„Nach der Novelle ist vor der Novelle“

Besucher und Aussteller drängen am ersten Tag der Intersolar und electrical energy storage in die Messehallen in München. Bis Freitag laufen die Veranstaltungen. Foto: I. Rutschmann

Batteriespeicher haben die Solarmesse Intersolar nachhaltig belebt. In diesem Jahr sehen die Veranstalter die Talsohle der Branchenkrise durchschritten. Es zeichne sich zudem ab, dass sich der Strom aus Sonnenlicht zur günstigsten Erzeugungsform entwickle. Eine neue politische Agenda erwartet der Branchenverband BSW-Solar jedoch erst nach den Bundestagswahlen 2017 – mit einer weiteren Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes.

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Lernkurve bei Speichern wie in der Photovoltaik

Die Absicherung vor Stromausfällen ist eines der Motive, einen Stromspeicher zu kaufen. Am stärksten wollen die Kunden aber ihren Eigenverbrauch erhöhen. Foto: reichdernatur/Fotolia

Seit Beginn der Förderung von Solarstromspeichern sind rund 34.000 Systeme in Deutschland installiert worden. In dieser Zeit haben sich die Preise so stark verringert, dass Forscher der RWTH auf die Lernkurve der Photovoltaik verweisen. Außerdem kommen sie zu dem Urteil, dass Speicher die Aufnahmefähigkeit der Netze für Solarstromleistung verdoppeln. Auf die Gesellschaft haben die Systeme dagegen keinen Effekt: Weniger Einnahmen bei Steuern, Umlagen und Netzentgelten stehen weniger Ausgaben für eingespeisten Strom gegenüber.

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Regierungsparteien wollen intelligente Messsysteme bei Kleinstanlagen

Nächste Woche berät der Bundestag über das Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende. Ein Änderungsantrag sieht nun vor, dass neue Photovoltaikanlagen größer einem Kilowatt Leistung mit einem intelligenten Messsystem ausgerüstet werden müssen, wenn das der Messstellenbetreiber will. Foto: Bundesregierung:steins

Für das Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende wurde ein Antrag zur Änderung des vorliegenden Gesetzentwurfs formuliert, der es in sich hat: Demnach sollen Netzbetreiber verlangen können, dass bei neuen Erneuerbare-Energien-Anlagen größer einem Kilowatt Leistung ein intelligentes Messsystem eingebaut werden muss. Bislang ist vorgesehen, dass Anlagen größer sieben Kilowatt Leistung ein solches Messsystem erhalten.

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Regierung beschließt Referentenentwurf für EEG 2016

Die Bundesregierung hat den Referentenentwurf zur EEG-Novelle vorgelegt. Für Erzeuger von Wind- und Solarstrom soll es starke Veränderungen geben. Foto: PhotographyByMK/Fotolia

Die Bundesregierung hat den Referentenentwurf für die nächste Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) beschlossen. Nun muss der Bundestag darüber abstimmen. Die Novelle bedeutet für Solarstromerzeuger, dass sie die Einspeisevergütung und die Marktprämie nur noch für Dachanlagen bis 750 Kilowatt Leistung in Anspruch nehmen können. Die Tarife sollen sich indes nicht ändern, sondern zum 1. Januar 2017 das Niveau von heute haben.

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Entwurf zur EEG-Novelle: Ausschreibungen für Photovoltaikanlagen ausgedehnt

Bundeskanzlerin Angela Merkel, Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (2. v. li.) und die Regierungschefs von Bremen und Sachsen-Anhalt, Carsten Sieling und Reiner Haseloff verkünden die Einigung zwischen Bund und Ländern bezüglich der EEG-Novelle. Foto: Bundesregierung

Die Bundesregierung und die Vertreter der Länder haben sich über die geplante EEG-Novelle verständigt. Für die Photovoltaik sollen zwei wesentliche Änderungen in den Entwurf eingearbeitet werden: Sollten bislang Anlagen über einem Megawatt Leistung nur noch über Ausschreibungen eine Förderung erhalten, wird der Schwellwert nun auf 750 Kilowatt gesenkt. Das Ausschreibungsvolumen wird im Gegenzug von 500 auf 600 Megawatt im Jahr erhöht. Nächste Woche will das Bundeskabinett den Entwurf der EEG-Novelle verabschieden, damit er dem Bundestag zum Beschluss vorgelegt werden kann.

