberechnung) der vorhandene Wald auf der Südwest- und Westseite nicht berücksichtigt. War das vielleicht ein Fehler?

Anbei zwei Bilder vom 28.10, 15 Uhr (Winterzeit): Zuerst der Schatten auf dem Dach:
20121028 15 Uhr Schatten auf Dach.jpg

Und dann die Verursacher: Die Bäume stehen in 40-50m Entfernung und sind gut 20 m hoch.
[
20121028 15 Uhr Schatten durch Wald.JPG

Und hier noch die Ertragskurve vom sonnigen 29.10:
20121029 PV Ertragskurve.jpg

Ich denke, hier ist ungefähr der Ertrag einer Stunde verloren gegangen, d.h. ca. 5 kWh = 20%. Und es gab 6 weitere Tage mit ähnlich hohen Verlusten. Das macht dann in den bisherigen 15 Tagen etwa 30 kWh Verlust = 15% vom Gesamtertrag. Mir ist noch unklar, was das für das nächste Frühjahr und den Sommer heißt:
Wie sieht es aus, wenn (noch) keine Blätter auf den Laubbäumen sind?
Und vermute ich richtig, daß im Sommerhalbjahr die absoluten Verluste eher geringer sind, weil die Sonne in einem steileren Winkel absteigt? Also z.B. werden dann aus 50 Kwh an einem guten Tag bei ca. 3 kWh Verlust noch 47 kWh?

Naja - ich werde mir die nächsten Tage mal die Mühe machen, eine Horizontdatei für die PVGIS-Kalkulation zu erstellen - und dann hoffentlich nicht allzu negativ überrascht sein.
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