PV-Anlagen die nicht in das öffentliche Stromnetz einspeisen, wie Berghütte oder Wohnmobil ....
Moderator: Mod-Team
von Alinktothesun77 » 22.08.2010, 10:20
Ein sonniges Hallo, an alle Sonnenhungrigen hier. Ich bin der Neue ( auch Laie genannt  ) in der Runde und ja, ich hab mir viel schon über Inselanlagen ( hier im Forum, Buch ) durchgelesen. Ich möchte für mich eine 540 Wp Inselanlage aus Idealisimus ( Strom aus Licht, ist einfach Genial ) an meinem Balkon, Richtung Süden mit einem verstellbaren Gestell ( Sommer, Winter ) installieren. Meine Komponeten habe ich schon( im Frühjahr zugelegt ). Damals dachte ich, ich handle mit meiner Auswahl richtig. Doch nach einem halben Jahr, hier im Forum, kommen mir doch Zweifel an meiner ( überstürzten ? ) Plannung. Hab mich zum Teil beraten lassen. Jetzt endlich bekomme ich, mein Gestell ( Sonderanfertigung, wollte ich erst selber machen. Ha, Ha), das bedeutet, jetzt wird es ernst. Eins vorneweg, ich will keine Großverbrauch betreiben ( Staubsauger, Waschmaschine, Wasserkocher,u.s.w.),sondern nur Dinge die Spass machen (wie Fernseher, Notebook, Ladegeräte, LED Beleuchtung, u.s.w. ). Also, ich möchte meine 4 Kyocera KD 135 Wp GH 2 PU Module ( Voc 22,1 Volt und Isc 8,37 Ampere ) zu je zwei Strings über eine Entfernung von 11m , mit einem 6 mm² Kabel, an meinem Outback Flexmax 60, parallel mit jeweils einem 125V 60A Gleichstromtrenner dazwischen anschließen. Nach dem MPPT LR geht es mit einem 1m x 16 mm² Kabel wieder durch einen 125V 60A GT und einer austauschbaren 50A Sicherung in meine 2 DETA 250 AH Blei SÄure Solarakkus ( Flüssigsäure, mit Moll Reißkamina nachgerüstet und mit Outback Temperaturfühler ausgestattet ), die ich gerne Parallel schalten möchte, zu 12 Volt und 500 AH ( mit zwei 35 mm² x 40 cm Batteriebrückenkabeln ) Zuletzt soll noch ein IVT 12V 1200 Watt Sinuswechselrichter mit einem 1 m langen 25 mm² Kabel und einer an der + Polklemme angeschraubten 200 A Sicherung angeschlossen werden. Ein Ladezustandswächter habe ich noch nicht vorgesehen, dafür habe ich mir aber ein Fluke Multimeter, sowie Schutzausrüstung ( Elektro-, Säurehandschuhe, Schutzbrille ) zugelegt. ( mein erstes mal, mit den Batterien natürlich  ). So jetzt meine Bedenken: Ist der Outback FM 60 mit meiner 540 Wp Leistung doch nicht etwas unterfordert (es wird ja vom Hersteller, 800 Wp bei einem 12 Volt System, mindestens empfohlen) Oder gibt er doch sein bestes ? Dann mit meinen Solarakkus, ich würde gerne 500 AH ( wegen der empfohlende 20 - 30 % Endladung der Gesammkapazität ) haben. Doch das mit den Ausgleichströmen und der Paralellschaltung im allgemeinen, was ich erst nach dem Kauf, hier gelesen habe macht mir doch etwas Sorgen. Das man die beiden gleichen Akkus (einer Bauart und Alter ) erst getrennt laden sollte und mit einer Autolampe ein paar Stunden verbindet ( damit sich die Spannung, exakt ausgleicht ),bevor man sie endgültig anschließt, wusste ich schon vorher. Doch dann lese ich, über 200 AH Bleibatterien sollte man nicht parallel verschalten, der Sicherheit wegen. Vieleicht hätte ich doch für 12 Volt die 400 Ah Opzs nehmen sollen ? Was ist mit meinem Wechselrichter ( ist bestimmt zu groß bemessen, wegen Dauer- und Spitzenlast, werde ich warscheinlich nie erreichen), taugt der Hersteller was und wie Erde ich das ganze ( am Erdungskabel aus dem Netz oder Minuspol der Anlage ( steht im Plan vom Outback )) ?? Laie eben  !! Ich hör lieber erstmal auf ( fürs erste)! Im großen und ganzen möchte ich gerne eure Meinungen und Ratschläge hören ( lesen ). Ist das so Machbar oder was sollte ich ändern, damit mein Projekt nicht schon von Anfang an zum scheitern verurteilt ist ? Mir reicht es auch das sich die Anlage im Winter ( im schlechtesten Fall ) nur sebst erhält. Also ohne externe Aufladung. Wenn was übrigbleibt, bin ich zufrieden. Drauf angewiesen bin ich nicht, es nur erst als ( teures ) Hobby, zum Lernen gedacht( Solarspielzeug hab ich schon ). Frei nach dem Motto " Learning by doing " Wenn alles gut klappt und ich erst richtig schlau bin ( das dauert wohl am längsten  ), rüste ich später vielleicht auf. Darum auch der Outback. Allen denen die es bis hierhin geschafft haben, Danke im Voraus und viel Sonne auf eure Module, wünscht euch Alinktothesun77