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Schattendasein der Photovoltaik wegen niedrigen Zubaus befürchtet

Zubau 12 Monate 30.4

Im April wurden neue Solarstromanlagen mit rund 83 Megawatt Leistung errichtet. Das ist das vierte Mal in Folge, dass der Zubau der Photovoltaik unter 100 Megawatt im Monat liegt. Sind im Mai nicht mindestens rund 270 Megawatt neuer Anlagen in Betrieb gegangen, setzt die Absenkung der Fördertarife um weitere drei Monate aus. Die Solarbranche fürchtet, dass die Regierungsziele das dritte Jahr in Folge nicht erreicht werden und der Photovoltaik ein Schattendasein in Deutschland droht.

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Intersolar und ees künden von Trendwende im Solarmarkt

Die Messen Intersolar und ees verzeichnen leicht gestiegene Ausstellerzahlen. Die Flächen sind seit Mitte April ausgebucht, Eröffnet werden beide Veranstaltungen am 22. Juni. Foto: I. Rutschmann

Der Solarmarkt in Deutschland kommt nicht aus der Krise. Die Messen Intersolar Europe und Electrical energy storage Europe verkünden dagegen den Aufschwung: Die Ausstellungsflächen für die am 22. Juni beginnenden Veranstaltungen waren bereits Mitte April ausgebucht. Die Zahl der Aussteller ist leicht angestiegen. Thematisch stehen wieder Energiespeicher und die Eigenversorgung im Fokus. Stärker ausgebaut ist der Bereich der intelligenten Vernetzung von Erzeugung und Verbrauch. Und erstmals tagt die Wissenschaftskonferenz EU PVSEC zur gleichen Zeit.

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Stromsteuer auf Eigenverbrauch geplant

Unerfreuliches für Eigenversorger übermittelt gerade das von Wolfgang Schäuble geführte Bundesministerium der Finanzen: Die Ökosteuer soll generell auf Grünstrom erhoben werden, auch wenn dieser nicht durch ein Stromnetz geleitet wird. Foto: Ilja C. Hendel

Die Bundesregierung plant, Ökostrom generell mit der Stromsteuer zu belasten. Für Betreiber von Photovoltaikanlagen bedeutet das: Auch auf selbst genutzten und an Abnehmer in der Nähe gelieferten Solarstrom soll die Steuer künftig entrichtet werden. Eine Befreiung ist nach Plänen des Bundesfinanzministeriums lediglich für Erzeuger von höchstens 20.000 Kilowattstunden Strom im Jahr vorgesehen, sofern die Energie in unmittelbarer räumlicher Nähe verbraucht wird.

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Betrugsprozess um SN Solartechnics: Viermal schuldig

Seit Mai 2014 müssen sich vier Männer vor dem Landgericht Osnabrücks wegen Betrugs mit Solaranlagen verantworten. Foto: Rutschmann

Alle vier Angeklagten sind im Betrugsprozess um SN Solartechnics heute schuldig gesprochen worden. Drei Männer wurden wegen gewerbsmäßigen bandenmäßigen Betrugs zu acht und zehn Jahren Haft verurteilt; der Vierte wegen Beihilfe zu zwei Jahren auf Bewährung. Die Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts Osnabrück sah es als erwiesen an, dass die Männer durch den Verkauf von Solaranlagen fast 300 Kleinanleger um mindestens 10,5 Millionen Euro gebracht haben.

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Leserfrage: Anlagenzusammenfassung nach Umzug eines Systems?

Gilt die Anlagenzusammenfassung auch, wenn ein System Jahre nach der Inbetriebnahme versetzt wurde? Diese Frage beschäftigt einen Anlagenbetreiber. Foto: protectnature/Fotolia

Ein Anlagenbetreiber sieht sich mit der Forderung seines Netzbetreibers konfrontiert, einen Rundsteuerempfänger zu installieren, nachdem er ein Solarstromsystem an einen anderen Standort versetzt hat. Ist das rechtens, fragt er. Die Redaktion des Magazins des Photovoltaikforums antwortet auf Leserfragen wie diese und veröffentlich ausgewählte Zuschriften mitsamt der Antwort. Da es sich mitunter um schwelende Auseinandersetzungen dreht, werden Namen gegebenenfalls anonymisiert.

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