Auch Italien plant Vergütungskürzungen

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Auch Italien plant Vergütungskürzungen

Beitragvon eggis » 25.06.2010, 13:16

http://www.photovoltaik.eu/nachrichten/ ... 0003226/8/
Im kommenden Jahr soll die Photovoltaik-Vergütung in Italien um insgesamt 18 Prozent gekürzt werden. Der Gesetzentwurf sieht für 2011 drei Reduzierungsschritte vor.

Die Schrittweise Vergütungssenkung von drei mal sechs Prozent in einem Jahr gefällt mir gut.
Kennt jemand die aktuelle Vergütung und weiß wie hoch die Vergütung nach der beabsichtigten Kürzung ausfallen würde?
Mit sonnigen Grüßen
-eggis-

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Re: Auch Italien plant Vergütungskürzungen

Beitragvon Solidea Italia » 25.06.2010, 16:19

Eventuell hilft das weiter.........
http://www.verbraucherzentrale.it/17v26267d54078.html
gruß Solidea
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Re: Auch Italien plant Vergütungskürzungen

Beitragvon bimon » 07.09.2010, 10:00

Die Kürzungen sind nun wohl konkret: http://www.photovoltaik.eu/nachrichten/ ... 100003663/
Die Vergütungen scheinen da aber im Vergleich zu Deutschland immernoch recht komfortabel. Und wenn man dann erst die Entragserwartungen der Länder vergleicht...
Hinzu kommt aber eine Deckelung bei 200 Megawatt bei BIPV und weiteren 3000 Megawatt für die restlichen Anlagen. Da sollte man lieber die Vergütung deutlicher senken, als zu deckeln...
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Re: Auch Italien plant Vergütungskürzungen

Beitragvon PV-Berlin » 14.10.2010, 09:18

Sehe ich auch so. Die Vergütung sollte deutlich unterhalb der Deutschen Ansätze liegen. Dann bräuchte es auch keinen Deckel. So ist der Preisdruck auf die Anlagenpreise nur minimal und die Kosten für die Stromkunden viel zu hoch.

Wenn man ganz faul sein möchte, dann nimmt man einen Abschlag von 10% oder mehr, das reicht dicke, um rentabel Anlagen zu betreiben können. Außerdem, wäre dann der Einstieg für viele Firmen in diesem Markt möglich, da die Förderung klar wäre, also eine recht stabile Nachfrage entstünde.
So, ist der Markt viel zu instabil und unübersichtlich, außerdem vom Zeitdruck getrieben. Viele kleinere Entwickler nutzen den Deutschen Markt, um ihre Komponenten einzukaufen, da offensichtlich der Großhandel nicht richtig funktioniert.
Wir werden einen Zubau in 2012 von >30 GWp sehen. Tendenz bis 2015 Richtung > 50 GWp. Ab 2020 Werden wir einen Zubau an PV von deutlich über 100 GWp sehen. Bis 2015 wird PV die 5 Cent Hürde knacken. *5% Zins bei nur 12 Jahren Amortisation.
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Re: Auch Italien plant Vergütungskürzungen

Beitragvon Green Gerwerbe Solar » 28.11.2010, 10:01

Bei Dachnalage beträgt die Kürzung ca. 2- 3 Cent
Bisher wurden 48 cent bis 31.12.210 bezahlt
ab den 01.01.2011ca 45 Cent

Für Asbest Sanierte Dächer gild ein Aufschlag von 10 % der Vergütung

Vorteil an der neuen Reglung ist, dass kein Unterschied zwischen
den Konstrutionen mehr ist.
Das heißt für alle gilt die gleiche Vergütung

Besonders gross ist der Vorteil der Dachlasten,
weil Italien größtenteil Erdbebengebiet ist, werden
viel höhrer Dachlasten bei der Genehmigung von Gebäuden
von der Genehmigungsbehörde verlangt
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Re: Auch Italien plant Vergütungskürzungen

Beitragvon summerof69 » 01.12.2010, 23:08

Green Gerwerbe Solar hat geschrieben:Besonders gross ist der Vorteil der Dachlasten,
weil Italien größtenteil Erdbebengebiet ist, werden
viel höhrer Dachlasten bei der Genehmigung von Gebäuden
von der Genehmigungsbehörde verlangt


Was sagt der Begriff "Dachlasten" aus?