540 Wp Insel, 4 x Kyocera, Outback FM 60 MPPT, 2 x 12V 250 Ah Deta Bat., Victron WR 1200W / 24V "Theorie ist, wenn man alles weiß und nichts funktioniert. Praxis ist, wenn alles funktioniert und keiner weiß warum! "
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von wieso » 22.08.2010, 11:09
Hallo Zuletzt soll noch ein IVT 12V 1200 Watt Sinuswechselrichter mit einem 1 m langen 25 mm² Kabel und einer an der + Polklemme angeschraubten 200 A Sicherung angeschlossen werden. Ein Ladezustandswächter habe ich noch nicht vorgesehen, dafür habe ich mir aber ein Fluke Multimeter, sowie Schutzausrüstung ( Elektro-, Säurehandschuhe, Schutzbrille ) zugelegt. ( mein erstes mal, mit den Batterien natürlich  ). So jetzt meine Bedenken: Ist der Outback FM 60 mit meiner 540 Wp Leistung doch nicht etwas unterfordert (es wird ja vom Hersteller, 800 Wp bei einem 12 Volt System, mindestens empfohlen) Oder gibt er doch sein bestes ?
Also der Outback ist doch eher bis maximal 800 Watt empfohlen , unterfordert ist er nicht Hasst Du den Wechselrichter auch schon ? Wenn nicht oder umtauschbar , dann würde ich auf ein 24 volt System umsatteln (fals du nicht unbedingt 12 volt Verbraucher hasst ) Einen String mit 88 Voc ( dann kann der Outback bis 1600 Watt PV , fals Du mal nochmehr haben willst ) Batterien klar dann auch 24 volt in Serie verkabelt Spart dann alles auch Kabel und Sicherungen Batterie monitor vielleicht noch ? Gruss Lars
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von Alinktothesun77 » 22.08.2010, 11:28
Das ging aber schnell. Vielen Dank für deine Antwort. Den Wechselrichter habe ich leider schon. Sollte ich vielleicht (mit verlust ) wieder verkaufen. Nach einem halben Jahr nicht benutzung wird wohl der Händler da nicht mitmachen. ( Lehrgeld eben. Verdammt ) Welchen Hersteller für WR für 24 Volt 600 bis 1000 Watt Dauerleistung könntest du mir den empfehlen ? BM wahrscheinlich von Victron oder so ähnlich ?
Gruß Martin
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von wieso » 22.08.2010, 12:55
Hallo Martin Ich will dir gar nicht zu viel reinreden , Ich hab halt mit 24 Volt angefangen und hätte mir schon einiges gespart , wenn ich gleich auf 48 Volt gegangen wäre Deshalb die Empfehlung BM von Victron hab ich auch und recht zufrieden damit , aber heute würde ich mir diesen Englishen kaufen, sorry nur auf englisch http://www.smartgauge.co.uk/products.htmlWechselrichter hm Aus eigener Erfahrung eigentlich nur Victron , aber Studer zb hat ja auch einen guten Namen Gruss Lars
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von Alinktothesun77 » 22.08.2010, 13:56
Hey Lars Du hast recht mit 24 Volt Systemspannung. Hab mich doch eben Schlau gemacht ( wegen Querschnitte, Kabellänge u.s.w ). Hab ich früher leider zu sehr unterschätz, bei mein vorhaben. Da ich die 4 Kabel nun schon für die 11m entfernung habe, stellt sich nun mir die Frage ob ich nicht je 2 Kabel für + und -besser zusammenlege und den Querschnitt zu vergrössern und die Spannungsverluste zu veringern. Eine MC Stecker Weiche gibt es doch, glaub ich ? Also dann, nur ein String und nur ein 125 V 60A Gleichstromtrenner zum Outback. Und ich hab damals geglaubt 2 Strings wären besser, wegen mehr Amper und der leider, nicht ganz zu vermeidenen, morgendlichen Teilverschattung 10- 20% der Modulfläche für ein paar Stunden durch das Haus selbst. Obwohl ich damals schon das mit den Bypassdioden ( 2 Stück pro Modul ) gewusst habe. Ich wollte damit die Gefahr für den vielleicht eintrettenen Hotspoteffekt, halt noch weiter herabsetzten. Meine Theorie damals. Der Händler hat mir sogar ein Verschaltungsplan mit gegeben ( wie oben erklärt). Ist aber nicht auf meine 11 m Entfernung eingegangen !? Ach ja, die Sache mit der Erdung klappt das wirklich am Minuspol der Batterie ? Und die Module selber direkt in die Erde, oder Blitzableiter (den ich leider noch nicht habe)? Das Gestell liegt etwa 4m über der Erde.
