Neuregelung der Belastung von Eigenversorgern geplant

Das neue EEG wird bald im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Parallel arbeitet das Wirtschaftsministerium bereits an den ersten Änderungen des Gesetzes. Foto: Marco 2811/Fotolia

In Kürze wird das neue Erneuerbare-Energien-Gesetz, kurz EEG 2017, im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Damit es zum Jahreswechsel in Kraft treten kann, fehlt nur noch die Zustimmung der Europäischen Kommission. Die Novelle markiert die Ausweitung der Förderung von Photovoltaikanlagen über Ausschreibungen. Die Gestaltung neuer Typen von Auktionen wird gerade erarbeitet. Zugleich bereitet das Wirtschaftsministerium erste Änderungen am Gesetz vor: Eigenversorgern blühen mal wieder neue Regeln. Diesmal geht es offenbar um die Befreiung von Bestandsanlagen von der Zahlung der EEG-Umlage auf Eigenverbrauch. Was konkret auf die Solarbranche, aber auch andere Industriezweige zukommt, ist noch unklar.

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Licht und Schatten der neuen Energiewelt für altgediente Versorger

Das Kraftwerk gehörte zur alten Eon. Seit dieser Woche ist die Abspaltung der konventionellen Energiesparte vollendet. Uniper heißt die neue Firma. Eon aber hat nichts mehr mit Dampfkraftwerken zu tun, sondern erneuerbaren Energien. Foto: David Brown/Fotolia

Die erneuerbaren Energien stemmen noch nicht den Großteil der Energieversorgung, aber das ist das Ziel der Energiewende. Wie sich dabei die auf konventionelle Energien ausgerichteten Unternehmen in der neuen Energiewelt positionieren, war Thema einer Tagung des Handelsblatts in dieser Woche. Es zeigte sich: Kundenlösungen stehen neben erneuerbaren Energien im Fokus. Und die politischen Ausbauziele für Solar- und Windkraft sind auch altgedienten Energieversorgern zu niedrig.

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Technische Regeln für Steckdosenmodule sollen 2017 kommen

solarstrom

Seit mehreren Jahren werden Steckdosenmodule angeboten. Mieter und Stromkunden können so Mini-Photovoltaikanlagen auf dem Balkon anbringen und über eine Steckdose anschließen. Dagegen wurden bereits Sicherheitsbedenken geäußert. Nun hat der VDE eine erste Norm im Entwurf vorgelegt. Eine zweite soll folgen. Kritiker fordern eine Bagatellgrenze für Kleinstsysteme. Denn die mit den Normen verbundenen Anforderungen an die Anlagen erhöhen ihre Kosten beträchtlich. 

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Photovoltaikmarkt weiter schwach

Zubau 12 Monate 31.7

Nichts Neues am deutschen Photovoltaikmarkt: Die Zahl der neu installierten Anlagen bewegt sich im Monat Juli auf so niedrigem Niveau wie in den Vormonaten. Rund 82 Megawatt neue Solarstromleistung wurden errichtet, hat die Bundesnetzagentur bekannt gegeben.

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Intelligente Messsysteme taugen noch nicht zum Steuern

Ab 2017 sollen intelligente Messsysteme und damit auch neue Stromzähler verpflichtend bei Photovoltaikanlagen eingebaut werden können. Die Preisobergrenzen beginnen bei 100 Euro für kleine Anlagen. Foto: galaxy67/Fotolia

Ab 2017 sollen intelligente Messsysteme bei Photovoltaikanlagen größer sieben Kilowatt Leistung eingebaut werden. Geplant war einmal, dass über diese die Einspeiseleistung reguliert werden soll. Im novellierten Erneuerbare-Energien-Gesetz ist daraus eine Kann-Bestimmung geworden. Denn bislang fehlen technische Vorgaben für die Steuerungsfunktion der Geräte. Trotzdem besteht die Pflicht zur Installation von Messsystemen durch das Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende. Bekommen Solaranlagenbetreiber erst einmal einen teureren Ersatz für ihren Einspeisezähler oder schieben die Netzbetreiber den Start des Rollouts hinaus?