Hätte gemeint, hohe Dachlasten wären negativ.

Sind die italienischen Dächer angesichts der im Vergleich zu D sehr knappen Sparren denn überhaupt geeignet für eine PV-Anlage?
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Re: Auch Italien plant Vergütungskürzungen

Beitragvon tingitalia » 22.01.2011, 20:50

Buonasera summerof69

bissschen späte Antwort, aber gerade erst gefunden...

sind Sie, wie die Pilze spriessen die Anlagen...höhere Dachlasten und Erbebensicherheit meint hier, wie wohl auch schon angedacht, höhere Sicherheit, sprich massivere und/oder engere Sparrenabstände. Die italienischen Behörden sind in diesem Punkt nicht wirklich kompromissbereit. Eigenes Haus im Friaul (1,5 stöckig): Sparren 18x14cm, Abstand 0,70m.

Bin gerade dabei mir 1 oder 2 PVA's mit 6kWp aufs Dach zu legen.

@eggis:

Bauwerkgebundene Anlagen 3-20kW: 0,377€ bis 30.04.11, 0,360€ bis 31.08.11, 0,342€ bis 31.12.11
Bauwerkgebundene Anlagen 20-200kW: 0,358€ bis 30.04.11, 0,341€ bis 31.08.11, 0,323€ bis 31.12.11 usw
Freianlagen jeweils etwa 8% weniger

Grüsse
tingitalia
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Re: Auch Italien plant Vergütungskürzungen

Beitragvon summerof69 » 22.01.2011, 21:05

tingitalia hat geschrieben:
Bauwerkgebundene Anlagen 3-20kW: 0,377€ bis 30.04.11, 0,360€ bis 31.08.11, 0,342€ bis 31.12.11
Bauwerkgebundene Anlagen 20-200kW: 0,358€ bis 30.04.11, 0,341€ bis 31.08.11, 0,323€ bis 31.12.11 usw
Freianlagen jeweils etwa 8% weniger

Grüsse
tingitalia


Danke für die Rückinfo. Schätze mal, dass das von mir bewohnte Ferienhaus wohl von den Baubehörden nicht begangen worden ist.


Zu den Einspeisevergütungen: Ist es richtig, dass zusätzlich noch ca. 8 Ct/kwh für die Kilowattstunde von der GSE gezahlt werden?

Frage zu deinen Anlagen:

Kaufst du die Module in Italien oder importierst du diese selbst?

mfg Erik
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Re: Auch Italien plant Vergütungskürzungen

Beitragvon tingitalia » 22.01.2011, 22:35

gern geschehn sommerof69

Ja, die GSE, oder besser das italienische EVU ENEL vergütet die ins Netz eingespeiste Energie, also:

1. Produktion PVA x 0,377€/kWh
(2. Eigennutzung der Energie spart Stromeinkauf, sagen wir 0,18€/kWh) indirekte Ersparnis
3. Resteinspeisung nach Eigennutzung 0,09€/kWh

Kleiner Wermutstropfen: Die Vergütung durch ENEL ist sehr schleppend und du läufst dann Deinem Geld hinterher, jedesmal Einschreiben usw.

Meine Anlage möchte ich aus D importieren (siehe meinen Thread bei Angeboten ...Nord-Ost-Italien, den mit den 4 Angeboten :) )

Grüsse
tingitalia
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Re: Auch Italien plant Vergütungskürzungen

Beitragvon summerof69 » 22.01.2011, 23:02

Hallo, nächste Frage.

Nehmen wir an, in Deutschland würde es eine Kreditanstalt geben, welche an deutsche Unternehmen Kredite in unbegrenztem Maß (bis 10 000 000 Euro) anbietet. Keine Eigenmittel erforderlich. Würdest du es diesem Unternehmen empfehlen, z.B. in Ligurien sagen wir 50 000 oder auch 100 000 Euro zu investieren?

http://www.kfw.de/kfw/de/Inlandsfoerder ... erdert.jsp

Bezüglich den Modulen empfehle ich pvxchange. Man muss dann halt den Transport selbst organisieren. Beispiel: Schott Mono 190 Watt, 1,70 Euro/Watt plus Transport.
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