Auktionen lösen Krise am Photovoltaikmarkt nicht

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Seit drei Jahren befindet sich der Photovoltaikmarkt in Deutschland in einem Tief. In den vergangenen zwölf Monaten wurden rund 1.100 Megawatt neu installiert. Das erklärte Ziel der Politik ist, dass in einem Kalenderjahr 2.500 Megawatt gebaut werden. Die neu errichtete Leistung fiele höher aus, wären alle Projekte aus den ersten Auktionen für Freiflächenanlagen umgesetzt. Doch auch dann würden die Ziele der Energiewende mit Abstand nicht erreicht.

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Solarzellen aus Perowskiten auf dem Weg zur Massenfertigung

Henry Snaith ist der Entdecker der Perowskit-Solarzelle und Gründer von Oxford Photovoltaics. Die Firma will die Technologie nun in die Industrie überführen. Foto: Oxford Photovoltaics Ltd

Vor vier Jahren erschien die erste wissenschaftliche Studie über die photoelektrischen Eigenschaften von Perowskiten. Die Firma Oxford Photovoltaics beginnt nun, einen Industrieprozess zu Fertigung von Tandemsolarzellen aus Silizium und Perowskiten zu erproben. Angestrebt wird ein Wirkungsgrad von erst einmal 28 Prozent. In den nächsten zwei Jahren würden die neuen Zellen wohl aber noch nicht in Solarmodulen verwendet.

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„Die Energiewende ist nicht mehr zurückzudrehen. Wir haben gewonnen.“

Das nächste EEG werde die Akteursvielfalt beim Bau geförderter Ökostromanlagen wahren, sagt Rainer Baake. Foto: BMWi

Bis zur Bundestagswahl nächstes Jahr wird es wohl keine neuen Gesetze für den Energiesektor geben. Das sagte der Staatssekretär für Energie, Rainer Baake, heute zum Forum Neue Energiewelt. Er warf einen Blick zurück auf die vergangenen drei Jahre Energiepolitik in Deutschland und gab einen Ausblick, was als nächstes zu tun ist, um die Energiewende voranzutreiben. Der anhaltend schwache Ausbau von Photovoltaikanlagen bedrücke ihn zwar. Er hoffe aber, dass über die Ausschreibungen wieder mehr Solarstromleistung installiert werde.

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Thüringen und Nordrhein-Westfalen fördern Photovoltaikanlagen und Speicher

Die Nennleistung der Module bestimmt, ob eine Solaranlage fernsteuerbar sein muss oder nicht. Foto: Smileus/Fotolia

Umweltministerin Barbara Hendricks hat ihren Entwurf für einen Klimaschutzplan bis zum Jahr 2050 fertig gestellt. Heute sollte er vom Bundeskabinett beschlossen werden. Aber daraus wird nichts: Die Ministerin wird ohne neue Ziele zur Klimakonferenz nach Marrakesch fahren. Um die Energiewende voranzutreiben, haben nun Nordrhein-Westfalen und Thüringen Förderprogramme aufgesetzt. Für die Anschaffung von Photovoltaikanlagen und Batteriespeichern gibt es Zuschüsse.

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Komplettsystem zur Eigenversorgung für weniger als 10.000 Euro

Blick in einen Batteriespeicher von Solarwatt: Ganz oben sitzt die Leistungselektronik. Darunter haben bis zu zwei Batteriemodule Platz. Foto: Solarwatt GmbH/Thomas Schmitz, Build_up Design

Eine Photovoltaikanlage soll sich auch ohne eine gesetzliche Förderung für ihren Betreiber bezahlt machen. Das Gleiche soll für einen Batteriespeicher gelten. Getreu der eigenen Maxime bietet Solarwatt nun Photovoltaikmodule und Batteriespeicher für weniger als 6.000 Euro an. Die Firma will so Kunden gewinnen, für die höhere Investitionen einen Hemmschuh zur Eigenversorgung mit Solarstrom darstellen.

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Forscher mahnen Politik zur raschen Umsetzung der Energiewende

Appellierten an die Bundesregierung, einen ambitionierten Klimaschutzplan zu fassen (v. l.): Andreas Bett vom Fraunhofer ISE, Michael Nelles vom Biomassefoschungszentrum und Manfred Fischedick vom Wuppertal Institut. Foto: Forschungsverbund Erneuerbare Energien

Deutschland dürfe seine Führungsrolle bei der Energiewende nicht leichtfertig aufs Spiel setzen, haben Wissenschaftler des Forschungsverbunds Erneuerbare Energien angemahnt. Eine Woche vor Beginn der Klimakonferenz in Marrakesch formulierten sie drei Forderungen an die Politik: Einen ambitionierten Klimaschutzplan vorzulegen, den Ausbau Erneuerbarer Energien anzutreiben und den Ausstieg aus der Kohleverstromung festzulegen.  

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Zubau neuer Photovoltaikanlagen weiterhin zu niedrig

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In den ersten drei Quartalen des Jahres wurden zusammen 789 Megawatt Photovoltaikleistung errichtet und ans Stromnetz geschlossen. Zuletzt, im Monat September, waren es 108 Megawatt. Es zeichnet sich ab, dass das politische Ziel von 2.500 Megawatt neuer Installationen im Jahr auch 2016 nicht erreicht wird – im dritten Jahr in Folge.

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Defekte Solar-Fabrik-Module: Chance auf Übernahme der Reparaturkosten

Ein Installateur montiert Module wieder aufs Dach, nachdem sie repariert wurden. Foto: Europe Solar Concept GmbH & Co. KG

Voriges Jahr machte die Solar-Fabrik auf einen Serienfehler in den Modulserien der Baujahre 2011 und 2012 aufmerksam und meldete kurz darauf Insolvenz an. Die Firmen Suncycle und Adler Solar entwickelten Reparaturkonzepte, aber auf den Rechnungen blieben betroffene Anlagenbetreiber bislang sitzen. Sie können die Ausgaben aber noch zur Insolvenztabelle anmelden. Die Chancen stehen gut, Reparaturkosten erstattet zu bekommen. Lese vollständigen Artikel »





Regelleistung von Deutscher Energieversorgung: Zähler kaufen, Strom frei beziehen

Seit rund einem Jahr simuliert die Deutsche Energieversorgung das Bereitstellen von Regelleistung über Senec-Speicher. Sobald wie möglich will die Firma die Dienstleistung vermarkten. Foto: Deutsche Energieversorgung GmbH

Teil 6 der Serie über Regelleistungsmodelle: Die Deutsche Energieversorgung hat vor mehr als einem Jahr das Projekt „Econamic grid“ gestartet. Betreibern eines Speichers des Unternehmens wird dieser kostenlos geladen. Ziel ist es aber, den Strom über Ausschreibungen am Regelleistungsmarkt zu beziehen. Das Präqualifizierungsverfahren dauert hierbei noch an. Unabhängig davon will die Deutsche Energieversorgung zum Jahreswechsel ihr Angebot einstellen.

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Regelleistungsmodell von Sonnen: Flatrate auf Strom für Mitglieder

Die Flatbox verknüpft Batteriespeicher von Sonnen zu einem virtuellen Großspeicher. Foto: Sonnen GmbH

Teil 5 der Serie über Regelleistung: Der Batteriehersteller Sonnen will im ersten Quartal 2017 Strom aus dezentralen Speichersystemen in Deutschland an den Regelleistungsmarkt bringen. Interessierte können sich seit Mitte September bei der Firma registrieren und erhalten nach Vertragsabschluss eine Flatrate auf ihren Strombezug.

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