Danke für deine Zeit.
Martin
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von wieso » 22.08.2010, 15:36
Martin sorry , wegen Erdung und genauen Kabelquerschnitten muss ich auf die schnelle ,passen . Jedoch hab ich auch Kabel verdoppelt um die Querschnitte zu vergrössern . Die Leitungen sollten dann aber gleich langsein (oder war das eher bei AC  ) Sowas kann ich immer nicht auf Anhieb ohne nachzulesen Wegen der Erdung : Die einen sagen Erden, die anderen nicht . Dies wäre mal wieder eine extra Frage im Forum an die " Elektisch - versierteren " Ach Ja nochmal zum Wechselrichter . Ich würde ein Model nehmen , welches man später verdoppeln/vedreifachen kann , also parallel betreiben (mach ich so ) Man weiss ja nie was die Zukunft bringt , im positiven oder negativen Sinn , oder einfach nur Freude am eigen Kraftwerk und Stromerzeugung Klar jedes Detail kostet gleich wieder 
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von Alinktothesun77 » 22.08.2010, 16:37
Lars, du hast mir schon sehr geholfen. Ich werd mich mal um einen neuen WR kümmern ( "Geldausgeb"  ) Eine "Laien" Frage hab ich noch. Sollte ich, nach dem ich die Batterien mit Säure gefüllt habe und jetzt doch bei 24 Volt bleibe, die Batterien erst extra aufladen (so wie bei der parallel Schaltung, oder komme ich diesmal ( für das erste) ohne Ladegerät vom Netz aus ( geiz  ) ? ich hab mal gelesen das nach auffüllung der Säure, ca. 80 % der Kapazität der Batterie vorhanden ist. Wenn ich das ganze, an einem sonnigen Morgen verlege, da müsste es doch erst klappen. Mein gefühl sagt mir das die Frage überflüssig ist, wenn ja, dann Bitte ignorieren.  Martin
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von sonnentau » 22.08.2010, 16:57
Hallo Du hast nichts falsches gemacht!Ich betreibe schon seit Jahren zwei Moll Akkus parallel .Ich achte nur darauf ,das sie n icht so tief entladen werden über ein Lastabschalter von MSTE-Solar.Meine Modulgröße beträgt jetzt 910 Watt.Das einzige was ich noch machen würde wäre eine unterbrechungsfreie Stromversorgung .Schau mal bei Faron vorbei.Kostet so um die 40 Euro.Das man die Akkus nicht zusammenschalten darf ist mir neu.Wenn Du Fragen hast frag ruhig.Es gibt keine dumme Fragen nur dumme Antworten.
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von geothermie steinberg » 22.08.2010, 19:11
Wenn der Outback 60 MPPT für 60 Amp steht, ist er mit deinen 540 Watt sicher etwas unterfordert, mehr als 30 A werden da wohl nicht ankommen. Sollte aber funktionieren. 11 m Kabel 6 mm² sind für 12V recht knapp bei 540 Wp, besser sind sie bei 24V, da die Ampere sich halbieren. Vorschlag: 2 *2 Panels in Reihe und dann parallel mit 38 V oder so zum Outback, und dann mit 24-28V an die in Reihe geschalteten Batterien. Zu den Batterien: die müssen nicht einzeln vorgeladen sein, das macht auch keine LKW-Werkstatt wenn sie 2 Stück tauschen...das egalisiert sich im Betrieb. Als WR würde ich Dir ebay empfehlen, http://stores.ebay.de/solartronics09__W ... Z977399011Den Mann kann man anrufen, der hat richtig Ahnung wenn es um PV geht und importiert containerweise.
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von Alinktothesun77 » 22.08.2010, 19:55
Hallo Das mit den Modulen ist ja genau so wie mein erster Plan war 2 x 2, nur halt mit 24V Batteriesystem. Das mit dem vorladen liest man aber oft. Auch in meinem schlauen Buch. Bin verwirrt !! Trozdem danke. Martin
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