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„Wir verfolgen stringent modulare Konzepte“

Andreas Gutsch verantwortet die Weiterentwicklung von Speichersystemen bei Solarwatt. Er arbeitete zuvor beim Karlsruher Institut für Technologie. Foto: Solarwatt GmbH

Im Frühling gründete der Modul- und Speicherhersteller Solarwatt GmbH ein Technologiezentrum für Batteriespeicher. Solarwatt Innovation heißt es und wird von Andreas Gutsch geleitet. Der Chemieingenieur war lange in der Industrie tätig, unter anderem für den Hersteller von Lithium-Ionen-Batterien Li-Tec Battery, bevor er in die Forschung wechselte. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) baute er das Projekt Competence-E auf, das sich unter anderem Tests zur Sicherheit und Langlebigkeit von Lithium-Ionen-Batterien widmet. Wohin die Entwicklung der Speicher von Solarwatt gehen wird, darüber sprach das Magazin des Photovoltaikforums mit Andreas Gutsch.

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Neue Normen für Batteriespeicher und Solarmodule

Seit mehreren Jahren sind Normen für Hausbatteriespeicher in Arbeit. Die Standards sollen die Sicherheit und Netzintegration der Geräte gewährleisten. tashatuvangon/Fotolia

Seit mehreren Jahren wird an neuen Standards für Photovoltaikmodule und Batteriespeicher gearbeitet. Sie sollen die Sicherheit, Qualität und korrekte Installation am öffentlichen Stromnetz sicherstellen. Zwei liegen inzwischen vor, drei befinden sich im Entwurfsstatus und eine weitere ist für nächstes Jahr angekündigt. 

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Bau neuer Solaranlagen weiter deutlich unter politischen Zielen

Zubau 12 Monate 30.6

Der Juni war der bislang stärkste Monat für den Photovoltaikmarkt in diesem Jahr. Dennoch liegt der Zubau von Solaranlagen mit rund 119 Megawatt Leistung weiterhin deutlich unter den Zielen im Erneuerbare-Energien-Gesetz. Allein um diese zu erreichen, müssten jeden Monat mehr als 200 Megawatt Leistung errichtet werden. Um die klimapolitischen Ziele umzusetzen, würde ein Vielfaches davon benötigt.

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Speichersysteme werden günstiger, effizienter und flexibler

Anderthalb Hallen füllte die electrical energy storage in diesem Jahr. Aber auch in den Hallen der Intersolar präsentierten Aussteller viele neue Produkte rund um Batteriespeicher. Foto: Jürgen Haar

Ein Schwerpunkt der Messen Intersolar Europe und electrical energy storage im Juni waren Batteriespeichersysteme. Entsprechend viele neue Produkte wurden gezeigt – von den Speicherherstellern, aber auch von einer wachsenden Zahl von Unternehmen der Energiebranche. Es zeigt sich dabei auch, dass Batteriespeicher die Grenze zwischen alter und neuer Energiewirtschaft verwischen. Die Speichersysteme selbst werden effizienter; die Kompatibilität mit anderen Geräten und Plattformen steigt.

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Neue Regeln durch EEG-Novelle und Digitalisierungsgesetz

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz ist novelliert worden. Die Reform bedeutet starke Änderungen im bisherigen System der Förderung erneuerbarer Energien. Foto: Thomas Reimer/Fotolia

Die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG-Novelle) ist gestern vom Bundestag beschlossen und kurz darauf vom Bundesrat angenommen worden. Es tritt zum Jahreswechsel in Kraft. Photovoltaikanlagen größer 750 Kilowatt Leistung müssen sich damit ab 2017 in Ausschreibungen durchsetzen, wenn der erzeugte Strom zu einem festen Preis vergütet werden soll. Außerdem stimmte der Bundesrat dem Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende zu. Dieses sieht ab 2017 eine Einbaupflicht von intelligenten Messsystemen bei Photovoltaikanlagen größer sieben Kilowatt Leistung vor.

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